in Another View

Die sogenannte „Wissensmanufaktur“ hat unter Federführung von Andreas Popp und Rico Albrecht bereits seit längerem einen Entwurf einen zukünftigen Wirtschaftssystems vorgeschlagen. Unter dem Titel „Plan B“ gibt es eine ellenlange Beschreibung des vermeintlichen „Ist-Zustandes“ und den eigenen Vorschlägen für die Zukunft. Aus vier zentralen Aspekten soll sich die Zukunft zusammensetzen: „Fließendes Geld“, „soziales Bodenrecht“, „bedingungsloses Grundeinkommen“ und „Freie Presse“. Eine Komponente  wurde jedoch vergessen: totale Diktatur.

Die Wissensmanufaktur ist ein privates Institut für Wirtschaft und Politik. Maßgeblich für die Entwicklung des „Plan B“ ist das „Mitglied der wissenschaftlichen Leitung“ Andres Popp und der politische Aktivist Ricco Albrecht. Der selbst entwickelte Vorschlag klingt wie ein Paradies auf Erden. Man müsse nur hier und dort ein paar Stellschrauben ziehen, und schon wäre die Gesellschaft eine bessere. Die entworfene Agenda ist jedoch alles andere als eine echte Alternative. Aber von Anfang an.

Als Grund für die Notwendigkeit einer Alternative nennen Popp und Albrecht eine vermeintliche Umverteilung von „fleißig nach reich“ und die Finanz- und Wirtschaftskrisen der letzten Jahre. Blickt man zurück, klingt eine Alternative nun wirklich nicht wie das schlechteste. Immerhin leidet die Eurozone heute noch massiv unter der Bankenkrise. Doch was genau schlägt die „Wissensmanufaktur“ hier eigentlich vor? Er Besteht er aus vier Bausteinen, die unter keinen Umständen isoliert betrachtet werden können. Ansonsten funktioniere der Plan nicht. So erklärt das Andreas Popp, Sprecher und Koordinator der Wissensmanufaktur. Er vergleicht diese vier Bausteine mit einem Vier-Komponenten-Kleber, der nur dann funktioniert, wenn man alle Komponenten gleichzeitig anwendet. Um den Plan B also zu verstehen, müssen wir uns diese vier Bausteine in ihrer Funktion und ihrem Zusammenhang anschauen.

„Fließendes Geld“

Eine staatliche „unabhängige“ Zentralbank soll die Gesellschaft mit Geld versorgen. Dieses Geld soll als gesetzliches Zahlungsmittel, obligatorisch für alle eingeführt werden. Der Staat verlangt für dieses Geld von jedem, der es benutzt, eine Umlaufsicherung, einen prozentualen Mietzins, dessen Höhe der Staat selbst festlegt. Wir können dabei auch von einem Negativzins oder einem staatlichen Schwundgeld sprechen. Der Mietzins (Umlaufsicherung) soll den Staat finanzieren und die Steuergesetzgebung soweit rationalisieren, dass man auf alle anderen Steuern verzichten kann. Um diesem Mietzins für das Geld zu entgehen soll das Geld wie ein schwarzer Peter von Hand zu Hand gegeben werden, um somit gleichmäßiger in der Gesellschaft verteilt zu sein. Sparen soll dadurch unattraktiv und kostenaufwendig werden. Es soll verhindert werden, dass sich zu viel Geld in privater Hand ansammelt und dadurch Macht von Privatleuten ausgeübt werden kann.

Soweit zur Theorie. Wir halten also fest: Eigentum, das aufbewahrt wird, wird also besteuert – im Sinne der Umlaufsicherung. In der Ökonomie berechnet sich der Wert eines Gegenstands über den Zinssatz. Ein Haus, das ich mir heute bereits kaufen kann, ist also mehr Wert als ein Haus, das mir erst in 10 Jahren gehören würde. Der monetäre Unterschied zwischen diesen beiden Vermögenswerten ist der Zins. Um mir also bereits jetzt ein Haus kaufen zu können, muss ich mir Geld leihen und Zinsen zahlen. Das heißt das Haus das ich in der Gegenwart erwerbe ist mir um X Zinsen mehr wert als das Haus, das ich erst in 10 Jahren haben könnte. So kann man den zukünftigen Wert von Vermögenswerten berechnen. So würde eine 100-Euro Anleihe, die jährlich 10% abwirft, nach 5 Jahren ca. 160 Euro wert sein. Das heißt – zurückgerechnet – ist der heutige Wert der Anleihe 100 Euro.

Zurück zum „fließenden Geld“. Das Grundprinzip dieser Geldeinheiten soll ja sein, dass jährlich bei nicht ausgeben des Geldvermögens eine Umlaufsicherungsgebühr anfällt, dh. Geld abgezogen wird. Egal wieviel dort nun exakt verlangt werden würde, gegen einen unendlichen Zeitwert wäre das Geld also nahezu nichts mehr Wert. Mit der oben beschriebenen Methode lässt sich so der gegenwärtige Wert des Geldes angeben: er ist ebenfalls null. Das herausgegebene Geld dieser „öffentlichen Zentralbank“ wäre also nichts wert.

Was machen Menschen also wenn sie erkennen, dass Geld praktisch nichts wert ist? Sie fliehen in andere Währungen oder in Sachwerte. Nun sieht das „Plan B“-Konzept keine eindeutige Regelung eines gesetzlich verordneten Zahlungsmittels vor. Das heißt den Menschen wäre ein Handel mit wertvolleren und funktionierenden Geldeinheiten erlaubt. Da dies dazu führen würde, dass ein möglicher „Plan-B“-Dollar faktisch nicht mehr gebraucht wird – aufgrund seines nahe-null Wertes – und damit das gesamte Konzept scheitert. Um es dennoch am Leben zu erhalten müsste die „Plan-B“-Regierung den Handel mit anderweitigen Geldwerten verbieten und die Menschen zum Gebrauch eines Null-Wertes zwingen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Wo wir auch schon beim zweiten Punkt wären. Nach Plan B soll ein bedingungsloses Einkommen in Form von fließendem Geld vom Staat zyklisch an jeden Bürger ausbezahlt werden. Dieses Einkommen soll jedem eine Grundversorgung ermöglichen ohne arbeiten zu müssen. Die Höhe dieser Grundversorgung bestimmt der Staat.  Da dieses Einkommen 1. umverteilt werden muss, da der Staat kein Leistungseinkommen hat, sondern nur faktische Steuereinnahmen, wäre für die Bürger wenig gewonnen. Außer der Staat druckt sich das Geld wiederum, was zur massen-Inflation führen würde. 2. Wird dieses BGE in der Währung ausgezahlt, die die „öffentliche Zentralbank“ ausgibt, was wie oben erläutert, keinen Wert besitzt.

Soziales Bodenrecht

Ein staatliches Landmonopol soll die Gesellschaft mit Grund und Boden versorgen. Der Staat verlangt für Landnutzung einen Mietzins (Nutzungsgebühr) in Form von fließendem Geld, dessen Höhe der Staat selbst festlegt. Dieser Mietzins soll an alle anderen Bürger, die kein Land benutzen proportional ausbezahlt werden und somit der Allgemeinheit zugutekommen. Privateigentum an Grund und Boden soll abgeschafft werden. Dadurch wird die Flucht aus dem „Plan-B-Dollar“ verhindert. Denn auch hier lässt sich über die Abzinsungsmethode der Gegenwartswert von Boden berechnen.

Wird tatsächlich, wie vorgesehen, jährlich eine Nutzungsgebühr erhoben, so ist das Grundstück faktisch nichts wert. Denn wenn ich jährlich eine Gebühr für Boden bezahlen muss, verhält es sich ähnlich wie beim Schwundgeld: Langfristig fällt der Wert immer weiter. Dadurch kann der aktuelle Wert bestimmt werden. Da im Gegensatz zum Geld an sich, die Nutzungsgebühr nicht relativ sondern faktisch erhoben werden soll, wäre der Gegenwartswert nicht nur null sondern sogar minus unendlich. Nachdem die Bürger also von faktisch wertlosem Geld in eigene Währungen geflüchtet sind und diese ihnen nun verboten werden müssen, fliehen sie also in Sachwerte, die jedoch noch weniger Wert sind.

Freie Presse

Da bleibt den Menschen nur eines übrig: Revolution und Protest. Glücklicherweise enthält der Plan-B auch Regelungen für ein verbessertes Pressewesen – Kritik würde also schnell ankommen. Nur verhält es sich nicht ganz so einfach. Eine staatliche Medienaufsicht soll eingeführt werden. Sie soll eine objektive Berichterstattung und Meinungsvielfalt garantieren. Der Staat führt hierfür eine Quotenregelung anhand eines mathematischen Verteilungsschlüssels an Sendezeiten (Sprechzeiten) ein. Jeder Medienbetreiber ist dazu verpflichtet, sich diesem Verteilungsschlüssel unterzuordnen und seine Ressourcen für andere zur Verfügung zu stellen. Es soll verhindert werden, dass sich das verzinste Geldsystem wieder etabliert. Eine objektive Berichterstattung und Meinungsvielfalt soll vom Staat gesetzlich vorgeschrieben werden. Es soll verhindert werden, dass Privatpersonen zu viel Sendezeiten (Sprechzeiten) für Ihre persönliche Meinung haben und dadurch andere Meinungen nicht gehört werden.

Wenn die Menschen gegen die ständige ungebremste Enteignung also aufbegehren, können sie es über die Presse versuchen. Dieses ist jedoch selbst unter staatlicher Aufsicht und Kontrolle – wie fast alles andere. Wir fassen also Zusammen: Der Plan-B zwingt den Menschen einen Geldwert auf, der faktisch nichts wert ist, zahlt ihnen ein BGE, das wiederum nichts wert ist, verhindert die Flucht in Sachwerte, da diese noch weniger wert sind und hat schlussendlich die Kontrolle über die öffentliche Meinung. Na, klingt das noch spaßig?

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110 Kommentare

    • Hallo freunde des denkens, menschliche brueder und schwestern (hoert sich ja fuertcherlich an aber ich wollte es mal schrebe ;)

      ernsthaft, presse? nein danke, wir haben immer mehr youtuber, jeder kann seine eigene presse sein. mann konnte gemeinderesse haben, eher klein stat eine grosse.

      geld, alle anderen 3 punkte somit, was mir wichtiger ist und jedem wohl auch.
      WIR BRAUCHEN KEIN GELD, sagte zu letzt auch dirk mueller, mister dax.
      wir haben so viele maschinen und unterdrueckte technologie, wenn wir auch vom konsum rausch sucht runter kommen, dazu sind wir jetzt schon 7.5 milliarden leute. macht zu arbeiten keinen sinn mehr weil gar keine arbeit da ist, ausser ganz wenig.

      somit muesste man gar kein geld mehr haben. grob gesagt.

  1. Ah so ist das also, oder auch nicht. Wie kommt der Autor bitte von der Währung und dessen Umlaufsicherung, worauf ein Mitzins entfällt der proportional steigt jeh mehr Geld man festhält, auf das persönliche Eigentum. Von Mitezins auf Eigentum, also einem Sachwert ist nirgends die Rede. Dabei hat eine Währung alleinig sowieso keinen Wert, auch aktuell nicht. Der Wert der Währung wird durch die Arbeitsleistung sowie die daraus entstehenden Produkte/Sachwerte bestimmt.
    Die Aussage „Wir halten also fest: Eigentum, das aufbewahrt wird, wird also besteuert“ ist somit Falsch, da Eigentum wie gesagt ein Sachwert ist. Die Aussage müsste richtig wie folgt lauten „Wir halten also fest: Geldwerte, die aufbewahrt werden, werden also besteuert“!

    • Das ist nur bedingt richtig. Was ist denn Geld überhaupt? Geld ist eine Einheit die existiert, weil ich weiß, dass ich davon einen gebräuchlichen Wert bekommen kann (denn Geld ist ja nicht essbar). Geld ist also ein Wertaufbewahrungsmittel für mein zukünftiges Eigentum. Wird dieses Wertaufbewahrungsmittel besteuert, wird mir also ein Teil meines Eigentums genommen, da Geld Wert aufbewahrt. Wenn das Aufbewahrungsmittel in Teilen genommen wird, geht auch der Wert in teilen verloren – ich werde enteignet. In sofern war der Satz schon richtig.

      • @von Pax:
        da fehlt natürlich die Definition was Geld ist, bestimmt nicht das, was heute im Umlauf ist, das sind nämlich alles Schuldscheine und auch von einer Wertaufbewahrung kann keine Rede sein, im Durchschnitt verlieren heutige Währungen in 30 Jahren 70% der Kaufkraft.
        Das einzige Geld, das nicht mit Schulden belastet ist, ist Gold und Silber.

      • Sehr geehrter Herr von Pax,

        Geld ist eben kein Wertaufbewahrungsmittel sondern sollte nur eine zwischenspeicher Funktion von Arbeit haben. Da liegt einer der Fehler unseres Geldsystems begraben.
        Und übrigens, eine Diktatur haben wir auch schon heute= die Diktatur der Geldelite!

      • Zum Thema Geld möchte ich dass nicht vergessen werden darf, dass Geld selbst in diesem System eine Ware ist, mit der gehandelt werden kann. Wie alles im kap. System zur „Ware“ gestempelt/verkommt. Und dann ist es dem sog. Spiel der Märkte ausgesetzt wie jede andere Ware, und es scheint egal wieviel Arbeitskraft/Wert drin steckt. Nachfrage regelt das Angebot,oder wissen Sie was anderes davon, Herr von Pax ?

      • Was ist denn Geld überhaupt?

        Geld an sich ist und hat keinen Wert, es spiegelt lediglich einen Wert wieder. Geld ist eigentlich eine Art Schuldschein. Es ist ein Versprechen, dass man für eine erbrachte Leitung eine gleichwertige Gegenleistung erhält. Geld spiegelt also nur den Wert der Leistung wieder, die ich vorher erbracht habe. Demnach hätte das Geld nach Plan-B sehr wohl einen Wert.

        Allerdings ist das was sie schreiben auch richtig, zumindest wenn man es aus einer ökonomischen Sichtweise sieht. Aber in einer Zinsfreien Welt ist diese Rechnung nicht anwendbar. Denn – auch wenn der Effekt ähnlich ist – Zahle ich keine Strafzinsen sondern steuern. Dafür bekomme ich aber auch keine Zinsen. Demnach ist Ihre Kalkulation nicht…

      • Ich verstehe ihre Argumentation nicht Herr Pax. So wie ich den Artikel überblicke steht dort, dass bedingt durch das soziale Bodenrecht der Boden an sich wertlos würde.
        Aber wenn ich ihre Behauptung, dass das Plan-B-Geld keinen Wert besitzt in Betracht ziehe, dann wäre das doch eine Gebühr, die aufgrund der Wertlosigkeit des Zahlungsmittels allerhöchstens symbolische Bedeutung hat.
        Den tatsächlichen Wert des Bodens werden sie ja wohl nicht abstreiten, denn Boden ist keineswegs nur „Geld“ wert, sondern lässt sich in vielfältiger Weise nutzen.
        Man könnte sich also echten Wert (Boden) mit wertlosem Geld kaufen und müsste dann noch eine wertlose Gebühr entrichten. Dabei kann man ja nur Gewinnen.

      • Geld ist doch nicht (nur) der Gegenwert für zukünftiges Eigentum und am allerwenigsten ist es Eigentum an sich, denn jedes Geld wird von einer Bank ausgegeben und diese Bank ist auch der Eigentümer des Geldes.

        Ich würde eher sagen, dass Geld ein Schuldschein für Arbeit bzw. Konsumgüter die erarbeitet werden müssen, ist.

        Geld ist immer soviel Wert wie die Menschen ihm „anvertrauen“.
        Wenn ich darauf vertraue, dass ich mein Geld einlösen kann, dann hat das Geld (vermeindlich) Wert für mich.
        Wenn das nun eine Gruppe von Menschen tut steigt das Vertrauen, da man untereinander ja schon Geld verwendet, also positive Erfahrung gemacht hat.

        Ich glaube deswegen auch nicht, dass man die Plan-B-Währung als Zwangszahlungsmittel umsetzten…

      • Geld ist kein Wertaufbewahrungsmittel, auch wenn wir es in der Schule noch immer so geleert wird. Das es besitzt keinen Wert, ausgenommen des Metall – oder Brennwertes. Siehe dazu bitte Ausführungen von Prof. Franz Hörmann.

        Geld ist auch keine Einheit, denn Einheiten zeichnen sich durch eine Definition aus. siehe Mathematik der kleinsten Einheit. Ein Euro oder Cent ist nicht definiert!

      • also Philosophy sollte keinen Platz im aufklärenden Jounarlismus haben. Verstehste überhaupt selber was Du hier schreibst? Wohl eher nicht, das ganze Geschreibsel hier ist nichts anderes als eine sinnlose Aneinanderreihung von Worten deren Sinnhaftigkeit wohl erstmal in einem 12 Semester andauernden Germanistikstudium ergründet werden müsen.

  2. ein marxistischer Schwachsinn neu verpackt, Internet ist voll von ähnlichen Idioten, die glauben, Wirtschaft lasse sich per Kommando steuern. Dem ist zum Glück nicht so, schon die Genossen im Ostblock haben sich eine blutige Nase geholt.

    • Die Genossen im Ostblock haben sich keine blutige Nase geholt und das kommunistische System scheiterte viel mehr aus dem einfachen Grund, da der Westen alles erdenkliche unternommen hat, um es zu unterminieren. Außerdem steht das westliche „Wertesysthem“ des Kapitalismus auf extrem wackligen Füßen, wenn nicht bereits am Boden zerstört und wird nur noch mit Wiederbelebungs-Kriegen gestützt.

  3. Das dürfte aber schon mal prima funktioniert haben

    http://www.mittelalter-gewandung.net/Wochenbote/Wochenbote_Das_Goldene_Mittelalter.htm

    Und wenn der „Mietzins“ fürs Geld an den Staat geht, find ich das besser, als die Bängster zu mästen, die behaupten, für die Ausgabe bedruckter Zettel müssten wir eine Riesenschuld bei ihnen abdienen und dazu noch Zinsen zahlen.

    Der Autor tut so, als wäre das jetzt anders. Wir zahlens aber bloß nicht direkt, sondern über die Steuern. Es wäre auch interessant zu erfahren, wie dieses Geld in Umlaufkommen soll, durch Staatsausgaben, oder wieder mit „Schuld“ – Gedöns.

    Schade jedenfalls, dass da sofort „Diktatur“ gebellt wird, und schon in der Schlagzeile madig gemacht wird.

    • @Tictac
      dieser Goldenes Mittelalter Artikel ist an Dummheit kaum zu überbieten, die Zahl der Wohlhabenden war damals noch kleiner als heute, der Rest Leibeigene Sklaven, kein Wunder konnten sich die Potentaten teuren Bauten leisten.

      • Artikel nicht gelesen?
        Da steht eigentlich das Gegenteil drin.

        Aber ist schon klar, alle anderen sind dumme Idioten, die keine Ahnung von nix haben, wir habens schon verstanden.

        Ich bin über jeden froh, der darüber nachdenkt, wie es anders und besser gehen könnte, und auch wenn die Modelle im einzelnen vielleicht nicht das Gelbe vom Ei sind, verdienen sie eine objektive Betrachtung, auch wenn es dem eigenen Gusto nicht entspricht.

        Aber gleich mal mit dem Knüppel draufhauen, mit recht willkürlich zusammengestrickten Argumenten – nö, das kennt man schon.

        • @Tictac:
          wenn etwas im Artikel steht, heisst es noch lange nicht das es stimmt, behaupten kann man jeden Blödsinn, bei dem Bildungsniveau der heutigen Generation kommt es locker durch. Die so genannten Modelle sind nicht des Lesens Wert, die Wirtschaft hat zu viele Variablen als dass man sie simulieren oder vorausberechnen kann, darum sind heute fast alle Staaten Pleite, die angeblichen Lösungen sind nur andere Variante von dem, was wir heute haben, Umverteilung pur.

      • Na dann ist ja gut, das wenigstens Sie bescheid wissen Herr Stan.Da gab es wohl wieder Rabatt auf Weisheit. Mittlerweile so scheint mir, kann sich das irgendwie jeder Leisten. Da sagt der blöde Troll zum blöden Troll, du blöder Troll. Das ist Lustig. gez. Troll
        Und wenn man sonst keine Probleme hat, hilft auch Nudeln essen. Mahlzeit.

        • @Sur Veillance
          nein, es gab kein Rabatt auf die Weisheit, sondern 38 Jahre Praxis im Gegensatz zu den hier faselnden Möchtegern-Oekonomen, die man noch gestern die Windeln abgewöhnen musste.

          • Hallo Stan, wissen Sie was Experten sind? Das sind Menschen die Viel von wenig verstehen. Ich habe das Gefühl, dass Sie ein Mega-Experte sind…

    • @tictac
      Was denken Sie denn verehrtes tictac wer der Staat ist? Die Banker und Zionisten. Wer wird der Staat sein nachdem Herrn Popps System eingeführt wurde? Bingo, genau die gleichen, Banker und Zionisten. Herr Popp verkauft hier nichts anderes als Kommunismus freundlich verpackt für geschichtsunwissenede ungebildete denkunfähige Simplisten.Und wer ist der gute Herr Popp? Drei Mal dürfen Sie raten. Er begann seine Laufbahn 1983 im Bereich Risk-Management bei einer Unternehmenstochter der Londoner Guardian Royal Exchange Ltd………..also ein Banker der ein Vermögen beim Abzocken anderer Leute verdient hat.Danach übernahm Herr Popp, nach eigenem Bekunden, das Unternehmen seines Vaters die Popp GmbH bzw. Popp AG. Denken Sie selbst……

  4. Griff in’s Klo? Definitiv!
    Ganz grundsätzlich: Ein Symstem mit den Axiomen eines anderen Systemes zu bewerten führt zu falschen Ergebnissen. Das wird in so ziemlich jeder Zeile dieser Bewertung allerdings getan.
    Die Funktionen des Geldes im Plan B sind andere als im jetzigen System.
    Beispiel:
    Wenn der Staat seine ausführenden Organe mit einer Währung bezahlt, diese Menschen sich dafür allerdings nichts kaufen können, fallen die staatlichen Organe weg. Diese Chaos wollen wenige Menschen haben. Allein schon deswegen wird es Handelnde geben, die diese Währung, ganz ohne Zwang, akzeptieren. Damit ist sie de facto nicht mehr wertlos.

  5. Möchte mich nur verabschieden – von neopress.com
    Da kann ich ja gleich wieder die übliche Lügenpresse Spiegel und Co lesen…

    • Der Ärger ist verständlich. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Artikel unter der Rubrik „Another View“ – auf deutsch etwa „alternative Sichtweise“ – erschienen ist.

      Warum nicht?

      Ich finde es durchaus begrüssenswert wenn die Neopresse Kontroversen fördert. Das gibt uns allen Gelegenheit andere Standpunkte zu prüfen, zu überdenken und möglicherweise im Ergebnis den eigenen zu festigen.

      Damit unterscheidet sich die Neopresse nun wirklich vom gleichgeschalteten Einheitsbrei der Leitmedien.

      Man muss schon aufpassen, dass man im Rahmen der „Alternative News“ nicht denselben Fehler macht wie die Leitmedien: alternativlos EINE „Realität“ zu propagandieren.

  6. Und was genau ist eigentlich an einer Diktatur falsch? Wir kennen womöglich nur Negativbeispiele. Mag sein dass ich mich irre, aber in meinem Kopf könnte das bei einem „geeigneten Führer“ (Kaiser, König, etc.) sehr wohl funktionieren.

    • schwer zu sagen, wie Sie sagten, es gibt massenhaft Gegenbeispiele. Im Moment scheint aber das größte Problem bei den Staaten an sich zu liegen (Stichwort tiefer Staat). Insofern würde man m.E. mit Herrn Popps Ideen erst recht in eine Katastrophe abrutschen. Die Lösung kann nur in der Dezentralisierung / Regionalisierung liegen. „unabhängige“ staatliche Behörden gibt es nämlich nicht.

      • @tja
        richtig beobachtet, das ist eben das, was die Bewunderer solche Hirngespinste nicht begreifen, je mehr Zentralisierung, desto mehr Korruption, und richtig eine unabhängige öffentliche Institution hat noch nie existiert, inkl. Zentralbanken, jede Mensch ist auf eine Art korrumpierbar. Das ist auch der Grund, warum die Schweiz funktioniert, die Gemeinden und Kantone sind sehr autonom, man kann den Politiker besser auf die Finger schauen.

    • Ja, bei Gaddafi funktionierte es hervorragend. Deshalb „musste“ er ja auch weg. Selbst unter Botha ging es den Afrikanern besser als heute. Vor allem aber bei Adolf waren die meisten glücklich.

  7. „In der Ökonomie berechnet sich der Wert eines Gegenstands über den Zinssatz. Ein Haus, das ich mir heute bereits kaufen kann, ist also mehr Wert als ein Haus, das mir erst in 10 Jahren gehören würde…Um mir also bereits jetzt ein Haus kaufen zu können, muss ich mir Geld leihen und Zinsen zahlen. “
    Was machen Sie eigentlich in einem System ohne Zinsen? Wie funktioniert Ihre Argumentation dann?
    Ich wiederhole mich: Man kann ein System nicht mit den Axiomen eines anderen Systems bewerten.

    • @Jigga
      ein System ohne Zinsen wird es nie geben, niemand ist so dumm Geld gratis zu verleihen und sollte es der Staat versuchen, geht er in kurzer Zeit Pleite. Das ist nur Hirngespinst einiger Pseudo-Oekonomen.

      • Das glaube ich nicht.
        Es geht doch hier um die Zinslosigkeit der Zentralbank.
        Private Banken könnten ja immernoch einen „Zins“ verlangen bzw. herausgeben z.B. in dem man das (fließende) Geld ohne Wertverlust zurückzahlt (also quasi ein „Zins“ ohne „Zinseszins“)
        Die Hürden eine Bank zu gründen wären natürlich höher.

        • @michel
          Nun so wie es oben unter Fliessendes Geld beschrieben ist, wird die Benutzung des Geldes vom Staat besteuert, das entspricht der heutigen Negativzinsen, welche Idiot wird dann zusätzlich zu der Steuer noch den Banken Zins zahlen, damit nach Erhalt des Geldes wieder vom Staat beklaut wird. Das Ganze ist so unendlich dumm, dass nur absolut Ahnungslose es ernst nehmen können. Das Resultat wird ähnlich wie bei den heutigen Staatsinvestitionen, extreme Zunahme der Fehlinvestitionen und des sinnlosen Konsums das es in kurze Zeit kollabiert.

          • Genau da ist ja der springende Punkt: Wer sein Geld anlegen will, verleiht es einem Darlehensnehmer, der widerrum für den Verleiher die Umlaufgebühr begleicht. So hat der Verleiher seinen Geldwert zu 100% erhalten und der Darlehensnehmer ein zinsfreies Darlehen (natürlich zzgl. der Umlaufgeühren). Diese Gebüuhren gehen an den Staat und werden durch diverse Ausgaben wieder in Umlauf gebracht. So verdient zumindest mal niemand mehr, ohne eine Leistung erbringen zu müssen.
            Ich habe den Plan B gelesen und bin davon überzeugt, dass dieses System funktionieren würde.

          • @Patrick:
            Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, so funktioniert es im Sandkasten der kleinen unterbelichteten Marxisten, real gibt es aber auch so etwas wie Fehlinvestitionen, besonders heute durch die Staatsmanipulationen sieht man es gut, und in einem System wo Apparatschiks die Höhe der Geldmenge bestimmen natürlich auch massive Inflation denn so etwas wie eine unabhängige Zentralbank ist etwa so realistisch wie ein Weihnachtsmann. In dem alle das Geld wie eine heisse Kartoffel fallen lassen wird die Quote der Fehlinvestitionen extrem hoch,.Es hat hier zu wenig Platz um alle Details zu behandeln, diesen ganzen Hirngespinst glauben natürlich nur realitätsferne Träumer.

          • naja auf Basis deiner Argumentationen kann man dich einfach nicht ernst nehmen.
            Die Argumentierst mit Beleidigungen und Abwertungen aber genauer Erläutern kannst du das nicht.
            Du behauptest einfach das es nicht geht weil Marxisten (warum eigentlich gerade die?) es gut fänden.
            Ich glaube an die Entwicklungsfähigeit der Menschen und auch wenn „die Marxisten“ bisher in ihren Versuchen gescheitert sind, ist ein System, dass zumindest sozial(istisch)er ist als unser gegenwärtiges denkbar und man sollte auch darüber nachdenken, da nur so eine Entwicklung passiert.

          • @michel
            na ja, glauben kannst Du was Du willst, mit ein bisschen Bildung würdest Du begreifen, das der Mensch heute keinen Deut schlauer ist als im Mittelalter, die Technologieentwicklung ändert nichts daran. Darum muss sich jede Generation wiederholt neu eine blutige Nase holen. Darum Marxisten, weil dieser Hirngespinst nur eine neu verpackte Variante dessen ist, was im Osten kläglich gescheitert ist, die Ideale enden nämlich dort, wo der eigene Vorteil beginnt, es ist nur eine Frage der Menschenkenntnisse, wenn sie jemand hat, muss über solche Schwachsinn nur lachen. Man hat die Menschen im Osten so lange umerzogen, bis sie im Gulag landeten, neue Menschentypus ist,welch ein Wunder, nicht herausgekommen.

      • Banken verleihen kein Geld, Banken vergeben Kredit. Geld kann nur verliehen werden, wenn es vorhanden ist. Banken haben keines, sie schöpfen Geld aus dem Nichts…

      • Daran sieht man, dass Stan nichts begriffen hat: Bei einem Schwundgeldsystem wird der Schwundverlust gerade dadurch kompensiert, dass man sein Geld verleiht, anstatt es „vergammeln“ zu lassen.

  8. Wird nur der Besitz von Geld besteuert wird der Vermögende tatsächlich in Sachwerte gehen. Und dann wird niemand mehr Geld annehmen. Statt dessen besteht die Möglichkeit, dass die Vermögenden nur noch Sachwerte tauschen und den Besitz von Geld umgehen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass solch ein System funktioniert. Die Währung wird da im Ansatz kaputt gemacht.

    Das Problem bei solchen Theorien ist, dass man ihre Effekte so nicht genau abschätzen kann. Man müßte sie erst in einem Experiment ausgiebig austesten. Sei es als Computerspiel oder in einer kleinen Testregion.

    Ich bin dafür, dass man das dann mit vielen Konzepten durchspielt und davon lernt. Dann erst baut man ein neues Konzept groß auf.

    • Ah danke Richard, das mit dem Computerspiel zum Austesten wäre auch meine Idee.

      MMn ist das Geld ja jetzt auch „besteuert“, jeder Euro kommt nur in Umlauf, wenn jemand Kredit in irgendeiner Form nimmt, und jeder Euro lechzt jeden Tag nach Zinsen, da er nur gegen Verzinsung das Licht der Welt erblickt.
      Man „versteuert“ es aber nicht aus der Geldbörse, wir zahlen Zinsen für Staatsanleihen aus Steuergeld, Zinsen sind in Produkten die wir kaufen eingerechnet, usw.

      Wir zahlen doch für die Schuldscheine „Miete“, nur unter einem anderen Titel, und nicht direkt.

      Sie sind sehr ausgebufft im Hütchenspiel, und wir werden verdummbeutelt, indem die „Schuld“ immer auf andere gelenkt wird.

      Manchmal möcht‘ man in die Tischkante…

    • Hallo, wie einen Kommentar weiter ober schon erwähnt, kann man der Gebühr durch weiterverleihen seines Kapitals entgehen. Somit würde auch garantiert, dass dem System immer die erwünschte Liquidität zur Verfügung steht, da ja niemand sein Geld mehr horten würde. Wer also Geld hat, müsste sich eine geeignete Investition fr sein Geld suchen.
      Die „kleine Testregion“ gab es übrigens schon und zwar in Wörgl/Österreich in den 30er Jahren. Hat so gut funktioniert, dass die Nationalbank zum Wohle der Hochfinanz eingreifen und dieses Experiment stoppen musste. Darüber gibt es etliche Artikel.

  9. Das ist das Kernproblem unserer von Neid und Missgunst zerfressenen Gesellschaft. Anstatt produktiv an einer Problemlösung zu arbeit, werden Ansätze von anderen zerpflückt und der Lächerlichkeit preisgegeben.

    @Jigga: Genau so ist es!

  10. Ich empfehle dringend sich mal mit dem Bandbreitenmodell auseinander zu setzen. Nähere Informationen auf http://www.bandbreitenmodell.de oder im Buch “Die Geldlawine“ von Jörg Gastmann. Erhältlich ist das Buch im guten Buchhandel oder beim Selektiv Verlag direkt. Meiner Meinung nach ist das Modell von Herrn Gastmann wenigstens umsetzbar.

  11. Ich denke an erster Stelle sollte zunächst der Wissensmanufaktur ein großes Lob gemacht werden, dass überhaupt Lösungsvorschläge und Alternativen aufgezeigt werden, die zu einer gerechteren Verteilung von Kapital und Eigentum führen könnten! Denn der Ist-Zustand (+ erwartete Entwicklung) ist m.M. nicht hinnehmbar. Es bedarf also einer Diskussion mit Vorschlägen!

    Dass der Autor die Wissensmanufaktur hier quasi als „Systemfeind“ kennzeichnet (insb. diese unpassende Überschrift!) ist nicht in Ordnung.

    Es wird deutlich wie sehr der Autor den Gesetzen der freien Marktwirtschaft unterliegt und verteidigt. Die Angst vor materiellen Verlust & Verzicht scheint in der Wohlstandsgesellschaft wohl stärker als das Interesse an echten…

      • Danke Jan. Ich verstehe nur nicht warum mein materieller Besitz, abgesehen von Wertverlust durch Abnutzung, an Wert verlieren soll? Ich verstehe das so, dass Guthaben aus umlaufgestütztem Geld über Zeit nominal schrumpfen, die Währung an sich aber die Kaufkraft beibehält. Also: 1 Laib Brot kostet heute dasselbe wie in einem Jahr. Allerdings 10 „Credits“ Guthaben heute, sind in einem Jahr nur noch 9 „Credits“. Mit dieser Art Geld läge es doch in meinem Interesse es möglichst schnell auszugeben und nur ein kleines Barvermögen als kurzfristigen Liquiditätspuffer zu halten. Andererseits würde es mich interessieren, wie gespart werden kann (zB geplante Investitionen in Firma) wenn meine Ersparnisse nominal laufend abfliessen..

  12. Moin,
    Thema Grundeinkommen…
    hat der Autor dieses Artikels auch nicht verstanden. Das jemand keinen bezahlten Job hat, heißt doch nicht das er nicht arbeitet! Wenn jemand kranke Familienmitglieder pflegt oder der Allgemeinheit dient (Deutschland ist da das beste Beispiel mit seinen Vereinen) dann ist das sehr wohl Arbeit. Warum soll das nicht in Form eins Grundeinkommens belohnt werden?

  13. Oh Weh! Der Plan B führt uns faktisch direkt in die Diktatur! Mein teurer Privatbesitz würde faktisch zu Staub zerfallen! Mein ganzes wertvolles Geld würde faktisch immerzu hinfort fließen! Ich würde faktisch keine Wertsachen mehr haben, weil sie faktisch keinen Wert mehr hätten! Auch mein Adelstitel stünde dann auf wackeligen Füßen! Und keine Zeitung würde uns helfen können weil Andreas Popp sie kontrollieren würde! Neo-Presse würde es dann in dieser Form auch nicht mehr geben! Wir alle würden vielleicht ohne sonstige Sicherheiten sterben! Oh weh oh weh!

      • an die ’nein‘ Drücker: Wohnt er denn nicht fürstlich im fernen Kanada? Nicht? Also ich habe schon Videos von dort gesehen. Lässt sich aushalten, von dort die Leute hier enteignen zu wollen. Was ist denn mit Kanada? Alles super da? Novas Scotia – das ist doch die Absteige der Weltkritisierer. Also nichts für ungut, neue Gedanken sind immer erwünscht, aber seltsam anmutend wenn man nicht im selben Boot sitzt. Dort ist abholzen ok, hier ist es zerstörte Natur. Schon klar.

        • Bestimmt hat er es da besser. Vor allem wenn aus dem Plan B oder anderen alternativen Lösungsvorschlägen aufgrund der hierzulande vorherrschenden Ignoranz nichts wird und deswegen die Volks-Enteignung dann ihren Lauf nimmt.
          Zudem dürfte er es dort auch besser haben, weil ihn die aus bloßer Mißgunst getätigten Äußerungen deutscher Neidhammel dort nicht ganz so direkt treffen.
          Jemand der vom Ausland aus Vorschläge für sein ursprüngliches Heimatland zur Diskussion anbietet, hat aus meiner Sicht jedenfalls erstmal mehr getan, als jemand, der von seinem Heimatland aus vornherein jedwede Verständigung mit derzeit auswärtigen Landsleuten ablehnt, nur weil sie es dort „besser haben“. Mehr bieten Sie zumindest mit Ihren Kommentaren ja nicht an.

          • da haben Sie natürlich recht. Ich habe nicht wie Herr Popp durch Arbeiten in der Finanzbranche (1983-2007) ein ausreichendes Vermögen erwirtschaftet, um in Kanada ein naturnahes Leben fernab des Hamsterrades führen zu können und mir Gedanken machen, wie ich den Leuten im fernen D das Bodenrecht und die finanziellen Rücklagen fürs Alter entziehen kann. Ich muss tatsächlich mein Leben in der Erwerbstätigkeit fristen und meine geistigen Ergüsse auf die von mir selbst finanziell vorbereitete Rente verschieben. Aber dann kommen sie, das garantiere ich Ihnen.

  14. Herr von Pax,
    das ist leider der mit Abstand schlechteste Artikel der neopresse den ich je gelesen habe. Ihre inhaltlichen Fehler, die klar aufzeigen daß sie den Plan B schlicht nicht verstanden haben, haben bereits andere leser aufgezeigt, was mich jedoch ganz massiv stört ist folgendes: Sie, als freier Journalist, machen genau das, was sie den gesteuerten Leitmedien vorwerfen:
    – sie haben nicht ordentlich recherchiert. Oder haben sie sich die Mühe gemacht, Herrn Popp persönlich mit ihren Vorwürfen zu konfrontieren sodaß der wenigstens die Chance hat, seine Sicht der Dinge darzulegen?
    – der Artikel ist hetzerisch und reißerisch geschrieben, voll von Vorurteilen und vorgefertigter Meinung. Reißen sie sich gefälligst am Riemen!

  15. Hat irgendjemand das Beispiel vom „Haus das ich heute kaufe…mehr wert…als ein Haus das ich mir in 10 Jahren kaufen kann“ verstanden?
    So wie ich die Idee von umlaufgestützten Währungen verstehe, verlieren diese erstens nicht an Kaufkraft und zweitens damit bereits gekaufte Objekte auch nichts an Wert (abgesehen vom normalen Wertverlust durch Abnutzung). Allerdings verliert der Gelschein selber über die Zeit an Wert – er wird kleiner. Heute liesse sich das elektronisch (also mit Giralgeld) bestens abbilden – besser zumindest als früher mit auf den Noten aufgedruckten „Entwertungsfeldern“.
    Im Prinzip haben wir das mit den Negativzinsen heute zum Teil schon – nur ist das für unser derzeitiges System eine Anomalie und nicht…

    • Generell gilt in der BWL ja das Geld,was mir heute zur Verfügung steht mehr wert ist als das Geld was ich morgen besitze. Mit dem heutigen Geld kann ich investieren um zukünftige Erträge zu erwirtschaften.
      Das Haus als materiellen Gegenstand wird hier als Geldwert gewertet und ist somit heute auch mehr wert als morgen.
      Richtig, durch die Umlaufsicherung verliert dein Geld, bzw. auch Besitz, zeitlich gesehen an Wert. Dies hat zur Folge (für jeden Einzelnen!) dass Sparen und Besitzhortung ökonomisch nicht viel bringt. Die Vorschläge der Wissensmanufaktur fordern daher auch ein Umdenken zur Genügsamkeit statt grenzenlosen Wachstum und verhindern Spekulationen, Eigentumsanhäufung etc. im Sinne einer gerechteren Verteilung von Besitz,Geld.

  16. Ich habe mir im Netz einige Vorträge und sonstigen Aufzeichnungen des Herrn Popp angeschaut. Er redet gekonnt, hat eine seriöse Ausstrahlung, spricht die Sätze aus, die in jedem frustrierten Bürger schlummern und weiss rethorisch sich so zu formulieren, dass der Zuhörer gar nichts anderes kann, als zuzustimmen.
    Aber trotzdem vermisse ich eine gewisse Transparenz der Wissensmanufaktur. Zudem wird alles „Wissen“ von dieser Institution lukrativ verscherbelt. Fazit: Wer heute eine Veränderung will, schaut nicht auf den Umsatz sondern auf das Erreichen seines Zieles. Bei der Wissensmanufaktur sehe ich immer nur Umsatz. Was meiner Voreingenommenheit Nahrung bietet. Traue keinem mit Krawatte!

  17. Kann Niedl nur zustimmen. Verabschiede mich ebenfalls von dieser Seite. Habe gemeint es wäre eine alternative zur den Mainstream-Medien. Ist wohl nicht so.

  18. Das mit dem fließenden Geld habe ich auch beim Lesen von Müller und Albrecht nie verstanden. Ich verstehe aber die Logik des bedingungslosen Grudneinkommens und den Wert einer unabhängigen Presse.

    Nur wenn man alle Kompomenten von Plan B so unverbrüchlich miteinander verquickt, machen auch alle einzelnen Bausteine des Plans keinen Sinn.

  19. A.Popp und Plan B schlicht nicht verstanden. Hat NEO Press etwa den „Lügenpresse-Virus“ Pfui !!!!! Noch so´n Bericht und ihr werdet aus meiner Matrix gelöscht!

  20. Die Wissensmanufaktur und ihr Team ist REFERENZ in Sachen Systemkritik. Für einen Moment dachte ich, ich hätte ein Lügenblatt des Springerverlages aufgeschlagen tststs. Ich werde mein NEO – Abo kündigen! ciao

    • Die Manufaktur sollte man auf Dummkopfmanufaktur umbenennen, wie man hier sieht, es reicht irgendein Hirngespinst als Alternative zum aktuellen korrupten System zu deklarieren, und die Produktion wächst rasant, nur komm kein Wissen heraus, sondern ein Haufen pubertierende möchte gern Oekonomen, die Null Ahnung haben, wie die Wirtschaft funktioniert.

  21. Wissen sie, was Sie damit zeigen, Ralle? Dass Sie unfähig sind, sich fachlich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Was haben Sie von einer unabhängigen Presse erwartet? Dass alle dieselbe Meinung haben oder besser noch ihre? Kann es nicht auch eine Form von Systemkritik sein, sich mit Systemkritikern auch mal kritisch auseinanderzusetzen?

    • Teile und hersche, schonmal davon gehört? Wir schlagen uns die Köpfe ein und „oben“ reibt man sich die Hände. Die Kritik ist unnötig, unberechtigt und geht in die falsche Richtung.

      • Na klar habe ich schon von ‚teile und herrsche‘ gehört. Man kreiert ein Problem und präsentiert dann die Lösung. Ist die „Lösung“ evtl. die Wissensmanufaktur? Den Menschen denen im Übrigen nach und nach die Keimzelle des Lebens, die Familie, madig bzw. finanziell schlechter gestellt wird (Betreuungsgeld versus Krippenzuschüsse), nun auch die finanzielle Sicherheit nehmen? Ist das der Plan B? Säet so werdet ihr ernten geht jedenfalls anders, oder wie man in meinem Kulturkreis zu sagen pflegt: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“.

  22. Möchte dem“einfallspinsel“ beipflichten!
    Man könnte sich die Mühe machen es haarklein auseinander zu nehmen. Aber da schon die Grundannahmen falsch sind, hat Herrv.Pax gar nichts verstanden. Einer der unbedingt in Geld und statischen Geldsystemen rechnen will also. Da diese Idee sich auch noch weiter entwickeln kann und das Geld ja schon jetzt garnichts wert ist, außer das bedruckte Vertrauen was WIR ihm geben, hinkt auch dieser Vergleich schon. Vorallem möchte er gern schon wieder ein Haus auf Kredit kaufen, ggf. geht das sogar OHNE Zinseszins. Der Preis des Hauses wird vllt höher sein, aber man zahlt ja auch keine Steuern.(vgl. Mwst, Inflation) Eigentum an einem Haus ist nicht mehr so wichtig. Man mietet sich für überschaubarere…

  23. Systeme…egal, ob Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Soziale Marktwirtschaft, …jedes System bedingt, dass es sone und solche Menschen gibt. Ich bin mir sicher, dass jene Menschen, die das Selbstbedienungsgen in sich tragen, immer wieder diejenigen sein werden, die ihre Vorteile zu nutzen wissen.
    Deshalb bringt mir der Gedanke an Grundeinkommen, an ein anderes Wirtschaftssystem u.a. keine Hoffnung – vor allem, wenn man sich die Dimensionen von Verlogenheit und Ignoranz und Unchristlichkeit z.Z. genau anschaut….sondern alleine die Erkenntnis des Menschen, dass er selber seine Bedürfnisse abstimmen muss auf seine Mitgeschöpfe und die 1 Erde, die wir uns alle redlich teilen – durch persönlichen Verzicht und Respekt vor dem…

  24. Solange der Mensch sein Glück im Anhäufen von Sachwerten zur Sicherung seines Lebens sucht, schiesst er sich damit immer ins eigene Knie. Vergessen geht dabei, dass es in einem endlichen ‚Leben‘ niemals darum gehen kann, dieses im Sinne von: „wenn ich schon sterben muss, dann will ich wenigstens jetzt soviel, wie ich nehmen kann“ zu führen, ohne dabei komplett auszublenden, dass jeder Mensch nach Glück trachtet und das dafür angewandte Mittlel nachweislich und überprüfbar zum Gegenteil führt (die Angst nimmt dabei nicht ab, sondern zu). Erst wenn es dämmert, dass ein gemeinsames Miteinander, in dem das Wohl des andern als Teil des eigenen Wohls erkannt wird, einzig Sinn stiftet, wird von alleine ein kongruentes System daraus wachsen.

  25. Systeme die auf Zwängen und Verboten beruhen sind immer zum Scheitern verurteilt.

    Die staatenlose und herrschaftslose Gesellschaft, wo jeder Mensch zu 100% eigenständig, unabhängig, auf eigenen Beinen steht ist alternativlos.

    • Ein großes Naturgesetz lautet auch:
      „Alles Natürliche ist stets einfach – alles Komplizierte ist hingegen unnütz.“

      Und der sozialistische Hirnkrampf Plan B ist kompliziert.

      • ^
        bezogen auf:
        “Die staatenlose und herrschaftslose Gesellschaft, wo jeder Mensch zu 100% eigenständig, unabhängig, auf eigenen Beinen steht ist alternativlos.”

  26. ^
    bezogen auf:
    „Die staatenlose und herrschaftslose Gesellschaft, wo jeder Mensch zu 100% eigenständig, unabhängig, auf eigenen Beinen steht ist alternativlos.“

  27. Das Problem ist nicht der Kapitalismus, sondern der STAATSkapitalismus. Denn der Staat ist für die Errichtung von Machtmonopolen zuständig.

  28. Zunächst einmal ist es positiv, dass durch das bloße Erwähnen der Wissensmanufaktur die Leute aufmerksam gemacht und eine Kontroverse ausgelöst wird. Wie der Autor hier allerdings verzweifelt versucht, den Plan B zu diffamieren, das ist für jemanden, der sich schon intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, einfach nur löcherlich. Wie schon von anderen gesagt, kann man nicht mit heutigen Axiomen ein solches Alternativmodell betrachten. Ob das dann genauso funtioniert, wie sich Popp&Co. das vorstellen, das wird man vermutlich erst in der Praxis austesten müssen. In der Theorie hört es sich jedoch schlüssig an und die vier Komponenten, die dort angesprochen werden, sind mit Sicherheit ein großer Fortschritt im Vergleich zur Ist-Situation.

  29. Die international privatisierte Bankenmafia hat es geschafft, ein Geschäftsmonopol zu errichten, indem nicht nur Geld verkauft, sondern auch mittels einfachem Buchungssatz – das unvergängliche Tauschmittel erschaffen wird. Jeder, der Bargeld benötigt –, legt der Mafia ein Versprechen, ein Stück Papier vor, also ein Schuldbrief, mit dem er im Umfang der benötigten Geldbeträge plus Gebühren, Zinsen und Tilgung auf seine Freiheit verzichtet. weiter hier http://grilleau.blog.de/2015/05/12/international-privatisierte-bankenmafia-20356913/

  30. Hm… Sehr oberflächlich.
    Die Liste der Dinge, die der Autor einfach als Behauptung hinstellt, ist ziemlich lang. So lang, dass nähere Ausführungen dazu den Rahmen eines Postings sprengen würden.
    Herausgegriffen sei aber eine ganz klassische Schwäche, die man fast bei allen Ökonomen findet: es wird immer wieder von Wert schwadroniert. Als wäre Wert einfach so in der Welt. Empfehlung an den Autor: mal überlegen, wie der Wert in die Welt kommt.

  31. Das Konzept Ludwig Erhards:

    1. Unabhängige Zentralbank, dessen Gewinn als Sozialdividende in die Staatskasse wandert. Selbst unter der Ägidie der Dollar-Leitwährung

    2. Freie Angebotswahl und Preisgestaltung

    3. Freie Konsumentscheidungen

    4. Ausgleich von Angebot und Nachfrage über den Konsum (nicht über Rüstung)

    Ach ja. Kein Paradies auf Erden. Aber ein brauchbarer Ansatz, der sich stetig verbessern lässt.

  32. Bei allem Respekt Herr Pax. Ich verstehe Ihren Argumentationsgang nicht. Sie behaupten, das fließende Geld sei nichts wert. Aber eine fundierte Begründung dafür finde ich in ihrem Artikel nicht.

    Gehen Sie doch mal näher auf ihre Behauptung ein.

    Am Anfang erwartet man noch eine seriöse Bewertung des Plan B, oder wenigstens – aufgrund ihrer provokanten Headline – eine mutige Betrachtungsweise.

    Doch da kommt nichts. Sie würgen mit ihrem Argument eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Plan B rigoros ab und lassen im Nachhinein alle Säulen vom Plan B an einer unbegründeten These scheitern.

    Das war nix.

  33. Meine Meinung:

    Wie ist denn die „Quote“ heute in den Medien? Die privaten Medien gehören doch wohl offensichtlich den Milliardären und somit ist es die ungefilterte Stimme des Milliardärs. Soviel zur „freien“ Milliardärs-Presse! Kein Wunder, dass man dort zum Schluss kommt, das natürlich die Armen und Arbeitslosen Schuld an allen sind und natürlich die bankrotten Griechen. Wer hat denn den ganzen bankrotten ständig Kredite hinterhergeschmissen? Wer kleistert denn die Briefkästen zu mit „nehmen sie den günstigen XY Kredit! Ohne Schufa!“? Wer prädigt denn immer mehr Wirtschaftswachstum? Ohne dass die Leute sich weiter verschulden gibts kein Wachstum! Denn ohne Kredite -> kein Wachstum! Das gute:Das Pyramidensystem wird sich selbst…

  34. „Egal wieviel dort nun exakt verlangt werden würde, gegen einen unendlichen Zeitwert wäre das Geld also nahezu nichts mehr Wert.“

    denn

    „In der Ökonomie berechnet sich der Wert eines Gegenstands über den Zinssatz….
    Das heißt das Haus das ich in der Gegenwart erwerbe ist mir um X Zinsen mehr wert als das Haus, das ich erst in 10 Jahren haben könnte. So kann man den zukünftigen Wert von Vermögenswerten berechnen. “

    So kann man also den Wert von Vermögenswerten in der Theorie der heutigen Ökonomie berechnen. Es ist simpelste Wirtschaftlichkeitsberechnung.

    Nur im Plan B gibt es keine Zinsen und somit ist es auch eine ganz andere Ökonmie und Theorie.

  35. @Stan
    Der Ostblock hat sich eine blutige Nase geholt?
    Nach einem Krieg mit 27 Millionen Toten und einem zerstörten Land ist es ein Wunder, dass sie solange einer unversehrten USA stand halten konnten.
    So schlecht kann das System also nicht gewesen sein. Die Ausgangslage war eine andere. Natürlich war das System nicht perfekt und es gab dort genauso Mist, wie es auch im Westen der Fall gewesen ist. Doch finde ich diese einseitige Sichtweise nicht gut. Marxismus oder Kommunismus hat es nie gegen, es heißt schließlich Leninismus oder Stalinismus, jeder hat da sein eigenes Süppchen gekocht. Daher wäre ein ausgearbeitetes System, welches wirklich umgesetzt wird, einen Versuch wert. Es muss ja nicht ein Popp sein, darüber lässt sich streiten…

  36. Mag sein das ich nicht genau weiß, was Geld ist!
    Aber was ich zu 100% weiß ist das ich von Geburt an soetwas wie ein ( Geburtsrecht) auf diesem Planeten habe.
    1. Ich habe das Recht als Lebendes Wesen, angehörg der Menschlichen Rasse auch Menschen Würdig mein leben so zu führen, daß es meiner Körperlichen und Geistigen Entwicklung an nichts fehlt.

  37. Mag sein das ich nicht genau weiß, was Geld ist!
    Aber was ich zu 100% weiß ist das ich von Geburt an soetwas wie ein ( Geburtsrecht) auf diesem Planeten habe.
    1. Ich habe das Recht als Lebendes Wesen, angehörg der Menschlichen Rasse auch Menschen Würdig mein leben so zu führen, daß es meiner Körperlichen und Geistigen Entwicklung an nichts fehlt.

    Bedingung dafür ist das ich meine mit Lebewesen und zugleich auch mit Menschen zu keinerlei negativ und oder Benachrichtigungen durch meine Körperliche und Geistige Entwiklug bringe.

    Im klar Text heißt es!
    Um so mehr ICH der Geselschaft Dienst leiste, desto mehr habe ich die Möglichkeit, von der Gesellschaft zu erwarten.

    Ganz gleich welches Geldsystem wir haben, es soll nicht sein…

  38. Das grundlegende Manko der langen Diskussion ist
    – nirgend wird komplett definiert, was Geld eigentlich ist
    – überall werden die beiden ökonomischen Kategorien Wert und Preis vermischt, verwechselt, gleichgesetzt, oder nicht sauber getrennt und auseinanddergehalten.
    Eine Minivariante von Plan B hat in Wörgl (Österreich) zu Zeiten der großen Weltwirtschaftskrise im vorigen Jahrhundert schon einmal längere Zeit regional so gut funktioniert, dass Besucher aus vielen Ländern sich das angesehen haben, wie mitten in der Krise eine kleine Wirtschaftseinheit quasi über Nacht so aufblühen konnte.
    Die Bankenlobby hat dann beim Staat ein neues Gesetz lanciert, das dieses von SILVIO GESELL inspirierte Modell unterband. Seitdem ist vielfach…

  39. Wenn man sich die Kommentare durchliest und die Bewertugnen anschaut, dann sagt das viel aus. Leider ist es so, dass gerade diejenigen, die die eigentlich sehr vielschichtige Presse in Deutschland meist populistisch als Luegenpresse titulieren, selber aber herzlich wenig Toleranz, internationaler Erfahrung in anderen Laendern haben und nicht mit demokratischen Entscheidungen leben koennen.
    Scoen auch, dass die Ausland und entsprechende Beziehungen einfach ignoriert warden. Wir leben ja in einer Autarkie. hat bei Albanien ja super funktioniert.

    Der Artikel stimmt allerdings insoweit. Auch wenn das manchen nicht wahrhaben wollen.

  40. Allmächtiger stehe mir bei. Es wird in dem Artikel einfach behauptet das neue Geld sei nichts wert (sorry, aber Ihre Argumentation wie sie zu dem Schluss kommen ist keine Argumentation). Auf Basis dieses Fehlschlusses wird einfach das gesamte Wirtschaftsmodel in einpaar Zeilen deformiert o.O Und das nennt sich Journalismus? Und dann besitzen sie auch die Frechheit sich Ökonom zu nennen? Mit nur einem Modul in Makroökonomie hätte jeder Drittsemesterstudent dieses System besser kaputtargumentieren können (das kann man übrigens mit jeder Wirtschaftsordnung machen). Hier schaue ich so schnell nicht wieder vorbei… Und warum werden die Beleidigungen vom Stan einfach stehen gelassen? 38 Jahre Praxiserfahrung? Welche Praxis kannst du wohl meinen?

  41. Ich bin ehrlich erstaunt über diesen Bericht. Der Autor hat den Plan B absolut nicht verstanden und das Zinssystem in unserer Welt auch nicht. Dass der Zins einen Wert in Zukunft darstellt, ist reine PR um das Zinssystem zu rechtfertigen. Denn diese Art der Erklärung währe eine lineare und keine exponentielle Funktion. Dass dann das fliessende Geld noch mit dem aktuellen Geld verglichen wird, zeigt abschliessend, dass dem Autor der Wille fehlt, sich ernsthaft damit auseinander zu setzen. Die grösste Enttäuschung jedoch ist, dass ein Ökonom ein einen Sachwert als Null! bezeichnet, bloss weil der Geldwert mit dem man die Sache misst, angeblich null sein soll. Was für ein Witz!

  42. Klappt nicht, das „System“ ist angezählt und hängt schwer in den Seilen…
    da helfen auch solche „bezahlte Systemlinge“ nichts

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