Warum der ‚Plan B‘ der Wissensmanufaktur in Wahrheit Diktatur bedeutet

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Die sogenannte „Wissensmanufaktur“ hat unter Federführung von Andreas Popp und Rico Albrecht bereits seit längerem einen Entwurf einen zukünftigen Wirtschaftssystems vorgeschlagen. Unter dem Titel „Plan B“ gibt es eine ellenlange Beschreibung des vermeintlichen „Ist-Zustandes“ und den eigenen Vorschlägen für die Zukunft. Aus vier zentralen Aspekten soll sich die Zukunft zusammensetzen: „Fließendes Geld“, „soziales Bodenrecht“, „bedingungsloses Grundeinkommen“ und „Freie Presse“. Eine Komponente  wurde jedoch vergessen: totale Diktatur.

Die Wissensmanufaktur ist ein privates Institut für Wirtschaft und Politik. Maßgeblich für die Entwicklung des „Plan B“ ist das „Mitglied der wissenschaftlichen Leitung“ Andres Popp und der politische Aktivist Ricco Albrecht. Der selbst entwickelte Vorschlag klingt wie ein Paradies auf Erden. Man müsse nur hier und dort ein paar Stellschrauben ziehen, und schon wäre die Gesellschaft eine bessere. Die entworfene Agenda ist jedoch alles andere als eine echte Alternative. Aber von Anfang an.

Als Grund für die Notwendigkeit einer Alternative nennen Popp und Albrecht eine vermeintliche Umverteilung von „fleißig nach reich“ und die Finanz- und Wirtschaftskrisen der letzten Jahre. Blickt man zurück, klingt eine Alternative nun wirklich nicht wie das schlechteste. Immerhin leidet die Eurozone heute noch massiv unter der Bankenkrise. Doch was genau schlägt die „Wissensmanufaktur“ hier eigentlich vor? Er Besteht er aus vier Bausteinen, die unter keinen Umständen isoliert betrachtet werden können. Ansonsten funktioniere der Plan nicht. So erklärt das Andreas Popp, Sprecher und Koordinator der Wissensmanufaktur. Er vergleicht diese vier Bausteine mit einem Vier-Komponenten-Kleber, der nur dann funktioniert, wenn man alle Komponenten gleichzeitig anwendet. Um den Plan B also zu verstehen, müssen wir uns diese vier Bausteine in ihrer Funktion und ihrem Zusammenhang anschauen.

„Fließendes Geld“

Eine staatliche „unabhängige“ Zentralbank soll die Gesellschaft mit Geld versorgen. Dieses Geld soll als gesetzliches Zahlungsmittel, obligatorisch für alle eingeführt werden. Der Staat verlangt für dieses Geld von jedem, der es benutzt, eine Umlaufsicherung, einen prozentualen Mietzins, dessen Höhe der Staat selbst festlegt. Wir können dabei auch von einem Negativzins oder einem staatlichen Schwundgeld sprechen. Der Mietzins (Umlaufsicherung) soll den Staat finanzieren und die Steuergesetzgebung soweit rationalisieren, dass man auf alle anderen Steuern verzichten kann. Um diesem Mietzins für das Geld zu entgehen soll das Geld wie ein schwarzer Peter von Hand zu Hand gegeben werden, um somit gleichmäßiger in der Gesellschaft verteilt zu sein. Sparen soll dadurch unattraktiv und kostenaufwendig werden. Es soll verhindert werden, dass sich zu viel Geld in privater Hand ansammelt und dadurch Macht von Privatleuten ausgeübt werden kann.

Soweit zur Theorie. Wir halten also fest: Eigentum, das aufbewahrt wird, wird also besteuert – im Sinne der Umlaufsicherung. In der Ökonomie berechnet sich der Wert eines Gegenstands über den Zinssatz. Ein Haus, das ich mir heute bereits kaufen kann, ist also mehr Wert als ein Haus, das mir erst in 10 Jahren gehören würde. Der monetäre Unterschied zwischen diesen beiden Vermögenswerten ist der Zins. Um mir also bereits jetzt ein Haus kaufen zu können, muss ich mir Geld leihen und Zinsen zahlen. Das heißt das Haus das ich in der Gegenwart erwerbe ist mir um X Zinsen mehr wert als das Haus, das ich erst in 10 Jahren haben könnte. So kann man den zukünftigen Wert von Vermögenswerten berechnen. So würde eine 100-Euro Anleihe, die jährlich 10% abwirft, nach 5 Jahren ca. 160 Euro wert sein. Das heißt – zurückgerechnet – ist der heutige Wert der Anleihe 100 Euro.

Zurück zum „fließenden Geld“. Das Grundprinzip dieser Geldeinheiten soll ja sein, dass jährlich bei nicht ausgeben des Geldvermögens eine Umlaufsicherungsgebühr anfällt, dh. Geld abgezogen wird. Egal wieviel dort nun exakt verlangt werden würde, gegen einen unendlichen Zeitwert wäre das Geld also nahezu nichts mehr Wert. Mit der oben beschriebenen Methode lässt sich so der gegenwärtige Wert des Geldes angeben: er ist ebenfalls null. Das herausgegebene Geld dieser „öffentlichen Zentralbank“ wäre also nichts wert.

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Was machen Menschen also wenn sie erkennen, dass Geld praktisch nichts wert ist? Sie fliehen in andere Währungen oder in Sachwerte. Nun sieht das „Plan B“-Konzept keine eindeutige Regelung eines gesetzlich verordneten Zahlungsmittels vor. Das heißt den Menschen wäre ein Handel mit wertvolleren und funktionierenden Geldeinheiten erlaubt. Da dies dazu führen würde, dass ein möglicher „Plan-B“-Dollar faktisch nicht mehr gebraucht wird – aufgrund seines nahe-null Wertes – und damit das gesamte Konzept scheitert. Um es dennoch am Leben zu erhalten müsste die „Plan-B“-Regierung den Handel mit anderweitigen Geldwerten verbieten und die Menschen zum Gebrauch eines Null-Wertes zwingen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Wo wir auch schon beim zweiten Punkt wären. Nach Plan B soll ein bedingungsloses Einkommen in Form von fließendem Geld vom Staat zyklisch an jeden Bürger ausbezahlt werden. Dieses Einkommen soll jedem eine Grundversorgung ermöglichen ohne arbeiten zu müssen. Die Höhe dieser Grundversorgung bestimmt der Staat.  Da dieses Einkommen 1. umverteilt werden muss, da der Staat kein Leistungseinkommen hat, sondern nur faktische Steuereinnahmen, wäre für die Bürger wenig gewonnen. Außer der Staat druckt sich das Geld wiederum, was zur massen-Inflation führen würde. 2. Wird dieses BGE in der Währung ausgezahlt, die die „öffentliche Zentralbank“ ausgibt, was wie oben erläutert, keinen Wert besitzt.

Soziales Bodenrecht

Ein staatliches Landmonopol soll die Gesellschaft mit Grund und Boden versorgen. Der Staat verlangt für Landnutzung einen Mietzins (Nutzungsgebühr) in Form von fließendem Geld, dessen Höhe der Staat selbst festlegt. Dieser Mietzins soll an alle anderen Bürger, die kein Land benutzen proportional ausbezahlt werden und somit der Allgemeinheit zugutekommen. Privateigentum an Grund und Boden soll abgeschafft werden. Dadurch wird die Flucht aus dem „Plan-B-Dollar“ verhindert. Denn auch hier lässt sich über die Abzinsungsmethode der Gegenwartswert von Boden berechnen.

Wird tatsächlich, wie vorgesehen, jährlich eine Nutzungsgebühr erhoben, so ist das Grundstück faktisch nichts wert. Denn wenn ich jährlich eine Gebühr für Boden bezahlen muss, verhält es sich ähnlich wie beim Schwundgeld: Langfristig fällt der Wert immer weiter. Dadurch kann der aktuelle Wert bestimmt werden. Da im Gegensatz zum Geld an sich, die Nutzungsgebühr nicht relativ sondern faktisch erhoben werden soll, wäre der Gegenwartswert nicht nur null sondern sogar minus unendlich. Nachdem die Bürger also von faktisch wertlosem Geld in eigene Währungen geflüchtet sind und diese ihnen nun verboten werden müssen, fliehen sie also in Sachwerte, die jedoch noch weniger Wert sind.

Freie Presse

Da bleibt den Menschen nur eines übrig: Revolution und Protest. Glücklicherweise enthält der Plan-B auch Regelungen für ein verbessertes Pressewesen – Kritik würde also schnell ankommen. Nur verhält es sich nicht ganz so einfach. Eine staatliche Medienaufsicht soll eingeführt werden. Sie soll eine objektive Berichterstattung und Meinungsvielfalt garantieren. Der Staat führt hierfür eine Quotenregelung anhand eines mathematischen Verteilungsschlüssels an Sendezeiten (Sprechzeiten) ein. Jeder Medienbetreiber ist dazu verpflichtet, sich diesem Verteilungsschlüssel unterzuordnen und seine Ressourcen für andere zur Verfügung zu stellen. Es soll verhindert werden, dass sich das verzinste Geldsystem wieder etabliert. Eine objektive Berichterstattung und Meinungsvielfalt soll vom Staat gesetzlich vorgeschrieben werden. Es soll verhindert werden, dass Privatpersonen zu viel Sendezeiten (Sprechzeiten) für Ihre persönliche Meinung haben und dadurch andere Meinungen nicht gehört werden.

Wenn die Menschen gegen die ständige ungebremste Enteignung also aufbegehren, können sie es über die Presse versuchen. Dieses ist jedoch selbst unter staatlicher Aufsicht und Kontrolle – wie fast alles andere. Wir fassen also Zusammen: Der Plan-B zwingt den Menschen einen Geldwert auf, der faktisch nichts wert ist, zahlt ihnen ein BGE, das wiederum nichts wert ist, verhindert die Flucht in Sachwerte, da diese noch weniger wert sind und hat schlussendlich die Kontrolle über die öffentliche Meinung. Na, klingt das noch spaßig?

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