in Another View

Ich bin ein Mann und das ist gut so! Sollte ich in der heutigen Zeit, einen Text so beginnen oder ist das frauenfeindlich?

Es ist erschütternd, egal in welche gesellschaftliche Schicht ich schaue, egal welche Nationalität ich betrachte, es gibt sie nicht mehr – die echten und wahren Männer. Keine Kerle mehr im täglichen Ablauf. Nur ab und an lässt Mal einer den Kerl raushängen und macht Ansagen und lebt die ach so verpönten männlichen Rieten. Was Frau Schwarzer vor Jahren begonnen hat, hat sich zu einer gesellschaftsverändernden Seuche ausgebreitet. Männer haben heute angst davor Mann zu sein, sie traun sich nicht mehr wirklich raushängen zu lassen was sie sind. Ich meine hier nicht sexistische Aktivitäten oder Unterminierung  des weiblichen Wesens. Ich liebe Frauen. Ich bewundere sie für ihren unglaublichen Scharfsinn, für ihr emphatisches Wesen, für das Feingefühl Situationen und Abläufe erkennen zu können und darauf zu reagieren. Ich liebe sie für ihre Weiblichkeit, ihre Kurven und für den Sex den sie ausstrahlen. Egal ob sie dick oder dünn ist, ob sie groß oder klein ist – eine Frau ist eine Frau. Mir geht es um die evolutionäre Verteilung der Rollen und auch eine Frau Schwarzer wird den natürlichen Lauf der Dinge weder verändern noch aufhalten können. Zumindest nicht in seiner Endgültigkeit.

Es gibt so viele wundervolle und große Frauen. Nehmen wir doch Dorothea Erxleben, sie wurde im Jahre 1754 als erste Frau aufgrund einer königlich angeordneten Ausnahme, zur Medizinerin dissertiert oder nehmen wir Shukria Barakzai die Gründerin der afghanischen Zeitschrift Aina-e-Zan („Spiegel der Frauen“) und es gibt tausende andere von Ihnen, sie alle haben sich enorme Verdienste um die Rechte der Frauen erworben. Frau Schwarzer möchte ich nicht im gleichen Atemzuge nennen wie wirkliche Frauenrechtlerinnen. Sie ist nichts weiter als eine extremistische und radikale Verfechterin eines Kurses, welcher die Frauen in Deutschland und gleichermaßen auch die Männer, in ein Zwiespalt geworfen, welcher seines gleichen sucht.

Durch die von Frau Schwarzer gelebte Feminisierung der deutschen Kultur (was sicherlich nicht in allen Punkt falsch bzw. schlecht gewesen ist) hat sich das Gesellschaftsbild so dermaßen verändert, dass es schwierig wird unsere heutige germanistische Gesellschaft als ausgeglichen bzw. als quotengleich zu bezeichnen. Durch die radikale und mediale Gewalt mit der Frau Schwarzer samt ihrer Anhängerinnen versucht hat die Frau als Opfer, als Heldin, als Herrscherin, als Übermenschen zu verkaufen, ist immer mehr unserer Kultur verloren gegangen. Klassische Werte wie die Familie geraten immer mehr in Vergessenheit.

Mal ganz realistisch betrachtet. Was bitte bringt es einem Säugling wenn es das erste Lebensjahr vom Vater begleitet wird? Ist es gut dass die Stillzeiten immer mehr verkürzt werden, nur damit die Mutter schnellstens wieder ins berufliche Feld wechseln kann? Sollten, zumindest in dem ersten Lebensjahr nicht die Väter für ein Einkommen und damit für die absolut notwendige Bindung zwischen Mutter und Kind sorgen? Vielleicht sehe ich das alles zu altmodisch oder begrenzt, nur fehlt es mir in der gegenwärtigen Gesellschaft mehr und mehr an familiären Grundsätzlichkeiten. Jede Frau soll, wie jeder Mann auch, nach besten Möglichkeiten beruflich Karriere machen. Sie soll sich ihren beruflichen Platz in der Gesellschaft nicht erkämpfen sondern erarbeiten können. Doch die berufliche Perspektive einer Frau sollte nicht auf gleicher Höhe wie die familiäre Perspektive stehen.

Deutschland ist das Land Europas, mit den meisten Singles. Kommunikation im sozialen Bereich findet mehr und mehr virtuell statt. Frauen wie Männer auch, leben ihren Beruf und sind zumeist auch damit „liiert“. Ich bin selber Vater und ich habe nicht das Glück mir eine Familie aufgebaut zu haben. Meine Tochter lebt bei ihrer Mutter und ich bedaure es, nicht der familiäre Charakter zu sein. Aber trotzdem bringt die Mutter meiner Tochter, und ich habe höchste Hochachtung vor ihr, ihre berufliche und familiäre Verantwortung unter einen Hut.

Warum verdammt noch Mal geben wir einer verhärmten und ausgebrannten Frau Schwarzer auch heute noch eine mediale Plattform? Wir sollten uns alle zumindest auf einige alte Werte besinnen und lieber Männer, Mal ganz ehrlich, so schwer ist es nicht auch Mal zu kochen – oder!?

In diesem Sinne…

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11 Kommentare

  1. Unabhängig davon ob es nun wirklich eine radikalisierte Feminisierung gibt oder nicht, wird lediglich ein Beispiel genannt und der Rest des Artikels besteht aus unbelegten Statisken und Beschwerden über diese Frau.

    • Ja – werter Bernd Du hast es auf den Punkt gebracht und genau das ist es. Es ist eine Beschwerde über diese öffentliche (nicht die private – die kenne ich ja nicht wirklich) Frau. Damit hat dieser Text erreicht was er sollte … Danke

    • Nur weil die Geheimorganisationen die Verstärkung der weiblichen Energie sehen, müssen die Leute die nicht „erleuchtet“ wurden nicht begreifen, warum die von der Feminisierung der Gesellschaft sülzen.

  2. Ich bin eine Frau, habe zwei Söhne ins Leben begleitet und die Familienzeit sehr genossen. Ich stimme mit den Aussagen des Autors überein, was Frau Schwarzer anbetrifft. Sie ist nicht die großartige Frau, die angeblich für die Befreiung der Frauen gesorgt hat. Ihre „Agenda“ entspricht nicht dem Wesen freier weiblicher Entfaltung und sie hat dieser mehr geschadet als genutzt. Durch ihre „Gleichmacherei“ des männlichen und weiblichen Aspektes negiert sie diese. Der aus diesem ausufernden Feminismus entstandene Genderismus lässt Menschen ihre weiblichen und männlichen Askekte nicht mehr frei leben. Mensch werden durch diese Agenda fremdgesteuert, da sie massiv propagiert wird in allen öffentlichen Medien und unseren Bildungssystemen.

  3. Die Familie ist die kleinste und zugleich wichtigste Zelle des Gemeinwesens. Ohne Familie gibt es keine Gemeinschaft und damit auch keinen Staat.
    Sieht man sich die demographischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte an (und projeziert diese in die Zukunft) so ist es leicht die kommende Katastrophe zu erahnen.
    Der Grund ist ebenso einfach zu erkennen: Die systematische Zerstörung der klassischen Familie.
    Durch erhöhte steuerliche Belastungen, durch nicht-existente Förderung junger Eltern und deren Kinder (wo sind die Kitas bitte?), durch unnatürliche Konzepte (die Frau muss schnellstens wieder arbeiten, Homoehe, etc.), durch Agigatoren wie Frau Schwarzer die mit ihren verrückten Ideen die Gesellschaft spalten.

  4. Fortsetzung:
    Der Gipfel dieser Gehirnwäsche ist die absolut verabscheuungswürdige Gender-Forschung, die jegliche Natürlichkeit ausblendet.

    Für mich ist diese Entwicklung eine gezielte und konsequent durchgezogene Politik.
    Vielleicht hatte jemand Interesse daran die westlichen Staaten von innen zu zerstören?
    Gut möglich, dass dies die Nachwirkungen der Propaganda-Strategie des KGB im kalten Krieg war.
    Aufschlussreich dazu: Yuri Bezmenov.

  5. Und Schuld sind immer die anderen. Wenn es mit der eigenen Familie nicht klappt, ist Fr. Schwarzer, „die Gesellschaft“ oder sonstwer verantwortlich?
    Wer sind die „echten“ Männer: John Wayne? Hansi Hinterseer? Mick Jagger? Einstein?
    Der Autor schreibt:“..bringt die Mutter meiner Tochter, und ich habe höchste Hochachtung vor ihr, ihre berufliche und familiäre Verantwortung unter einen Hut…“
    Also doch berufliche Verantwortung, ja?
    It’s the economy, stupid!

    Es wird zwar gern der Verlust der klassischen Familie beweint, aber welcher Mann will seine Frau als klassische Hausfrau ernähren, samt den für ihn daraus entstehenden Verpflichtungen?
    Ich habe für die Schwarzer auch nicht viel über, aber da kann sie nix dafür.

    • „Es wird zwar gern der Verlust der klassischen Familie beweint, aber welcher Mann will seine Frau als klassische Hausfrau ernähren, samt den für ihn daraus entstehenden Verpflichtungen?“

      Das will so gut wie keiner mehr. Doch genau dies macht einen echten Mann aus und zeugt von Erwachsensein und Reife. Heute ist aber Spaß ohne Verpflichtung angesagt – wie es bei Kindern üblich ist.

  6. Stimme im großem und ganzem zu, aber seien wir mal ehrlich. Diejenigen, die sich nur zu gern vor Familie und Verantwortung drücken, sind oft (nicht immer) die Männer. Für fünf Minuten Spass in der Kiste immer zu haben, aber wehe es erwachsen Konsequenzen in Form einer Schwangerschaft (z.B. weil mit Kondom geht ja gar nicht). Dann ist Männecken weg und die Frau/Mädchen steht alleine auf weiter Flur…
    Spaß beiseite, für mich bedeutet Gleichberechtigung: Gleiches Recht für alle! Egal ob reich oder arm, schwarz oder weiß, Frau oder Mann, … Und am schönsten ist doch ein Zusammensein, wenn es echte Partnerschaft gibt. Patriarchat – Matriarchat … Sobald ein Mensch unterdrückt wird, ist es der falsche Weg.

    Gruß Savannah