in Gesellschaft

Vor etwa zwei Jahren war das Thema der „Intersexualität“, also des sogenannten dritten Geschlechts, in Deutschland urplötzlich sehr präsent. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Jahr 2017 die Behörden aufgefordert, einen dritten Geschlechtseintrag zuzulassen. Grundlage des Urteils war die Annahme, es gäbe bis zu 160.000 Betroffene. Nach einer Umfrage der „Zeit“ jedoch stellt sich die Realität anders dar: Betroffen sind – basierend auf dieser Umfrage – nur einige hundert Menschen.

Antidiskriminierung von oben

Dabei existiert tatsächlich eine medizinische Indikator dafür, dass Menschen ein „drittes Geschlecht“ haben. Dennoch scheinen die Betroffenen sich dieser Identität nicht anschließen zu wollen. „Menschen mit einer Besonderheit der Geschlechtsentwicklung ordnen sich fast immer einem der beiden Geschlechter zu“, so Olaf Hiort als Experte für Intersexualität an der Uni-Klinik in Lübeck.

Die „Zeit“ wiederum befragte inzwischen Standesämter in den elf bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. Aktuell haben sich dabei unter dem Strich lediglich 20 Menschen als „divers“ eintragen lassen. In ganz Deutschland soll es dementsprechend einer Projektion nach gut 150 Fälle geben.

Eltern haben den entsprechenden Eintrag bislang noch gar nicht gefordert, sondern ausschließlich betroffene Erwachsene. Eine weitere Studie des „europäischen Forscherkonsortiums DSD-Life“ bei den Menschen, die einen solchen Befund haben, zeigt, dass sich lediglich 1 % als „intersexuell“ begreifen. Insofern ist der bei deutschen Behörden mögliche Eintrag als „divers“ offenbar lediglich eine absolute Randerscheinung.

Die Debatte, die in Deutschland geführt wurde, könnte ad acta gelegt werden. Einmal eingeführte behördliche Verfahren, so die Meinung dieser Redaktion, müssten nicht eigens wieder abgeschafft werden. Dennoch ist das Thema bedeutend: Immer wieder kommen Forderungen auf, wonach „diverse“ Geschlechter auch in der öffentlichen Symbolik oder etwa bei der Errichtung öffentlicher Toiletten etc. berücksichtigt werden müssten. Für eine solche Form der Berücksichtigung findet sich offenbar keine hinreichende Nachfrage. „Deutsche Gründlichkeit“ ist hier nicht gefragt.

Oder ist alles nur ein gigantisches Ablenkungsmanöver? Oder Volkserziehung? Lesen Sie hier….

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Welch ein Wahnsinn, der uns umgibt! Da müssen extra Toiletten für „das 3. Geschlecht“ gebaut werden, die diese Menschen in Wirklichkeit diskriminieren. Diese winzig kleine Anzahl von Menschen, der medizinisch geholfen werden kann zu ihrem Glück, hat es nicht verdient, dermaßen stigmatisiert zu werden durch angebliche „Geschlechtergerechtigkeit“. Das, was diese „Weltverbesserer“ verbrechen, ist nicht mehr zu toppen.

    • An meiner Arbeitsstelle ist tatsächlich Streit aufgekomen, welche Toilette der/die/das einzige Diverse benutzen darf. Warum steigt man eigentlich nicht generell auf Unisex-Toiletten um?

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  • „Intersexualität“: Bürokratie pur – mit erschreckenden Ergebnissen - Leserbriefe 28. Mai 2019

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