Hanf – Fakten hinter dem Rausch

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Die Debatte um die Legalisierung von Marihuana weitet sich aus. In immer mehr Ländern wird die Pflanze als Arzneimittel und/oder auch als Rauschmittel schon entkriminalisiert bzw. legalisiert: so auch in Tschechien und Portugal. Auch in den deutschsprachigen Ländern wird ein anderer Umgang mit der Pflanze als Arznei- und Rauschmittel in Medien und Politik diskutiert.

Doch in diesen Teils sehr emotionalen Diskussionen wird etwas weitaus wichtigeres außer acht gelassen: Hanf als Nutzpflanze. Neben den weiblichen Pflanzen, die die Wirkstoffe THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) enthalten und so für Medizin und Rauscherfahrung interessant sind, besitzt die Pflanze auch noch Blätter, Gestänge und Samen, welche als Basis für einen Großteil alltäglicher Produkte verwendet werden können.

Hanf in all seinen Anwendungsmöglichkeiten  ist die wahrscheinlich längst-bekannte und meist-genutzte Pflanze auf diesem Planeten. Hinweise auf die Nutzung der Pflanze ist bis in die Jahre 7.000 – 5.000 v. Chr. bekannt. In vielen Kulturen war Hanf bis in das 20. Jahrhundert weit verbreitet. Vor allem die Fasern der Pflanze wurden für die Herstellung von Schnüren aller Art und Segeltücher genutzt, später auch für Kleidung und Papier. Der erste Dollar wurde auf Hanf gedruckt und 1941 hat Henry Ford sogar ein Auto aus ‘Hanfplastik’ gebaut, welches mit Treibstoff aus Hanf angetrieben werden konnte.

“Hanf wächst vom Samen bis zum Erntezeitpunkt in 8-12 Wochen. Mit 1 Flächeneinheit Hanf kann 4x soviel Papier hergestellt werden als mit 1 Einheit Baumholz. Hanf kann außerdem für die Herstellung von Bekleidung, biologischem Plastik, Treibstoff, Lebensmittel, Medizin und Baustoffen verwendet werden.”

Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde Hanf, ausgehend von den USA, flächendeckend als Teufelsdroge stigmatisiert und verboten. Die Gründe dafür sind umstritten. Vielfach wird vermutet, dass die Nutzung von Hanf ein wirtschaftlicher Dorn im Auge einiger Industrien war, unter anderem der Ölindustrie, der Medizin und dem Holzgewerbe. Da Hanf überall in großen Mengen angebaut werden kann, lässt sich der Anbau nicht kontrollieren und hat somit wenig Aussicht auf wirtschaftlichen Gewinn.

Industriehanf kann in vielen klimatischen Zonen angebaut werden. Durch den kurzen Wachstumskreislauf von 120 Tagen kann man die Pflanze mehrere Male im Jahr säen und ernten. Die Pflanze braucht für den Wachstum nur wenig Nährstoffe, wodurch sie auch in ausgelaugten und trockenen Böden gedeihen kann.

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Fakten zu Hanf:

  • Hanf ist die Nr. 1 in der Bereitstellung von Biomasse: es produziert bis zu 10 Tonnen pro Acre in nur 4 Monaten
  • Die Biomasse kann zu Methan, Methanol und Benzin bei vergleichbaren Kosten zu Öl verarbeitet werden, während es kaum Umweltschäden verursacht.
  • Es kann 10x mehr Methanol aus Hanf gewonnen werden wie aus Mais.

Auch Öle können aus der Pflanze gewonnen werden. Schon heute wird es von der Industrie für Farben und Lacke verwendet. Als Biotreibstoff funktioniert es wie aktuell gewonnene Pflanzenöle. Ebenso kann Plastik aus Hanföl hergestellt werden, was die Herstellung von Plastik aus Erdöl ablöst.

Als Nahrungsmittel ist das Öl sehr reichhaltig an Aminosäuren und Omega 3, 6, 9 Fetten. Diese sind besonders wichtig für die Funktion der Zellen und sie reduzieren Cholesterol. Die Anwendung auf der Haut nährt diese und stimuliert den Blutkreislauf. Des Weiteren ist sie vorbeugend gegen Hautkrankheiten wie trockene Haut, Akne und Ekzeme. In der Küche ist Hanföl zum Braten bei niedrigen Temperaturen geeignet und kann den Salat durch den nussigen Geschmack verfeineren.
Nutzhanf besitzt das Potential die globale Wirtschaft in eine neue Richtung zu lenken: weg von fossilen Energieträgern und umweltschädlichen Praktiken hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise.

Quellen:

http://truththeory.com/2013/05/17/hemp-could-free-us-from-oil-prevent-deforestation-cure-cancer-and-its-environmentally-friendly-so-why-is-it-illegal/

http://www.ratical.org/renewables/TherapHoil.html

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