in Gesellschaft

Die Energiewende in Deutschland läuft bedenklich daneben. Jetzt zeigt sich, dass wir schon heute kaum noch unseren Strom selbst herstellen können. Nach einem Bericht auf einem Schwesterportal liefert die Linz AG uns den benötigten Strom. Schlechte Aussichten für die Zeit, in der wir eventuell noch nicht einmal mehr mit Kohle Strom produzieren können.

Österreich springt 100 mal im Jahr ein

Dabei hat das Unternehmen, die Linz AG, gleich 100 mal Strom liefern müssen. Die Netzstabilität in ganz Europa stand auf dem Spiel. Wir zitieren aus dem oben angesprochenen Bericht.

Dies sei ein neuer Rekord. Im Geschäftsjahr 2016/2017 war die Linz AG lediglich an 82 Tagen eingesprungen. „Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen“, so ließ die Linz AG wissen.

Gerade im deutschen Süden würden die Lichter ausgehen, wenn es diesen flexiblen Einsatz nicht geben würde, so die Beobachter. In Norddeutschland wird zwar viel Windstrom produziert, die Leistung jedoch schwanke zu sehr. Zudem würden die Leitungstrassen den Transport in den Süden der Republik nicht so erlauben, wie dies nötig wäre. Insofern ist die Stromversorgung in Deutschland bzw. vor allem im bayerischen Teil der Republik auch aktuell mit hoher Sicherheit gefährdet.

Ob dies bereits ein Argument gegen die Energiewende darstellt, mag den Beobachtern überlassen bleiben. Es steht jedoch faktisch fest, dass kürzlich die Kanzlerin selbst betonte, die Leitungstrassen in Deutschland müssten auf die erforderliche Kapazität hin ausgebaut werden. Ansonsten sei die Abschaltung der Kohlestromproduktion in Deutschland „nicht zu schaffen“. Offensichtlich ist die Politik bis dato bei diesem Thema, auch wenn die Abschaltung erst bis 2038 vorgenommen werden muss, nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Bis dato war in den Medien zu den Zahlen aus Österreich noch kein Kommentar von Seiten der Befürworter der großen Energiewende zu vermelden. Auch hier dürfte es wenig Argumente dafür oder dagegen geben, an den Rahmendaten der Energiewende zu zweifeln. Die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ist offenbar hochgradig gefährdet.

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Kommentar

  1. Bei Gesprächen mit Bekannten habe ich schon vor 2 oder 3 Jahren darauf hingewiesen, dass die Stromversorgung in D alles andere als sicher ist – und wurde dafür milde belächelt. (Ein Stichwort von vielen: Abbau von Umspannwerken, dafür „elektronische“ Regelung, außerdem Abschaltung von Kraftwerken, stattdessen „Windkraft“ etc.)
    Bei einigen Abschaltungen im Ortsnetz (aus technischen Gründen!) lief mein Inverter-Notstrom ruhig vor sich hin, ich hatte Licht und Heizung. Da wurde dann gestaunt …
    Nun könnte man ja meinen, dass Einige daraus eine Lehre ziehen, für den Fall der Fälle. Irrtum!
    Aber gut. Meinen Nachbarn werde ich trotzdem ein warmes Bad bei mir gönnen, wenn der Notfall dann mal eintritt!
    ;-)

    • Was für eine Stromquelle treibt denn den Inverter?
      Auto?
      Batterien?
      Solarzellen?

      Ich finde die Idee gut, habe auch einige Inverter von klein bis groß, habe die Dinger in den 60er Jahren beim Bund repariert und in den 70er Jahren diese dann selbst gebaut für verschiedene Zwecke, denn zu kaufen gab’s die ja
      damals noch nicht.

      • „Was für eine Stromquelle treibt denn den Inverter?“
        Die Frage müsste man mal auseinanderdröseln, denn sie ergibt keinen Sinn.
        Den Inverter „treibt“ keine Stromquelle – er wird durch einen Benzinmotor (an)getrieben und erzeugt Strom.
        Für Laien: Notstrom-Aggregate gibt es viele. Der Unterschied zum Inverter ist der, dass der Inverter-Generator Strom mit einer *echten* Sinus-Kurve von konstant 50 Hz erzeugt, die auch für hochempfindliche Elektronik nicht ‚tödlich‘ ist. ‚Normale‘ Notstrom-Aggregate erzeugen leider nur „unechten“ Strom mit einer „abgehackten“ (Trapez)-Sinus-Kurve und einer Frequenz, die von der Drehzahl des antreibenden (Benzin)-Motors abhängig ist. Somit sind sie nur für Kühlschränke etc. geeignet.

        • Um Mißverständnisse zu vermeiden: Ich hatte von „Inverter-Notstrom“ geschrieben. Gemeint war damit ein Notstrom-Aggregat (Benzinmotor treibt Stromgenerator), der elektronisch „aufgerüstet“ wurde, um eine drehzahlunabhängige gleichbleibende 50-Hertz-Sinuskurve zu erzeugen, die hochwertige Elektronik nicht zerstört. Sowas ist i.d.R. in (Gas)-Heizungsanlagen verbaut (Steuerplatine) wie auch in Heimelektronik (Plasma/LCD-TV, Computer etc.)
          Gemeint war damit NICHT die berühmt-berüchtigte „Unterbrechengsfreie Stromversorgung“ (USV), die den Strom von z.B. einer Autobatterie bezieht, wo der Strom mittels Konverter von 12 V DC in 230 V AC gewandelt wird, die vielleicht nur 30 min durchhält!

  2. Jeder vernünftige Mensch weiß, das es ohne Grundlast-Kraftwerke zwangsläufig zu Netz-Instabilitäten kommen wird. Das Wetter ist zu unberechenbar, um sich auf „regenerative Energie“ verlassen zu können. Wie wollen die Pappnasen aus der Politik eigentlich die E-Autos laden, da ist absehbar, dass das Netz die Biege macht und bei einem mehrstündigen Stau auf der Autobahn geht das E-Auto einfach aus und das wars dann – Sehr intelligent!?

  3. Besonders lustig finde ich immer die Erfolgsmeldungen, wieviele Haushalte durch ein Windrad so-und-so lange versorgt werden können.
    Jaaa … wenn der Wind dann auch mal bläst!
    Und ganz nebenbei: wieviele (produzierende!) Industriebetriebe werden denn durch so ein Windrad versorgt? Da schweigt des Sängers Höflichkeit!
    Aber wen interessiert schon die Industrie? Die GRÜNEN ganz sicher nicht, die hangeln sich lieber von Ast zu Ast! Siehe „Hambi“.
    Willkommen im Propeller-Paradies!