in Gesellschaft

Die fürstlichen Gehälter und Renten der, so Kritiker, staatstragenden „Merkel-Schreiberlinge“ müssen gesichert werden. Deshalb haben die Ministerpräsidenten beschlossen, dass der monatliche Rundfunkbeitrag in der BRD steigen soll. Ab 2021 soll der Beitrag von derzeit 17,50 Euro monatlich auf 18,35 Euro pro Monat steigen. Das beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz der Bundesländer am Donnerstag in Berlin. Die Ministerpräsidenten richteten sich Medienberichten zufolge nach der „Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF).

Betrag zu lange nicht erhöht?

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) beklagte, dass der Beitrag elf Jahre lang nicht erhöht worden sei. Sie ist derzeit Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer. Die Landesregierungen hätten von den öffentlich-rechtlichen Sendern „große Sparmaßnahmen“ gefordert. Die Anstalten stünden zugleich wegen der digitalen Transformation vor „großen Herausforderungen“, hieß es in den Medien. Die KEF hatte in ihrem vor einem Monat vorgelegten Gutachten eine „Finanzlücke von gut 1,5 Milliarden Euro ausgemacht“. Offenbar glauben die Schreiberlinge des Mainstreams noch immer, dass die Bevölkerung diesen Mist glaubt.

Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der Rundfunkbeitrag (Zwangsbeitrag) die Haupteinnahmequelle. 2018 lagen die Erträge aus den Rundfunkbeiträgen bei rund ACHT MILLIARDEN EURO. Die nächste Beitragsperiode dauert von 2021 bis 2024. Wenn die Öffentlich-Rechtlichen dann noch öffentlich-rechtlich sind, dürfte mit weiteren Steigerungen zu rechnen sein. Boris Johnson, der britische Regierungschef, will demgegenüber den Rundfunkbeitrag in Großbritannien abschaffen. Die Chancen dafür in Deutschland stehen schlecht. Derzeit sind die öffentlich-rechtlichen Medien wieder aus der öffentlichen Diskussion gekommen. Der Klimawandel bzw. die Diskussion darum und das Corona-Virus oder die Angst vor „rechts“ haben deren Unterhaltungsformate – Nachrichten und Talkshows – offenbar wieder wichtiger werden lassen.

Dazu passt, dass die Regierung schon darüber nachdachte, auch „bestimmte“, wie es hieß, Printmedien in deren Existenz zu stärken. Die Diskussion darüber wird jedoch schon nicht mehr in der Öffentlichkeit ausgetragen. Mehr dazu lesen Sie auch an dieser Stelle.

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Kommentar

  1. Ich habe euch Deutsche immer als sehr Intelligentes und schlaues Volk gehalten . Heute weis ich ihr seit nur wehr , wenn ihr geführt werdet , heute von der Merkel und früher vom Adolf stark . Alleine als Person hilflose Egoisten .

  2. Da hilft m.E. nur der Aufruf zu kollektivem Ungehorsam mit wirklich eiserner Disziplin aller, so nach dem Motto, stellt Euch vor es ist Revolution, aber keiner geht hin. Wenn etwa 90% ihre Zwangsabgabe verweigern bzw. zurückhalten würden und im Gegenzug dafür verlangen, dass das deutsche Volk bei der Gestaltung dieser Programme mitwirken kann, um eine objektive Berichterstattung sicherzustellen. Z.B. sollten Sendungen oder Moderatoren bei mehrheitlichem Nichtgefallen abgewählt werden können, wenn deren Beitrag zu propagandistisch in die eine oder andere Richtung geht, wenn gehetzt und gelogen wird, wenn verzerrt und verschwiegen wird, und eine Mehrheit in der Bevölkerung das Zeug nicht mehr hören kann, weil zu primitiv und Blabla.

  3. Das Konstrukt des heutigen Staatsrundfunks ist ein Dinosaurier vergangener Tage! Mit seinem ursprünglichen Bildungsauftrag hat diese Sendervielfalt und der Inhalt nur noch wenig zu tun. Das Thema Unabhängigkeit ist bei genauer Betrachtung schon lange erledigt. Unter anderem Kreide ich dem ÖR-Fernsehen die sündhaft teuren Sportsendungen an, die haben im Bildungsauftrag nichts zu suchen! Ebenso wenig wie Shows und Diskussionsrunden in dieser Bandbreite. Wer möchte, kann gerne bezahlen, und zwar in Form eines Abos. Und es ist peinlich, wenn ein sogenannter Intendant für seine Arbeit mehr Geld verdient, als die Stelle des Bundeskanzlers……..

  4. Die Öffentlich Rechtlichen haben schon lange ihre Daseinberechtigung in der jetzigen Form verloren. Übertrieben hohe Gehälter der sogenannten Intendanten, überzogen teure Sportveranstaltungen, Talkshows, die keiner mehr sehen will, Quizsendungen mit Preisgeldern in unverständlicher Höhe-alles für eine sogenannte Daseinsberechtigung. Die objektive und vor allem unabhängige Berichterstattung gibt es schon lange nicht mehr, ein Staatsfernsehen und auch Rundfunk zur Manipulation der Bürger im Sinne der sogenannten politischen Elite ist daraus geworden und jeder, der sich dagegen ausspricht, wird als Gegner bezeichnet. Schafft endlich diese vom Staat erzwungene Rundfunkgebühr ab und beendet die Selbstbedienungsmentalität auf Kosten der Bürger.

  5. Frechheit siegt

    Eigentlich tut es da schon doppelt weh, wenn die Öffentlich Rechtlichen einerseits immer wieder versuchen, nur noch mehr Kohle einzutreiben, während gleichzeitig ein jeder mit Wohnung in Deutschland hochgradig dazu genötigt wird, diese Verkörperungen real existierender Diktatur in Deutschland, unter Strafandrohung zwangszufinanzieren.

    Geschichten aus einem Tollhaus, doch in Zeiten allgemein grassierenden Irrsinns fällt das schon kaum noch sonderlich auf.

Webmentions

  • Rundfunkbeitrag wird erhöht – Die Welt 15. März 2020

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