in Gesellschaft

Der Papst macht Politik: Umwelt, Einwanderer, Finanzen

Papst Franziskus ist in diesen Tagen wieder deutlicher an die Öffentlichkeit getreten. Vor kurzer Zeit hat er nach einem Bericht von „zerohedge“ eine Konferenz im Vatikan dazu benutzt, die Ziele des Pariser Umweltabkommens durchzusetzen. Zudem ergriff er überdeutlich Partei für Helfer von Flüchtenden, die diese betreuten. Schließlich wandte er sich auch an den IWF, den Internationalen Währungsfonds sowie an die Weltbank. Diese beiden Institutionen wiederum seien verantwortlich, Staaten in Richtung einer „nachhaltigen Entwicklung zu lenken. Kritiker schütteln den Kopf. Entweder der Papst wolle die Funktionsweise der internationalen Wirtschaft und ihrer beiden Großinstitutionen IWF und Weltbank nicht verstehen. Oder er lasse sich instrumentalisieren.

Welche Rolle spielt der Papst?

Die Kritik am Papst kommt bislang vor allem aus konservativen Kirchenkreisen. Hier wird teils bedauert, welche Sichtweise der Jesuit annimmt. Dabei wird besonders bemängelt, dass die Einwanderung von Franziskus mit Samthandschuhen behandelt würde, dass die Krankenversicherung (für alle) ein Thema sei oder dass aus dem Umfeld des Papstes Kritik an der Wahl von Donald Trump geübt hätten.

Auch hatte der Papst sich bereits zu diversen Finanzwerkzeugen öffentlich geäußert, wie es etwa „Credit Default Swaps“ seien. Diese verbriefen Kredite und machen diese handelbar. Die CDS werden hauptverantwortlich dafür gemacht, dass die Finanzkrise im Jahr 2007/2008 in der ganzen westlichen Welt das Finanzsystem an den Rand des Kollapses brachte.

Schließlich ist Franziskus offenbar der Meinung, ohnehin seien die Finanzmärkte eine „tickende Zeitbombe“, wie es heißt.

All diese Äußerungen insgesamt deuten darauf, dass der Papst sozusagen zur Speerspitze der sozialen und sozialistischen Bewegungen werden könnte – die sozialkritischen Themen jedenfalls gehören nach Meinung der konservativen Kritiker nicht zum Auftrag des Papstes.

Nur: Ist dies nicht alles eher Theater, Inszenierung? Welche Rolle kann ein Papst spielen? Der Vatikan hat Einfluss und Macht – diese aber spiegeln sich nicht in den öffentlichen Reden wider.

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Kommentar

23 Kommentare

    • Aber ganz sicher. Dieser Papst hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Christentum zu tun. Wir sind von Satanisten umgeben. Habe mich seit Jahren von der Kirche abgewandt. Traue diesem Verein kein bisschen mehr.

      • Überrascht? Die RKK besteht als Gruppiuerung historisch länger als das Christentum…

        Generell sollen halt ANDERE für die Rettungen oder sonstwas bezahlen.

        Halt’s Maul, hör‘ auf zu denken. Und zahle Kirchensteuer!

    • Mystiker von heute sagen:
      Es ist ein ECHTER und gottesfürchtiger Papst, der sich aber schwer in einer Kirche welche schon lange vom Teufel infiltriert wurde durchzusetzen im Stande ist.
      PS. Auch ich hatte beim diesm Papst so meine Zweifel. Bete doch um Weisheit und es wird Dir das Richtige zugetragen werden. Sei gesegnet, André

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    • Immer wenn ich Artikel über die Machenschaften von Geistlichen und Kirchen lese oder von Weihnachtsansprachen wie der letzten aktuellen des Papstes höre, fühle ich mich in meiner Entscheidung bestätigt aus der Kirche ausgetreten zu sein. Das habe ich schon vor Jahren getan, als die Kirche begann sich zum verlängerten Arm linksgrüner Politik zu entwickeln, Kirchentage sich mehr mit Klimahysterie und Ökowahn, statt dem Seelenheil der Gläubigen oder religiösen Themen beschäftigten, die Kirchen beständig anfingen ihre moralinsaure Besserwisserei wieder vermehrt auf politische und gesellschaftliche Themen auszubreiten und sich zum geifernden Anwalt ideologischer Indoktrination zu machen. Heute stehen die Kirchen ähnlich wie schon in der dunklen Zeit vor 80 Jahren fest an der Seite unserer Regierung und singen deren politisch korrektes Lied von der Kanzel. Jede Kritik und jeder klare Gedanke wird von den Pfarrern- (innen) und Priestern mundtot gemacht, jeder Zweifel an der Invasion von uns grundsätzlich feindlich gesonnenen Moslems und Kriminellen und Terroristen aus aller Herren Länder als unchristlich gebrandmarkt. Gleichzeitig haben sich die Kirchen über ihre angeblich karitativen Einrichtungen auf breiter Front ins gemachte Nest gesetzt, die ausufernde Asylindustrie größtenteils mit aufgebaut und verdienen Milliarden an der Vollversorgung von kulturfremden Kostgängern aus aller Welt, die unsere Politik meint in Deutschland auf Kosten der Steuerzahler durchfüttern zu müssen. Und während Illegale Kirchenasyl erhalten und die Kirchen Zehntausende Asylanten gegen hohe Zuwendungen des Staates in ihren Einrichtungen unterbringen, wird der normale Bürger und Christ auch von den Kirchen nur noch als Zahlmeister angesehen, der die Klappe halten und den Geldbeutel öffnen soll, damit es am Ende mit der Abschaffung Deutschlands klappt. Wären die Kirchen christlich, wie sie vorgeben zu sein, dann würden sie für ihre eigenen Gläubigen sorgen und sich zum Beispiel der Millionen von Moslems verfolgten und getöteten Christen annehmen, sie würden die auf der Straße von Ausländern vergewaltigten und missbrauchten Frauen, von denen es hier im Land täglich mehr gibt, psychologisch betreuen und ihnen zurück ins Leben helfen, und sie würden den Politikern ins Gewissen reden nicht all das, was Generationen über hunderte Jahre an Zivilisation aufgebaut haben, auf dem Altar fragwürdiger Toleranz gegenüber den Feinden von Toleranz und Zivilisation zu opfern.

  1. Der islamkritische Papst Benedikt wurde von Obama, H. Clinton und Sorros weggeputscht. Kurz vor Benedikts „Rücktritt“ hatte man die Zahlungsfähigkeit des Vatikans für mehrere Tage total blockiert, um den deutschen Papst vom Thron zu zwingen.

    Die o.g. Globalisten brauchten den neomarxistischen Bergoglio als neuen Papst, damit der die kommende Massenmuslimisierung nach Europa ideologisch, geistig flankiert und die christlichen Schlafschäfchen in den Nächstenliebe-Schlaf narkotisierte.

    Franziskus erfüllt die freimauerische / kommunistische Welteroberungsagenda mit seinen gezielt gestreuten Äußerungen wie ein folgsamer Jünger. Kein Wort hört man von ihm gegen die Ausrottung der Christen in Nahost.

    • Massenmuslimisierung

      Inzwischen ist das Projekt mit Afrikanisierung erweitert worden:

      Morgenthau 2.0 in der Kalergi-Variante

  2. Erst kürzlich versammelten sich alle Führer der EU-Länder beim Papst. Er hielt förmlich dabei hof und stand TOTAL im Fokus des Geschehens!
    Wir sollten auch bedenken, daß wir dem Vatikan das sog. kanonische Recht in unseren „Rechtsystemen“ zu verdanken haben! Es hat uns von „Menschen“ zum „Personal“ gemacht, zu besitzlosen Sklaven! So wird denn auch eine alte bekannte Prophezeiung – „Lied der Linde?“ – hinsichtlich seines 14. Verses verständlich! Hier heißt es:

    14. Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
    Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
    Über Leichen muß der höchste (= der Papst) flieh’n
    Und verfolgt von Ort zu Orte zieh’n.

  3. Wenn man genauer hinschaut, dann gehört alles und jeder dem Pfaffen in Rom. Das war aber auch zu Zeiten Benedikts nicht anders. Genauso wie im Altertum die Leibeigenen, haben uns diese Päpste zum Personal ohne Rechte gemacht. Doch troz alledem hat es noch kein Papst so weit getrieben wie dieser aus Südamerika. Es gibt da ein deutsches Sprichwort, Schuster bleib bei deinen Leisten.

    • Papst Franziskus (Mitglied der Loge namens Jesuiten!) verkündet keine Nächstenliebe, sondern „Liebe“ (eher Bevorzugung) des ideologisch Nächstliegenden, dem gemeinhin als Flüchtling genannten Eroberer Europas.

      Kein Wort steht in der Bibel davon, dass ein Volk wegen „Nächstenliebe“ kollektiven Selbstmord zu begehen hat. Hilfe zur Selbsthilfe ja, aber nicht Hilfe zur Selbstabschaffung!

  4. Da der Papst so für ( von anderen bezeichnete ) Flüchtlinge ist soll er im Vatikan zumindest ein paar Häuser frei machen für diese Leute. Dann kann er zeigen was er unter Barmherzigkeit versteht.

  5. Wer den Handlangern des internationalen Finanzkapitals vertraut, der verrät sich selbst.

    So kennt man sie schon seit 2000 Jahren. Nach außen als Gutmensch und hilfsbedürftig erscheinen, tatsächlich aber moralisch verkommen und raffgierig über Leichen gehen.

    • Im Netz findet man die Bilder wie Franziskus Rothschild, Rockefeller und Kissinger untertänigst die Hände küsst. Warum eigentlich? Die Kirche ist ja wohl nicht für die Verbrechen des Mannes vom Obersalzberg verantwortlich. Dann muß es wohl andere Gründe geben…

      • Es werden nur den Logen genehme Päpste zugelassen, die anderen wurden weggelobt oder starben auf mysteriöse Weise.
        Warum sorgt der Vatikan nicht für die Einwanderer; er gehört doch zu den reichsten Unternehmen der Welt? Warum fährt er zu den Ärmsten der Welt und unterstützt sie nicht materiell? Nur vom Segen werden sie auch nicht satt!
        Diese Heuchelei ist für jeden ehrlichen Christen eine Zumutung!
        „Sie predigten Wasser und tranken heimlich Wein“ stimmt heute immer noch.

  6. Sehr geehrte Leser,

    ein wichtiges Anliegen: Neopresse lässt Kommentare größtenteils unzensiert, alle Meinungen werden respektiert und eine offene Diskussion erlaubt. Dies möchten wir weiter beibehalten, da wir für Freiheit in der Meinungsäußerung einstehen und mit unserem Projekt freien Journalismus verteidigen möchten. Damit dienen wir in erster Linie Ihnen als Leser, der Gesellschaft und der Sache allgemein. Wir möchten Sie aber an dieser Stelle erneut und eindringlich darum bitten sich sachlich und mit angemessener Wortwahl an unseren Diskussionen zu beteiligen und keine Falschmeldungen zu verbreiten. Ein respektvoller und sachlicher Umgang mit unseren Themen und Texten ist essenziell, um ernst genommen zu werden.

    Ihre Redaktion.

  7. „mein reich (regierung), ist nicht von dieser welt“ – sagte jesus. die päpstl. einmischung in die welt-politik, einladung die uno-global-agenda zu unterstützen, zeig deutlich – vatikan hat mit bibel und mit ihren gott – nicht gemeinsam. eher mit der gegenseite, das haben die mehr als deutlich bewiessen, auch dieser papst. dabei ist die globalisierungs-idee eh von bibel gestolen.