in Another View

Wenn man will, ist Deutschlands Geschichte schnell erzählt. Jenes Land zwischen Alpen und Nordsee war schon immer Heimat von kleinen Bauernstämmen, die mühsam ihrer Umwelt den Lebensunterhalt abtrotzten.

Das Leben war nicht leicht in der Kälte, der permanenten Dunkelheit der Wälder und der Unfruchtbarkeit der Gebirgsböden. Schlimmer als Umwelt war jedoch die geographische Lage: während England den Segen einer abgeschiedenen Insel hatte, hatte Deutschland den Fluch der Mittellage – wann immer sich ein Imperium erhob, musste es durch die Bauernhöfe der Deutschen marschieren, um Raum zu gewinnen. Römer, Mongolen, Franken, Hunnen, Schweden, Franzosen, Österreicher, Russen – jeder erwählte Deutschland als Schlachtfeld, was immer bedeutete, dass man die Nahrungsmittel für die Versorgung der Armeen dem Volk stahl, dass hungern musste.

Am heftigsten tobte der dreißigjährige Krieg im Land – eine ganze Generation erlebte nichts anderes als plündernde, brandschatzende, vergewaltigende Soldaten – und so erklärt sich die deutsche Abneigung gegen Ausländer. Mit solchen Gedanken – den Deutschen mal als Opfer und nicht nur als Täter zu sehen – hat mich seinerzeit Rudolf Augstein, der damalige Herausgeber des Spiegel, mit den Deutschen versöhnt, die sich später nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.

Die spätere Geschichte lässt sich ebenfalls schnell erklären. 1870 erklärte die mächtigste Landmacht der Erde Preußen den Krieg – und verlor, weil sich alle deutschen Stämme um Preußen scharten: Deutschland war geboren, als Folge eines gewonnenen Verteidigungskrieges.

Schon damals waren die Folgen abzusehen: die Kolonialmächte Frankreich und England sahen auf einmal eine mächtige Konkurrenz neben sich erstehen, die ihnen im Kampf um die Welt in die Quere kam: das durfte nicht sein. Wir sind es gewohnt, immer nur die deutsche Seite zu sehen – den blöden Kaiser, der zu dumm war, Bismarks Bündnisse zu erneuern – vergessen dabei aber schnell, dass es auch andere umtriebige Leute gab, die Deutschland bündnistechnisch isolieren wollten und dadurch einen Krieg wieder möglich machten.

So wurde die mächtigste Nation der Erde in zwei Kriege hineingezogen – der letzte ein Vernichtungskrieg, wie ihn die zivilisierte Welt bis dahin nicht kannte, das übliche Kriegstreiben – gegenseitig ein „wenig Bürger abschlachten“, um dann ein paar Gebiete zu tauschen oder ein wenig Gold hin- und her zu schieben – war völlig außer Kontrolle geraten.

Es geriet noch mehr außer Kontrolle – ein durch US-Geld mit finanzierter Österreicher bekam absolute politische Macht in Deutschland, um dieses Land vollständig von innen zu vernichten. Sein irrationaler Judenhass war bekannt, es war nur eine Frage der Zeit, bis die Kombination von absoluter Macht und tödlichem Hass Berge von Leichen produzieren würde – und somit die Ehre des deutschen Volkes vollständig vernichten würde.

Der Konkurrent war endgültig vom Markt

Wir erzählen diese Geschichte nicht so, weil der Ungeist der Hitlerei an ihr Nahrung finden könnte. Viel geht dadurch verloren.

Kaum ist uns bewusst, dass das deutsche Kaiserreich ein wissenschaftlich hoch innovatives Land war. Ebenso wenig ist uns bewusst, dass Deutschland von 1871 bis 1914 die größte Friedenszeit des deutschen Siedlungsraumes erlebte und endlich in den Genuss der Früchte von „Frieden“ kam: ständig steigender Wohlstand kam ins Land.

Viel Hoffnungen waren mit diesem Zustand verbunden – man wähnte sich nun dem nach Immanuel Kant zwangsläufig eintretenden „ewigen Frieden“ nahe zu sein, nichts schien seine Vision vom Weltbund vernünftiger Menschen mehr aufhalten zu können.

Man hatte nicht mit den Waffenfabrikanten gerechnet, nicht mit den Finanziers dieser Fabrikanten, nicht mit den irrationalen Nationalismen, die weite Teile der Bevölkerung jenseits der Vernunft in den von den Medien breitflächig propagierten Wahn trieben, „Krieg“ sei ein einzigartiges Abenteuer, in dem man die Welt sehen und seine Männlichkeit beweisen konnte.

Es ist gerade einmal einhundert Jahre her, dass Deutschland in jenen größten und vernichtendsten aller Kriege geführt wurde, die die Erde bis dahin kannte. Die Kombination von Stacheldraht und Maschinengewehr erwies sie – wie vorhergesagt – als tödlich, der Bewegungskrieg der Vergangenheit mit seinen schnellen Gefechten war zu Ende: Schlachten dauerten nicht mehr einen Tag sondern Wochen und Monate.

Natürlich waren die Deutschen – so Augstein damals – als Menschen und Bürger ihres Landes nicht glücklich mit diesem Zustand. Die Geschichte zeigte, dass ein schwaches Deutschland fremde Armeen anlockte. 1933 – 1945 gab es dann Runde 2 in dem Spiel, jenen Krieg, in dessen Folge das Antlitz der Erde völlig verändert wurde. Vor allem war es das endgültige Ende der Hoffnung, die sich aus den Überlegungen eines Immanuel Kant ergaben, der bewiesen hatte, dass vernünftige Wesen in logischer Folge ihrer vernünftigen Entscheidungen gezielt auf einen Zustand ewigen Friedens hin entwickeln werden.

Nach diesem Krieg wurde auch das Menschenbild gezielt durch Militärs und Wissenschaft verändert: der vernünftige, soziale, an sich gute Mensch wurde zu einem irrationalen Bedürfnishaufen degradiert, der nicht anderes im Sinn hatte, als dem Gegenüber die Butter vom Brot zu stehlen.

Die Menschen akzeptierten diese Geschichte – allen voran die Deutschen. Was wenige verstanden – damit war das Ende der Demokratien eingeläutet – und zwar weltweit. „Der Mensch als Wolf des Menschen“ war geboren worden – und welches politische System eine solche Bestie brauchte, war schon Hobbes klar geworden: nur ein mit absoluten Rechten ausgestatteter Monarch, ein allmächtiger Führer konnte diese Ungeheuer im Zaum halten, für ein Minimum an Zivilisation sorgen.

Obwohl der Herr Schicklgruber (später umbenannt in „Hitler“) als Feind der Menschheit und Antichrist verteufelt wurde, wurden so hinten herum die Grundlagen geschaffen, seine politische Kultur als einzig denkbare Herrschaftsform anzukündigen.

Im Jahre 2013 nun steht das deutsche Volk ziemlich verloren da – und manche meinen, den Geist der Alliierten von 1913 im Nacken zu spüren, die dieses lästige Bauernvolk im Herzen Europas eliminieren wollen, dass schon dem römischen Imperium getrotzt hatte – und sogar letztlich in Rom einmarschierte.

Viele erzählen Geschichten von einer mangelnden Souveränität Deutschlands, verweisen auf Lücken in Verträgen, auf seltene Aussagen einzelner Politiker oder auf verbotene Bücher. Kaum noch einer wagt den großen Blick.

Im Jahre 2013 – 99 Jahre nach dem Beginn des ersten großen Vernichtungsweltkrieges – ist Deutschland zum Einwanderungsland Nr. 3 in der Welt geworden. Die gezielte Implementierung des Menschenbild des Thomas Hobbes´ hat dazu geführt, dass das Land in einer Orgie der Egozentrik versinkt, einem Land, in dem für Kinder kein Platz mehr da ist. Der Spiegel hatte eine entsprechende Studie zitiert:

Im weltweiten Vergleich habe Deutschland den höchsten Anteil dauerhaft kinderloser Frauen. Knapp ein Viertel der Frauen der Geburtsjahrgänge 1964 bis 1968 hat dem Bericht zufolge bewusst keine Babys geboren. Laut „Süddeutscher Zeitung“ führt Norbert Schneider, Direktor des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung, das darauf zurück, dass gerade in Westdeutschland die Erwerbstätigkeit mit kleinen Kindern als „wenig toleriert“ erscheine.

Offenbar sinkt für viele Deutsche auch die Bedeutung von Kindern. Der Studie zufolge haben das Verfolgen beruflicher Interessen, die Pflege von Freundschaften oder Hobbys einen höheren Stellenwert als Kinder. Dem Bericht zufolge lautet das Fazit der Studie: „Kinder stellen nicht mehr für alle Deutschen einen zentralen Lebensbereich dar.“

Der Deutsche folgt dem römischen Weg: man sitzt im Kolosseum und vergnügt sich – wobei das Kolosseum durch ein „sprechendes Bild“ (den „Fernseher“) ersetzt wurde … entsprechend einer Redewendung der Apokalypse des Johannes.

In einem Land ohne Kinder über die theoretische Souveränität zu sprechen, ist müßig: da wird es bald kein Volk mehr geben, dass souverän sein kann. Was übrig bleibt, sind Menschen, die ohne die Werkbänke Chinas nicht mehr versorgt werden könnten … Menschen, die als Exportmeister der Welt ohne Ausland nur noch auf einem Haufen hochspezialisierten Sondermülls sitzen würden.

Wie Souverän ist man eigentlich, wenn man Geld und Waren nur noch im Ausland generieren kann? Analog zu dieser Entwicklung zeigt sich der soziale Bereich in Deutschland: die einst große Kulturnation hat sich zum „Hurenhaus Europas“ (siehe Spiegel), vielleicht sogar zum größten Bordell der Welt entwickelt.

Die völlige Verwertbarkeit der Ware Frau bereitet die Arbeitsgesetzgebung des Landes vor, siehe Bundesministerim für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 

An sich kann das Verbot der Vermittlung in sittenwidrige Tätigkeit nach § 36 I SGB III mit Inkrafttreten des ProstG für Tätigkeiten in der Prostitution nicht mehr zur Anwendung kommen, mit der Konsequenz, dass die Arbeitsvermittlung in Beschäftigungsverhältnisse in der Prostitution nicht mehr abgelehnt werden kann. Dementsprechend könnten Prostituierte und Stellenanbieter die Vermittlungsdienste der Agenturen für Arbeit bezüglich eines derartigen Beschäftigungsverhältnisses in Anspruch nehmen.

Das am höchsten verschuldete Land der europäischen Union hat keine Kinder mehr, die diese Schulden abbezahlen können – aber eine Gesetzgebung, die die Kinder als Huren der Welt verkaufen kann … auch wenn von dieser Möglichkeit bislang  in deutschen Amtsstuben kaum Gebrauch gemacht wird. Wo sich das menschliche Gewissen gegen diese Entwicklung stemmt, treten in breiter Front beruhigende Geschichten über die „glückliche, selbstbestimmte Hure“ auf. Versuche, dem blühenden Menschenhandel in Deutschland entgegen zu treten, werden von rot-grünen Mehrheiten im Bundesrat gekippt (siehe DW), wobei Erfahrungen anderer Länder (z.B. Schweden, siehe Spiegel) komplett ignoriert werden.

Im Inneren dieses Landes wirkt nun seit 2005 ein Motor, eine „Arbeitsmarktreform“, die sich an US-amerikanische Prinzipien der Ausbeutung orientiert: der Staat – der sich jeden Monat in verschiedenster Form 50 % der Erträge seiner ärmeren Bürger gönnt, um ständig steigende Luxusdiäten seines Stimmviehs im Bundestag finanzieren zu können, verabschiedet sich aus seiner „Lieferpflicht“: er kassiert ohne Ende (jetzt sogar in Form einer Maut für Autobahnen, die von ihren Benutzern zu einhundert Prozent finanziert und unterhalten wurden) und stiehlt sich zunehmend aus der Leistungspflicht: man hat gelernt, das Betrug und Abzocke, Raub und Erpressung die besten Renditen bringen – „the american way of life“ trägt Früchte.

Nun – nach acht Jahren – haben wir die ersten Ergebnisse dieses „Motors“ vorliegen, der sich als Vernichtungsprogramm der besonderen Art entpuppt, siehe Spiegel:

Wer von Hartz IV leben muss, leidet besonders häufig unter psychischen Erkrankungen: Bei mehr als einem Drittel der Bezieher wurde innerhalb eines Jahres mindestens eine psychiatrische Diagnose gestellt. Einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Universität Halle-Wittenberg zufolge ist der Anteil der Betroffenen in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Extrem verkürzt bedeutet das: die Zukunft der deutschen Jugend liegt entweder im Bordell – oder im Wahnsinn … dank staatlichen Eingriffs in die Märkte und staatlichen Ausstiegs aus der Schutzfunktion des Gemeinschaftsbundes.

Und wie sieht es kulturell in diesem Land aus?

Es hat sich von dem durch Adolf Schicklgruber angerichteten Schaden niemals erholen können – die deutsche Filmindustrie kann davon ein Lied singen: wer erfolgreich ist, geht nach Hollywood und produziert da die Filme, die in Deutschland gern gesehen werden.

Wir haben nicht nur die Sozialversicherungen amerikanisiert, wir haben uns auch völlig vom Kulturimperialismus der USA überrollen lassen, sind dankbar dafür und begeistert davon: im TV laufen US-Filme, ohne Jeans, McDonalds, Ford und Lady Gaga ist unser Alltag nicht mehr denkbar, unsere kulturellen Mittelpunkte sind New York oder Los Angeles.

Zu allem Überfluss bekommen wir jetzt auch noch US-Sirenen auf Polizeiwagen (siehe ksta).

Was uns besser zu Gesicht stehen würde?

Mehr Souveränität.

Aber die wird nicht durch politische Verträge gewährt, die muss man sich nehmen.

Verhält man sich wie ein neuer Bundesstaat der USA, kann einem kein Vertrag der Welt die Souveränität geben.

Vielleicht hilft es aber, zu sehen, dass Deutschland nicht nur aus Hitler bestand – obwohl man es gerne auf ihn reduziert.

Mit Martin Luther haben wir eine Weltreligion alternativ zum menschenfeindlichen Katholizismus geschaffen, mit Karl Marx eine Alternative zur jahrtausende währenden menschenfeindlichen Sklaverei erschaffen – und mit Immanuel Kant haben wir die Grenzen der Vernunft ausgelotet und dem menschenfeindlichen Bildern des Thomas Hobbes eine Grenze gesetzt.

Die Deutschen sind ein Volk, das auf Grund seiner historischen Erfahrungen wie geschaffen dafür ist, neue Wege für die Zukunft aufzuzeigen, neue Ideen zu entwickeln, neue Utopien zu entwerfen und sich der fortschreitenden Degeneration der westlichen Kultur entgegen zu stellen … so wie sie sich in ihrer Geschichte schon oft den großen Imperien in den Weg gestellt haben.

Wenn sie weiter die Gesellschaft als der Rendite verpflichtetes Arbeitslager gestalten, wird dieses Land in weiteren einhundert Jahren einfach verschwunden sein – mangels Kinder. Die deutsche Art zu arbeiten lässt sich mit natürlicher Fortpflanzung nicht vereinbaren – also stirbt man aus. Andere Sprachengemeinschaften wandern ein und besiedeln das Land – eine natürliche Folge der lebensfeindlichen Philosophie der Eingeborenen – und nicht des „bösen Ausländers“, der als Sündenbock für die eigenen Dummheit herhalten soll.

Den Kriegsgegnern, die vor 100 Jahren die Bündnisse zur Vernichtung Deutschlands organisiert haben, täte dies gefallen – aber die sind ja jetzt schon alle tot.

Wenn die Geschichte der Deutschen dann in 1000 Jahren erzählt werden wird, wird sie wohl der Geschichte der nordamerikanischen Indianer ähneln – und vieler anderer Völker, die von der Erdoberfläche verschwunden sind. Deutsch wird auf der Liste verschwundener Sprachen erscheinen (siehe Wikipedia), aber man wird dieses Volk – trotz seiner Grausamkeit – bewundern: seine Weisheit, sein philosophischer Geist wird viele Sprüche produzieren, die Teenager auf Wänden malen, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird als leuchtendes Beispiel der Staatskunst gepriesen werden  – ähnlich den Grundsatzverträgen der Irokesen-Liga, die maßgeblich die US-Verfassung beeinflusst haben.

Die Deutschen selbst aber – hatten das Pech, den anderen im Wege zu sein und waren zu dumm, einen eigenen Weg zu finden … vielleicht auch deshalb, weil ihre Denker auf der Flucht vor deutschen Arbeitslagern in den USA ein sichereres Zuhause fanden, als ihre Heimat ihnen bieten wollte. Sonst wären wir wohl noch die Apotheke der Welt – und ihre Filmfabrik.

Und diese Filme steuern Werte und Normen effektiver als alle Schulen und Universitäten zusammen.

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Kommentar

27 Kommentare

  1. Der Ausgangspunkt subjektive Ausgangspunkte für den Krieg werden bewußt vorher geschaffen, parallel zu den privaten Zentralbanken, die erforderlich sind, um mit Geld aus dem Nichts, die Kriege zu finanzieren und die Völker in Schuldsklaverei zu stürzen. Die Kriege waren geplant, davon zeugt die vorherige Schaffung der erforderlichen privaten Zentralbanken.
    Luther war übrigens Rosenkreuzer und ich würde mir die Jesuiten genauer anschauen, wenn der 30jährige Krieg behandelt wird.

  2. Die Menschheit war schon weiter, besser gesagt so rückständig wie jetzt kaum jemals zuvor. Tolernaz wurde zum Luxusgut erklärt.

    Kinderlosigkeit ist ob der zunehmenden Weltbevölkerung mal kein so ein Drama. Die Welt läuft ohne einem selbst auch weiter … na Gott Sei Dank.

    Was ich nicht verstehe ist die von ihnen beschriebene Ablehnung von Kindern bei Frauen im Beruf. Das kommt eher aus der Familienfeindlichkeit und dem streben der Staaten Kinder unter ihre Fuchtel zu bekommen schon sehr früh.

    Meiner Ansicht nach, möglw. irre ich mich – mein Bauchgefühl aber selten, raus aus der E.U. Das ist für jedes Land besser. Ein kleines Glück ist in der Vision des Europäischen Größenwahns kein gültige Option. Das ist nicht akzeptabel.

    • Nun – das war ein Zitat aus dem Spiegel. Persönlich kenne ich nur Mitarbeiterinnen, denen ausgedehnte Urlaube, perfekt aufgeräumte Wohnungen und Sportwagen lieber sind als Babywindeln, Hausaufgaben und Unterhaltszahlungen. Das ist halt auch eine Frage der Kosten: jedes Kind kostet in Deutschland ein Einfamilienhaus – und das ist mit Mickerlöhnen nicht mehr zu bewältigen.

  3. Deutschland ist souverän. Die BRiD eben nicht. Und das ist der Knackpunkt der hier nicht behandelt wurde. wenngleich ich den Beitrag als sehr gelungen ansehe.
    Die erste Ausgabe des Grundgesetzes beinhaltete noch das BRiD. Was schon bei der 2. Ausgabe abgeschafft wurde und völlig ohne Kommentar.
    Der Artikel 23 des GG wurde ebenso verändert, der einmal den Geltungsbereich der BRiD festlegte. Heute hat das GG überhaupt keinen Geltungsbereich mehr.
    Der sogenannte Beitritt entsprechend des Artikel 23 GG der DDR am 03.10.1990 konnte garnicht erfolgen weil es den Artikel in seiner Fassung nicht mehr gab seit dem Sommer und noch keine neuen Länder auf dem Territorium der DDR gegründet worden waren.Und nur Länder können der BRiD beitreten.

    • Den Knackpunkt behandele ich extra nicht. Ich halte die „Vertragsdebatte“ für ein Ablenkungsmanöver. Waffen geben Macht, Macht bricht Recht. Auch wenn man noch so viele Verträge, Papiere, Akten und Formular hat – es bestimmen die, die Macht haben. Leider reden wir nicht mehr darüber – und wundern uns so über das Benehmen der NSA.

    • Nur das interessiert die Besatzungsmächte nicht, die haben nur die konzertierte Aktion der Geheimdienste „Strahl“ für die Wiedervereinigung von DEUTSCH ausgelöst. Gesetze, die Zustimmung des Volkes oder wer sich dafür hält, ist dabei irrelevant. Es lief alles nach Plan mit der „Wiedervereinigung“.

      • Vorher hatte man sich ja DEUTSCH als Kernwaffenkriegszielgebiet ausgesucht. Danach hat man neue Wege beschritten, die gleichen Erfolg versprechen. Wer sehen will, der sieht – alle anderen werden die Augen noch zum heulen benutzen dürfen.

  4. Wer erklärt z.B. Mr. Snowden mal, dass der Besatzer und Hauptsiegermacht USA, ihn in dem Besatzungskonstrukt „BRD“, einfach mal ganz locker abgreift und Niemand in der „BRD“ dagegen etwas tun kann und wird, falls der wirklich so dämlich ist in die „BRD“ zu kommen ?
    Hat der wirklich keine Ahnung vom Status der „BRD“ ?

    • Ich denke, Mister Snowden ist sich über die Praxis der US-Geheimdienste im Klaren. Selbst wenn Deutschland Supersouverän wäre – wie zum Beispiel Afghanistan oder der Irak es waren – hätte Snowden hier keine Chance. Uns fehlen hier ein paar Argumente (weitreichende Waffen, zum Beispiel), um im Machtpoker ernst genommen zu werden.

  5. die usa ist die pest der welt. wer so blöd ist und das noch selbst fördert indem er apple, microsoft (ubuntu/linux tut alles was ein schreiber braucht), google – android, facebook, youtube, yahoo etc… verwendet – dem ist nicht mehr zu helfen. wer US cloudspeicher nutzt der kann gleich die datenfestplatte an die nsa schicken.
    .
    ich hätte es nicht gedacht, aber russland und china sind da noch unsere einzige hoffnung einfach nur um den imperailisten entgegenzusetzen. für mich ist russland keine demokratie aber ganz sicher auch nicht die USA. man hat hier nur die wahl zwischen pest und colera wobei ich im moment die colera vorziehe.

    • Die Macht der USA entspringt zum Teil der Dummheit, Faulheit und Ignoranz der deutschen Wirtschaft – einfach mal Günter Ogger lesen: Nieten in Nadelstreifen. Wir haben viele Erfindungen gemacht – und könnten noch viel mehr machen – wenn wir nicht auf das falsche Pferd setzen würden. Wir versuchen China mit ein-Euro-Jobs Konkurrenz zu machen – anstatt die USA mit High-Tech zu überholen. Aber das wird vielleicht auch mit Absicht so gesteuert.

  6. Der Artikel ist auf viele europäische Länder umzulegen.Auch regt er an über sich selbst und über seine lebensweise nachzudenken.

    • Das stimmt. All´ dies gilt inzwischen nicht nur für Deutschland – und an der Macht der US-Kultur über Europa hat jeder Konsument seinen Anteil. Früher hätte man denken können: das ist halt die Kultur der Zukunft – bis man gemerkt hat, das man für diese Kultur mehrere Planeten braucht, die man nicht hat. Das sollte dann schon zu denken geben.

    • Auf dem Dollar steht „Ordo ab Chao“, das dürfte Programm sein. Die Ausplünderung und die Beschäftigung der Menschen mit merkwürdigen Programmen auf der Basis von Papierschnipseln, die beliebig von einer kleinen Kaste vermehrt werden können, scheint sich einer neuen Qualtität zu nähren. Nun ja, laut dem Kondratieff-Zyklus ist das ja schon länger fällig.

  7. „Der Deutsche folgt dem römischen Weg: man sitzt im Kolosseum und vergnügt sich – wobei das Kolosseum durch ein “sprechendes Bild” (den “Fernseher”) ersetzt wurde … entsprechend einer Redewendung der Apokalypse des Johannes.“

    Die Sparkasse Köln überwindet diese spätrömische Dekadenz mit Kreditkarten auf die Zukunft!

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/11/10/westerwelles-spatromische-dekadenz-oder-fortschrittliche-weiterentwicklung-unserer-gesellschaft/

  8. Gut analysierender Aufsatz!

    Desweiteren sei noch auf die technologische Affinität der Deutschen hingewiesen, an die kein Volk dieses Planeten herankommt. Talent weckt zugleich Neid. Die Geschichte von Kain und Abel ist eine Endlosschleife der Menschheitsgeschichte.

    Wäre die Menschheit ohne zwei Weltkriege heute noch abhängig von fossilen Brennstoffen, würde an die nicht-synchronisierbarkeit Braun´scher Molekularbewegung glauben? Wohl kaum! Man beschäftige sich mit den Erkenntnissen eines Schaubergers, Prof. Turturs, Hans Colters oder Helmut Heinickes! Deutsche Forscher konnten und können Energie für alle Menschen frei verfügbar machen.

    Doch davor haben usraelischen Wallstreet-Banken Angst, das beendet die Abhängigkeit. Abel…