in Gesellschaft

Seit dem 16. Juni 2012 versteckt sich Julian Assange, der WikiLeaks-Gründer, in der Botschaft Ecuadors in London. Seinem Asylantrag ist stattgegeben worden. Schafft er es Großbritannien lebend zu verlassen?

Ricardo Patino, der Außenminister Ecuadors, hat die Zustimmung seines Landes für den Asylantrag von Julian Assange bekannt gegeben und somit der britischen Regierung die Antwort auf die Drohungen, die Botschaft seines Landes zu stürmen, erwidert.

Laut Patino, hat Assange kein gerechtes Urteil in den USA zu erwarten und muss um sein Leben fürchten. Er versichert, dass sein Land den Fall genau geprüft hat.

In Großbritannien gibt es seit 1986 Gesetze, die in Ausnahmefällen, eine Aberkennung der exterritorialen Rechte einer internationalen Mission legitimieren. Ein Widerspruch zum Völkerrecht! Aber es ist auch nicht notwendig diesen Schritt zu tun, denn wie soll Assange nach Ecuador geschafft werden, ohne auf dem Weg zu einem Flughafen, doch noch verhaftet zu werden?

Großbritannien beharrt darauf, Assange nach Schweden ausliefern zu wollen, wo er 2010 wegen zweier Sexualdelikte angeklagt worden ist. Zufällig passierte das im selben Jahr, in dem der 41-jährige Australier die Geheimakten der US-Regierung veröffentlicht hatte.

Es gibt berechtigte Zweifel, ob es sich hier nicht vielleicht doch um die Rache einer Weltmacht an einem Menschen handelt, der es wagte, die Mittel der modernen Technik zu nutzen, um mehr zu veröffentlichen, als es einer US-Regierung lieb ist. Ob Assange sich an zwei Frauen vergriffen hat oder nicht, kann niemand, abgesehen von einem schwedischen Gericht feststellen.

Dass er den USA und seinen Verbündeten in die Suppe gespuckt und sich somit mächtige Feinde geschaffen hat, die ihn am liebsten zumindest wegsperren würden, ist ein Fakt!

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Wäre ich Assange, würde ich den Himmel die nächste Zeit sehr gut beobachten.
    US-Drohnen fliegen nicht sicherlich nicht nur im Jemen, in Pakistan, in Afghanistan, in Libyen…

  2. das stimmt schon,würde aber nicht wirklich was nützen
    wäre zu offensichtlich wer dahinter steckt.
    steht die frage offen,wie!!!!kann er den bösen (demokratischen regime)entkommen.ich weis nur,das man
    ein diplomatisches fahrzeug nicht anhalten und durchsuchen darf.das war sogar an der ost-west grenze absolutes tabu.
    doch wie wird england von den ammis gezwungen diplomaten-
    fahrzeuge aufzubringen,wie piraten auf see einen luxusliner.
    wie schachspieler den nächsten oder den über-übernächsten
    schritt überlegen,so ergeht es J.Assange was für möglichkeiten einer ergreifung durch die USA,zu entgehen
    kann.dies wird sehr schwierig,aber ich glaube er hat ge-
    nug kluge freunde die ihm helfen werden.wie auch immer.
    ich hoffe auf ein gutes…

  3. Ich denke schon, es gibt Moeglichkeiten, diesen Gangstern zu
    entkommen. Es gibt ueberall kluge Leute, auch in Ecuador.Und
    von wegen Botschaft stuermen, betiteln sie dies nicht immer als terroristischen Akt?