in Gesellschaft

Behördenüberwachung gebilligt. In den USA wurden vor kurzem Spionagevorwürfe laut, nach denen die US-Amerikanische Regierung per Amtswegen durch ihre Behörden gezielt Kommunikationsdaten der Bevölkerung abgehört haben. Doch laut einer Studie ist das für die meisten US-Amerikaner „okay“.

In den USA werden die Überwachungspraktiken der eigenen Regierung laut einer Umfrage des Pew Research Centers von der Hälfte der Bevölkerung als akzeptabel eingestuft. Bemerkenswert daran ist, dass die Frage des Instituts auch das Montoring der Kommunikation in den USA abdeckt – Originalfrage: According to news reports, the American government has been monitoring communications, such as emails and phone calls, in the U.S. and many other countries. In your opinion, is it acceptable or unacceptable for the American government to monitor communications from (survey nationality) citizens? In Deutschland dagegen können sich nur 12 Prozent der Befragten mit den Praktiken der US-Geheimdienste anfreunden. Noch eine Idee deutlicher fällt die Ablehnung in China und Russland aus; ebenfalls eher überwachungsaffine Staaten. Für die Umfrage wurden insgesamt rund 49.000 Menschen aus 44 Staaten befragt.

Gerade im Zuge der Massenausspähung der europäischen Bürger durch die NSA und den GCHQ ist die Umfrage unter einem anderen Licht zu betrachten. Denn noch schlimmer als eine fehlende Empörung in der Öffentlichkeit, ist eine allgemeine Akzeptanz oder sogar Fürsprache. Denn eine demokratische Republik hängt sehr stark von der Freiheit in Sprache und Meinung ab. Eine mehr oder weniger freiwillig aufgegebene Freiheit würde sie in ihren Grundfesten erschüttern.

Die Umfrage zeigt, wie schnell die Menschen weltweit ihre Freiheit für vorgespielte Sicherheit aufgeben. In Deutschland – immerhin – sind dazu auch bereits 12% bereit. in Krisenfällen könnten solche Meinungsbilder massiv steigern und der US-Regierung bzw. dem GCHQ deutlich in die Hände spielen. „Nur zu ihrer Sicherheit“ wäre dann die Legitimation der Behördenüberwachung. Doch schon Kennedy wusste: „Wer die Freiheit für die Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren“

Quelle:
de.Statista: http://de.statista.com/infografik/2457/akzeptanz-der-us-ueberwachung-von-kommunikationswegen/

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Ergebnisse sind für sich gesehen schon „ok“.
    Aber wenn die oberste US-Marionette wieder angewackelt kommt und was von „Wertegemeinschaft“ faselt, ist das NICHT „Okay“.

    • Es ist eine typische Sklavenmeinung, Sheepels stört nichts. Es geht ja nicht um den Schutz der Bevölkerung, sondern um deren Beherrschung.

  2. 12% – soviele Menschen seien in der BRD bereit ihre Freiheit aufzugeben, wofür auch immer.

    Glaub ich nicht.

    Abermilionen von Handy-Käufern können sich nicht irren!

    In der DDR versuchte sich die Bevölkerung gegen Stasi-Wanzen zu wehren – da halfen nur noch Russen-Panzer in die Menge….

    …in der BRD bezahlt die Menge für die Wanzen.

    Ach ja, dieselbe Gesellschaft erklärt Bobby Fischer für geisteskrank.

    Nein, ich habe keine Glaskugel. Doch was man in 500 Jahren im Theater aufführen wird, das kann ich ihnen mit Sicherheit sagen!

    Königsberg? Existiert nicht mehr. Heißt heute Kaliningrad. „Barnabas aber war ein Mörder…“

  3. Man sollte diese Satistik eher als Indizierung für die allgemeine Volksverdummung in den jeweiligen Ländern verwenden.

    Das würde mehr Sinn machen.