in Gesellschaft

Ein kleiner Artikel über die scheinbar unstillbare Profitgier einiger weniger, die Ignoranz der Masse und dem Projekt „nachhaltiger Konsum“

Ein Sklave in Haiti kostet 50 Dollar. In Indien leben 20 Millionen Menschen in Zinsknechtschaft. 10.000 Kindersklaven schuften an der Elfenbeinküste für unseren Kakao. Aber auch in Deutschland sollen schätzungsweise 15.000 Sklaven ihr Dasein fristen.

Wer, wenn ich wir haben es in der Hand die Welt nach unseren Vorstellungen gestalten? Es gibt so viel Elend auf dieser Welt. Sollten wir nicht Anfangen dem endlich ein Ende zu bereiten?

Hier als Beispiel ein wenig polarisierendes Thema: Kinderarbeit und Ausbeutung. Zwar sind die wenigsten gegen Ausbeutung und Kinderarbeit, oftmals aber nichts ahnend, dass wir als Konsument zu einem großen Teil dafür mitverantwortlich sind. Denn so sind wir es doch, die für die Produkte die unter Ausbeutung und Kinderarbeit hergestellt wurden bezahlen. Hier ein kleiner Ausschnitt zum Thema Kinderarbeit und Ausbeutung:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=N9LTkQpctE8[/youtube]

Die Ursachen für Kinderarbeit liegen meist in einer Kombination einer unendlich scheinenden Profitgier einiger weniger und eine breite Armut in der Bevölkerung. Hinzu kommt die Ignoranz der breiten Masse die um die Probleme weiß, sie aber schlicht weg ignoriert.

Ein geplantes gemeinnütziges Projekt „nachhaltiger Konsum“, möchte dem nun entgegen wirken. Dafür soll ein Portal erstellt werden, welches nicht nur über die Ursachen und Probleme ausgiebig informiert, sondern auch direkt Alternativen finden andere darüber informieren und wenn möglich anbieten möchte.

Das Besondere daran: Es ist ein Projekt das nur aus einer starken Community heraus ins Leben gerufen werden kann. Denn so soll das gesamte Projekt möglichst basisdemokratisch geführt werden, und ohne Community ist dies leider unmöglich. Weiters wird die Community am Umsatz beteiligt. Welcher Umsatz? Um Alternativen anzubieten, haben Händler und Hersteller nachhaltiger Produkte die Möglichkeit, ihre Produkte über einen Marktplatz gegen eine kleine Provision zu verkaufen. Das dadurch eingenommene Geld wird zu 100% an die Community und somit auch an gemeinnützige Organisationen gespendet. Das gemeinnützige Projekt „nachhaltiger Konsum“ wird an dieser kleinen Provision nicht beteiligt und soll lediglich durch Spenden finanziert werden.

Die Entwicklung des Portals soll via Crowdfunding (Schwarmfinanzierung) realisiert werden. Dafür ist das Projekt auf startnext angemeldet und befindet sich derzeit in der Startphase. Um die Startphase erfolgreich abzuschließen benötigt das Projekt 100 sogenannter Fans. Wer das Projekt unterstützen möchte kann sich auf startnext gerne anmelden und „Fan“ des gemeinnützigen Projektes „nachhaltiger Konsum“ werden. Sollten in den nächsten 4 Tage nicht die benötigten Fans zu Stande kommen gilt das Projekt leider als gescheitert. Hier der link zum Projekt: http://www.startnext.de/nachhaltiger-konsum

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