in Gesellschaft

Greta Thunberg hat in den USA vor dem „Weißen Haus“ gegen Donald Trump demonstriert. Nun sprach sie in einer US-Talkshow „The Daily Show“ über den „Klimawandel“. Dies kam beim Publikum teils offenbar anders an, als es die Schwedin annonciert hatte. Es lachte. Die Kämpferin hatte auf die Frage, warum sich gerade die jüngeren Menschen für den Klimaschutz engagierten, auf die Lebensperspektive verwiesen. Die Älteren dächten sich, so Thunberg, sie würden ohnehin nicht mehr leben. „Also scheiß drauf“. Diese Art von Humor jedoch ist offensichtlich nicht Thunbergs Vision gewesen. Sie meint es ernst. Wie bei uns in Europa.

Großes Programm, wenig Interesse

Der Beitrag in der „Daily Talkshow“ gilt bereits als Ausweis des vorhandenen Interesses in den USA. Allerdings ist das Interesse gerade in den USA anders als bei uns in Europa nicht so groß, dass Thunberg die Medien damit dominieren könnte. Am Montag wird „Amnesty International“ sie in Washington für irh Engagement auszeichnen. Dennoch scheint ihr Anliegen in den USA nicht so recht anzukommen.

So sprach sie in der „Dail Show“ die „Fakten“ an, die bei uns in Europa in der öffentlich geführten Diskussion als nachgewiesen gelten. Die „Klimaerwärmung“, den Ausstoß von „CO-2“ und das Aussterben zahlreicher Arten. In den USA allerdings werde, so Thunberg, das Thema offenbar wie eine Glaubensfrage behandelt und nicht als Faktum, wie es in Schweden üblich sei. Das Publikum reagierte auf diesen Hinweis erneut teils mit Lachen.

Thunberg jedoch appelliert an die „Kraft der Demokratie“ und daran, dass „die Mächtigen das Problem nicht ignorieren können“ sollen, wie der „Stern“ berichtet. Fraglich allerdings, ob in den USA nicht bereits das breite Publikum das Thema „ignoriert“ – hier in Europa möchte von dieser Ignoranz jedenfalls kaum jemand etwas wissen. Die Berichterstattung bleibt dürftig. Wir greifen das Thema allerdings auch aus der US-Sicht auf. Auch, wenn wir uns in Europa alle schlauer fühlen.

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Kommentar

  1. Dieses leider behinderte Mädchen wird missbraucht um die Ziele der Verblödung der Menschen anzukurbeln. Weil der Trubel um das Mädchen nachließ wird nun mit diesem Preis alles wieder angefeuert. Erkennen die Menschen jetzt, wer hinter Amnesty steckt, ebenso hinter Attac und Greenpeace? Nur, wer sich nicht in den Aberglauben stürzen lässt, wer sich Wissen darüber anschafft, und wer seinen reinen Glauben, der Teil der reinen Vernunft ist, aufrechterhält, der wird fähig sein, seinen eigenen Untergang in Zusammenarbeit mit den anderen Menschen zu verhindern.