in Gesellschaft

Das Robert-Koch-Institut gibt – fast – täglich eine Pressekonferenz mit den jüngsten Zahlen und Empfehlungen. Die Zahlen zum Corona-Schreck steigen Tag für Tag, allerdings wachsen sie derzeit etwas langsamer. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gilt mit diesen Berichten auch der Politik entweder als Richtschnur oder als Legitimationshilfe für die verschiedenen Maßnahmen. Nur: Können wir dem RKI trauen?

Viel zu spät

Das RKI hat jüngst erst kundgetan, wir stünden noch am Anfang der Krise. Das mag sein. Die Krise jedoch kann das RKI offenbar nicht so recht fassen. Der Chef, Prof. Lothar Wieler, gab offen zu, er habe sich den Umfang der Krise so niemals vorstellen können. Das jedoch lässt sich sogar belegen.

Noch vor Wochen hat Lothar Wieler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wissen lassen, das „neuartige Corona-Virus“ sei für Deutschland wahrscheinlich nicht so gefährlich. Zudem ließ er das Land und die spätestens jetzt stauenden Menschen wissen, dass „Deutschland absolut gut vorbereitet“ sei. Dies gelte auch für die Gesundheitsämter, die beispielsweise entsprechende Übungen durchgeführt hätten. Schließlich seien sogar die Flughäfen, eine wichtige Kontaktstelle für Menschen, die aus Risikogebieten eingereist sind, gut gewappnet. Wie wir heute wissen, wenige Wochen später, stimmt davon nichts.

Das Virus war schon vor Wochen als großer Gefahrenherd erkennbar. In China hat das Virus für stets steigende Fallzahlen gesorgt. Noch heute fragen sich Beobachter – und vor allem jene, die diese Gefahr thematisierten und sich als Verschwörungstheoretiker oder Panikmacher titulieren lassen mussten -, wie ein Institut diesen Ranges dies offenbar übersehen hat. Das Virus folgt relativ einfachen Gesetzen: Ein Mensch steckt im Durchschnitt 2 Menschen (oder mehr) an. Mathematiker und Statistiker können im Zusammenhang mit der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen errechnen, dass sich daraus eine Durchseuchung von 60 % bis 70 % ergibt, bis Herdenimmunität eingetreten ist, weil die ehedem Erkrankten sich nicht mehr anstecken können.

Die Vorstellung, Deutschland sei ohne weitere Maßnahme irgendwie „abgeschottet“ (diese Vorstellung scheint Ende Januar/Anfang Februar existiert zu haben), schien damals wie heute absurd. Wir haben den Fall aufgearbeitet. 

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Kommentar

  1. Das RKI gibt – was es selbst öffentlich zugegeben hat – wissentlich FALSCHE Zahlen heraus.

    Wie glaubwürdig kann so ein regimetreuer Laden sein?

  2. Die offizielle Statistik weist im vergangenen Jahr für Italien eine Sterberate von 1.685 Menschen pro Tag aus.

    Die Zahlen für das Jahr 2020 weisen mit Stand zum 25.3. genau 1.679 Tote aus.

    In diesem Jahr liegt die Sterblichkeit in Italien also unter dem bisherigen Durchschnitt.

    Die monströsen Corona-Todesfallzahlen spiegeln sich in dieser Statistik nicht wieder. Wir müssen also davon ausgehen, die italienischen Corona-Zahlen sind falsch.

    Wir müssen uns folglich von unsere Medien täglich Lügenmärchen anhören. Journalismus geht anders!

    Auch die offiziellen Zahlen der BRD sind – freundlich formuliert – zweifelhaft. Wem nutzt die Zahlenwillkür?

    Es stellt sich die Frage, nach dem Sinn und Zweck dieser europaweiten fake news-Orgie.

  3. Es ist sehr, sehr bedenklich, daß sich unsere Regierung nur auf Angaben des RKI (sozusagen eine staatliche Behörde) „verläßt“ und weitere unabhängige Experten nicht gehört werden geschweige denn zu Wort kommen. Stattdessen erleben wir jetzt die Wegnahme unserer Grundrechte wegen einer Virusepidemie, die nicht schlimmer als eine normale Grippe ist oder wird. Was kommt noch alles auf uns zu? Seht Euch die Videos von Dr. Bodo Schiffmann aus Sinsheim an!!

  4. Beim RKI sitzen bestenfalls Ärzte, die eben in Kategorien von Ärzten denken. Für lokal begrenzte Seuchen-Areale kann man vielleicht deren vorgeschlagene Extrem-Szenarien einer Quarantäne mit Kontaktsperren, Ausgangssperren, Abstandgeboten, etc. nachvollziehen, weil immer noch eine quasi einhüllende, funktionsfähige Struktur vorhanden ist, von der heraus in dieses Areal hinein gehandelt werden kann.

    Versucht man hingegen eine Quarantäne über einen ganzen Staat oder über die ganze Welt zu verhängen, kann diese nicht funktionieren, weil dann genau diese lokale Begrenztheit fehlt, somit auch keine einhüllende Struktur mehr existiert und letztlich jedes Staatswesens damit in die Funktionsunfähigkeit getrieben wird.

    Hier würde eigentlich die Stunde der Politik schlagen, die einen gangbaren Weg finden sollte, der über ärztliche Maximalforderungen hinweg, zu etwas realpolitisch durchsetzbarem führt. Das könnte zum Beispiel eine Einschränkung aller Maßnahmen auf zu isolierende Risikogruppen sein (lokal), mit anschließender kompletter Herdenimmunisierung des übrigen Bevölkerungsteils.

    Doch wie die Ärzte halt als Ärzte ticken, so ticken Politiker eben wie Politiker. Es wundert daher wenig, wenn die ihren fatalen Irrweg nicht ändern werden und nur immer weiter versuchen, ihre Unfähigkeit hinter RKI, WHO, etc. zu verstecken.

    • Die beschriebenen Maßnahmen sind Ausgeburten eines überholten und unzeitgemäßen Denkens in Kategorien strukturellen Gewalt: Ausgrenzen oder Eingrenzen (Eisperren), Bevormunden.

      Das Einlassen auf die Natur und das Zusammenarbeiten mit ihr ist den amtierenden Polit- und Medizinsauriern – für jedermann sichtbar – völlig unvorstellbar.

      Die mediale Monster-Killer-Virus-Show offenbart allen Zuschauern: Mit der amtierenden BRD-Nomenklatura ist kein Staat und kein Gesundheitswesen zu machen. Ihre absolutistischen, geheimniskrämerischen und unethischen Denk- und Verhaltensmuster haben ausgedient.

      In Politik, Medizin und Wirtschaft brauchen wir neue, ehrliche Leute mit neuem, ethischem Denken.

        • Grundlegende Änderungen dauern stets 3 – 4 Generationen, also etwa 100 – 120 Jahre.

          Angesichts der Dummheit und Lebensuntauglichkeit vieler in den jungen Generationen dürfen wir aufgrund der beiden genannten (Un)Fähigkeiten von einem größeren „Bevölkerungsausfall“ ausgehen, von einer physischen und mentalen Flutbereinigung. Die Verbleibenden haben dann die Gelegenheit, sich zu besinnen und Neues zu wagen.

  5. Angeblicher „Flüchtling“ muss man sein. Jeden Monat die üppige Sozialhilfe pünktlich auf dem Konto, Wohnung und Krankenasse werden ebenfalls bezahlt und kein Abmühen mit der Jobsuche. Der normale Arbeitnehmer und Steuerzahler derweil zur Arbeit muss und sich damit noch der tödlichen Gefahr der Infizierung mit dem Coronavirus aussetzen muss und eventuell noch Entlassen wird.
    Oder: „Und wie viel?“, fragt Heuer erneut. „1100 Euro plus Wohnung“
    (schwarzwaelder-schramberg-oberndorf-schlaegerduo-muss-ins-gefaengnis)

Webmentions

  • Das tägliche RKI: Das Institut, das im Nebel stochert – Die Welt 7. April 2020

    […] Das Robert-Koch-Institut gibt – fast – täglich eine Pressekonferenz mit den jüngsten Zahlen und Empfehlungen. Die Zahlen zum Corona-Schreck steigen Tag für Tag, allerdings wachsen sie derzeit etwas langsamer. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gilt mit diesen Berichten auch der Politik entweder als Richtschnur oder als Legitimationshilfe für die verschiedenen Maßnahmen. Nur: Können wir dem RKI trauen? […] Source link […]