Wer regiert denn nun die Welt?

Diese Frage wurde von mir als Kind schon relativ früh beantwortet. Wohnte ich doch in einer Straße, die linker Hand „Arbeiterquartiere“ hatte und rechter Hand die Häuser wohlhabender Bürger. Dass wir mit deren Kindern spielten, war nicht immer gern gesehen.

Trotzdem hatte ich einen guten Freund dort. Helmut nahm mich sogar mit ins Haus und ich fühlte mich dann meistens wie in ein Märchenland versetzt. Im Musikzimmer ein Piano und Hörspielplatten vom Plattenspieler konnte man sich anhören. Fernseher hatten auch diese Leute erst ein paar Jahre später. Da hatte mein Vater alle ausgetrickst und wir kauften den ersten LOEWE-Fernseher in der Straße – rede ich mir zumindest bis heute ein.

Dabei fiel mir als Kind schon auf, dass da etwas nicht stimmen konnte: Meine Eltern arbeiteten sehr viel, 40 Std. – Woche gab es noch nicht – während die Mutter von Helmut gar nicht arbeitete und sein Vater offensichtlich viel Freizeit hatte.

Geld (Pimpes) regiert die Welt

Wenn ich auch nicht viel gelernt habe, aber das habe ich sehr schnell gelernt. Die Kinder der „rechten Straßenseite“ waren nicht unbedingt die Hellsten, aber alle wurden ins Gymnasium durchgereicht. Wahrscheinlich der einzige Grund, weshalb man Gymnasiallehrer in bestimmte Sodalitäten überhaupt aufgenommen hat?

Und dann kommt eines Tages der verehrte Heiner Geißler und spricht:

„Wer heute die Welt regiert, das wissen wir doch gar nicht mehr!“

Das ist ja dann mal eine Aussage von so einem politischen Schwergewicht. Die mächtigste Frau der Welt, die Kanzlerin, regiert die Welt ganz offenbar nicht. Auch wenn die Medien es gerne so darstellen – die Frau hat nicht einmal die Oberhoheit über ihr Handy. Auch die anderen „Mächtigen“ tauchen in der berühmten Liste der 100 reichsten Reichen nicht auf. Nanu?

Oder was ist mit den üblichen Verdächtigen? Selbst die Illuminaten müssen heute oft noch herhalten. Ziehen deren Nachkommen derzeit an den Fäden der Macht? Oder die Freimauerer, die doch nachweislich mit berühmten Persönlichkeiten auf der Weltbühne vertreten waren und sind. Meine Heimatstadt wurde über Jahrhunderte maßgeblich von Freimauerern beeinflußt.

Die Bilderberger sind wieder vermehrt im Gespräch, etwa als „Kanzlermacher“! Oder sind es die Strategen der Atlantik-Brücke, 1952 von E.M. Warburg gegründet und in Deutschland derzeit unter dem Vorsitz von Friedrich Merz.

Die Atlantik-Brücke e. V. wurde 1952 als private, überparteiliche und gemeinnützige Organisation mit dem Ziel gegründet, eine wirtschafts-, finanz-, bildungs- und militärpolitische Brücke zwischen der Siegermacht USA und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Zu ihren Mitgliedern zählen heute über 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft. Die Atlantik-Brücke fungiert als Netzwerk und privates Politikberatungsinstitut. Sitz des Vereins ist das Magnus-Haus in Berlin.

Da ziehen einige mehr oder weniger bekannte Sodalitäten an den Fäden der Macht und entsenden ihre zahlreichen Lobbyisten mit eigenen Hausausweisen in den Bundestag.

Kriminelle Sodalitäten

Die kolumbianischen Drogenbosse hatten zeitweise so viel Geld, dass hohe Vertreter der Finanzbranche regelmäßig dort vorstellig wurden.

Das Organisierte Verbrechertum wird  in den Socialmedia-Foren kaum genannt, wenn es um heimliche Machtausübung geht. Dabei wissen wir doch seit Kennedy, welchen Einfluss diese Herrschaften haben. Mittlerweile auch in Europa. Noch mehr in Asien. Dort haben die Triaden so viel Kapital, dass sie locker ganze Länder „kaufen“ könnten – bei uns aus gutem Grund kaum thematisiert.

Die Einflussbezirke der Triaden wurden so aufgeteilt, dass die Hu-angs den Osten (von China aus gesehen), insbesondere Amerika zugeteilt bekamen, die Changs den Westen, insbesondere Europa.

1935 bereits sicherte sich der US-Großkriminelle Meyer Lansky, nachdem die Luxol-Fabrik in Elberfeld geschlossen und ein jüdischer Schmuggelring in Wien zerschlagen worden war und so die Versorgung mehrere Jahre stockte, große Heroinlieferungen aus Shanghai, die in den Heroinraffinerien von Chang hergestellt und über Verbindungsmänner von Huang in die USA geliefert wurden.

Nach Ende des Bürgerkrieges, der mit dem Sieg der Kommunisten endete, wurde die Produktion im sogenannten „Goldenen Dreieck“ von dorthin ausgewichenen Kuomingtang-Truppen aufgebaut und von dort über Bangkok von den Triaden in alle Welt gehandelt. In Europa wurde Amsterdam der wichtigste Importhafen.

All diese Sodalitäten haben eines gemeinsam: Ähnlich wie Freimauerer, Bilderberger usw.

„man munkelt gerne im Dunkeln“

Die ganz großen Jungs

Die ganz großen Nummern sind selbst dem Normalbürger bekannt: Rockefeller, Rothschild oder Soros – Bill Gates“

Aber wer ist Carlos Slim Helu? Eigentlich müsste er den Titel „Herr der Welt“ tragen, hat er doch aktuell Bill Gates in dieser Position abgelöst.

Slim wird kritisiert, da er sein Vermögen in einem Entwicklungsland akkumulierte, in dem das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen 14.500 US-Dollar nicht überschreitet und 17 % der Bevölkerung in Armut leben. Slims Vermögen entspricht rund 5 % der jährlichen mexikanischen Wirtschaftsleistung. Sein Unternehmen Telmex tritt als Monopolist auf, der 90 % des mexikanischen Festnetzmarktes kontrolliert. Die von Telmex verrechneten Nutzungsgebühren sind laut OECD unter den weltweit höchsten.

Laut Celso Garrido, Ökonom an der Universidad Nacional Autónoma de México, verhindert die Marktmacht von Slims Unternehmen das Wachstum kleinerer Unternehmen, wodurch es zu einem Mangel an Arbeitsplätzen kommt, der für die Emigration aus Mexiko mitverantwortlich ist.

Dank aktueller „Freihandelsverträge“ wird sein Vermögen enorm weiterwachsen!

Mukesh Ambani, Lakshmi Mittal, Lawrence Ellison, Bernard Arnault, Eike Batista, Amancio Ortega, Ingvar Kamprad usw. usw. – alles Herren dieser Welt, die man kaum kennt, deren Namen relativ unbekannt bleiben – während man uns im TV irgendwelche Zäpfchen als „Prominente“ präsentiert.

Immerhin lagen die Albrecht Brüder lange Zeit unter den Top Twelve. Aber wer ist Erivan Haub? Erivan Karl Haub (* 29. September 1932 in Wiesbaden) ist Mit-Eigentümer der Unternehmensgruppe Tengelmann und leitete diese von 1969 bis 2000. Erivan Haub ist Milliardär und einer der reichsten Deutschen. Sein Vermögen wird gem. Forbes-Liste 2014 mit ca. 5,2 Milliarden US-Dollar angegeben – also etwa 10% vom Vermögen Carlos Slim Helus.

Alleine die Liste der Top Hundred bestätigt doch Heiner Geißler – die meisten kennt man nicht wirklich.  Noch interessanter sind die 10 000 Reichsten der Welt oder die 3000 Reichsten Deutschlands.  Da tauchen dann die ersten deutschen Politiker auf. Aber wenn „Geld wirklich die Welt regiert“, dann laufen deutsche Politker „hinterher“!

Lesenswert dazu: http://www.netstudien.de/reichsten-vermoegen-deutschland.htm#.VsBO-_nhDrc

BlackRock

So wie die Reichen der Welt dem gemeinen Mann auf der Straße relativ unbekannt sind, so sind es auch Sodalitäten wie BlackRock und ihr unheimliches Computermonster ALADDIN, das ähnlich wie die Google-Suchmaschinen läuft – arbeitet man doch eng zusammen.

Es ist ist ein uralter Börsentraum, dem 90 Mitarbeiter des Vermögensverwalters Blackrock mit modernsten Mitteln hinterherjagen. Ihr Auftrag lautet: in möglichst jedem Moment Geld verdienen – unabhängig davon, ob die Börsenkurse gerade steigen oder fallen. Ein nicht gerade bescheidener Anspruch, der aber zum Unternehmen passt. Blackrock ist der größte Vermögensverwalter der Welt, und dies soll nach dem Willen der Firma auch tunlichst so bleiben. Quelle

Die BlackRock, Inc. ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Das international tätige US-amerikanische Finanzunternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City und ist vor allem in Vermögens– und Risiko-Verwaltung tätig. BlackRock gilt als größte Schattenbank der Welt. Die Aktien sind an der New York Stock Exchange gelistet. Größter Anteilseigner ist (Stand: Juli 2015) PNC Financial Services mit 23,6 %

12200 Mitarbeiter – Bilanzsumme 239,808 Mrd. USD

Chatham House

Das 1920 gegründete Chatham House, bis 2004 auch als Royal Institute of International Affairs bekannt, ist ein privater weltweit führender britischer Think Tank mit Sitz in London, dessen Mitglieder sich in Studienprogrammen, Arbeitsgruppen, Roundtables, Konferenzen und Seminaren mit aktuellen Fragen und Analysen des politischen Zeitgeschehens auf internationaler Ebene befassen. Die hier erstellten Expertisen und Lösungsempfehlungen können durch die international tätigen Mitglieder weltweit gezielt verbreitet werden. Einzelne Schlüsselprojekte werden von der Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates Foundation, der Konrad Adenauer Stiftung, der NATO oder der EU finanziert und gesponsert.

Neben den Corporate Members, bestehend aus 75 Großkonzernen, Investmentbanken, Energiekonzernen und 263 weiteren Firmen, zählt das Chatham House derzeit 2.770 international tätige Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Politik und Medien aus 75 Ländern zu seinen Mitgliedern und verfügte im Jahre 2012 über ein aus Wirtschaft, Stiftungen und Mitgliederbeiträgen generiertes Budget von 12 Mio. Euro.

Die unter der Schirmherrschaft von Elisabeth II. stehende private, nichtstaatliche Non-Profit-Organisation ist Begründer der weltweit angewandten Chatham House Rule. Als Präsidenten fungieren führende Parteivertreter der drei Regierungsparteien im britischen Parlament.

Die vom Chatham House publizierten International Affairs und The World Today zählen zu den führenden Fachorganen der Internationalen Politik.

Mit Chatham House sind wir dann auch bei der Symbiose von geistigem und monetärem Kapital angelangt – im Falle von BlackRock auch noch mit Unterstützung „Künstlicher Intelligenz“ durch Computernetzwerke.

Think Tanks

Diese Denkfabriken haben heute einen erheblichen Anteil an der Machtausübung – das Großkapital im Rücken. Seit der Regierung Schröder wissen wir aber, dass diese Herrschaften auch in Deutschland ein Wörtchen mitreden. Selbst bei der „Reinhaltung“ des Internets zieht nun eine Bertelsmann Tochter die lukrativen Fäden.

Die gerade laufende Migrationswelle etwa wurde von US-Denkfabriken seit Jahren diskutiert und die veröffentlichten Strategiepapiere laufen gerad erschreckend exakt ab.

Lesen Sie dazu

Massenmigration als Waffe Gebundene Ausgabe – 18. Januar 2016

von Kelly M. Greenhill (Autor)

Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten. Sie zeigt sowohl, wie oft diese unorthodoxe Form der Nötigung zum Einsatz kam (mehr als 50 Mal im letzten halben Jahrhundert), als auch, wie erfolgreich sie gewesen ist.

Weapons of Mass Migration: Forced Displacement, Coercion, and Foreign Policy Gebundene Ausgabe – 18. März 2010 von Kelly M. Greenhill

Jedenfalls sollte man die Liste der bekanntesten Denkfabriken im Kopf haben, denn die arbeiten in den seltensten Fällen „unabhängig“ sondern sind wichtiger Teil ihrer jeweiligen Sodalitäten.

Fazit: Man sieht also, das ist gar nicht so einfach, die Herren dieser Welt wirklich zu identifizieren. Die Bibel tut sich leicht und nennt einen gewissen „Herrn S.“ mit der Botschaft „Wehe Euch!“ – denn er sei nun auch noch auf die Erde hinabgestiegen.

ZWEI Helfer soll er haben. Und siehe da – bei genauerem Hinsehen tauchen im Hintergrund der Netzwerke tatsächlich wieder die bekannten ZWEI Strategen auf.

Nachwort: Wer sich für das Thema tiefer interessiert und gut Englisch lesen kann, der sollte sich den TTCSP GLOBALE GO TO THINK TANK INDEX der University of Pennsylvania ansehen.

Die Think Tanks and Civil Societies Program (TTCSP) an der University of Pennsylvania forscht über die Rolle, welche politische Institute in Regierungen und Zivilgesellschaften auf der ganzen Welt spielen . Oft bezeichnet als die „Think Tanks“ Think Tank „, untersucht TTCSP die sich entwickelnde Rolle und den Charakter. In den letzten 25 Jahren hat sich die TTCSP entwickelt und eine Reihe von globalen Initiativen geführt, die die Lücke zwischen Wissen und Politik in kritischen Politikbereichen wie Frieden und Sicherheit, die Globalisierung und Governance, internationale Wirtschaft, Umweltfragen  überbrücken, Informations- und Gesellschaft, Armutsbekämpfung und Gesundheitsversorgung und globale Gesundheit.

Die TTCSP arbeitet mit Wissenschaftlern und Praktikern aus Think Tanks und Universitäten in einer Vielzahl von gemeinsamen Anstrengungen und Programmen. Dies wird mit Hilfe einer Gruppe von mehr als 1.900 Peer-Institutionen und Experten aus der Print- und elektronischen Medien, Hochschulen, öffentlichen und privaten Spendern und  Institutionen erreicht.

Seit seiner Gründung im Jahr 1989  konzentrierte sich die TTCSP  auf die Erhebung von Daten und die Forschung zu Denkfabrik Trends und die Rolle der Think Tanks als Akteure der Zivilgesellschaft in den politischen Entscheidungsprozessen.

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