in Gesellschaft

Deutsche Verwaltungen schließen sich immer stärker der politisch korrekten Verhaltensweise an. Klimaschutz (Papier sparen) als Beispiel, „gendergerechte Sprache“ als Vorbild für die Gesellschaft. Gießen schließt sich nun an. Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Stadt, freute sich in der „Gießener Allgemeinen“ Zeitung über den Umstand, dass die Stadt Gießen eine „genderneutrale Sprache“ eingeführt habe. „Eine faire und geschlechtergerechte Sprache gehört heute zu den Grundlagen einer modernen Verwaltung“, meint sie.

„Guten Tag“ statt „Sehr geehrte Damen und Herren“….

…. wird es jetzt aus den Briefen und Mitteilungen der Stadtverwaltung den Menschen entgegenschlagen. Etwas unfreundlich, aber korrekt. Die Mitarbeiter werden sich eher wundern. Wie üblich wird es „Mitareiter*innen“ heißen oder „Kolleg*innen“. Das Procedere passt auch in die Vorgehensweisen anderer Städte. Wir hatten darüber geschrieben:

„In Hannover gibt es künftig keine Lehrerinnen und Lehrer mehr, nur noch Lehrende. Die Stadtverwaltung möchte eine „gendergerechte“ Sprache einführen und fördern. Mit anderen Worten: Der Gender-Wahnsinn hält jetzt Einzug in die Behörden. Geschlechterbezeichnungen werden in der Verwaltung abgeschafft.

Am 18. Januar veröffentlichte Hannover eine „Empfehlung für eine geschlechtergerechte Verwaltungssprache“. Weibliche und männliche Geschlechterbezeichnungen sollen künftig in geschlechtsneutrale Formulierungen umgewandelt werden. Ist eine Umformulierung nicht möglich, soll der „Gender-Stern“ benutzt werden. Die Verordnung ist für die Verwaltungsmitarbeiter bindend.

Die „Empfehlung“ der Stadtverwaltung Hannover „trage der Vielzahl geschlechtlicher Identitäten Rechnung und gehe damit weiter, als der bisherige Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Formulierungen“, ließ die Behörde in einer Pressemitteilung als Begründung veröffentlichen. Vielfalt sei die Stärke der niedersächsischen Landeshauptstadt und die Verordnung finde sich somit in der Anordnung des Bundesverfassungsgerichts zur Einführung des dritten Geschlechts wieder.

Auch Grundschulen(!) bei München wollen sich dem „Gender-Wahn“ anschließen. Grundschulen in Taufkirchen, Pullach und Garching planen in neuen Gebäuden auch Toiletten für das dritte Geschlecht einzubauen. Kritiker halten die Wahlmöglichkeiten für Toiletten bei Grundschülern viel zu verfrüht. Kinderpsychologen halten diesen Plan sogar für Unsinn. Denn Grundschulkinder seien sich ihrer Geschlechterdifferenzierung noch nicht so bewusst. Viel sinnvoller seien in Grundschulen eher sogar Unisex-Toiletten. Mit drei Toiletten lasse sich zudem Diskriminierung nicht aus der Welt schaffen.

Auch in sozialen Netzwerken wird das Thema diskutiert. Weshalb sollte man Grundschulkinder bereits mit dieser Frage konfrontieren? Entweder das komme von selbst oder gar nicht. Vielmehr würde eine dritte Toilette Mobbing gegen Kinder des dritten Geschlechts eher fördern. Man könne sich auch Probleme erschaffen, wo es vorher noch keine gegeben habe, so die Argumentation. Derzeit soll sich eine „Arbeitsgemeinschaft“ des bayerischen Bildungsrats mit diesen Fragen beschäftigen. Dem Gender-Wahnsinn in Deutschland sind keine Grenzen mehr gesetzt. Mal sehen, was als Nächstes kommt…“

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Kommentar

  1. „Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin der Stadt, …“
    Immer wieder lustig, wie Menschen, deren Name eher eine Kurzgeschichte als ein Name ist, die deutsche Sprache „voran bringen“.
    ;-)
    Sorry, gendergerecht ist der Text dann folgendermaßen:
    Immer wieder lustig, wie Mensch*_innen, deren Nam*_sie/er/es eher ein*_sie/er/es Kurzgeschichte/r als ein Nam*_sie/er/es ist, die/der/den deutsche Sprach*_in „voran bringen“.

    Manchmal kommt „Herr“ eben doch von „herrlich“ – und „Dame“ von „dämlich“!