in Gesellschaft

Der Butterfly Effekt

Globalisierung ist der Garant für Stabilität und Solidität. Allein die gegenseitige Abhängigkeit als Chimere der Moderne auszurufen, wird weder der Komplexität der Gemengelage gerecht noch hilft dies den Ärmsten. Zurecht hat Bill Gates jüngst wiederholt darauf hingewiesen, dass die Armut weltweit betrachtet relativ gesehen rückläufig ist, auch schon noch ein weiter Weg zu gehen ist. Die Vernetzung der Welt bringt naturgemäß auch Risiken mit sich. Speziell die persönliche Freiheit wird allzu oft preisgegeben. Sei es durch staatliche Überwachung oder durch eigene Unvorsichtigkeit. Daher muss jeder Einzelne seine Mitverantwortung erkennen und für sich selbst, aber auch für jene die schwächer sind, mithandeln. Nachfolgend ein Kausalparadoxon zur Verdeutlichung.

Der Bananenkreislauf

Bananenplantagen finden sich mehrenteils in den Tropen rund um den 30. Breitengrad. Hauptanbaugebiete sind südamerikanische und südostasiatische Länder mit überwiegend armer Bevölkerung. Vergrößert sich nun der Anteil der westlichen Bevölkerung, primär in Europa und Nordamerika, so steigt der Bedarf an Südfrüchten, wie Bananen. In der Folge muss mehr produziert werden. Da die Plantagen jedoch in ihrer Größe begrenzt sind, steigen durch die höhere Nachfrage nun die Preise. Zudem werden mehr Bananen exportiert und weniger für den Binnenmarkt zurück gehalten, da der Export lukrativer ist. Dies schmälert die Nahrung vor Ort und erhöht gleichzeitig die Marktpreise. Somit trägt mittelbar eine höhere Bevölkerungszahl westlicher Länder zu mehr Hunger und Armut in Dritte Welt Staaten bei. Andererseits kann durch die bessere Ernährung und den höheren Standard in den Industrieländern ein gehobenerer Entwicklungsgrad erreicht werden. Somit werden Menschen in die Lage versetzt mehr Geld zu verdienen, woraus sich mehr Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung ergeben. In der Summe kommt dieser Zusammenhang den Ärmsten wiederum zugute. Allein, bis zu letzt genanntem Umstand denken die wenigsten.

Das Globalwinnig

Ein positives Beispiel für das Wirken des „Globalwinning“ ist die Bill & Melinda Gates Stiftung. Seit ein junger Harvard Abbrecher in seiner Garage an PC Betriebssystemen bastelte, ist viel Zeit vergangen. Heute kennt und nutzt fast jeder Windows. Das Internet verbindet die Menschen zudem und so wird die Welt immer kleiner, aber auch fragiler. Umso mehr verlangt es nach verantwortlichen Konzepten. Mit der Stiftung fördert Bill Gates gemeinsam mit seiner Frau die Erforschung von Medikamenten, den Bau von Schulen und bekämpft den Hunger. Auch der Club of Deduction hilft globale Probleme zu lösen, wenngleich in anderer Art und Weise. Durch den Zusammenschluss Höchstbegabter hat der CoD ein Kompetenz- und Wissenswerk aus der Taufe gehoben, um vorrangig Lösungen für Probleme unserer Zeit zu finden. Das Energiekonzept „OMNIS 2025“ etwa könnte die gesamte Erde unbegrenzt mit Strom versorgen. Das Projekt „Deep Defence Shield“ kurz DDS wird derzeit in Phase 2 erprobt und in einigen Jahren den Betrieb zur Abwehr von Asteroiden und Meteoriten aufnehmen.

Resümee

Die Umsetzung humanitärer & globalwirtschaftlicher Großprojekte ist sehr kostenintensiv und langwierig. Doch so paradox es klingen mag, wer die Ärmsten unterstützen möchte, dient ihnen nicht indem er  spendet um sein Gewissen zu erleichtern, sondern indem er konsumiert bzw. sein Wissen und das seiner Kinder mehrt. Globalisierung ist eine Chance, doch sie zu erkennen und zu nutzen ist vielleichtt die gröste Herausforderung unserer Zeit. Kausalitäten sind oft komplex, doch es lohnt der Blick hinter den Vorhang des eigenen Wissenshorizontes. So manche Erkenntnis kann und wird überraschen.

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Dein Kommentar

Kommentar

30 Kommentare

  1. So also denkt man im „Club of Deduction“ und in den ominösen „Think Pools“?! Gut, dass sie keinen Einfluss ha ben!

    Herr Schmitz unterliegt einer Reihe von Trugschlüssen. Eklatant falsch ist, dass „bessere Ernährung und höhere Standards“ in den Industrieländern die Menschen dort in die Lage versetzten, mehr Geld zu verdienen und sich daraus ableite, dass sie mehr Möglichkeiten für Forschung und Entwicklung hätten und diese dann auch zur Verbesserung des Loses der Armen nutzten.

    Wenn es den globalen Zielen der Machtelite dient, werden auch die gut Versorgten dumm gehalten. Und dass man erst den Reichen viel geben müsste, damit sie den Armen davon etwas abgeben könnten (z.B. Gates, Hoeneß), das ist die Chimäre der Rechtskonservativen.

    • @ Rolf Ehlers,

      Einige Einwände: Denn mal im Ernst, es wäre wünschenswert, wenn solche Think Pools einen höheren Einfluss hätten. Es sollten schließlich diejenigen entscheiden, welche dafür qualifiziert sind. Das sind nicht die politischen Akteure, sondern die intellektuelle Elite.

      Leider finden die brillantesten Köpfe der Menschheit nur selten Gehör. Immer erst wenn es zu spät ist erinnern sich einige, dass jemand warnte. Nehmen wir das Asteroidenbeispiel. Solche Projekte sind bewundernswert. Oder wer sonst sollte uns im Fall der Fälle retten?

      Natürlich ist der Zusammenhang aus Wohlstand und Entwicklung klar! Ich weiß auch nicht wie man das ernsthaft bezweifeln kann. Sie leben doch selber in einem der höchst entwickelten Länder…

  2. Warscheinlich nicht. Allerdings wäre es als „Gründer mehrerer Beratungsunternehmen“, die Finanz- oder Immobilienunternehmen beraten oder auch in der Politik ihre ‚Dienste‘ anbieten, auch kontraproduktiv eine andere Haltung einzunehmen. Das sowas wiederrum hier landet ist dennoch verwunderlich…

  3. Die Bill & Melinda Gates Foundation investiert u.A. in Anteile von Unternehmen wie Coca Cola, Monsanto, Goldman Sachs, Exxon, Warren Buffets Berkshire Hathaway-Imperium und McDonald’s Corporation.
    Quelle: http://tinyurl.com/79zzse8

    Das sollte ihrem ‚Think-Pool‘ aufgefallen sein – Doch anscheinend deuten Sie es anders; Nach ihrem Verständnis wäre eine regelmäßige Investition in einen Haufen Monsanto-McDonalds Menüs eine win-win-win-Situation.

    Das können Sie nicht ernst meinen.

    Hier noch ein Beispiel zu Bill Gates Denkweise:
    http://tinyurl.com/oq33f2j

  4. Couldn’t agree less! Solange es auf dieser Welt „Charity“ braucht, stimmt unser sozio-ökonomisches System nicht, funktioniert die Versorgungswirtschaft nicht richtig. Die Gates Stiftung bekämpft Symptome, ohne jedoch die tieferen, zugrundeliegenden Ursachen überhaupt je in Frage zu stellen. Die Not dieser Welt wird unter anderem durch künstlich erzeugte Knappheit erzeugt.

    • Die globalisierte Wirtschaft funktioniert perfekt für all diejenigen, die zu deren Besitzern und Betreibern gehören. Für die restlichen 99% sieht’s dann eher beschissen aus … man befasse sich nur mal mit der Arbeit des Globalisierungskritikers Jean Ziegler!

      Zudem wird gerade die angebliche Wohltäterrolle der „Bill & Melinda Gates Stiftung“ sehr kontrovers diskutiert, um’s mal vorsichtig auszudrücken … Gates war zu seinen aktiven Micro$oft-Zeiten ein absolut skrupelloser und aggressiver Business-Tycoon: den Ruf als IT-Wunderkind hat er völlig zu Unrecht!

      Insgesamt bringt dieses OpEd des Herrn Schmitz wenig mehr als einen Neu-Aufguss der altbekannten und lange widerlegten „trickle-down economics“ aus Ronald Reagan’s Wundertüte.

  5. Ich wundere mich doch sehr über die etwas unaufgeschlossene Haltung hier. Ich kannte Neopresse bislang nicht, bin aber über diesen sehr vernünftigen Artikel aufmerksam geworden.

    Ich erinnere daran, dass vor der bösen Globalisierung ein dunkles Kapitel der Menschheitsgeschichte liegt. Statt miteinader Handel zu treiben wurde jahrtausende Krieg geführt.Globalisierung verhindert dies effektiv, denn es kann sich keiner leisten. Früher waren alle arm. Stimmt, das ist dann Gleichberechtigung.Heute geht es allen besser, auch den Armen.

    Ist Kapitalismus perfekt?Sicher nicht, aber das ist Demokratie auch nicht.Doch jeder ist froh, daß wir sie haben.Ob das alles funkioniert weiß ich nicht, aber Respekt für jeden der handelt, nicht nur…

    • Unaufgeschlossene Haltung: es wurde ja niemand persönlich angegriffen und es ist toll, dass hier jeder seine Meinung vertreten kann. Internationaler Handel: gibt es seit der Bronzezeit (z.B. Waren aus Ägypten über die Alpen zu den Kelten und Germanen). Globalisierung: hilft nur den multinationalen Konzernen und bringt überhaupt keinen Frieden (siehe alleine die vielen aktuellen Konflikte weltweit). Kapitalismus: ist spätestens seit „too big to fail“ endgültig tot, genauso wie die Dummokratie. Wir haben heute eine Plutokratie, vielleicht eine Corpokratie – aber sicher nicht Demokratie und schon gar keinen Kapitalismus. Empfehle unbedingt Bücher und Vorträge von John Perkins.

      • Zur Unaufgeschlossenheit: Ich finde es zumindest grenzwertig unbestreitbare Zusammenhänge als Blödsinn abzutun, nur weil man sie nicht versteht. Man kann ja anderer Meinung sein, doch sollte man sie begründen.

        Globalisierung hat zweifellos auch Nachteile, das wurde auch nicht anders dargestellt. Es ist entscheidend die Vorteile als Chance zu erkennen. Bildung ist der beste Export, ich hoffe da stimmen Sie mir zu. Globalisierung hilft den Menschen also auch sich selbst zu helfen.

        Demokratie, welche wir natürlich haben, ist nicht die beste, sondern die am wenigsten schlechte Regierungsform und Kapitalismus ist mitnichten tot…

        Ich folge dem Autor bereits länger. Das kann ich Ihnen ebenso empfehlen und Vorträge hält er auch…

    • Früher waren alle arm? Globalisierung verhindert Kriege? what?

      1. Ich denke sie sind eine typische Meike Müller die sich jeden Tag ihre Portion Staatsfernsehen gönnt, doch etwas zweifelt an dem Quatsch weil sie nicht ganz auf den Kopf gefallen sind und dann im Internet anfangen ein wenig zu recherchieren um dann ihren verqueren Senf verbreiten zu wollen. get your facts right!

      http://issuu.com/klausmoped/docs/propaganda-news-internet-libya?e=11123660/7002204

      s.23

  6. Blödsinn begründen: ja, Standpunkte sollte man begründen. Aber das gilt auch für der „Kapitalismus ist mitnichten tot“.
    Was Sie über die Demokratie geschrieben haben, erinnert an einen bekannten Spruch Churchills: “It has been said that democracy is the worst form of government except all the others that have been tried.”
    Absolut einverstanden. Nur kann es keine echte Demokratie in einem System geben, wo die Politik, die Geldelite und die Presse in einer Symbiose leben (Andreas Popp/Wissensmanufaktur). Bildung: ja haben Sie recht. Aber auch hier sollte man sich überlegen wieviel der „Bildung“ die wir erhalten auch relevant ist („The Venus Project“). Autor: er wird dazulernen.

  7. @Maike:

    Statt zur Sache zu reden, beklagen Sie unbegründet Unaufgeschlossenheit und Unverständnis bei den Lesern. Den Artikel und den Autor erkläern Sie einfach als als vernünftig und loben ohne jede Einschränkung Globalisierung und Kapitalismus als Motoren dafür, dass es allen besser ginge. Dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht, wen kümmerts‘.

    Das alles ist einfach zu platt!

  8. Das Problem bei der Globalisierung ist, dass nur die global agierenden Firmen zu den Gewinnern zählen. Kleine, regionale Betriebe sterben aus bzw. geraten unter die Räder.
    Großkonzerne produzieren Standardware, die vielen Variationen und regionalen Ausprägungen von Produkten (Stichwort: Landwirtschaft – man muss sich nur mal „good food, bad food“ ansehen) werden aktiv durch Konzernpolitik und Lobbying vernichtet.

  9. Schön, dass mal jemand die positiven Seiten der Globalisierung herausstellt.
    Hier ein persönliches Beispiel: Ich habe mich vor 7 Jahren Selbstständig gemacht und eine kleine Schmuckboutique eröffnet, dessen Schmuck ich anfangs selbst produziert und über eBay vermarktet habe. Heute lasse ich in Kenia produzieren, unterstütze damit die liebenswerte aber arme Bevölkerung vor Ort. Ein Drittel der Einnahmen geht an ein Lokalprojekt. Das Startkapital und der Hinweis so Geld zu verdienen kam von einem sehr wohlhabender Kunden, der das seit 20 Jahren so macht. Global denken, Lokal handeln! Das geht im Kleinen, wie im Großen. :-)

    • hallo landgräfin,

      ich finde ihre geschichte toll! persönlich bin ich hin und her gerissen, ob es nun gut oder schlecht ist, wenn alle näher zusammenrücken, weil das meiner meinung nach auch gefahren birgt. aber ob es nun große projekte sind wie die von bill gates oder kleinere wie das ihre, den mut zu haben etwas verändern zu wollen, finde ich bewundernswert… zumal es einem oft nicht leicht gemacht wird.

  10. Offensichtlich versteht jeder etwas anderes unter „Globalisierung“. Bewundernswerte Projekte wie das von der Landgräfin würde ich erst gar nicht mit diesem Begriff verbinden wollen. Ich denke viel mehr an die Symbiose zwischen der Politik und multinationalen Unternehmen, der Marktkonsolidierung sowie der Verdrängung von kleinen Herstellern oder Detailhändlern durch kapitalstarke Ketten, der Auslagerung von hunderttausenden Arbeitsplätzen in Billiglohnländer, der Inkaufnahme eines riesigen Heeres von Arbeitslosen und der Schaffung von schlechtvergüteten Zeitarbeitsplätzen. In diesem Sinne empfinde ich Charity als Heuchelei, als Brotkrümel die man unter den Tisch fallen lässt, um das System unverändert weiter bestehen lassen zu können.

  11. An den Redaktor: die limitierte Länge machen eine präzise Artikulation und vernüftige Gliederung eines Kommentars unnötig schwer. Könne man die Limite nicht wenigsten verdoppeln?

  12. Ich finde Vandenplas hat Recht. Von der Globalisierung profitieren in erster Linie nur die die ohnehin schon viel Geld haben. Sicherlich gibt es auch kleinere Unternehmen die davon profitieren, aber unterm Strich zerstört die Globalisierung mehr als sie schafft. Das fängt mit der Markenvielfalt an und hört mit unserem Planeten auf. Leider scheint vielen nicht klar zu sein was das in Zukunft für Auswirkungen auf unser alltägliches Leben haben kann. Die Globalisierung ist kurzsichtig und hat langfristig das Potenzial der modernen Welt zum Verhängnis zu werden.

  13. Dem Ratschlag sein Wissen und das der Kinder zu nähren stimme ich zu. Das Argument „ich helfe, indem ich konsumiere“ würde ich mit Vorsicht walten lassen. Das kann für einige eine bequeme Ausrede darstellen, über das eigene Kaufverhalten nicht mehr nachzudenken.
    „Kausalitäten sind oft komplex, doch es lohnt der Blick hinter den Vorhang des eigenen Wissenshorizontes.“ – dazu sage ich JA. Für ein Verantwortungsbewusstsein ist auch die Bereitschaft notwendig, die Zusammenhänge verstehen zu wollen.

  14. Stillstand ist Rückschritt. Wer also bedauert, dass die Zeiten sich ändern, der verschläft die Zukunft und versteht das Konzept Evolution nicht.

    Joe Kaeser (Vorstand von Siemens) hielt zur Industrie 4.0 eine beachtenswerte Rede auf der Hannover Messe. Das deutsche Silicon Valley soll in Sachen Innovation zum Vorbild für die Welt werden.
    Mich würde daher sehr interessieren, wo man zu dem einen oder anderen erwähnten Projekt mehr erfahren kann?

    Fortschritt, ja bitte!!!

  15. Globalisierung hat per se nicht nur schlechte Seiten sondern durchaus auch einige positive: Wir, als große Wissensgemeinschaft, profitieren doch allesamt von der erdumfassenden Infrastruktur:Mobilität, weltweit telefonieren, im world wide web surfen, 24/7.
    Der Schmetterlingseffekt beschreibt nichts weiter als die Botschaft, die wir als Konsumenten -vielleicht nicht böswillig- in die Welt hinaussenden, wenn wir uns im tiefsten Winter günstige Erdbeeren aus Chile in unseren Supermärkten wünschen.
    Es geht vielmehr um die „bittere Pille“, die die Globalisierung mit sich bringt: massive Ausbeutung der Welt. Ich bin für die Rückkehr zum Regionalen!

    • Ganz abgesehen von der Frage, wer durch die Globalisierung gewinnt ein guter Einwand! So schön und romantisch die „Globale Realität“ in den Augen des Autors auch sein mag, vergisst er doch auch die Realität der Endlichkeit von Ressourcen auf unserem Planeten. Rohstoff- und vor allem Flächenmangel sorgen bereits für eine Marginalisierung der Armen und werden diese in Zukunft drastisch verstärken.

      Ausschweifendes Konsumverhalten mit humanitären Zwecken und der Schimäre einer kompensierenden Effizienssteigerung zu entschuldigen empfinde ich als undurchdacht, halsbrecherisch und je nach dem aus welcher Ecke es kommt als boshaft durchtrieben.

  16. Globalisierung nach Art von US „think tanks“, wo auch ein gewisser Dr. Thomas Barnett als Militärstratege und Berater des Pentagon sein Unwesen treibt, geht so:

    In «Blueprint for Action» schreibt er auf S. 282 wörtlich: » … So yes, I do account for nonrational actors in my worldwiew. And when they threaten violence against global order, I say: Kill them.«

    (…) Keine Regierung darf den “freien Kapitalverkehr”, den Rückfluss von Profiten behindern. Länder müssen in Abhängigkeit gebracht werden, so dass sie alleine nicht mehr existieren können. Staaten, die sich dagegen stellen, sind “Schurkenstaaten”. Alle Gegner dieser Globalisierung müssen vernichtet werden.

    Ja, die Globalisierung ist toll … wie kann man daran nur zweifeln?

  17. Der Artikel scheint vom Tavistock-Institut zusammengeschraubt sein, die Mischung von Blödsinn und daraus abgeleiteten sinnlosen Schlüssen, sieht schon mehr aus, wie platte Propaganda.
    Als Beispiel mag der erste Satz dienen:
    „Globalisierung ist der Garant für Stabilität und Solidität.“ Wir haben die meisten Kriege, gewaltsame und geplante Umstürze in der Welt, den größten Hunger und einen Krieg der Sklavenhalter zur Reduktion der Bevölkerung. Die Manipulation und Zerstörung über Haarp, Chemtrails, gezielt ausgebrachtes Fluor und das Diktieren von Quecksilber-verseuchten „Energiesparlampen“ in allen Räumen. Das Abkommen über das Abschmelzen des Nordpols zwischen Rußland und der USA wird uns als Erderwärmung verkauft. Na ich bin…

  18. ja schon so manches von den Märchenonkels vom Tavistock-Institut gewöhnt, aber der Artikel setzt dem Faß die Krone auf. Was rauchen die da?

    • Bei aller liebe, aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie den Inhalt nicht verstanden haben, oder sich absichtlich so unwissend stellen. An der Richtigkeit dessen gibt es kaum einen Zweifel, ausser man versteht die dahinter liegende Komplexität nicht. Zum anderen habe ich noch nie etwas von einem Tavistock-Institut gehört. Der Autor ist Präsident des Club of Deduction. Soweit ich weis eine Vereinigung der intelligentesten Menschen. Daher hinkt der Vergleich wohl…