in Another View

Im Grunde sind sie ohnmächtig, die Mächtigen dieser Welt. Ohne unserer Hände Arbeit wären sie die ersten, die verhungern müssten. Eben dieses Schicksal steht ihnen bevor – und sie wissen es.

Als Captain Charles Cunningham Boycott die irische Insel verließ, reiste er ab als ein gebrochener Mann. Zur Welt gekommen war der Sohn einer Pfarrersfamilie in Burgh St Peter im äußersten Südosten der britischen Grafschaft Norfolk. Anstatt in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, sein Bruder war ihm hier bereits zuvorgekommen, reiste er 1880 aus in die irische Grafschaft Mayo und übernahm dort den Posten eines Grundstückverwalters. Der Ruf eines mitleidlosen Geschäftsmannes ohne Skrupel eilte ihm voraus. Den armen Bauernpächtern der Gegend, die wegen schlechter Ernten große Not litten, presste er selbst den letzten Penny ab. Das sollte sich bitter rächen.

Das neunzehnte Jahrhundert war eine Zeit häufiger Vulkanausbrüche. Erst im Jahre 1872 war auf Java der Merapi ausgebrochen. Es folgten noch im selben Jahr der Mayon auf den Phillipinen und der Vesuv in Kampanien. Ausgebrochen waren in diesem Zeitraum zudem der Grímsvötn in Island, der Vulcano von den Lipparischen Inseln und der Askja, ebenfalls in Island. Durch Millionen Tonnen von Staub, welchen die Vulkane, die Erde verdunkelnd, bis hoch in die Stratosphäre geschleudert hatte, war es zu einer Kälteperiode gekommen. Es gab nicht mehr genügend Licht und das Getreide verkümmerte auf den Feldern. Anstatt den Bauern größere Anbauflächen zur Verfügung zu stellen, um den Verlust ausgleichen zu können, erhöhte der eiskalte Geschäftsmann Boycott die Pacht der herabgewürdigten irischen Bauern, wohl wissend, dass diese so nicht würden überleben können.

Ein Landlord beißt auf Granit

Nicht nur die Bauern, nein, der gesamte Landstrich setzte sich auf seine ganz eigene Weise zur Wehr. Sämtliche Gemeindemitglieder mieden ab da seine Gesellschaft, wechselten die Straßenseite, wenn er des Weges kam. Sämtliche Ladenbesitzer weigerten sich, ihm etwas zu verkaufen. Nach und nach sprangen ihm seine Pächter ab und suchten ihr Heil in anderer Arbeit. Auch sein Dienstpersonal ließ ihn zusehends im Stich. Als schließlich unter dem Einfluss der Irischen Landliga die Eisenbahn sich weigerte, Boycotts Vieh zu transportieren, gab dieser endgültig auf und schlich sich von dannen. Vereinsamt und isoliert starb Bocott 1897 in Flixton in der Grafschaft Suffolk. Sein einfaches Grab kann man heute besuchen auf dem Kirchhof von St Mary, nicht weit entfernt vom Ostfenster.

Wie eine Sci Fi- Kommödie im Giftschrank landete

In ferner, ferner Zukunft sollte es erneut zu einem Boycott kommen, diesmal auf einem anderen Planeten. In dem Film ‘Der grüne Planet’ erklärt ein humanoider Außerirdischer seinen menschlichen Freunden, wie sein Planet sich seinerzeit aus den Fängen des Kapitals befreien konnte. Der 1996 unter dem französischen Originaltitel ‘La Belle Verte’ erschienene Film ist seit Januar 2014 auf dem Index. Es sind keine CDs mehr von ihm zu erhalten und auf Youtube wurde er kommentarlos gelöscht. Was die Mächtigen an diesem Film fürchten, ergibt sich aus dem folgenden Textausschnitt des Filmes.

„Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat es sich herausgestellt, das die degenerierte Spezies unter den Humanoiden Menschen sich durchgesetzt hat und das Industriezeitalter begründete. Nach dem Industriezeitalter gab es große Proteste und Boykotts gegenüber den Degenerierten. Produzenten von Produkten, die schädlich für Menschen, Tiere und Pflanzen des Planeten waren, wurden des Völkermordes und des Verbrechens am Planeten schuldig gesprochen und verurteilt. Das waren die Lebensmittelindustrie, die Chemiekonzerne, die Produzenten von Waffen, Tabak, Alkohol, die Pharmaindustrie, die Automobilindutrie, die Atomindustrie. Architekten, Ärzte und viele Politiker, die alles zuließen um sich zu bereichern. Es entstand ein Bürgerkrieg, dann folgte der Boykott.

Alles was schädlich für das Leben war, wurde nicht mehr gekauft. Es kam auf den Schrott und keine Polizei, Armee und Behörde konnte diesen Trend aufhalten. Es war Mode geworden die Dinge an den Strassenrand zu stellen, die für die Lage der Menschheit verantwortlich waren. Das war die Lösung. Keine Käufer, keine Produktion.

Diese Epoche nannte sich das Chaos der Prärennaissance. Die Energieversogung der Großfamilienhöfe wurden von Freie- Energie- Maschinen übernommen, die naturentsprechenden Heilverfahren waren in jeder Gemeinde genutzt. Die dezentrale Organisation und Versammlung der Ältesten sorgte für einen regen Austausch über die Regionen hinaus. Die Menschen blieben gesund, wurden 300 Jahre alt und bekamen mit 135 ihre dritten Zähne. Der Tod war nicht länger eine angstbesetzte Bürde, sondern die Transformation der Raupe zu einem Schmetterling.“

Der Film ist schön und erheiternd zugleich. Er kitzelt das Herz und zeigt Lebensalternativen auf, die sich ohne jede Erklärung ganz von selbst auffallend richtig anfühlen. Für einen geruhsamen Sonntag Nachmittag genau das Richtige.

 

Links zum Film
auf Vimeo
auf dailymotion
auf veoh

Quellennachweis und weiterführende Links:

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13 Kommentare

  1. Das hab‘ ich mir schon länger vorgenommen. Sobald die hier genmanipuliertes Food verkaufen oder anbauen wollen, besorg‘ ich mir Gewächshäuser und mach’s wie meine Ahnen. Ferner werde ich mir eine Liste zulegen mit allen US-Firmen u. Tochterfirmen, und werde beim Einkauf genau darauf achten, nichts, aber auch garnichts von denen zu kaufen. Und wenn ich durchs ganze Land fahren muss, um etwas adäquates zu finden. Da meine Haushaltsausstattung für zwei Haushalte reicht u. ich schon in den fünfzigern bin, werd‘ ich auch, welch Glück, außer Essen nicht mehr viel anschaffen müssen. Keinen Cent kriegen die von mir, soviel steht fest. Boycott würde blass vor Neid, versprochen, Du bekloppter Ami ! Das mit dem Amimüll am Stassenrand, ist auch…

    • …’ne hübsche Idee. Ich mach’s dann einfach auch so, wie’s die Ausländer bei uns heute schon machen. Oder besser noch, ich fahr den Müll ins Reichenviertel, dahin, wo er unbedingt gewollt wurde. Ich bin mir ganz sicher, dass uns da noch viele gute Ideen erreichen um unseren Spassmachern das Leben zu versüssen ! Die haben keine Freude mehr beim Knete raffen, VERSPROCHEN !!!

      • Naja, man kann jetzt aber auch nicht annehmen, dass alle Reichen Arschlöcher sind. Man sollte nie verallgemeinern. Es wird immer Menschen geben, die es besser haben werden, als andere.
        Es geht hier eher um den Abschaum, der wissentlich anderen Menschen, Nationen, Ländern Schaden zufügt, zugunsten ihrer Vorteile; Börsenspekulanten, korrupte Banker, Fabrikbesitzer, die das Leid armer Länder ausnutzen, korrupte Politiker etc. etc. Dieser Dreck sollte von mir aus an die Wand gestellt werden.
        Indem man aber verallgemeinert, ist es nicht möglich, genau diese Arschlöcher aus der Masse herauszufinden und im schlimmsten Fall erwischt es noch die Falschen. Nein, in solchen Fällen sollte man immer differenzieren.

        • @Arthur. Da hast Du recht. Ich kenne selbst Einige, denen es mehr als gut geht, die ihren Beitrag in Form von Spenden usw. sehr großzügig verrichten und dabei selbst sparsam und völlig losgelöst von jeglichen Allüren leben. Und ich denke, dass jeder mit einer gewissen Lebenserfahrung, genau zu unterscheiden vermag, wer einen Boykott verdient hat u. wer nicht !
          Danke, dass Du das nochmal relativiert hast. Im Eifer des inneren Gefechts war mir das entfallen.

  2. Solch ein “harmloser“ Film steht auf dem Index? Allein dies zeigt doch schon, dass es auf diesem Planeten nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Wieso wird denn zum Beispiel ein Schund wie “American Sniper“ nicht auf den Index gestellt? Weil er wahrscheinlich die befürwortete Agenda vertritt.

  3. Problemerweiterung :
    Die internationalen Machthaber profitieren nicht
    nur von unserer Arbeit ,
    die profitieren massiv von unseren Steuerleistungen
    und an unserer finanziellen Vorsorge und an dem was in den vergangenen 50 Jahren an Wohlstand und Vermögen erarbeitet wurde .

    Waren die Abgaben einst im Sinne des Gemeinwohls eingeführt worden
    werden sie heute für ideologische Experimente und Machtwahn und Bereicherung mißbraucht .

  4. So da ich ein wenig recherchiert habe kann ich nichts darüber finden das dieser Film auf dem INDEX steht! Wie kann es sein das Autoren hier Artikel posten können mit Behauptungen die nicht der Wahrheit entsprechen? Denn das einzige was man sagen kann warum der Film in der Versenkung verschwunden ist, ist das er kaum bekannt ist und zu einer Zeit entstanden ist in der sich kaum einer mit dem Thema auseinander setzen wollte.
    Jeder der Interesse daran hat warum dieser Film bis jetzt nur ein Nischenfilm ist findet unter dem folgenden Link eine gute Erklärung:

    http://www.mescaline-injection.de/films/la-belle-verte-1996/

  5. So da ich ein wenig recherchiert habe kann ich nichts darüber finden das dieser Film auf dem INDEX steht! Wie kann es sein das Autoren hier Artikel posten können mit Behauptungen die nicht der Wahrheit entsprechen? Denn das einzige was man sagen kann warum der Film in der Versenkung verschwunden ist, ist das er kaum bekannt ist und zu einer Zeit entstanden ist in der sich kaum einer mit dem Thema auseinander setzen wollte.
    Jeder der Interesse daran hat warum dieser Film bis jetzt nur ein Nischenfilm ist findet unter dem folgenden Link eine gute Erklärung:

    http://www.mescaline-injection.de/films/la-belle-verte-1996/

  6. Welche Möglichkeiten haben die NWO-Macher, wenn niemand mehr zur Arbeit geht und alles boykottiert, was nicht vom eigenen Boden stammt? Sie verwenden vielleicht Gewalt, doch ob die nun offensichtlich oder schleichend (wie jetzt) eingesetzt wird, ist kein großer Unterschied. Medien/ Geld und Regierungen ignorieren führt zwangsläufig zum Zusammenbruch aber danach kann es nur besser werden weiß mein freier Geist :) Deutschlandweit sollten alle mal zwei Wochen nicht zur Arbeit gehen und sich gemeinsam im Park versammeln oder auf Marktplätzen und lernen uns neu kennen.