in Another View

In Schweden haben sich Mitarbeiter Mikrochips in die Hand einpflanzen lassen. Damit können sie automatisch Türen öffnen, Kopierer bedienen, das Auto starten und bargeldlos zahlen. Der Chip soll nicht größer sein als ein Reiskorn. Dieser kann laut schwedischem Recht von den Bürgern selbst eingespritzt werden.

Im Internet soll dieser bereits ab 70 EUR erhältlich sein. Diese Mikrochips stammen von einer Firma mit dem bezeichnenden Namen „Dangerous Things“ von Amal Graafstra.

Der Stockholmer Verein Bionyfiken soll bereits 300 gechipte Mitglieder haben. Die Zahl der Interessenten sei auch bei anderen Unternehmen steigend.

Grenzenlose Möglichkeiten als Lockmittel

Hannes Sjöbad von Bionyfiken beschreibt die grenzenlosen Möglichkeiten von Identitätskontrollen, Flugzeugtickets und jene für den öffentlichen Verkehr bis zu den Bezahlsystemen.

In Schweden gibt es nicht viel Kritik an derartigen Techniken, da die Bürger ohnehin bereits als gläsern gelten. Soll Schweden der Vorreiter sein – ähnlich wie bei den Mobiltelefonen?

Sjöbad kritisiert Vergleiche zu Filmen wie Terminator und Matrix, wo die Mischform von Mensch und Maschine erschreckend dargestellt wird, wo diese „Verschmelzung“ aus seiner Sicht bereits heute viele Vorteile hat. Er nimmt medizinische Implantate wie Schrittmacher und mit Nerven verknüpfte Prothesen als Beispiel wie sehr diese das Leben der Menschen verbessert hätten.

„Man gebe dem Körper letztlich einfach die gleiche Sprache, die auch Computer sprechen.“

Wir sollten nur nicht vergessen, dass wir keine Computer sind und unsere Körper auch nicht wie Maschinen reagieren. Die Langzeitwirkung von Chips unter der Haut, die ständig auf unseren Körper wirken, sind nicht bekannt. Außerdem hinkt der Vergleich zu medizinischen Hilfsmitteln, wie Schrittmacher, die natürlich oft lebensnotwendig sind. Denn bei den Mikrochips handelt es sich nicht um eine medizinische Notwendigkeit.

Warnhinweis der Herstellerfima

Das Unternehmen „Dangerous Things“  hat selbst einen Warnhinweis für die Chips angebracht:

„Es handelt sich hier um ein gefährliches Gerät. Das Gerät würde noch nicht getestet oder von offizieller Stelle für Implantate oder für die Verwendung innerhalb des menschlichen Körpers zertifiziert. Die Verwendung dieses Gerätes erfolgt daher komplett auf eigenes Risiko.“

Sjöbad beteuert weiter, dass der Chip keiner verstärkten Kontrolle der Bürger dienen soll und verweist auf das Internet wo viel mehr Daten gesammelt werden, als durch einen Chip.

Doch bestritten wurde bereits vieles. Es stellt sich aber die Frage wie viel Daten sich erst durch die Kombination von Chip und Internet sammeln ließen? Den gläsernen Bürgern wäre der Weg bereitet.

Zu befürchten ist, dass sich immer mehr Personen dafür interessieren könnten, da natürlich alles unternommen wird, um die neue Technologie den Menschen möglichst schmackhaft zu machen. Man muss den Bürgern Vorteile bieten und sie neugierig machen, um sie zu ködern. Das hat mit technischen „Spielereien“ bisher glänzend funktioniert!

So wie sich das am Beispiel von Schweden zeigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Weg über die Unternehmen gewählt wird. Dies wird wohl ein schleichender Prozess. Zu Beginn weckt man Neugierde und Begeisterung. Dann könnten Mitarbeiter, die sich von dieser neuen Technologie ausschließen, zu Außenseitern werden, als altmodisch gelten, und möglicherweise berufliche Nachteile befürchten.

Ist der Chip dann im großen Stil verbreitet worden, könnte ein Gesetz zur Chip-Pflicht folgen – für all jene die sich widersetzen wollen.

Es wäre wichtig, wenn die Menschen nicht jeder Karotte vor der Nase hinterherlaufen würden. Stattdessen innehalten und überlegen, was wollen diejenigen mit den „Karotten“ – und das ist selten gut für die Menschheit!

Jetzt ist noch Zeit sich zu widersetzen. Wie brauchen nur nicht auf ihren Zug aufspringen!

Quellen:
http://www.derwesten.de/panorama/mikrochip-im-koerper-schweden-testet-glaeserne-arbeitnehmer-id10446431.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/schwedin-laesst-sich-microchip-als-schluessel-implantieren-a-1003803.html
http://motherboard.vice.com/de/read/crowdgefundeter-mikrochip-als-selbst-Implantat
https://dangerousthings.com/

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Kommentar

27 Kommentare

    • Wozu braucht das ein Hund? Bei einer Katze könnte ich das ja verstehen, aber selbst da bin ich dagegen. Aber bei einem Hund? Die Deutschen brauchen das bestimmt auch bald. Bisschen Werbung machen wie toll das alles ist. Ein paar kranke Techies erzählen die Vorzüge. Irgendwann haben das so viele, dass man ohne nicht mehr leben, nichts bezahlen usw. kann, bingo. Ja, alles zu unserem Schutz…

  1. Zitat: ‚Sjöbad beteuert weiter, dass der Chip keiner verstärkten Kontrolle der Bürger dienen soll…‘
    SOLLte das Internet auch nicht. Sollen Paybackkarten auch nicht. Ich denk‘ so ziemlich alles was Daten über Menschen sammelt sollte immer nur zu seinem Vorteil sein.
    Selbst wenn man die Dinger furchtbar nötig braucht, weil man zu faul ist die Tür selbst aufzumachen, muss man die Dinger doch nicht unter der Haut tragen!

  2. Dieses Kontroll-, Überwachungs- und potenzielle Sanktions-Tool dürfte jetzt mit gewaltigem Werbeaufwand populär gemacht werden. Den Anfang werden Technologie-Gläubige und vor allem die konsumierende Jugend machen, die sich ähnlich wie beim iPAD förmlich darum reißen werden, den Chip implantiert zu bekommen. Man wird ihn für mega cool halten. Der nächste Schritt wird sein, dass man sich förmlich verdächtig macht, wenn man ihn nicht hat und der Zugang zu bestimmten Dienstleistungen wird eingeschränkt sein, etwa wie bei Zeitgenossen ohne PC und Internet-Zugang. Als letztes wird der Staat bzw. die EU diese Form der Brandmarkung per Gesetz verbindlich machen. Das Empfinden für Freiheit geht immer mehr verloren.

    • Bestimmt ja. Teenies: „bist du auch gechipt Alter?“. „Nö!“. „Ist ja voll uncool Alter!“.

      Ich will es gar nicht wissen. Wahrscheinlich verschwinden irgendwann ganz viele Kinder und man müsse doch was dagegen tun (so nen GPS-Chip einsetzen).

      Eigentlich müsste ein Gesetz her, dass man Menschen nicht gegen ihren Willen chipen darf, weil Freihetsberaubung. Dass die Politik darüber noch nicht einmal im Ansatz darüber nachdachte sagt alles…

  3. Warum eigendlich nicht? Wenn man nichts zu verbergen hat und immer gesetzeskonform lebt braucht man den Staat auch nicht zu fürchten.
    Schließlich werden die Volksvertreter ja auch von den Bürgern gewählt und ihnen dadurch auch das Vertrauen zugesprochen!

    • Was sie hier schreiben geht gar nicht!!! Nicht weil Sie ihre Meinung nich offen sagen sollen. Im Gegenteil! Aber ich sitze hier im vollbesetzten Zug und muss wie aus heiterem Himmel anfangen zu lachen! Mir laufen immer noch die Ttränen über das Gesicht… Die Leute halten mich für Geistesgestört!

      Bitte hören Sie auf so was zu schreiben. Um unser beider Willen

      Dank und Gruß

  4. „Die größten Feinde der Freiheit sind die glücklichen Sklaven“ – Marie v. Ebner – Eschenbach

    Bevor hier die Werbung richtig losgeht, sollte man dagegen halten, so in der Art: „bist du schon Chip – Sklave, oder bist du noch frei?“

    Gruselig, das alles…

  5. Mit diesem Chip ließen sich analog zum Handy Bewegungsprofile der Bevölkerung erstellen.

    Dies wird für Regimekritiker extrem gefährlich, da man anhand der Profile erkennen kann, wer mit wem Kontakt hatte. Damit ist das Aufbauen einer Opposition praktisch unmöglich.

    Wird dann noch der Bargeldverkehr abgeschafft, kontrollieren die Herrschenden in den Bankentürmen, wer etwas kaufen kann und wer nicht.

    Der Chip ist das Ende der Freiheit, das Ende der Bürgerrechte und der direkte Weg in eine furchtbare Diktatur. Das müssen wir verhindern – koste es, was es wolle!

  6. Es gibt ein Druckmittel, dass uns alle im Endeffekt dazu zwingen wird Chips zu tragen.

    Es ist das allgemein geliebte Geld.

    Man stelle sich vor der eigene Arbeitgeber Führt Chips als Sicherheitsstandard ein. Ohne diese könnte man in so einem Fall nicht arbeiten, da der Zugang zu arbeitsrelevanten mitteln oder gar zum betrieb selbst nicht mehr möglich ist.
    Und zack….. schon sitzt das Ding unter der haut. Wer sich weigert, der muss halt das weite suchen.

    Noch sagen alle “ Nein das tue ich mir niemals an! “ und bla… bla… bla….

    Aber wird es darum gehen, den eigenen Lebensstandard zu erhalten , werden frische Brötchen blass vor Neid.

  7. Es werden sich bestimmt auch Idioten finden, die mit ihrem Chip den WC-Deckel hochklappen und es als Fortschritt bejubeln.)))))

  8. Es kann doch gar nicht ausbleiben, dass – zur Scherheit vor Verwechslung natürlich nur! – jedes frisch geborene Kind einen solchen RFID-Chip in den Körper gespritzt bekommt!

    1984 kann dann endlich endgültig kommen!

  9. Per Gesetz wird das interessant werden. Wenn man also sich diesem Gesetz widersetzt, was soll dann gemacht werden ?
    Ins Gefängnis stecken ? Den Chip mit Gewalt implantieren ?
    Letzteres würde gegen „Freiheit der Person Art. 2 Abs. 2 GG “ verstoßen, dementsprechend würde man gegen eigene Gesetze verstoßen, zumal dieses im Kontext mit dem recht auf Leben steht.

    • Im GG ist schon soviel zu Gunsten der Oberen und der EU geändert und verwässert worden, da machen die auch vor den Grundrechten nicht Halt!

  10. Und jeder, der sowas freiwillig mit sich machen lässt, gehört sowieso der natürlichen Auslese überlassen. Solche guten Argumente KANN es gar nicht geben, dass ein geistig gesunder Mensch so etwas mit sich machen lässt. Ich trauere keinem nach, der in den kommenden Umwälzungen drauf geht, weil er für dieses System steht.

  11. Wenn die uns zwingen einen Chip implantieren zu lassen, gibts mindestens eine Sammelklage wegen Körperverletzung mit Schmerzensgeld ! Außerdem kann man immer noch allergisch reagieren, so das dass Teil wieder raus muss !

  12. „Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“
    ‭‭Offenbarung‬ ‭13:16-17‬

  13. Meine Lieben. Dieser Computerchip wird zur Pflicht werden. Man wird weder kaufen noch verkaufen können. Man wird ohne diesen Chip nicht mehr an der Gesellschaft teilnehmen können. Und ja es werden bald Alle Kinder verschwinden und auch ein paar erwachsene. Alles wird geschehen nachdem Miami nuklear zerstört werden wird. Und auch der 3te Weltkrieg ausgebrochen ist. Dieser Chip ist die in der Offenbarung der Bibel schon erwähnt wird „ohne das Zeichen des Tieres wird man weder kaufen noch verkaufen können“ doch jeder der diesen Chip annehmen wird hat sein Schicksal besiegelt er wird das ewige Leben nicht mehr erhalten können. Und die 7 Schalen werden ihn plagen. Lest es nach…. und nimmt NIEMALS diesen Chip an!!!

Webmentions

  • Wie die Bargeldabschaffung verläuft und wo sie noch hinführen soll … | 3. März 2016

    […] Desweiteren wird man eine soziale Norm in den Bevölkerungs-Massen mit Hilfe der mächtigen Massenmedien und der staatlichen Gesetzeskraft (2013: Obama verlangt Implantierung eines RFID-Chip!) schaffen wollen, das es „nötig“, trendy oder chick sei, sich zu „chippen“ (wie die Tiere in der Massentierhaltung). Die ersten Belegschaften von Unternehmen ließen sich kollektiv chippen und die ersten Körper-Chip-Partys finden statt. – Wie uns Mikrochips allmählich schmackhaft gemacht werden […]