Auch die Sparkassen greifen beherzt zu: Banken wollen IHR Geld – die Enteignung

Merkel-Deutschland hat sich seit Jahren daran gemacht, die eigenen Bürger förmlich und sachlich zu enteignen. Die Zinsen in der Euro-Zone sind nicht nur auf Betreiben der EZB, der Europäischen Zentralbank, so niedrig, sondern unter Mithilfe der Regierung. Den Preis zahlen wir alle. Aktuell werden jetzt die Kunden der Sparkasse(n) selbst zur Kasse gebeten. Es gibt „Strafzinsen“. Ein böser Begriff, den die Banken so nicht nutzen.

Strafzinsen von 0,4 %

Die Banken haben bis dato gegenüber privaten Kunden ihre Geschäftspolitik noch nicht auf Negativzinsen umgestellt. Nach und nach geben die Banken ihre eigenen Negativzinsen von 0,4 %, die sie bei der EZB für ihre Einlagen erhalten, an die Kunden weiter. Nun trifft es die Kunden der „Haspa“, so wird die Hamburger Sparkasse genannt. Es geht zwar nur um 0,4 %. Dies jedoch reicht, um von „Strafzinsen“ zu sprechen.

Die Strafzinsen greifen erst ab einem Vermögen von 500.000 Euro. Dass die meisten von uns nicht betroffen sind, ist allerdings Augenwischerei. Denn die Zinsen sind auch für Privatkunden zum Einen niedrig und zum Anderen jederzeit auf eine Größenordnung von weniger als 0 % zurückzudrehen.

Die Kassen sprechen übrigens wie berichtet nicht von „Strafzinsen“, sondern nennen dies lieber „Verwahrentgelt“. Aha. Sie müssen damit rechnen, dass die Strafzinsen in den kommenden Monaten auch über höhere Gebühren noch angehoben werden. Die Banken stehen unter sogenanntem Margendruck und müssen uns alle nach und nach ins Boot holen.

Dies ist der Preis für die Merkel-Politik, mit der etwa Griechenland gerettet wurde, wie neulich zu lesen stand. Die Griechen, die Italiener, die Portugiesen und auch die Spanier haben außergewöhnlich günstige Kredite erhalten. Zu niedrigen Marktzinsen. Eingerichtet von der EZB. Nennen wir es „schleichende Enteignung“.