in Gesellschaft

Prof. Max Otte hat sich in Deutschland offenbar unbeliebter gemacht. Die Berichte über den früher von Dritten als „Crash“-Prophet betitelten Ökonomen legten nahe, die CDU wolle ihr Mitglied loswerden, nachdem der sich vermeintlich „rechts“ geäußert habe. Nun trat eine Redaktion nach: Die „Welt“. Sie warf dem bekannten Wirtschaftsprofessor vor, er habe seinen Lebenslauf gefälscht oder zumindest nicht korrigiert. Der Artikel der „Welt“ ist nach Meinung einiger Beobachter absichtlich hämisch ausgefallen und dient offenbar lediglich dazu, eine bekannte und starke öffentliche Stimme zu desavouieren.

Zum Sachverhalt: Prof. Max Otte führt auf Webseiten nach der Darstellung der „Welt“ noch auf, er sei „Hochschulprofessor“ in Worms. Dies war er lediglich bis zum  31. Dezember 2018. Dann habe er nach eigenen Angaben diese Professur „auf eigenen Wunsch“ aufgelöst. Ein Lapsus. Die „Welt“ skandalisiert diese kaum wahrnehmbare Darstellung, nachdem mittlerweile auch politisch offenbar eher unbequeme Thesen vertrat.

Seltsame Häme

Prof. Otte erklärte dazu klarstellend, aktuell sei er „nirgends mehr als Hochschullehrer tätig“. Damit ist der Punkt deutlich korrigiert – oder nicht? Nicht für die „Welt“, die Prof. Otte dahingehend darstellt, er wolle seinen Professorentitel sozusagen dennoch weiterführen und insinuiert, er „dürfe“ dies lediglich „formal“: „Für Professorinnen und Professoren ist ihre Amtsbezeichnung zugleich eine akademische Bezeichnung“ – nach dem rheinland-pfälzischen Hochschulgesetz. Also alles rechtens.

Damit wäre genug gesagt – doch nicht für die „Welt“. Sie bemerkt nebenher, Otte habe „in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung kaum Spuren“ hinterlassen, was allerdings gerade in der Volkswirtschaftslehre nach Auffassung zahlreicher Ökonomen ohnehin annähernd für alle forschenden Ökonomen in der Grundlagenforschung gilt. Die Ökonomie kann wesentliche Faktoren in der Welt bis dato nicht erklären, sondern beschäftigt sich mit normativem, also vorschreibendem, Allerlei. Der Vorwurf richtet sich indes an Prof. Otte.

Der Vorwurf im Kern zielt aber in eine ganz andere Richtung: Prof. Otte, seit 1991 Mitglied der CDU, ließ 2017 verlauten, er wähle „diesmal“ die AfD. Danach sei er „mehrfach durch extreme Äußerungen“ aufgefallen, die allerdings von der „Welt“ nicht näher dargestellt werden.

So viel Eifer der „Welt“ bei der Verfolgung eines kleinen, formalen Lapsus erstaunt Beobachter.

Wir stehen indes für freie Meinungsäußerung ein – hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. „Die Welt“ ist auch nichts Anderes als Lügenpresse und unwichtige Dingen aufkochen weil Herr Otte die Wahrheit sagt. Und die Regierung redet wieder von Hetzjagd in Chemnitz weil sich „rechte Gruppierungen zumindest zu einer Hetzjagd vereinbart haben“. Weder Regierung noch Medien haben jemals ein Wort über den dort von Asylanten getöteten Deutschen gesagt, das war schließlich die Ursache und ist eine Schande wie hier gelogen und verbogen wird.

  2. Prof. Otte soll sich als Dissident und der Führerin den abgepressten Respekt verweigernd nun nicht mehr Professor nennen dürfen, obwohl er es lange war.

    Da bin ich doch heilfroh, daß es inzwischen zum Ausgleich eines Professors (alter weißer Mann!) weniger rund 190 neue Genderprofessoren gibt. Übrigens fast ausschließlich weibliche, was offenbar die weiblichen intellektuellen Fähigkeiten widerspiegelt.

  3. Hochmut kommt vor dem Fall, das gilt auch für die WELT, einst eine rennomierte und ernst zu nehmende Wochenzeitung, die ich mal gerne gelesen habe. Heute braucht sie keiner mehr; denn sie wiederholt doch nur, was man auch sonstwo in den gleichgeschalteten Relotius-Medien lesen kann.