in Gesellschaft

Innerhalb von gut drei Wochen hat die Bundeskanzlerin ihren dritten Zitteranfall in der Öffentlichkeit erlitten. Den ersten Anfall hatte Merkel am 18. Juni 2019, als sie den neuen ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin empfing. Kurz darauf erklärte sie während einer Pressekonferenz, dass es ihr gut gehe und das Zittern nur auf Wassermangel zurückzuführen gewesen sei.

Nur neun Tage später zitterte Merkel erneut. Bei der Ernennung der neuen Justizministerin Christine Lambrecht durch den Bundespräsidenten Steinmeier im Schloss Bellevue am 27. Juni, kurz vor Merkels Abreise zum G20-Gipfel nach Osaka, konnte die Kanzlerin einen weiteren Zitteranfall nicht verbergen. Anschließend sagte Merkel wieder, es gehe ihr gut und man müsse sich keine Sorgen machen.

Allerdings haben Merkels Zitteranfällen seitdem auch die Aufmerksamkeit der internationalen Presse erregt. Am Mittwoch, den 10.07.2019 zitterte die Kanzlerin erneut, dieses Mal beim Empfang des finnischen Ministerpräsidenten Antti Rinne. Beim Abspielen der Nationalhymne begann Merkel auf dem Podium wieder zu zittern. Der Anfall dauerte über eine Minute.

Zu diesem neuen Vorfall sagte Merkel: „Mir geht es sehr gut. Ich habe neulich schon einmal gesagt, dass ich noch in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bin.

Mehr wollte Merkel nicht über ihren Gesundheitszustand preisgeben; allerdings sind ihre Worte doch vielsagend: „Ich glaube, dass meine Äußerungen dazu getan wurden. Und ich denke, dass meine Aussage, dass es mir gut geht, Akzeptanz finden kann. Ich glaube, dass es so, wie es gekommen ist, eines Tages wieder vergehen wird. Aber es ist noch nicht so weit. Ich muss jetzt eine Weile damit leben“, so Merkel.

Was hinter Merkels Zittern stecken könnte, lesen Sie in der Juli-Ausgabe von „Capitol Post“.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Merkels Vertrauenskapital schmilzt dahin.
    Die Beziehung zwischen Volk und Volksvertreterin, die schon in der Flüchtlingskrise einen Knacks bekam, wird nun dem ultimativen Stresstest unterzogen.
    Auf die entscheidenden Fragen – ist diese Regierungschefin noch im Vollbesitz ihrer Kräfte? Existiert ein Plan B für die Spitze von Europas größter Volkswirtschaft? – gibt es derzeit keine Anwort.
    Richtig ist ja:
    Es ist ihr Leben und ihre Gesundheit.
    Aber: Für das hohe Staatsamt gelten andere Eigentumsverhältnisse.
    Das Volk hat die Macht an Merkel delegiert, nicht verschenkt.
    Sie ist die abhängig Beschäftigte, nicht die Vorgesetzte der Bürgerinnen und Bürger. Das Bundeskanzleramt ist nur als Leihgabe zu haben.

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  • Dritter Zitteranfall – Frau Merkel: „Es geht mir gut“ - Leserbriefe 13. Juli 2019

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