in Gesellschaft

Konzerne wie Nestlé greifen nach dem Wasser. Sie wollen ein Geschäft daraus machen. Ein erster Vorstoß der EU zur Privatisierung der Wasserversorgung wurde erst mal auf Eis gelegt, aber das Thema ist nach wie vor brandaktuell.

Und damit das alles nicht in Vergessenheit gerät, hat sich Steffen A. Pfeiffer im Sommer diesen Jahres auf den Way4Water gemacht und mittlerweile 6000km quer durch Europa zurückgelegt. Derzeit befindet er sich auf dem Rückweg in der Nähe von Viana, Spanien und hat dort solche traumhaften Bilder eingefangen. Am 26.12 – also dem zweiten Weihnachtstag ist das Ende der Tour in Stuttgart geplant.

Steffen hat als erster Pilger vom Nordkap das Olavszertifikat erhalten und damit Geschichte geschrieben. Die ausländische Presse, verschiedene Radio und Fernsehsender haben über ihn berichtet. Die ganze Aktion wurde von vielen Lagern unterstützt. Offizielle Grußworte von Gesine Lötzsch oder Martin Schulz von der SPD oder Jan van Aken von der Linken finden sich in seinem Profil. Die Musiker aus dem Label Global friends music steuerten die offizielle Support CD bei mit dem Titel:

Water is a human right – Wasser ist ein Menschenrecht.

Die Global Player á la Nestlé sehen das anders und wollen das Geschäft des Jahrtausends daraus machen. Es ist an der Zeit, ihnen die Suppe gründlich zu versalzen und solche Konzerne zu boykottieren, ihnen wo immer es möglich ist, Steine in den Weg zu legen. Das Recht auf freien Zugang ist gleichbedeutend mit dem Recht auf Leben. Ohne Wasser überlebt der Mensch nicht sehr lange. In der Hand der multinationalen Konzerne sind wir ihnen ausgeliefert. Sie bestimmen dann nicht nur den Preis sondern auch die Qualität des Wassers. Einfaches Leitungswasser wäre dann vielleicht nicht mehr als Trinkwasser geeignet, in Spanien und anderen europäischen Ländern schon längst Realität. Dort kaufen die Leute schon immer lieber Wasser in Plastikflaschen zum Kochen und Kaffee machen. Der Zugriff auf das Wasser ist eine Kriegserklärung an alle Menschen und dient der totalen Kontrolle. Lassen wir uns das nicht gefallen.

Ein Mann alleine wird nichts ausrichten können, aber aus einem Mann könnten viele werden, die diesen Konzernen die Gefolgschaft verweigern und sie daran hindern, die Kontrolle zu übernehmen. Es gibt Alternativen – immer!

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Lösung wird so simpel wie effektiv sein.

    Wasser hat nämlich fazinierende Eigenschaften, die einen immer wieder aufs Neue begeistern können.

    Es ist z.B. relativ sauber in der Luft und kann durch eine kalte Platte zum Kondensieren gebracht werden. Und die Ozeane sorgen immer aufs Neue für ein Nachrücken von Wasser, Stichwort Dampfdruck.

    Dafür braucht man nicht mal Elektronik. Ein bischen simple Mechanik und das Wasserproblem ist nicht mehr existent.

    Es ist Zeit für eine Beendigung des us- wie Bankierimperiums, dann wird die Menschheit in eine humanere Zeit aufbrechen können. Die nötigen Technologien werden die deutschen Erfinder dann bereitstellen. Das ist jetzt schon abzusehen.