in Gesellschaft

Die Gruppe „Extinction Rebellion“ hat am Montag in Berlin Straßen gesperrt und den Autoverkehr lahmgelegt. Die Gruppe möchte einen „Aufstand gegen das Aussterben“ organsieren und ist damit in den Augen von Beobachtern der verlängerte oder – im früheren Sprachgebrauch – der militante Arm der aktuellen Öko-Bewegung. Eine Ideologie verselbstständigt sich. Der „Focus“ regt sich als erstes der größeren Medien auf.

Kommentar: Wirtschaftskollaps

Der Kommentar im Magazin geht auf „Hugo Müller-Vogg“ zurück. Der wiederum zitiert aus dem Aktionsprogramm der Gruppe und verweist darauf, dass die Emission von Treibhausgasen bis zum Jahr 2025 abgeschafft werden soll. Seine Auffassung: Dies ließe sich nur „um den Preis des wirtschaftlichen Zusammenbruchs der Industrieländern verwirklichen“.

Deshalb unterstellt er der Gruppierung, ihr ginge es um reine Provokation. Dennoch sollte der Anschein des Friedens gehalten werden – die Gruppe verteile Kekse an Autofahrer im Stau, beschmiere Bankgebäude mit abwaschbarer Farbe etc. Dennoch, so Müller-Vogg, würde die Gruppe damit nicht darüber hinwegtäuschen können, dass sie die „Bevölkerung als Geisel zu nehmen versucht.“

Das Umfahren von Staus etwa betrachtet er als „Zwang“. Den Opfern würden „Arbeitszeit, Freizeit und Lebenszeit“ gestohlen werden. Zudem sei die Veranstaltung selbst nicht „sauber“, schließlich seien die zehntausenden Teilnehmer ja eigens angefahren.

Ein bemerkenswerter Kommentar, so die Meinung dieser Redaktion. Die Kritik an Aktivitäten wie der Gruppierung sollte sich möglicherweise eher daran orientieren, dass jede Ideologie irgendwann zum Selbstläufer wird und härtere Gruppierungen sich durchsetzen (werden). Insofern wären sämtliche politischen Gruppierungen im Bundestag Teilhaber na der immer hysterischer werdenden Debatte. Die Wendung, dass hier Autofahrer ihrer Freizeit beraubt würden und demnach einem Zwang unterliegen, ist denkbar kurz. So werden die großen Medien der kommenden ideologischen Auseinandersetzung nicht Herr. Dass es indes zu einem Zwangssystem kommen wird, ist relativ sicher – lesen Sie hier dazu mehr.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Herrlich,wie sich Vater Staat von diesen „Rebellen“ vorführen lässt.Das Wasserkontingent für die Werfer war doch nicht etwa schon aufgebraucht? Aber vielleicht kann man ja diesen Gestalten mit Harke,Besen,Schippe und Schubkarre eine kleine Freude machen,damit sie beim Reinigen von Strassen und Parks mal einen kleinen Geschmack davon bekommen,was Arbeit bedeutet.

    • Achwas. Bei Demos, die dem Regime nicht passen, wie S21, werden Augen raus geschossen, Schwerverletzte, alles kein Thema. Machen Sie eine unangemeldete 6 Mann Demo-Sie werden sich umgucken. Zudem sollen diese Flaschen bezahlt worden sein, s. Science Files.

  2. Kollektiver Wandertag der geschlossenen psychiatrischen Anstalten.

    Wer schon bei Greta sagte, schlimmer gehts nimmer, der wird nun eines Besseren belehrt.

  3. Es wäre von unserer Regierung sehr freundlich, wenn sie diese Demos genauso unbeeindruckt „aussitzen“ würde, wie alle anderen Demos unzufriedener Bürger auch (und damit meinte ich jetzt nicht die FFF-Demos).

  4. Die ganze Welt wartet auf die Deutschen,
    diese liegen allerdings noch zum größten Teil,
    als BRD Trottel im Dämmerzustand auf der Couch
    oder fröhnen in den Tempeln der Büttel,
    ihren Lasterhaftigkeiten.
    Das Übel tanzt in den Schaltzentralen und auf den Straßen,
    ungestraft, während sich das ehemalige Lichtvolk
    durch Indoktrinierung und Lügen, kleiner als Würmer macht.