in Gesellschaft

AUFGEDECKT: Wer arm ist, stirbt früher – in Deutschland

Der aktuelle, allerdings schon vor einigen Monaten erschienene Armuts- und Reichtumsbericht“ der Regierung enthält unglaubliche Lügen. Jedenfalls dann, wenn die Aussagen die Realität beschreiben sollen. So heißt es, „auch Menschen mit geringen Einkommen“ würden einen – gemeint ist normalen – Zugang zu unserem Gesundheitssystem erhalten. Zudem würden diejenigen, die versichert sind, sämtliche aus medizinischer Sicht notwendigen Leistungen „unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ beziehen können.

Kann das stimmen?

Bericht schränkt selbst ein…

Der Bericht schränkt seine eigene Anwendbarkeit selbst ein. Die Berichterstatter halten fest, dass sich „die geringere Lebenserwartung in den unteren sozialen Statusgruppen (….in Verbindung) mit einem häufigeren Auftreten von chronischen Krankheiten“ bringen lasse. Aha.

Das ist zwar ein alter Hut, schränkt aber die Aussagen der Regierung massiv ein. Es heißt schließlich auch, dass die Menschen, die sozial benachteiligt seien, nicht nur gesundheitlich schlechter gestellt sind, sondern auch „ein höheres Risiko (haben, d. Red.), krank zu werden und früher zu sterben.“

Das sind doch klare Worte, die sich mit Zahlen unterfüttern lassen. Zahlen, die sich unsere Regierung – die handelnden Minister und die Kanzlerin – genau ansehen sollten.

Frauen, die „niedrigere Einkommen“ beziehen, haben demnach eine Lebenserwartung, die dem Durchschnitt der Frauen mit sogenanntem hohen Einkommen gleich um acht Jahre hinterherhinkt. Wer als Mann weniger verdient, wird statistisch betrachtet gegenüber den Vertretern der Klasse mit hohen Einkommen sogar elf Jahre früher das Zeitliche segnen müssen.

Das lässt sich auch auf einzelnen Krankheiten hin herunterbrechen. Wer als Frau weniger verdient, wird bei einem Herzinfarkt die Lebenserwartung um 11 Jahre reduzieren müssen. Frauen der höheren Einkommensklasse hingegen verlieren hinsichtlich der statistisch erwartbaren Lebensjahre lediglich etwa vier Jahre.

Unfassbare Zustände in einem Land, das eigentlich, wie eingangs erwähnt, im Gesundheitssystem keine Bevorzugung kennen sollte. In einem Land, in dem man nach Auskunft und Meinung der Kanzlerin gerne lebt.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Überall auf der Welt hetzt die deutsche Lügenpresse rum um laufend zu erklären und zu beweisen wie schlecht die Völker von den einzelnen Regierungen belogen, betrogen und dreckig behandelt werden.
    Nur hier im eigenen Deutschen Land wissen DIE das nicht (es darf keiner wissen) diese Diktatur ist so ekelig und falsch wie diese Kuppelbande in Berlin, Millionen Deutsche sehnen sich nach dem Tag der Abrechnung , aber bis dahin wird weiter eingeschleust das es einem den Verstand raubt.

    • Herr Ebmeyer von Zeit online erlaubt es sich über Millionen Katalanen „Recht zu schreiben und zu sprechen“, unbedingt die Petition „Solidarität mit Katalonien, gestartet von Prof. Axel Schönberger auf change.org. lesen.
      Ja., Armut ist sie gewollt in Deutschland? Momentan beraten die Politiker über den Renteneinstieg mit 70 Jahre, das schafft sicher jeder Bauarbeiter usw., die Rente kann dann eingespart werden.
      Rechnen wir die offiziellen Mitteilungen, wie Kinderarmut, Altersarmut, Wohnsitzlose, Obdachlose, Niedriglohnsektor, Zeitarbeit, 1,50 Euro Jobber H4 u.a. ergibt sich rechnerisch ca. 16 Millionen, fast jeder 4. hier. Weiter so ?

      • Na klar, weiter so! Was erwarten Sie denn von der Mischpoke im Bundestag und -rat, ausgenommen die Alternativen?
        Trösten Sie sich aber, mit Ihren Steuergeldern werden griechische, italienische, spanische und französische Renten bezahlt, damit die mehr bekommen als Sie. Ist doch schön, oder? Und wenn wir derzeit TÄGLICH 1,2 MILLIARDEN über Target2 an die genannten Länder VERSCHENKEN, dann können Sie noch froh sein, wenn es Ihnen gut geht. Von den Millionen Eindringlingen fange ich erst gar nicht an, und da ist ja noch die Energiewende und der Raub an Ihren Ersparnissen. Beklagen Sie sich also nicht, solange Sie nicht hungern. Das kommt vielleicht auch noch.

  2. Das wundert mich kein bisschen, aufgrund der Rentenpolitik ist zusätzlich klar, dass dann nicht mehr viele Leute übrig bleiben.
    Durch den gewollten Genozid, der bald noch viel brutaler auch mit Gewaltverbrechen zuschlägt, wird die Kranken- u. Rentenkasse auch nochmal deutlich entlastet werden!

  3. AUFGEDECKT?
    Nein, das war schon immer so und auch immer bekannt. Die Korrelation arm-Frühtod muß zudem infrage gestellt werden.
    Natürlich haben Betuchte mehr Möglichkeiten, sich eine optimale Gesundheitsversorgung zu verschaffen. Für die ist der Zugang zur Spitzenmedizin leicht. Wer Geld hat, überlebt auch Bauchspeicheldrüsenkrebs, weil er von einem Könner operiert wird. Der durchschnittliche Kassenpatient wir da eher sterben.
    Doch es gibt auch eine Korrelation Intelligenz-Armut. Dumme Menschen glauben viel, was der Arzt sagt, hinterfragen nichts, werden zur willfährigen Masse in den Händen der Ärzte. Ich weiß, wovon ich spreche, habe schon Operationen verweigert, und es geht mir gut. Ich will sagen, Geld UND Verstand verlängern das Leben.

    • Man stelle sich mal das Prekariat vor, das so oft in unsäglich dämlichen Fernsehsendungen gezeigt wird. Glaubt denn irgend jemand, daß diese Leute statistisch die gleiche Lebenserwartung haben wie ein gutsituierter, intelligenter Mensch? Diese einfachen Leute werden ihre Lebenserwartung selbst verkürzen durch viele , viele Fehler, die sie im Leben machen.
      Klingt das jetzt arrogant?
      Vielleicht, aber es stimmt. Und genau hier stößt jedes Gesundheitssystem an seine Grenzen.
      Ich möchte noch sagen, daß der langsame Zerfall unseres Gesundheitswesens diese Situation natürlich noch verschärft. Aber mir sozialistisch angehauchten Parolen kommen wir da auch nicht weiter. Reiche und Kluge sind immer im Vorteil, das ist nicht zu ändern.

  4. Das ganze Gesundheitssystem ist eine einzige große und mörderische Katastrophe.
    Seit Anfang der 80iger Jahre ist bekannt – durch Ryke Geerd Hamer – wie der Krebs-bzw. Krankheitsmechanismus funktioniert. Aber die allseits bekannte Herrscherkaste, deren Büttel und die allgemeine Schwerfälligkeit verhindern eine Erkenntnisverbreitung.