in Gesellschaft

Wellmann/ 29.01.2013 Es ist zwar heute nicht der Tag, an dem die Arbeitslosenzahlen bekannt gegeben werden, jedenfalls nicht die, die sich die Bundesregierung und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), immer wieder gerne ausdenken. Aber es ist der Tag, an dem wir uns aufmachen, die Statistik ins rechte Licht zu rücken.

Mit Beginn der vierten Stufe im Hartz-Konzept, begannen auch die verzweifelten Versuche der jeweiligen Bundesregierung, Pannen im System zu vertuschen, Schwierigkeiten schön zu reden und vor allem Sinn und Zweck von Hartz IV zu erklären. Vom ersten Tag an hatten die Sachbearbeiter der Jobcenter mit Computerfehlern zu kämpfen und mussten die Betroffenen, also die Hartz IV Empfänger, damit leben.

Eine Flut von Klagen, die nicht mehr zu bewältigen ist, liegt seitdem bei den Gerichten vor und bei den meisten handelt es sich nicht um „Meinungsverschiedenheiten“ zwischen Bürger und Amt, sondern schlicht um Fehler des Systems. Und schon hierbei tun sich, vom Minister bis runter zum Sachbearbeiter für Neuanträge, wahre Meister der Schauspielkunst hervor, gehts doch darum dem Leistungsberechtigten, möglichst von sich selbst aus, so viel Recht wie möglich abzusprechen.

Es geht also natürlich ums Sparen an allen Ecken und Enden, aber auch und das sogar primär, darum in der Öffentlichkeit den Schein zu wahren. Den Schein des Erfolgs will und muss man unbedingt aufrecht erhalten und dazu wird getan, was getan werden muss.

So sind es natürlich an erster Stelle die Arbeitslosenzahlen, an denen dieser Erfolg gemessen wird. Aber was nun tun, wenn die Wirklichkeit nicht den gewünschten Erfolg zeigt und die Zahlen, die eigentlich sinken sollen, jeden Tag immer mehr steigen? Das geht natürlich nicht. Da muss man sich etwas einfallen lassen. Und das tut man dann auch, heimlich, hinter verschlossenen Türen und fernab jeglicher Öffentlichkeit.

Die bekommt dann nur das Ergebnis präsentiert, bei der Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen. Und da wird immer bekannt gegeben, dass die Zahlen sinken und das alles „Super-Hammergeil“ in Ordnung ist. Doch gerade in den letzten zwei-drei Jahren muss man kein Mathematikprofessor sein, um Zweifel an der Richtigkeit dessen zu haben.

Jemand, der in einer brandenburgischen Kleinstadt wohnt, zum Beispiel, der wird sogar arg vor den Kopf geschlagen sein, kann er sich bei 20 % Arbeitslosigkeit in seiner Region, doch beim besten Willen nicht vorstellen, wie die gesunken sein soll.

Ob wohl der Nachbar, der in seinem, stets betrunkenem, Kopf vergessen hat, seinen Antrag für das nächste halbe Jahr pünktlich abzugeben, überhaupt noch in dieser Statistik auftaucht? Oder was ist wenn, wie bei uns in der Stadt, auf einen Festangestellten fünf Ein-Euro-Jobber kommen?

Man weiß es natürlich nicht genau und schon gar nicht kann man es beweisen. Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich mich in Verkleidung und mit versteckter Kamera ins Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), geschlichen und die folgenden, sensationellen und erschreckenden Bilder gemacht.

Bitte schauen Sie doch einmal rein

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=O0fqsa4LqGI[/youtube]

Wenn das Video dem, was Sie schon immer geahnt haben am nächsten kommt, dann muss es wohl irgendwo stimmen. Oder was sagen Sie dazu?

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