in Gesellschaft

Springt der Funke langsam über? Wird Deutschland jetzt auch von der Gelbwesten-Bewegung aus Frankreich erfasst? Denkbar ist es, denn einige Gelbwesten-Proteste machten in den Medien von sich hören.

Seit dem 1. Januar 2019 gilt in Stuttgart ein stadtweites Fahrverbot für alle Diesel bis Klasse vier. Über 60.000 Dieselbesitzer aus Stuttgart und Umgebung können mit ihrem Fahrzeug nun nicht mehr in der Stadt fahren und sind gezwungen, sich ein neues Auto zu kaufen. Das ging den Schwaben, die ihre Autos über alles lieben, dann doch zu weit.

Rund 1.500 schwäbische Gelbwesten sind am 19. Januar und 2.000 am vergangenen Samstag in Stuttgart auf die Straße gegangen. Sie demonstrierten gegen das Diesel-Fahrverbot. An der Schwabenoffensive nahmen Bürger und Politiker aller Parteien statt. Sie sind nicht bereit, die Diesel-Märchen der Merkel-Regierung, der Deutschen Umwelthilfe und vor allem von den Grünen hinzunehmen. Denn die Politik des „Klimawandel-Irrsinns“ könnte leicht über zwei Millionen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie vernichten, wenn die Verbrennungsmotoren in Deutschland verboten werden. Stuttgart und Umgebung ist einer der Hauptstandorte der deutschen Automobilindustrie.

Am vergangenen Dienstag, als sich Merkel und Macron in Aachen trafen, um die Ausgestaltung des EU-Superstaates sowie die militärische Aufrüstung vertraglich zu besiegeln, wurden die beiden selbsternannten Autokraten von einer wütenden und pfeifenden Menschenmenge begrüßt. Mit Rufen wie „Haut ab, Macron Rücktritt und Merkel muss weg“ protestierten rund 120 Gelbwesten gegen die Politik von Merkel, Macron sowie der EUrokraten in Brüssel. Nach Angaben eines Polizeisprechers soll die Mehrheit der Demonstranten deutsche Bürger gewesen sein – jedoch erhielten sie Verstärkung von den Gelbwesten aus Frankreich.

Am 9. Februar werden nun auch hunderte „Gelbwesten“ in Karlsruhe erwartet. Unter dem Motto „Leben, nicht nur überleben“ findet am 9. Februar eine Gelbwesten-Demonstration statt. Die Kernforderungen lauten: Keine Steuererhöhungen, keine Fahrverbote mehr, Entmachtung der NGO „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH), bezahlbarer Wohnraum, gleiches Recht für alle, kostenlose Kinderbetreuung, Bildung für alle und sowie Volksabstimmungen bei wichtigen Themen. Die Demo in Karlsruhe wird ausdrücklich als friedliche Bürgerbewegung der Gelbwesten deklariert, die „keiner politischen Partei unterstehen. Mitmachen darf jeder, „der seinen Protest im Rahmen der demokratischen Grundordnung kundtun möchte.“

 

 

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  1. Die Bewegung dürfte in Deutschland chancenlos sein. Die Leitmedien brauchen sie nur als Nazis zu brandmarken und Politiker nur anzudeuten, dass sie vom VS observiert werden sollten und schon klappt sie in sich zusammen. Das ist eben der Unterschied zu Frankreich.