Kommentar: Warum die Wahrheit oftmals nicht mehr politisch korrekt ist

Immer öfter sind Menschen, die auf Fakten beruhende Tatsachen aussprechen, Anfeindungen ausgesetzt. Sie seien politisch nicht korrekt. Insbesondere wenn es sich um das Thema Migration, Asylanten, Islam oder Homosexualität handelt. Hier hat man schnell Begriffe wie Islamophobie und Homophobie erschaffen, um kritische Kommentare einheitlich in einen Topf zu werfen und sich vor jeglichen Argumenten zu verschließen.

Wie Diskriminierung von einem Pol zum anderen wandert

Die politische Korrektheit hat zum Inhalt jegliche Form von Diskriminierung in Worten und Taten zu unterbinden. Wie so oft bewirkt das vermeiden von einem Extrem das Einpendeln auf das andere Extrem. Denn es entsteht eine neue Diskriminierung und vor allem eine Meinungszensur.

Nehmen wir als Beispiel den Zusammenhang zwischen Rassismus und Diskriminierung. Dieser hat sich durch die politische Korrektheit verändert bzw. erweitert. Zunächst scheint der Zusammenhang eindeutig. Klar ist: Rassismus ist diskriminierend. Was kommt also noch hinzu?

Die Unterstellung von Rassismus und die damit verbundene Meinungszensur ist ebenfalls diskriminierend. Allerdings wird diese Form der Diskriminierung heutzutage häufig praktiziert – hier gibt es keine Einwände, dass dies etwa ebenfalls politisch nicht korrekt wäre. Denn hier ist die Diskriminierung erwünscht. Menschen, die die Wahrheit sagen und gewisse Fakten darlegen, welche vertuscht werden sollen, müssen zum Schweigen gebracht werden. Jemanden als Rassisten zu bezeichnen, dient als effektiver Maulkorb. Das geht so weit, dass sogar berufliche Nachteile befürchtet werden müssen. Ist das politisch korrekt?

Interessanterweise ist aber gerade unter den Migranten besonders viel Fremdenfeindlichkeit zu beobachten. Eigentlich ist das ziemlich absurd. Menschen, die selbst fremd in einem Land sind, diskriminieren andere die ebenfalls fremd sind, nur weil sie von einem anderen Land oder einer anderen Kultur stammen. Manchmal genügt alleine eine andere Religionszugehörigkeit, um Hass und Anfeindungen auszulösen. Doch bei der Fremdenfeindlichkeit der Migranten herrscht komischerweise mehr Verständnis – denn schließlich seien sie so aufgewachsen und es sei nun einmal ihre Kultur. Die Liste an Entschuldigungen ist grenzenlos – denn das ist politisch korrekt.

Doch wehe jenen, die Kritik an den Migranten üben, egal ob diese mit Fakten zu belegen ist. Das sind dann selbstverständlich Rassisten. Hier wartet man vergeblich auf Toleranz und Verständnis.

Geschönte Statistiken

Viele Behörden dürfen heute keine wahrheitsgemäßen Angaben über sämtliche Themen machen, die mit Migranten und Asylanten in Zusammenhang stehen, weil das politisch nicht korrekt wäre und als ausländerfeindlich gilt. Es gibt Berichte, dass die Polizei Kriminalstatistiken beschönigen muss, oder bei bestimmten Straftaten einfach wegsehen soll.

Ein Beschönigen von Tatsachen und Statistiken ist aber noch weniger korrekt. Denn letztlich bleiben das immer noch Lügen – gelten diese als politisch korrekt? Leider kommt man zu diesem Schluss, dass es so ist.

Klar zu unterscheiden sind Pauschalaussagen, die bestimmte Gruppen ohne Differenzierung in ein schlechtes Licht setzen, von klar belegbaren Fakten zu bestimmten Ereignissen. Erstere gelten zu Recht als diskriminierend, letztere haben mit Diskriminierung jedoch nichts zu tun – selbst wenn es leider immer so dargestellt und entsprechend politischer Druck zum Vertuschen ausgeübt wird.

Wenn in der Kriminalstatistik ein hoher Anteil an Verbrechen von Migranten verübt wird, dann muss es auch erlaubt sein das anzusprechen. Das ergibt nicht den Umkehrschluss, dass alle Migranten Verbrecher sind, zeigt aber ein Problem auf, dass es ehrlich anzusehen gilt. Durch Beschönigen löst man keine Probleme und man erzielt auch keine höhere Sicherheit für die Bevölkerung. Im Gegenteil, je mehr bekannt wird, wie milde innerhalb der EU mit manchen Straftaten umgegangen wird – aus Gründen der politischen Korrektheit – desto mehr werden sich kriminell veranlagte Personen von diesen Ländern buchstäblich „angezogen“ fühlen. Denn es kann ihnen ja nicht viel passieren.

Die politische Korrektheit hat als Vorzeigeziel das Verhindern von Diskriminierung, doch dahinter verbirgt sich eine Strategie, um den Menschen eine radikale Meinungszensur aufzulegen und sie Kleinzuhalten. So wie in einer Diktatur.

Quellen:
http://www.zukunftskinder.org/?p=40749
http://www.blu-news.org/2015/05/05/keine-islamisierung/
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/389289/