in Gesellschaft

Nach Angaben der Johns Hopkins Universität, auf deren Zahlen sich Medien und Regierung beziehen, soll es in Schweden nur knapp 12.000 Menschen geben, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und nur 1.200 sollen in Verbindung mit dem Virus verstorben sein. Die Zahlen sind wesentlich niedriger als in jedem Land der Europäischen Union und das, obwohl Schweden die Corona-Krise ganz anders handhabt, als alle anderen EU-Länder.

Schweden ist das Land mit den wenigsten Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Europa. Es gibt derzeit nur zwei Verbote im Land: Menschenansammlungen von mehr als 49 Personen sind untersagt. Außerdem gilt seit dem 3. April ein Besuchsverbot für Pflege- und Altersheime. Aber nach wie vor gibt es keine Ausgangs- oder Kontaktsperren im Land. Schulen bis zur Klasse 9 und Kindergärten bleiben geöffnet – ebenso Spielplätze, Sportanlagen, Schwimmbäder und Bibliotheken. Selbst ein Kinobesuch ist in einem Saal mit maximal 49 Personen möglich.

Auch Cafés und Restaurants dürfen noch Gäste bewirten. Allerdings haben die Betreiber dafür zu sorgen, dass ausreichend Abstand zwischen den Gästen eingehalten wird. Zwar gab es einzelne Verstöße in Restaurants und Cafés in Schweden. Dennoch ist ein generelles Schließen von Restaurants und Cafés nicht geplant. Die Bürger Schwedens wurden lediglich dazu aufgefordert, auf unnötige Reisen zu verzichten und wenn möglich, keine öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Wer kann, solle von zuhause arbeiten. Aber all diese Maßnahmen beruhen auf Freiwilligkeit.

Die genannten Maßnahmen beruhen auf Empfehlungen der Nationalen Schwedischen Gesundheitsbehörde und nicht auf Anordnungen der Regierung. Schweden verfolgt dabei zwei Hauptmaßnahmen: Wer sich krank fühlt, soll zuhause bleiben. Wer älter als 70 Jahre ist oder Vorerkrankungen hat, soll social distancing betreiben. Die Bürger sind zudem aufgefordert, beim Einkaufen Abstand zu halten. Schweden betonte, dass sich die Strategie des Landes grundsätzlich kaum von denen anderer Länder unterscheide. Jedoch setze das Land eher auf Freiwilligkeit und Einsicht der Bürger.

Die Zahl der Neuerkrankungen in Stockholm hat sich indes abgeschwächt und in vielen Teilen des Landes sind Neuinfektionen sehr gering. Wir werden die Entwicklung in Schweden – wegen der weitergehenden Freiheiten – hier verfolgen. 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Vielleicht wird Schweden einmal ein Beispiel dafür abgeben, daß man objektive Zahlen nicht so einfach mit den üblichen Mitteln der Desinformation, für politische Ziele mißbrauchen kann.

    Sollte am Ende des ganzen Corona-Zirkus tatsächlich von einem Erbsenzähler einmal ganz sauber ermittelt werden, daß Schweden trotz eines weitgehend normal gehaltenen, öffentlichen Lebens, eine ähnliche oder sogar gleiche Statistik über Infizierte und Verstorbene ausweist, wie Länder, die ihre Leute in den Corona-Knast gesteckt haben, dürfte dies der Politkaste in diesen Ländern nicht sonderlich schmecken.

    Von der Systempresse hochgeschwätzte Oberluschen, wie Söder, Spahn oder uns‘ aller Oberbundestrulla hätten dann die Leute völlig umsonst eingesperrt und drangsaliert, die Ökonomie und die Gesellschaften ihrer Länder zerstört und sich obendrein für nichts und wieder nichts Billionen an neuen Schulden anhängen lassen.

    Schweden könnte dafür zum Ausgangspunkt einer großen Aufklärung werden – doch es wird wahrscheinlich anders kommen. Sollte das Wischi-Waschi-Kartell der großen Corona-Show, bis zu diesem Punkt der Erkenntnis noch stehen, wird es die Verbreitung solcher Informationen zu verhindern wissen. Die Schwedenzahlen wird man dann nicht groß publik machen und Kritiker fataler Fehlentscheidungen der Politkaste werden einfach weiter denunziert.

    Lug und Trug gehört in der Politik schon seit jeher zum Handwerkszeug – jetzt werden diese Systemrelevant.

    • Zit.: „Von der Systempresse hochgeschwätzte Oberluschen, wie Söder, Spahn oder uns‘ aller Oberbundestrulla…“ ???
      Wirklich? Für „Oberluschen“ haben die es mit „Volkes Angst“ weit gebracht. Ich sehe heute eine Revolution von Oben- volle Fahrt in den Totalitarismus. Schweden „scheint“ eine der Ausnahmen.

  2. In meinem großen Verwandten- und Bekanntenkreis ist noch keiner mit diesem ominösen Virus gestorben. Auch ist niemand darunter, der sich infiziert hat. Sonderbarerweise kennt auch von denen niemand einen „Corona-Toten“ oder Infizierten.

    Es ei mir erlaubt, mich über in sich widersprüchliche Maßnahmen und sich innerhalb eines Satzes widersprechenden Verlautbarungen zu wundern.

  3. Was Schweden macht, ist sicher die bessere Methode. Die Bürger werden zur Verantwortung für andere aufgerufen. Obwohl mir auch da nicht klar ist, warum es kein Redeverbot in geschlossenen Räumen gibt? Schließlich sitzt das Virus im Rachen und wenn es sich beim Husten und Niesen löst, dann auch beim Sprechen. Die Klimaanlage verbirbelt das Virus und hält es stundenlang im Raum. Wie könnte das sonst sein?
    Mir ist auch nicht klar, wie die ARD-Dokumentation vom März 2018 unter den Tisch fallen kann. „Der unsichtbare Feind – Tödliche Supererreger aus Pharmafabriken“ ist in der Mediathek und auf Youtube nach wie vor abrufbar. Bin ich der einzige, der sich den Pharma-Horror anschaut?
    Die Doku ist maßgeschneidert für Corona. Wer Tabletten kauft, steht schon mit einem Bein im Grab.
    Die Pharmafabriken in China und Indien kippen ihre Giftbrühe einfach in Flüsse und Bäche und verseuchen ganze Landstriche. Die Spur der Supererreger führt über die Lieferketten direkt zu uns, denn da kaufen unsere Pharmafabriken ihre Generika ein.

  4. Wenn auch junge Personen einen schweren Verlauf bekommen können, darf man keine Lockerungen der Einschränkungsmassnahmen bis zum Zeitpunkt eines geeigneten Impfstoffes anstreben.

Webmentions

  • Schweden setzt eher auf Selbstdisziplin, als auf Anordnungen – Die Welt 18. April 2020

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