in Another View

Die Enthüllungs-Internetplattform „Wikileaks“, auf der auch die Panama-Papers der Kanzlei Mossack-Fonseca veröffentlicht wurden, hat vor einigen Tagen bestätigt, dass die Recherchen und Publikationen von dem US-amerikanischen Berichterstattungszentrum für organisierte Kriminalität und Korruption (OCCRP) mit organisiert wurden.

Finanzielle Unterstützung leisteten hierbei die US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) und die George Soros Stiftung „Open Society Foundation“. In den letzten Jahrzehnten wurde gezielt ein riesiges Netz nichtstaatlicher Medienorganisationen gesponnen, um Nachrichten nicht nur zu steuern, sondern Rechte und Gesetze zu beeinflussen, die gesellschaftliche Strukturen gewährleisten.

George Soros‘ Streben nach der globalen Regierung und die damit verbundenen Fehlinformationskampagnen treten in eine neue Phase, bei der die baltischen Staaten eine große Rolle spielen, wie zum Beispiel die Soros Foundation DOTS (bis 2014 Soros Foundation Lativa). Grundlegende Punkte des Engagements Soros in Lettland reichen zurück bis in das Jahr 1992, als er begann Universitäten im Land finanziell zu unterstützen. 1994 lockten Soros-Initiativen lettische Studenten mit Auslandsstipendien. Im Jahr 1995 setzte Soros gezielt Fördergelder zur Schaffung eines lettischen Gerichtsschulungszentrums ein, um Einflussnahme auf das Justizwesen zu erhalten. Dies galt als entscheidendes Strategieteil und schaffte eine Verbindung zur amerikanischen Anwaltskammer und den Richtlinien der Rechtsstaatlichkeit. Zeitgleich finanzierte Soros ein „NGO-Center“, in dem Regierungsbeamte kostenfrei Fremdsprachen erlernen konnten.

1996 wurden 26 Buchtitel der größten philosophischen Arbeiten in Lettland übersetzt. Gleich darauf begründet er das „Soros Center für zeitgenössische Künste“ und im Jahr 1998 wird in Riga die Hochschule für Aufbaustudien der Gesetzgebung geschaffen. Alle Bemühungen Soros in den Bereichen Gesellschaft, Ethik und Kunst  in dem kleinen, baltischen Land dienten einer Art „Probelauf“ zur Umstrukturierung und Schaffung einer neuen Ordnung.  Die Saat dieses Experimentes geht endgültig auf, als 2003 eine Tochter der Soros Foundation, das „Center for Public Policy“ (PROVIDUS) direkt durch die EU-Kommission und Lettlands Ministerium für Bildung und Wissenschaft gestützt wurde. Diese Art unternehmerischen Altruismus sehen wir heute auch in Organisationen wie der Robert-Bosch-Stiftung, unter anderem am Beispiel dessen „United World College“ (UWC). Die „Methode-Soros“ ist klares Aufzeigen, wie hunderte von „NGO’s“ formend einen Weg herstellen, um an die Stelle von Regierungen zu treten.

Die erfolgreichen Gesellschaftsmanipulationen der „Soros-Schmieden“ werden in heutiger Zeit geklont und sind daher allzu oft leicht durchschaubar. Sie sind fest verankert in den osteuropäischen Staaten, die Russland als Feind ihrer Freiheit ansehen. So verdienen auch die veröffentlichten „Panama-Papers“ eine gesonderte Betrachtungsweise. Verbindungen gibt es genug, dies‘ ist ja nichts Neues. Von der Schweiz zu rumänischen Konsortien. Von der Schweiz zu lettischen Konsortien, aber irgendwann stößt man immer auf den Namen Soros oder den anderer NGO’s. Alle scheinen wie ein Spiegelbild von PROVIDUS. Das Konsortium der unabhängigen investigativen Journalisten (ICIJ) welches sich über ein Jahr durch den Berg der „Panama-Papers“ arbeitete ist ein Projekt des „Center for Public Integrity“ (CPI). Diese US-amerikanische Non-Profit-Organisation finanziert sich überwiegend aus Stiftungen, wie der „Ford-Foundation“ und der „John S. und James L. Knight Foundation“. Doch, als hätte man nichts anderes erwartet, ist auch hier George Soros millionengebender Mäzen.

Um weiter in das Labyrinth der „Panama-Papers“ einzutauchen und auch anderweitige Aspekte ans Licht zu bringen, muss man immer wieder die „Schlüsselbemühungen“ Soros in Lettland berücksichtigen. Diese Strategien spiegeln auch immer die Rolle der US-Außenpolitik gegenüber Russland wieder. 2005 startete die Soros-Foundation ein Programm für ein „breiteres Europa“. Moldawien, Georgien, Weißrussland und die Ukraine sollten in eine größere Europäische Gemeinschaft integriert werden. Die lettische Soros-Foundation erweitere zu diesem Zweck ihr Operationsgebiet in die jeweiligen Länder und wieder floss viel Geld, um nach altbewährter Methode Einflussnahme zu gewinnen.

In Lettland war dieses Ziel längst erreicht. 2011 startete dort Soros‘ NGO eine Initiative mit dem Namen; „Ich kann Premierminister werden!“. Aus diesem Projekt entwickelte sich die Organisation „Re: Baltica“, eine Plattform für investigativen Journalismus im Baltikum (The Baltic Center for Investigative Journalism). Die gemeinnützige Organisation produziert sozusagen investigativen Journalismus im Staatsinteresse. Schaut man hinter die Kulissen von „Re: Baltica“, findet man diverse Schlüsselpositionen aus dem Soros-Netzwerk, wie Vita Terauda, exekutiv Direktorin von PASOS (Policy Association for an open Society), einer europäischen Soros Denkfabrik.

Die mediale, politische und gesellschaftliche Umwandlung zur neuen Weltordnung ist keine mystische „Erscheinungsverschwörungs-Theorie“. Von Mitteleuropa bis Zentralasien existieren in 21 Ländern etwa 32 „Independent Policy Centres“. Krakenartig und wie Krebsgeschwüre nehmen Soros Mechanismen Einfluss auf Medien, Justiz, Bürgermeister und ganze Parlamente. Natürlich ist die in den „Panama-Papers“ offenbarte Geldwäsche, Steuerhinterziehung und das Deckeln durch „Briefkastenfirmen“ auf gut Deutsch geschrieben eine „Schweinerei“, aber es ist auch längst nichts Spektakuläres oder gar Neues, denn es ist gängige Praxis seit vielen Jahren, ermöglicht von zahlreichen Banken und gesetzlichen Schlupflöchern diverser Länder. Die Diskreditierung bestimmter Personen, die vielleicht nicht in das Bild und die Planungen einer globalen Regierung passen, ist hierbei in einer manipulativen Medienwelt allerdings genauso wenig außer Acht zu lassen. Journalist Phil Butler fragte sich diesbezüglich in einem seiner Artikel, ob der russische Präsident Wladimir Putin nun auch die „Moskau-Papers“ veröffentlichen würde.

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Kommentar

  1. Investigative Journalisten (wenn es die noch gibt) sollten sich viel mehr bemühen Schwarzgeldkonten der Politiker ausfindig zu machen. Alles was in Europa an politischen Entscheidungen getroffen wird und rational nicht nachvollziehbar ist, ist nur mit flächendeckender Korruption zu erklären.

    • Richtig, nach momentanem Kentnisstand werden nicht mal die jeweiligen Steuerbehörden Einblick bekommen. Meine Voraussage: Es wird nicht ein Einziger vor Gericht landen.

      Die „Whistleblower“ haben den Riesen-Fehler gemacht, sich an Mainstream-Medien zu wenden. So gab es von Anfang an keine Chance auf eine Transparente Auswertung der Daten (die Rohdaten wurden nie veröffentlicht !). Das es keinen einzigen korrupten Amerikaner geben soll glauben z.B.nicht mal die Republikaner selbst. Das diese statt dessen genutzt wurden um wieder mal am „Feindbild Russland“ zu feilen war auch klar.