in Gesellschaft

Wer hätte das gedacht? Die Schweiz entwickelt sich zum Musterknaben der Demokratie. Brisante Entscheidungen, an denen sich das politische Establishment nicht die Finger verbrennen möchte, werden über den Umweg des Volksentscheids dennoch zur Abstimmung gestellt. Die Schweiz entscheidet im kommenden Juni über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen und spaltet die Gesellschaft damit in mindestens zwei Lager- die einen rufen „Unbezahlbar!“ und warnen vor der sozialen Hängematte, die die Wirtschaft in den Ruin treiben wird, wohingegen die anderen von einer freieren und gleicheren Gesellschaft träumen. Eine Abhandlung über die Notwendigkeit einer Utopie.

Von der Krise unserer Freiheit

Haben wir Gott nicht erfunden, um nicht frei sein zu müssen? Die Erbsünde macht uns alle schuldig. Von Anfang an. Die Schuld vernichtet aber die Freiheit. Der Philosoph Han identifiziert das Kapital als neuen Gott in einer mehr und mehr atheistischen Gesellschaft. Die Politik macht gern die hohe Staatsverschuldung dafür verantwortlich, nicht ausreichend handlungsfähig zu sein. Das Kapital ist in der Moderne der neue Gott, dem sich alles zu fügen hat. Ein bildliches Gleichnis, das die Menschen wieder einmal davor bewahrt, wirklich frei handeln und entscheiden zu müssen. Alles ordnet sich dem Kapital unter und folgt einer immanenten Sachlogik. Können wir überhaupt Freiheit?

Freiheit ist die Gegenfigur des Zwanges. „Frei-sein“ bedeutet frei von Zwängen sein. Freiheit steht für das Lebensgefühl der Moderne. Niemand denkt ernsthaft mehr daran, ein unterworfenes Individuum zu sein, sondern im Gegenteil: das eigene Leben wird frei und vor allem individuell geführt. Doch fernab von den scheinbar unendlichen Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in der kapitalistischen Konsumwelt-in der kein Bedürfnis unbefriedigt bleibt- sind berechtigte Zweifel angebracht, ob die Gesellschaft im 21.Jahrhundert tatsächlich die maximale Freiheit erreicht hat. Im Angesicht der enormen Produktivkräfte, die der westlichen Gesellschaft ein Leben im Überfluss ermöglichen, müssen die Spielregeln des Zusammenlebens neu verhandelt werden. Ist es noch zeitgemäß, dass sich jeder Mensch sein Existenzrecht erst erarbeiten muss? Oder hat der technische Fortschritt nicht längst ein Level erreicht, an dem die Menschen die Maschinen für sich arbeiten lassen und die Früchte des Überflusses selbst einstreichen sollten?

Für Karl Marx beginnt die wahre Freiheit erst dort, „wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zwänge bestimmt ist, aufhört“. Auch der Philosoph Han plädiert für eine neue, zeitgemäße Definition der Freiheit und ist überzeugt, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form alles andere als freie Individuen produziert. Die Freiheitsillusion wird dadurch aufrecht erhalten, dass sich die Menschen nicht darüber bewusst sind, in Wahrheit noch immer unterdrückt zu werden. Jedoch ist der Fremdzwang dem Selbstzwang gewichen, das moderne Individuum diszipliniert und optimiert sich selbst, um im Wettbewerb bestehen zu können und in der Leistungsgesellschaft seinen Platz zu bewahrenWir leben in einem Wirtschaftssystem, das seine eigenen Sachzwänge produziert und seine Mitglieder ständigen Handlungszwängen aussetzt- wer in der neoliberalen Leistungsgesellschaft scheitert, macht sich selbst dafür verantwortlich, statt das System infrage zu stellen. Das Scheitern wird auf die eigenen Fehler und Schwächen zurückgeführt, dabei wird systematisch ausgeblendet, dass der Kapitalismus von Ausbeutung und der klaren Klassifizierung in Gewinner und Verlierer lebt. Im Resultat führt diese Wahrnehmung zu einem Selbstzwang, dem sich jeder Einzelne in der Leistungsgesellschaft ausgesetzt sieht. Freiheit in ihrem reinsten Sinne würde bedeuten, auch frei von inneren Zwängen zu sein. Nicht aus der Not oder dem Mangel heraus arbeiten gehen zu müssen, getrieben von den Zukunftsängsten, sondern sich frei für eine sinnstiftende Tätigkeit aus einer intrinsischen Motivation heraus entscheiden zu können.

In der politischen Debatte wird „wirtschaftliche Freiheit“ oft mit „individueller Freiheit“ verwechselt. Wirtschaftliche Freiheit dient in erster Linie dem Kapital, nicht den Menschen. Selbst den „liberalen“ Parteien wie der FDP ist der Blick für ihr eigentliches Kernthema- der Freiheit- abhanden gekommen. Die Sozialdemokratie und selbst die politische Linke halten seit Jahrzehnten am Primat der Arbeit fest und richten ihren Blick lediglich auf die Arbeit selbst, statt den Zwang zur Arbeit, wie wir sie in der heutigen Zeit kennen, selbst zu hinterfragen. Weil die individuelle Freiheit offenbar auf der politischen Agenda keinen Platz mehr findet, hat sich über alle Parteigrenzen hinweg eine Koalition gebildet, die bunter nicht sein könnte: Vom Milliardär Götz Werner über grüne Umweltverbände bis hin zu renommierten Wissenschaftlern- das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens überzeugt Anhänger unterschiedlichster Coleur.

Über die Einführung einer Utopie

Auf 830 Milliarden Euro- mehr als das Doppelte des gesamten Bundeshaushaltes für 2016- wird der Finanzierungsbedarf des Vorhabens beziffert. Eine auf den ersten Blick utopische Größenordnung, die sich die Kritiker des Grundeinkommnes gern zueigen machen und diese unreflektiert als Gegenargument vorbringen. Das Spektrum an Berechnungsmodellen zur Finanzierung ist vielfältig- im Folgenden soll die Grundidee des vielfach zitierten Modells von Götz Werner skizziert werden.

Für Werner sind die Befürchtungen und Ängste unangebracht, die eine Geldmengenerhöhung und in der Folge eine unaufhaltsame Inflation erwarten, da sich das Geld,  welches zur Finanzierung benötigt wird, bereits jetzt im Umlauf befindet und lediglich umverteilt werden würde. Die Kernidee von Werner sieht einen radikalen Umbau des Steuersystems vor: lediglich der Konsum soll noch mit einer Flat Tax besteuert werden, alle anderen Steuern würden schrittweise abgeschafft werden. Die Konsumsteuer hat aus Sicht von Werner erhebliche Vorteile- sie wird dort eingezogen, wo das Geld ausgegeben wird- Steuerhinterziehung wird somit erheblich erschwert.

Die Umstellung des Steuersystems auf die Konsumsteuer setzt den Rahmen, die Finanzierung soll über zwei wesentliche Eckpfeiler gesichert werden:

  1. Das bedingungslose Grundeinkommen ersetzt alle bisherigen Sozialleistungen wie Rente, Sozialhilfe und Kindergeld. Das bisher aufgewendete Geld fließt direkt in die Finanzierung des Grundeinkommens.
  2. Die Konsumsteuer wird auf einen Prozentsatz von 30% erhöht. Die Preise werden für den Endverbraucher jedoch nicht oder nur gering steigen, da die Arbeitskosten sinken. Ein Beispiel: Da das bedingungslose Grundeinkommen allen Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation ausbezahlt würde, erhalten auch diejenigen das Grundeinkommen, die bislang ein festes Einkommen beziehen. Verdient Herr A momentan 2800€, wird er zukünftig 1800€ von seinem Arbeitgeber ausbezahlt bekommen und die restlichen 1000€ erhält er als Grundeinkommen vom Staat. Dadurch sinken die Kosten für den Arbeitgeber, und die Produkte werden günstiger- mit der erhöhten Konsumsteuer kommt jedoch wieder ein Aufschlag auf den Preis, der unter dem Strich zu gleichbleibenden Preisen führt.

Es kommt als de facto nur zu einer Umschichtung innerhalb des bestehenden Systems und zu einer bedingungslosen Mindestsicherung für alle Menschen, die ein freies, selbstbestimmtes Leben ermöglichen kann.

Das Modell von Werner lässt sich an vielen Stellen noch ausbauen und sozialer gestalten, dennoch kann es einen ersten Orientierungspunkt für die Debatte über das Grundeinkommen bieten. Eine wichtige Erweiterung dieses Gedankenmodells sind die bislang noch unbekannten Folgeeffekte und Transformationsvorgänge, die sich sowohl in der Gesellschaft als auch in der Wirtschaft ereignen können. Wenn allen Menschen bedingungslos das Grundeinkommen ausbezahlt wird, haben soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung aufgrund von Armut keinen Platz mehr in der Gesellschaft.

Denkbar wäre zudem eine Klassifizierung der einzelnen Konsumgüter in verschiedene Klassen- so könnte das Luxusgut mit einer höheren Konsumsteuer belegt werden als Grundnahrungsmittel oder Kleidung.

Auch das Bewusstsein und die Gestaltung von Lohnarbeit können sich drastisch verändern- es besteht kein immanenter Zwang mehr, jegliche Arbeit annehmen zu müssen. Ökologisch bedenkliche oder sozial ausbeutende Arbeitsverhältnisse, die Menschen in das mittlerweile als Volkskrankheit verrufene Burn-Out Syndrom treiben, werden schlichtweg keine Existenzberechtigung mehr haben. Jeder Arbeitsplatz muss in dem Maße erfüllend und sinnstiftend sein, als dass er den Verzicht auf freie Zeit ausreichend rechtfertigt.

Das Modell der lohnabhängigen Beschäftigung wird an sich in Frage gestellt- Einkommen ist nicht länger nur an Arbeit gekoppelt. Die neu gewonnene Freiheit kann zur Selbstverwirklichung genutzt werden, für Tätigkeiten, für die bislang aufgrund des Arbeitszwangs keine Zeit geblieben ist. Diese Tätigkeiten können so bunt und verschieden sein, wie die Menschen in dieser Gesellschaft von Natur aus sind: Die sozialen unter uns investieren ihre Zeit, um Familienangehörige und andere Bedürftige zu pflegen, die wissbegierigen beginnen Grundlagenforschung, die Wagemutigen verwirklichen ihre Projektvision.

Das bedingungslose Grundeinkommen erlaubt ein Gedankenexperiment, wie das gute Leben im 21. Jahrhundert aussehen kann. Der Erfolg und die Umsetzung dieser Vision hängt vom Einsatz und der Willenskraft jedes Einzelnen ab- die Finanzierbarkeit ist nur noch eine Frage des politischen Willens, nicht mehr des zweifelnden Könnens.

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51 Kommentare

  1. Natürlich kann man jedem 3000 Euro pro Monat zustecken und dann sind alle BGE Fans zufrieden. Wer aber das Geldsystem versteht, der weiss genau, dass Geld keinen Wohlstand generiert. Wohlstand will erarbeitet werden. Wobei die reine Arbeitskraft an sich auch wertlos ist. Es kommt auf produktive Arbeit an.

    • Ich denke das ist betrachtungsabhängig. Wenn selbst Menschen mit sehr geringem IQ oder auch von Natur aus faule Menschen mit 3000 Euro bedient werden, ohne viel Arbeitsenergie und Ehrgeiz dazu beizusteuern, kann dieser Umstand nach meinem Verständnis schon als Wohlstand deklariert werden. Hierbei wird jedoch ausgeblendet, wer dann im Grunde für den Wohlstand sorgen soll. Ich kann es jetzt schon prophezeien. Es werden die armen Menschen in Afrika, im Nahen Osten und Asien sein. Sie werden mit Waffengewalt dazu gezwungen und wir werden es wieder einmal nicht sehen oder sehen wollen. Der Inhalt viele sensibler Filme sind schon heute keine Fiktion mehr.

    • Mit der Deutschen Bank Eine Erklärung verteidigt seine Liquidität heute zur Ausgabe Gezwungen, Einmal Aktie sterben 10% Eine Finanzkrise Tiefs abgestürzt ist, bedeutet Krieg, dass ein $ 70 Billionen Derivate Buch über den Rand des Zusammenbruchs sein, dachten wir, ES Jim Willie Ernste Warnung apropos zu überdenken , Dass, WENN Deutsche Death Watch: Deutsche Bank untergeht, WIRD ES Lehman TIMES FIVE sein
      Gesendet am 11. Februar 2016 von der Doc 18 Kommentare 8462 Ansichten
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      Todesfälle Abschreibung in Waren Waren dieser Größenordnung bedeuten Würde sterben Dass DB ein Negativ Reinvermögen von 238 Milliarden Euro.
      Mit Anderen worten, die ist DB technisch insolvent. –falit und zivilen Krieg

  2. Die feuchte Träume der ewig gestrigen Marxisten, garniert mit Kindergartenmodellen aus der Küche einiger möchtegern renommierten Wissenschaftlern. Man muss gar nicht anfangen Modelle zu berechnen um zu wissen, dass es 100% in die Hosen geht. Zum Glück sind die Schweizer nicht auf den Kopf gefallen und werden es mit midestens 70% Nein bachab schicken.

    • Sorry, aber da bist du ziemlich von gestern. Das was du schreibst ist von A-Z falsch und zeigt, das du auf die Propaganda der Banken und US-Neocons reingefallen bist. Schalt mal dein Gehirn ein!

      • wie es aussieht, bist noch in der Pubertät, zumindest was die Oekonomie betrifft, alles was deiner infantile Ideologie nicht passt, ist nur Porpaganda. Im Gegensatz zu dir brauche ich kein fremdes Hirn um es zu beurteilen, ich befasse mich damit seit 35 Jahren und brauche keine Theoretiker die es mir erklären.

    • Ich habe aus den ersten Zeilen nur „Itsmir Bitsmir Nuga Nuge“ aus den zusammengewürfelten Worten herausgelesen. Die zweite Zeile konnte ich scon besser verstehen “ Ische binne ein Fauletier mit grosse Potenzial“. Liegt das nun an mir oder dem Schreiber des o.a. Textes, das es so unverständlich ist?

  3. Gibt es doch schon lange und funktioniert prima – in Dänemark! Die die das haben, wollen auch alle arbeiten, können aber zum größten Teil gar nicht, weil schlicht und einfach nicht genug Arbeit für alle da ist!

    Ewig gestrig sind nur die Träumer der Konservativen, die nicht einsehen wollen, das uns auf längere Sicht überhaupt kein anderer Ausweg bleiben wird und weiter an ihrer Science Fiction Idee von einer zukünftigen „Vollbeschäftigung“ glauben. Die wird nie kommen, in tausend Jahren nicht!

    Wie soll das gehen mit Vollbeschäftigung, wenn die großen Unternehmen ihre Arbeitsplätze alle auslagern in Billiglohn-Länder? Wie soll man Vollbeschäftigung mit ständig steigender Automatisierung der Produktion erreichen.

    • Unsinn, Dänemark ist ein Betriebsunfall in Warteposition, dort funktioniert es genausowenig wie in den anderen Ländern, seit 2008 haben dort mindestens 25 Banken den Boden geküsst oder gerettet werden müssen. Die Haushalte sind weit über 300 % ihres Einkommens verschuldet. Ausserdem ist es mit dem GE nicht vergleichbar. Hast Du schon mal von einer Innovation oder bedeutender Erfindung in Dänemark gehört?

      • Wie gesagt, das ist Banken-Propaganda, was du schreibst, es wird bei weiter ständig und rapide abnehmendem Jobangebot gar nichts anderes übrig bleiben. Alles andere ist Flucht vor der Realität.

        Die momentane und völlig unberechtigte Stigmatisierung eines großen Teils der Bevölkerung ist jedenfalls die schlechteste aller Lösungen.

        • mach Dich nicht lächerlich, Banken machen jeder Schwindel mit, damit sie solide aussehen.
          Arbetslosigkeit wird steigen, weil weltweit Depression unterwegs ist und es werden viele Banken und Staaten Pleite gehen und das vor allem wegen Falschgeld, nur kleine Kinder glauben, dass eine Umverteilung des Falschgeldes Prosperität oder Jobs bringt.

          • Eben nicht! Du hast das Spiel nicht durchschaut. Die Banken brauchen unser Geld zu zocken und da der Staat eben auch einiges für Arbeitslosenhilfe ausgeben muß, sind die Arbeitslosen einfach nur im Weg.

            Erst recht wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen den Banken ganz gewaltig im Weg. So stünden rund 50 Milliarden € nicht mehr zur Finanzierung ihrer Glücksspiele im Weg. Sie kasieren jetzt ja schon die ganz normalen Sparer ab!

        • übrigens, wenn ich die korrupten Banken kritisiere, was leicht in vielen meiner Beiträge zu finden ist, kann nur ein trotziges Kind behaupten, ich würde Bankenpropaganda verbreiten. Hast du heute schon dein Schaukelpferd geritten?

          • BWL Student?

            Es ist einfach unausweichlich, dass Maschinen menschliche Arbeit ersetzen. Sie sind präziser, zuverlässiger, werden nie krank und können unermüdlich arbeiten usw.. Langfristig werden sie auch günstiger werden als der Mensch.
            Und dieser Umstand erfordert zwingend ein bedingungsloses Grundeinkommen, auch um diese Entwicklung hin zur Maschine zu beschleunigen. Momentan wird die Maschine als Arbeitskraft noch als Bedrohung gesehen, die uns die Arbeit weg nimmt, dies muss sich ändern, denn die Maschine nimmt uns die Arbeit ab und klaut sie uns nicht. Und das ist kein Marxismus sondern die Realität des 21. Jahrhundert. Habe übrigens „Das Kapital“ von Marx erst fertig gelesen und verstehe nicht, wieso dieser Mensch so verrufen…

          • Und bevor hier kommt, dass ein Roboter niemals einen Juristen o.Ä. ersetzen wird: Nein wird er nicht aber 70% aller Arbeit kann in Zukunft von Maschinen erledigt werden und es kann nicht jeder Wissenschaftler, Arzt oder Jurist werden ;)

          • @leon
            unausweichlich ist überhaupt nichts, es bleibt weiterhin Kostenfrage, solange jährlich in China 10 Mil. neue Sklaven geboren werden, werden sich Roboter in nur Spezialaufgaben durchsetzen und wenn sich in Europa solch marxistische Schwachsinn wie GE durchsetzen sollte, wird es hier keine Frage sein ob Roboter oder Menschen Arbeit kriegen, dann werden die Fabriken komplet nach Asien verschwinden und es bleiben hier nur Billijobs ähnlich wie in den USA, McDonald lässt grüssen.Es ist aber alles nur hypothetische Frage, wenn das Falschgeldsystem kollabiert, und das kommt, wird es Jahre dauern bis überhaupt neue Industrie entsteht.

    • Matthias, pffffffffffffff, was schreiben Sie da? Die gebratenen Tauben sind noch nie von selbst in den Mund gefallen, das Haus heizt sich nicht von alleine und wer krank ist, weiß dass man da Hilfe benötigt. Schwachsinnige Denke zu glauben, alle könnten …..NICHTS tun. Wie soll es funktionieren? Aus Freiwilligkeit? Träumen Sie weiter und wachen Sie bloß nicht auf. Es könnte hart werden.

      • Kommt inmer drauf an wer träumt. Tun wir alle – ständig.

        Es ist eben einer der vielen Lebenslügen der Konservativen, das der Mensch von Grund auf schlecht und faul ist. Stimmt mit meinen Erfahrungen (und nicht nur meinen!) nicht überein. Das Gegenteil ist richtig > 95 von 100 Arbeitslosen WOLLEN ARBEITEN. Genauso siehts auch in der Statistik aus.

        Ich weis, das stimmt nicht mit der Bild-Propaganda vom „faulen Schmarotzer auf Mallorca“ überein. Aber wenn schon Märchen lesen, dann lieber welche mit wenigstens wahrem Kern.

  4. Wer heute gegen eine bedingungsloses Grundeinkommen ist, denkt nur von 12 bis Mittag. Es ist ja auch in DE so, das die Arbeitslosigkeit nur deshalb so niedrig ist, weil sie einerseits mit statistischen Tricks „verkleinert“ wird.
    Andererseits hat man einen riesigen Niedriglohn-Sektor geschaffen, indem man z.B. aus einem Job drei gemacht hat (mit der Folge das alle drei nicht mehr von ihrer Arbeit leben können).

    Man drückt sich momentan einfach mit allen möglichen Tricks – auch statistischen – vor der einfachen Erkenntnis, das einfach nicht genug Arbeit für alle da ist.
    Es kann ja wohl statt dessen kaum eine Dauer-Lösung sein, alle die ohne Schuld ihre Arbeit verloren haben als „Schmarotzer“ zu stigmatisieren. Die sitzen ganz…

    • woanders. Wir wissen doch schon lange, das es in Wahrheit die Finanz-Spekulanten sind, die unseren Staat und unser Gemeinwesen arm machen. Wer zahlt denn die Zocker-Schulden der Banken?

      Konservative Propaganda hat es nur recht geschickt geschafft, den Fokus von den eigntlichen Schmarotzern unserer Gesellschaft abzulenken auf Arbeitslose und Arme, die vergleichsweise lächerliche Summen im Monat bekommen.

      Derselben Propaganda kann es daher auch gar nicht recht sein, wenn so eine Forderung käme! Das hätte ja die von ihnen angestrebte Umverteilung von unten nach oben am Ende tatsächlich etwas stoppen können. Das müssen sie verhindern.

      • Die Arbeitslosigkeit wird das GE mit Sicherheit nicht lösen, klar werden die Statistiken verfälscht, das hat aber vor allem mit dem Falschgeldsystem zu tun das zum Einkauf der korrupten Politiker benutzt wird. Das Problem der Arbeitslosigkeit kann man nur lösen, in dem man Importe nur aus Ländern erlaubt, die die gleichen Arbeitsbedingungen einhalten wie hier, sonst alles verzollen.
        Die Initianten haben Null Ahnung, wie viele ungewollten Konsequenzen es bringen würde, das kommt daher, dass sie nichts von der Wirtschaft verstehen.

        • „Das Problem der Arbeitslosigkeit kann man nur lösen, in dem man Importe nur aus Ländern erlaubt, die die gleichen Arbeitsbedingungen einhalten wie hier, sonst alles verzollen….“ Du weist hoffentlich selbst, das das haltlose Träumereien sind.

          Die angeblich mögliche Vollbeschäftigung ist immer einer der großen Lebenslügen der Konservativen gewesen, wurde ihnen schon von dutzenden Ökonomen vorgerechnet, alleine schon wegen der ständigen Synergieeffekte, in einer freien Wirtschaft absolut unmöglich.

          Klar haben sich die Neoliberalen in diesen feuchten Blütentraum der Konservativen auch verliebt – weil sie dann einen Grund mehr haben die Mittelschicht abzuzocken – ein Schneeballsystem leitet alles von unten nach oben

          • klar weiss ich es, deswegen ist GE keine Hilfe,es ist nur ein Hütchenspiel, zum obigen Beispiel:
            „Verdient Herr A momentan 2800€, wird er zukünftig 1800€ von seinem Arbeitgeber ausbezahlt bekommen und die restlichen 1000€ erhält er als Grundeinkommen vom Staat.“

            Diese Überlegung ist an Dummheit kaum zu überbieten, denn jede wirtschaftliche Gleichung hat zwei Seiten, Einnahmen und Ausgaben, ich sehe im Bsp. nur Ausgaben, denn der Staatsapparat ist bekanntlich unproduktiv und nur kostet, (auch wenn es angeblich billiger wird) dass heisst, auch die 1000 Euro muss jemand durch eine produktive Arbeit erwirtschaften.

          • II.
            Die vermeintliche Kostenreduktion an der Personalseite wird also zwangsläufig durch die höheren Steuer und Energie- und Materialkosten (30% Konsumsteuer) wieder mehr als kompensiert, sonst geht die Gleichung nicht auf. Gezwungenermassen müsste man gleichzeitig sofort die Kapitalkontrollen einführen und die Grenzen für Arbeitskräfte dicht machen. An der Konkurrenzfähigkeit wird sich somit auch nichts ändern, die Gesamtsumme bleibt 3800 und gegen die chinesische Kosten also unverändert hoch Die meisten Firmen werden das Weite suchen und alles wird bis zum Totalkollaps durch die Notenpresse finanziert

        • III.
          noch ein Vergleich der Besteuerung, verdient jemand in Zürich 3800 Fr Brutto, zahlt er jährliche Steuer von cca 4000 Fr
          Bei Einführung der Konsumsteuer von 30% wird er 13800 Fr bezahlen müssen,wenn er alles ausgibt,das heisst der Konsum wird total Kollabieren.

          • Dumm ist es nur, wenn man ein Neoliberaler ist, der für eine komplett entsolidarisierte Gesellschaft steht.

            Klar muß das Geld erwirtschaftet werden – genau wie die Billionen (nicht Milliarden!) Volksvermögen, das an Spekulanten und die Rüstungsindustrie verschleudert werden – im Vergleich dazu sind die Ausgaben für Soziales ein besseres Taschengeld – Portokasse mehr nicht.

            Es wäre mehr als Genug Geld da, nur wird es verschleudert an Leute, die obendrein unsere Volkswirtschaft noch leerpumpen mit immer neuen Spekulationen.

            In einer Solidarischen Gesellschaft MÜSSEN Leute, die einfach nicht mehr arbeiten können, oder keinen Arbeitsplatz mehr bekommen ein Menschenwürdiges Leben ermöglicht bekommen. (Natürlich sind 3000€ absurd)

          • @Matthias
            Solidarischen Gesellschaft? Selten so gelacht, das hatten wir schon, 40 Jahre in Osteuropa und 70 Jahre in Russland, alle haben gleich wenig verdient, kaum über die Runden gekommen, und am Ende haben sie sich nur noch gegenseitig bestiehlt. Tschechoslowakei zwischen WWI und WWII ein hochentwickletes Land mit einem Lebensstandard an 3. Stelle in Europa, nach 40 Jahren der marxistischen „Solidarischen Gesellschaft“ eine wirtschafliche Ruine, alle anderen noch schlimmer. Du bist wirklich ein bemitleidenswerter Gehirn gewaschener Blindgänger, hast keine Ahnung von der Menschlicher Natur, an der ist nämlich das Ganze gescheitert.

  5. 3000 ist ja auch viel zu viel. Irgendwas was dem derzeitgen Hartz4 mit allen Leistungen (KV, Miete, NK etc.) entspricht. Also irgendwas bei 800-1000 Euro. Für jeden Normalo, der was im Leben erleben will, ist das eh zu wenig und man sucht sich eh ne Arbeit. Leute die nicht arbeiten wollen, die man so oder so über Steuern bezahlt, schleppt man so eben mit, ist auch egal. Wichtiger wäre es sich von dieser Wachstumslüge zu verabschieden. Jedes Unternehmen das jedes Jahr wächst nimmt es ja woanders weg (denn Ressourcen sind ja bekanntlich knapp und auch endlich) und somit entstehen immer zwangsläufig , soziale Verwerfungen.

  6. Der hervorragende Beitrag hat Besseres verdient als die wüsten Beschimpfungen von „Stan“,

    Die Einführung des Grundeinkommens wird aber nicht das Ende des Kapitalismus einläuten, nur wird dies ein anderer sein als bisher, wenn die Ausbeutung der großen Masse wegfällt. Kein Wunder, dass gerade in der Schweiz vorgeschlagen wird, es mit dem bedinungslosen Grundeinkommen zu versuchen. Denn ohne direkte Sachentscheidungen des Volkes kommt man nie zu Lösungen, die an die Pfründen der kleinen herrschenden reichen Schicht gehen!

    Von wegen, das Geld für das System wäre gar nicht da! Wohin gehen denn die Gewinne aus der Automatisierung und Digitaliseirung der Welt? Sie vermehren nur immer mehr den Reichtum der Wenigen.

    • Selbstverständlich kann es nicht das Ende des Kapitalismus sein, das war nämlich schon 1913 mit der Gründung der Fed, seit dem gibt es nur Faschismus und Sozialismus je nach Land oder kombiniert. Wenn es für dich zu kompliziert, geh zurück in die Schule, nur Schwachköpfe glauben, es reicht Falschgeld zu drücken und dann umverteilen, die Pleite kommt nicht wegen ungleicher Verteilung, die kommt weil es unmöglich ist, sich mit der Notenpresse zur Prosperität durchzudrücken.

    • Ja, stimmt völlig. Mit diesen ganzen Pseudo „Gegenargumenten“ (pseudo, weil sie sachlich falsch sind), drücken sich viele – selbst hier – vor der einfachen Erkenntnis, das es einfach nicht genug Arbeit für alle gibt. Ist auch kein Wunder beim Wegfall vieler Arbeitsplätze durch Automatisierung und der Verlagerung vieler Arbeitsplätze ins Ausland. Da kann es keine Lösung sein, die schuldlos Arbeitslos gewordenen hier mit H4 unter Druck zu setzen.

      Mit 50 kriegt man sowieso nix mehr, selbst wenn man noch so eine gute Ausbildung hat – ist einfach so. Viele träumen hier mit offenen Augen, wenn sie das nicht wahrhaben wollen.

  7. An solchen Artikeln kann man erkennen, wie weit die NEOPresse von einer realistischen Berichterstattung entfernt ist. Von der Schweiz und der Demokratie hier hat sie überhaupt keine Ahnung. Auch in der Schweiz gibt es ein Parlament und eine Justiz die die Gesetze schaffen und dann auslegen müssen. Das Volk ist nicht König sondern bestenfalls Entscheider über grobe Richtungen. Das Volk kann Initiativen lancieren und darüber abstimmen ob sie eingeführt werden. Aber dann hat das Parlament und die Regierung die Aufgabe die Wünsche in eine Realität umzusetzen, die durch alle möglichen Restriktionen begrenzt ist. Zum Beispiel könnte das Volk nicht abstimmen – das Mord unbestraft bleibt. Auch bei der Darstellung des BGE wird falsch berichtet. in der Schweiz gibt es bereits jetzt ein Mindesteinkommen von 3000 CHF. Darunter darf niemand verdienen – Ausnahmen bestätigen die Regel. Was aber nicht heisst, dass alle so viel im Monat verdienen. Denn es gibt viele die nur 50 % arbeiten. Aber, wegen dieser 3000 CHF Mindestlohn wäre ein BGE in dieser Höhe sinnvoll. Denn nur solch ein Betrag würde ein unabhängiges Leben ohne Bedingungen möglich sein. Es gibt dazu seit Jahrzehnten Feldversuche in den USA, Kanada, Mexiko, Norwegen und Finnland. Alle bescheinigen, dass bei einem vollen Ersatz der aktuellen Steuer- und Sozialsysteme die Beträge die im Umlauf sind vollkommen dazu ausreichen würden. Gleichzeitig hätten die Menschen mehr Freiheit und die Unternehmen niedrigere Löhne. Also eine Win-Win-Win Situation. Und eine solche wird hier in der Schweiz mit dem BGE angeregt. Darüber stimmt das Volk ab. Selbst die Initiatoren gehen nicht davon aus, dass die Initiative ein Ja bekommt. Wichtig ist aber, dass das Thema im gesamten Volk diskutiert wird, ohne polemische Störfeuer zu benutzen. Denn eines ist in der Schweiz wesentlich anders als in Deutschland. Man diskutiert die Dinge auf Augenhöhe und sieht auch mal was ein, wenn es vernünftig ist. Davon ist das Volk in Deutschland Lichtjahre entfernt. Das sieht man gerade an den Diskussionen um die Flüchtlinge, Sexualdelikte, Neo-Nazis und Ausländern.

  8. Eine spannende Diskussion ! Matthias, ich muss sagen du verstehst es deinen Standpunkt zu verteidigen. Hut ab !!!
    Wir hatten ja schon Themen wie : Können wir Demokratie ? Doch die Frage: Was ist Leistung ? Können wir Freiheit ? Ist noch viel interessanter !!!
    Natürlich kann das BGE realisiert werden. Es wird aber nicht die Rettung des faulen oder Arbeitslosen sein, es wird die Rettung des Kapitals. Der Finanzterror wird so viel Löcher reißen,dass das Angebot und die Nachfrage nur so gerettet werden kann !!!

  9. @Stan nochmal zu deinem Beispiel (hatte ich vergessen)

    „Verdient Herr A momentan 2800€, wird er zukünftig 1800€ von seinem Arbeitgeber ausbezahlt bekommen und die restlichen 1000€ erhält er als Grundeinkommen vom Staat.“

    Ich sah das Grundeinkommen eigentlich nur für Leute, die sonst keines haben – oder ein so kleines, das sie nicht davon leben können.

    @Bengelchen- Ich war mehrmals Arbeitslos (entweder durch Firmenaufgabe oder durch Symbiose). Deswegen kann ich dir aus Erfahrung sagen: Der „faule Arbeitslose“ ist eine Erfindung von BILD. 99% Prozent der Leute, die ich getroffen habe und ich selbst, WOLLTEN arbeiten. Weil es vielen einfach Spaß macht in ihren Job zu arbeiten – wieso können sich das so wenige hier vorstellen?

  10. Wer Mrd. fürs Militär ausgibt, damit das reiche Gaunerpack damit spekulieren kann, der könnte auch locker ein BGE bezahlen. Die ganzen sinnlosen Jobs der Selbstverwaltung des Systems würden mit einem BGE natürlich auch wegfallen – Da haben leider zu viele ein Problem damit, weil sie offensichtlich gern Menschen erniedrigen. Wie viele sinnlose Tätigkeiten gibt es, nur damit es sie gibt und damit man sagen kann die Leute sind irgendwie, wenn auch völlig sinnlos „beschäftigt“. Ein BGE würde nicht bedeuten, das keiner mehr arbeitet, wer übermäßigen Luxus will kann gern auch viel arbeiten, wer sich mit wenig zufrieden gibt, kommt eventuell schon mit dem BGE aus oder engagiert sich z. Bsp. in sozialen Dingen, was auch der Gemeinschaft nützen…

  11. …nützen würde.

    Die ewig Gestrigen mit ihrer dekadenten Mittelaltersystem-Denke der Sklaverei wird man nie überzeugen können, schließlich profitieren sie von der Ausbeutung von Mensch und Natur.

  12. @Stan

    „Du bist wirklich ein bemitleidenswerter Gehirn gewaschener Blindgänger, hast keine Ahnung von der Menschlicher Natur, an der ist nämlich das Ganze gescheitert.“

    Wisch dir erstmal den Schaum vom Mund. In deinem Beitrag hast du übersehen, das im gesamten Ostblock eine Diktatur herrschte und ich darüber nichts geschrieben habe – ich meinte die Verhältnise in Westeuropa – vor der Legalisierung von Wirtschaftskriminalität genannt „Deregulierung der Finanzmärkte“. Über die Menschliche Natur weist du nichts – gar nichts.

    • wenn du den Westen füer eine Demokratie haltest, solltest du dringend den Arzt aufsuchen, es ist 5 vor 12.
      Du bist so hoffnungslos oekonomisch ungebildet, dass du eine Deregulierung der Finanzmärkte von einer Manipulation nicht unterscheiden kannst. Seit 1913 gibt es eine willkürliche Manipulation der Zinsen und Geldmengen zu Gunsten der Bankenmafia ohne die alle folgenden „Deregulierungen“ gar nicht möglich wären und die im Vergleich absolute Nebensache sind.

      • Schau Dir doch mal Franz Hörmanns Vorschlag zum BGE an. Ich teile sämtliche Deiner Ansichten zum Falschgeld und der Marktmanipulation, aber man kann das Falschgeldsystem im gleichen Zuge wie das Sozialsystem evolutionieren. Klar hat es so gekoppelt was utopisches.
        Aber bei all deiner Einsicht verstehe ich nicht dein Sträuben gegen das BGE. Es ist ein Diskurs, der auch an der Fassade des Banxterclubs kratzt. Und es braucht mehr finanzielle Freiheit, um besser informiert zu sein, um wieder die Kultur zu beleben, um das soziale Miteinander liebevoller zu gestalten. Also warum so kategorisch dagegen? Wir werden das Falschgeldsystem nie los, wenn wir keine sozialere Gemeinschaft werden, in der das Menschenbild wieder von Vertrauen zeugt.

        • ganz einfach,Du verstehst nicht wie die Wirtschaft,Handel und das Geldsystem funktioniert,genauso wie der möchtegern Oekonom Franz Hörmann, seine Vorschläge sind geradezu infantil und werden von vielen nur ernst genommen, weil die überwiegende Mehrheit der Population oekonomische Analphabeten sind.Dieser Clown möchte Probleme der Welt lösen und ist selber nicht einmal in der Lage seine Privatpleite zu verhindern. Deine Vorstelungen entsprechen genau den Fehlern, die man nach WWII in Osteuropa begangen hat. Den Sozialismus kann man genasowenig weiter entwickeln wie eine Demokratisirung der Wirtschaft, dass kann nur jemand glauben, der den Faktor Mensch absolut nicht versteht.Es gibt kein Geldsystem der demokratisch gesteuert werden kann.

          • II.
            Das BGE ist nur auf einer Umverteilung eines Vermögen basiert, dass es gar nicht gibt, es ist wieder eine Umverteilung des Falschgeldes, kurzum Marxismus neu verpackt. Es gibt Niemanden der nicht korrumpierbar ist, sobald die marxistischen „Weltretter“ an der Macht waren haben sie unverzüglich damit begonen die eigenen Taschen zu füllen. Deswegen darf das Geldsystem nicht der Kontrolle einer kleiner Gruppe zu überlassen, schon gar nicht den Polticlowns, sondern dem Instinkt der Millionen Einzelsubjekte, den Zahlungsmittelzwang und Zentralbanken abschaffen, die Menschen werden schon wissen was der beste Zahlungsmittel ist.

          • III.
            Eine Steuerung des Geldsystem durch eine demokratisch gewählte Regierung ist schon deshalb nicht möglich, weil es niemanden auf der Welt gibt, der zur gegebenen Zeit in der Lage ist, die richtige Höhe der Zinsen und der Geldmenge zu erahnen, es gibt Tausende von Variablen die man nicht berechnen kann. Deshalb sind zu Beispiel auch die Monetaristen wie Friedman total auf dem Holzweg

  13. Ich hab nix über Demokratie geschrieben, nur über Legalisierung von Wirtschaftskriminalität. Wechsel mal die Drogen Söhnchen, dann klappts auch mit dem Lesen wieder. Vieles von dem, worüber du schreibst, weis ich seit Jahrzehnten. :D

  14. Man müßte nicht mehr für Leute arbeiten, die man nicht leiden kann.
    Wollten die Kandidaten weiterhin eine Firma leiten, müßten sie sich glatt geistig-moralisch wenden.
    Auweia

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  • Das bedingungslose Grundeinkommen / Special | mikeondoor-news 14. Februar 2016

    […] Bedingungsloses Grundeinkommen – über den Charmè einer Utopie Wer hätte das gedacht? Die Schweiz entwickelt sich zum Musterknaben der Demokratie. Brisante Entscheidungen, an denen sich das politische Establishment nicht die Finger verbrennen möchte, werden über den Umweg des Volksentscheids dennoch zur Abstimmung gestellt. Die Schweiz entscheidet im kommenden Juni über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommen und spaltet die Gesellschaft damit in mindestens zwei Lager- die einen rufen „Unbezahlbar!“ und warnen vor der sozialen Hängematte, die die Wirtschaft in den Ruin treiben wird, wohingegen die anderen von einer freieren und gleicheren Gesellschaft träumen. Eine Abhandlung über die Notwendigkeit einer Utopie. hier…