in Gesellschaft

Die chinesische Regierung lässt keine Gelegenheit zur Propaganda aus. Chinesische Plüschbärenpropaganda ist besonders beliebt, insbesondere in Deutschland, dem Land der wegsehenden Untertanen.

Ein Kommentar – Als Heinrich Mann seinen Roman „Der Untertan“ 1914 vollendete, hatte er einen Untertanenmenschen des deutschen Kaiserreiches vor Augen, einen Menschen der feige, obrigkeitshörig und ohne Zivilcourage der ewige Mitläufer ist. Im III. Reich wurde dieser Typ Mensch Mittäter.

Und auch heute ist dieser Mensch wieder Mittäter, auch wenn er sich gerne den Anstrich eines Welten- und Flüchtlingsretters geben will. Der Untertan ist in allen Gesellschaftsschichten zu finden, besonders häufig jedoch in der Politik. Offen für die Einflüsterungen aller Lobbyisten, hechelt der Untertan nach Macht, Geld und Karriere. Und seine Verbeugungen und Verbiegungen werden um so tiefer, wenn der Menschenflüsterer ein Chinese ist.

Statt eines Trojanischen Pferdes erhielt der Berliner Zoo zwei chinesischen Pandas. Die Pandas können nichts dafür, dass sie Instrumente chinesischer Propaganda sind und vermutlich hat man sie darüber auch im Dunkeln gelassen. So wie die Mehrheit der Bevölkerung. Die Bevölkerung darf dafür für die chinesische Propaganda bezahlen. Nicht nur dass die Unterkunft der Pandas eine Dreiviertelmillion Euro kostete, nein, jährlich erhält China für das Plüschbärpropagandapaket rund 900.000 Euro Miete.

Ja, so doof sind die Europäer – werden sich da die Chinesen denken – wollen Geschäfte in China machen, importieren wie irre minderwertige Produkte und zahlen dafür auch noch unsere Propaganda. Gleichzeitig schreitet der schleichende Genozid in Tibet voran, China besetzt mit Gewalt fremde Territorien, verwüstet Landschaften in Afrika und treibt dort auch Kinder in die Sklaverei.

Das interessiert den deutschen Untertanen nicht, er/sie will doch nur billig einkaufen oder in China verkaufen. Der Untertan beherbergt doch die nicht-ertrunkenen, afrikanischen Flüchtlinge, warum soll sich da der Untertan Gedanken machen, warum die Menschen aus Afrika oder Asien flüchten? Schließlich sind die Pandas doch so niedlich. Und schließlich ignoriert der deutsche Untertan was der WWF anprangert:

„Die Bergwälder Chinas, Heimat der Pandas, wurden in den letzten Jahrzehnten im großen Stil abgeholzt. Wenn es zu wenig Bambus gibt, verhungern die Pandas.“

Die chinesischen Herren und die deutschen Untertanen passen einfach gut zusammen. Die Einen handeln, die Anderen sehen weg.

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11 Kommentare

    • Haha, ich bin weder deutsch noch Untertan, und auch, wenn es offenbar in DE ein beliebtes Gesellschaftsspiel ist, ständig irgendwelche Vorwürfe aus dem Hut zu zaubern (zu dumm, zu feig, etc.) um euch gegenseitig niederzumachen, normal ist das nicht.
      Aber oki, mit eurem moralischen Leuchtturm mit den abgebissenen Fingernägeln seid ihr natürlich auch für die Chinesen zuständig, was zwar sonst auch keinen irgendwo groß interessiert, aber es muss schon erhebend sein, diese weltweit – Zuständigkeit. Vielleicht ist es aber auch nur der alte Größenwahn.

      • Komm Tici, sei nicht unfair, die Ösis waren beim alten Größenwahn immer an deutscher Seite, nur eben beim Untergang nicht…Braunau liegt doch gar nicht in D, sorry für den Seitenhieb…

        • ja wir haben auch einen Sprung in der Schüssel, sind aber mittlerweile so unbedeutend, dass wir mittlerweile doch ein bissl geheilt sind

          • Ok hab verstanden, nuuur, niemand ist unbedeutend !!!

    • Ich sage hier schon so lange was ich denke und das so wie mir der Schnabel gewachsen ist – bitte hinten anstellen mit Trolldings :-)

  1. und Tictac, wie denkst du denn über die Chinesen? was ist dir denn wichtiger?ein freies, demokratisches Österreich oder ein chinesischer Führerkult und ein Ausverkauf Österreichs an China?

  2. „Tictac“s Schreibe erinnert sehr an PR-Agentur-Gebrabbel. Nicht auf den Inhalt eingehen (Menschenrechte, Sklaverei, chinesische Agggression), immer schön vom Thema ablenken.