Corona-Krise stürzt ehemals Selbstständige in Hartz-IV

Seit dem Lockdown befinden sich mehrere Millionen Menschen in Kurzarbeit. Im April lag die Zahl der Kurzarbeiter sogar bei 10 Millionen. Im Juli waren noch rund 5,6 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Die Zahl der Arbeitslosen, verursacht durch den Lockdown und die von der Merkel-Regierung getroffenen Maßnahmen, steigt weiter von Monat zu Monat. Deutschland steuert auf eine historische Arbeitsmarktkrise zu. Während Donald Trump die US-Wirtschaft wieder in Schwung bringt und seit dem Lockdown über 9 Millionen Jobs schaffen konnte, sehen die Zahlen im Merkel-Land schlecht aus.

Ehemalige Selbstständige, denen es vor der Corona-Krise gut ging, sind immer häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Sie sind sogar überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen, verglichen im Verhältnis zu Angestellten. Eine Million Selbstständige müssen nun mit Hartz IV über die Runden kommen, so die Auswertung der Bundesarbeitsagentur für Arbeit. Tatsächlich dürfte die Zahl weitaus höher sein, da man nicht von „ehrlichen“ Zahlen bei der Bundesagentur für Arbeit ausgehen kann. Viele Selbstständige sind in der Krise sogar völlig alleine gelassen worden. Viele der rund 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen klagen, dass ihnen die Hilfsgelder verwehrt werden.

Anstatt den Selbstständigen Hilfsgelder zu geben, um die Krise zu überstehen, „bietet“ die Merkel-Regierung den Solo-Selbstständigen Hartz-IV an. Betroffene sollen mit einem „vereinfachten Zugang zur Grundsicherung so schnell wie möglich und mit minimalem bürokratischen Aufwand“ finanziell unterstützt werden. Aber auch das sieht in der Realität anders aus: Betroffene berichten von komplizierten und langwierigen Anträgen, Bergen von Papier und aufwendigen Prüfungen sowie oftmals negativen Bescheiden.

Ein Betroffener hatte in der Sendung „ZDFzoom“ von seinen Erlebnissen berichtet. Er arbeitete als Selbstständiger für ein Meinungsforschungsinstitut, doch durch die Krise sind ihm die Aufträge weggebrochen. Er hoffte, mit Hartz-IV die Krisenmonate überbrücken zu können. Doch sein Antrag wurde abgelehnt. Es hieß, er habe „zu viel verwertbares Vermögen“. Der Betroffene ist verständlicherweise wütend und empört, weil seine Ersparnisse seine Altersvorsorge seien. So sieht die Hilfe in Merkel-Deutschland aus.

In den USA erhält jeder Bürger seit dem Lockdown monatlich 1.200 Dollar, jedes Kind 500 Dollar Corona-Hilfe – ganz egal, ob er arbeitslos ist oder nicht. Jeder Arbeitslose erhält seit etwa zwei 400 Dollar pro Woche. Zuvor, während der Krise, waren es 600 Dollar pro Woche! Seit dem Lockdown konnte Donald Trump durch die schrittweise Wiederöffnung des Landes rund 9 Millionen Jobs schaffen und damit die durch die Corona-Pandemie verursachte Arbeitslosigkeit monatlich um Millionen reduzieren.

Wir hatten hier berichtet:

https://www.watergate.tv/trotz-corona-krise-rekordzuwachs-von-48-millionen-jobs-im-juni-in-den-usa/

https://www.watergate.tv/trotz-corona-krise-weitere-18-millionen-neue-jobs-in-den-usa/