Der teure Gott: Glauben reimt sich auf Rauben

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Weihnachten ist wieder die Zeit, wo man scheinheilig in die Kirche geht und ein Fest feiert, mit dem man so eigentlich gar nichts am Hut hat. Es ist auch wieder die Zeit, wo die Kirche im Mittelpunkt steht und ihren Glauben präsentiert. Einnahmen aus Steuergeld der katholischen und evangelischen Kirche in Deutschland liegen aktuell bei zirka 52 Milliarden Euro pro Jahr. Das ist ein teurer Gott!

Der staatliche Steuereinzug für Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ist eine deutsche Besonderheit; er ist nicht durch das Grundgesetz, sondern nur in Landesgesetzen geregelt.

Die Kirchensteuer bemisst sich an der Lohnsteuer und am Solidaritätszuschlag. Wenn die geplante Vermögenssteuer kommt, dann hat die Kirche auch dort ein Anrecht auf Steuererhebung. Darüberhinaus erhalten die Kirchen zahlreiche Subventionen aus öffentlicher Hand; etwa zur Finanzierung von Kindergärten oder Schuldnerberatungen. Unter anderem werden auch die regelmäßig stattfindenden Kirchentage von den Kommunen bezuschusst. Verschiedene Quellen sprechen von einer Gesamtsubvention der öffentlichen Hand an alle Glaubensgemeinschaften von ca. 19 Mrd€ jährlich. Hinzu kommt die direkte Kirchensteuer sowie Zuschüsse zu karitativen Einrichtungen. Demnach kostet uns der „Glaube“ zirka 71 Milliarden Euro pro Jahr! Dies entspricht beispielsweise 54% dessen, was Deutschland für „Arbeit und Soziales“ jedes Jahr in die Hand nimmt. Ohne die Kirche(n) könnte man also alle Sozialleistungen um 54% erhöhen.

Ich will mich nicht auf die Zahlen festnageln lassen; es kommt mir hier nur auf die ungefähre Größenordnung an.

Ich finde es sehr komisch, dass die Kirchen an Weihnachten die Kommerzialisierung des Festes kritisieren und im selben Atemzug 71 Milliarden Euro verschlingen. Niemand kann sich wehren; wer Steuern bezahlt, der bezahlt (indirekt) auch an die Kirchen – per Zwang! Für was braucht Gott so viel Geld? Sind es nicht die Kirchen, die in den vergangenen Monaten und Jahren durch Lohndumping und Missbräuche negative Schlagzeilen hatten? Man muss sich bewusst machen, dass die Kirche ein Konzern ist. Sie ist die Perversion der Kommerzialisierung des Glaubens.

Die Kirche nutzt menschliche Werte & Tugenden um sie dann gewinnbringend an die Gläubigen zu verkaufen. Dieser Spaß kostet uns ca. 71 Mrd€ und die staatlichen Finanzämter spielten das Inkassobüro. Das alles hat nichts mehr mit der weihnachtlichen Botschaft zu tun. Kirchensteuer ist wohl sowas wie die GEZ: Ohne Zwang würde es niemand bezahlen, weil niemand Interesse daran hat, ineffiziente Lügengebilde zu finanzieren. Die Kirchensteuer macht den kleinsten Teil aus. Der Bärenanteil an Steuergeld bekommt die Kirche direkt aus den politischen Töpfen. Austritt zwecklos.

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