in Gesellschaft

In Deutschland wird es in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine unglaubliche Kostenexplosion geben. Nur weiß davon fast niemand. Der „öffentliche Dienst“, vor allem Beamte, haben ein – gutes – Recht auf Pensionen und die Altersvorsorge. Nur gibt es dafür so gut wie keine Rückstellungen. Ein Billionen-Loch wartet auf uns alle. Nur, dass die verantwortlichen Politiker dann nicht mehr im Amt sind.

Die Kosten steigen schon jetzt – Jahr für Jahr

Der „Focus“ berichtete kürzlich über das Problem, das allerdings auch an dieser Stelle bereits mehrfach diskutiert worden ist. Ökonomen sprechen von einer „impliziten Verschuldung“. Das sind Schulden, die dem Grunde nach zwar schon feststehen, aber nirgends erwähnt werden. Der Deutsche Beamtenbund hat nun aufgezeigt, dass in den kommenden gut 10 Jahren unter dem Strich 1,5 Millionen Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst den Ruhestand antreten werden. Der Staat muss aus seinen Steuerkassen zahlen.

Aktuell belaufen sich die Kosten ungefähr auf 64 Milliarden Euro jährlich. Zehn Jahre zuvor waren es etwa 45 Milliarden, also annähernd 20 Milliarden Euro jährlich weniger. Die Kosten werden in den kommenden Jahren noch wesentlich deutlicher steigen. Allein der Bund wird in den kommenden 10 Jahren für Beamte – des Bundes – 647 Milliarden Euro aufwenden müssen. Der Beamtenbund rechnet demnach damit, dass die zukünftigen Ausgaben für Pensionen um 60 % steigen werden.

Die Höhe der Rücklagen im Bund: 14 Milliarden Euro. Merkel und Co. sitzen da und freuen sich über ihre „schwarze Null“ im Haushalt. Die angebliche. Implizit, also: versteckt, wird es in den kommenden Jahrzehnten zu einer Billionenbombe kommen. Für die noch niemand Rückstellungen gebildet hat. Die Lösung dürfte drastisch ausfallen. In irgendeiner Form wird irgendjemand zahlen müssen oder enteignet. Die Pensionsansprüche? Der Euro mit einer massiven Abwertung? Wir werden sehen (müssen). (WG).

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Kommentar

  1. Und immer wieder grüßt das Murmeltier- die BRD war und ist weder vor 1990 noch danach ein Staat. Die demokratische Grundordnung , nein nicht die volksbeherrschende, sondern die volksherrschaftliche Grundordnung ist nicht gegeben, da das Grundgesetz seit über 28 Jahren rechtsungültig ist, da der verfassungsgebende Kraftakt in der neuen Präambel erstunken und erlogen ist. Somit gibt es keinen öffentlichen Dienst in Deutschland und keine Beamten.

  2. Schon vor zwei bis drei Jahrzehnten hieß es aus der Poltik, dass man die Einstellung von Beamten stark zurückfahren will. Man wusste in der Politik also wohl damals schon, dass das ganze zu teuer ist/wird.
    Ich habe beruflich viel mit Menschen zu tun und ich stelle immer wider fest, dass Menschen, die im öD arbeiten, egal ob verbeamtet oder angestellt, überwiegend das schwierigere Klientel sind. Man könnte fast meinen, dass diese Menschen einer Art (später) Erziehung unterzogen werden und zwar gegen den Rest des Bürgertums. Selbst Menschen, die von der freien Wirtschaft in den öD wechseln, wandeln sich mental oft in kürzester Zeit. Ich würde es als eine Art Überheblichkeit und Besserwisserei bezeichnen.
    Der Staat scheint dies nötig zu haben.

    • Ergänzung:
      Ich hatte es unlängst mit einer frisch gebackenen Lehrerin zu tun. Die weiß doch tatsächlich heute schon, dass sie spätestens mit 55 Jahren die Frühpensionierung anstrebt.