in Gesellschaft

Die von Merkel, Spahn und Co. propagierte Corona-App ist schon ein Flop gewesen, bevor sie überhaupt auf den Markt gekommen ist. Kritiker hatten schon vor Monaten davor gewarnt, sich die Corona-Tracing-App, für die Pharma-Minister Jens Spahn so vehement Werbung gemacht hat, aufs Handy herunterzuladen.

Privatsphäre nicht gesichert

Wissenschaftler warnten davor, dass die App es Herstellern (SAP) und Auftraggebern (Bundesregierung) ermögliche, umfangreiche Einblicke in die privaten Daten der Nutzer zu liefern: Die App könnte alles ausspionieren und auswerten: Bewegungsprofile, Kontaktdaten, Gespräche, Zahlungen – also schlicht alles, was übers Handy an Daten transportiert wird.

Die Forscher von der TU Darmstadt, der Uni Marburg und der Uni Würzburg haben Sicherheitslücken in der Tracing-App gefunden. Durch die Lücke lassen sich sensible persönliche Daten einsehen und sogar verändern, warnen die Wissenschaftler.

Die Corona-App, die in Norwegen und Island bereits nach wenigen Wochen wieder vom Markt genommen worden ist, ist auch in Deutschland kein Erfolg geworden, auch wenn uns der Regierungssprecher die Downloadzahlen als großen Erfolg verkaufen will. Die App scheint nun zu einem der teuersten Flops der Geschichte des Merkel-Systems zu werden.

Die App ist nun seit drei Wochen auf dem Markt und der Werbeaufwand, der dafür betrieben wurde, war enorm. Die Mainstream-Medien haben den Werbefeldzug für die App unter Einsatz all ihrer propagandistischen Fähigkeiten unterstützt. Immerhin sind 15 Millionen Menschen auf die Corona-App hereingefallen und haben sich die Spy-App auf ihr Handy heruntergeladen.

Dennoch dürften die Zahlen angesichts der Kosten von 20 Millionen Euro für die Merkel-Regierung ernüchternd sein, denn nur gut 10 Prozent der Deutschen trauen Spahns Tracing-App. Laut Spahn ist die App erst dann ein Erfolg, wenn mindestens 60 Prozent der Handybesitzer die App nutzen. Davon sind und bleiben wir vermutlich (hoffentlich) meilenweit entfernt. Selbst wenn Spahn nochmals 40 Millionen Euro an Steuergeldern für Propaganda aufwendet, dürfte sie – wie in Norwegen und Island – nicht den erwarteten Erfolg bringen.

Insgesamt hat die App (Herstellungskosten, Werbung) den Steuerzahler mindestens 60 Millionen Euro gekostet – eine Maßnahme, die wohl eher zur Überwachung und zum Ausspionieren der Bevölkerung gedacht war und die aufgrund des vehementen Widerstandes der Bevölkerung und aufgrund der Warnungen von Wissenschaftlern nun zum großen Steuerflop wird. Nicht der erste Flop, den sich die Bundesregierung auf Kosten der Steuerzahler geleistet hat. Wir dokumentieren weitere Fälle…

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. War ja nicht anders zu erwarten. Wer allerdings Smartphones vor allem mit Betriebssystemen von Datenkraken nutzt, wird so oder so ausspioniert. Diese Smombie-Krankheit greift ja immer mehr um sich. Ob beim Arzt, im Supermarkt oder sogar am Strand, die Sucht nach der elektronischen Wanze ist bei vielen gößer, als der gesunde Menschenverstand. Es muss auch Orte geben, wo das Smartphone allein aus moralischen Gründen nichts zu suchen hat und es gibt auch etliche Menschen, die sich durch das asoziale Verhalten dieser Smombies erheblich in ihrer Privatspähe gestört fühlen.

  2. Carona App Banken APP wer das nicht hat dem wird neuerdings bei ner Landesbank das Konto gekündigt. Macht aber nichts, denn die sind eh alle Pleite, gell?

  3. Also beim meinem Iphone war, ohne dass ich irgend etwas herunter geladen habe, plötzlich etwas bzgl. Corona da.
    Schaut doch einfach mal in den Einstellungen unter Datenschutz / Health! Ist zwar angeblich ausgeschaltet, aber das kann man glauben oder auch sein lassen…
    Deinstallieren ist, so weit ich es versucht habe, nicht möglich.

Webmentions

  • Corona-App wird zum teuren Flop des Merkel-Systems – Die Welt 22. Juli 2020

    […] Source link […]