in Gesellschaft

Bei einem normal denkenden Menschen müsste bei der Erwähnung von Worten und Begriffen wie: „Profit-Sport“, „Internationales Olympisches Komitee“, „Doping-Kontrolle“ sofort Blut aus den Augen und Ohren fließen. Alles, was mit den Olympischen Spielen, mit dem so genannten „Sport“ geschieht ist so wahnsinnig und liegt außerhalb der Zone und Konzepte der menschlichen Logik, dass man darüber nicht einmal nachdenken will.

Um nicht schon wieder frustriert zu sein. Genauso versuchen wir, das Rib-Eye-Steak oder die Wurst nicht so tiefschürfend nachdenklich genau zu betrachten, damit uns die gewohnte Nahrung nicht plötzlich als die Kuh mit den traurigen Augen erscheint, um die man sich zuerst kümmert, endlich brutal durch Stromschlag tötet, dann auffrisst und verdaut. Etwas Ähnliches geschah mit den Olympischen Spielen im 20. Jahrhundert. Nur wenig mehr als Hundert Jahre waren genug für die Zeitgenossen, um das werthaltige Erbe der weisen Vorfahren in beinahe sinnloses Zeug zu verwandeln. Also, beginnen wir mit den antiken Prinzipien von Olympischen Spielen.

Die alten Griechen haben für die Dauer der Olympischen Spiele alle Kriege beendet. Wir auf dem heutigen Planeten versuchen, ganz im Gegenteil dazu, in jüngster Zeit den Beginn des Krieges mit dem Beginn der Olympischen Spiele zu koordinieren: Vielleicht merkt es ja dann keiner. Zum Beispiel, alle sitzen schon eine ganze Woche lang vor dem Fernseher, und dann: Man höre und staune, Südossetien und Abchasien sind schon im Besitz von Georgien! Eingemeindet! Es gibt ein Sprichwort, das eine unmittelbare Beziehung zu den Ideen des „Olympismus“ hat: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist!“. Die Erfahrung ist eine zuerst römische, aber für uns deswegen nicht leichter. Denn die meisten modernen Sportler, die ihr Geld bei diesen Olympischen Shows verdienen, müssen es für die Wiederherstellung der Gesundheit ausgeben, die durch übermäßiges Training und chemische Präparate geschädigt wurde. Diese Schamlosigkeit und Wahnsinn sind einfach unmöglich ohne Tränen zu betrachten.

Leider wissen wir über die antiken Olympischen Spiele nicht wirklich viel. Zum Glück haben wir noch die „Olympische Charta“ verfasst von einem Pädagogen und Freimaurer hohen Grades, Baron Pierre de Coubertin im Jahre 1894. Diese Charta hat noch niemand angefochten, aber ich denke, alles kommt zu seiner Zeit. Zu unbequeme Punkte kommen darin vor.

Olympismus ist eine Philosophie des Lebens, die den Gleichklang der Würde des Körpers, des Willens und Verstandes verherrlicht und verbindet. Indem er Sport grundsätzlich mit Kultur und Erziehung vereint, zielt der Olympismus auf die Schaffung eines Lebensstils, der auf der Freude am Bemühen basiert, auf dem erzieherischen Wert des guten Beispiels und auf der Achtung vor den grundlegenden universalen ethischen Prinzipien. Moderner Olympismus in seiner Philosophie verbindet wundersam den Gewinn der Pharma-Unternehmen, die die Doping- und „Sport-Drogen“ produzieren, die Herstellung sportlich modischer Kleidung und Produkte, den Werbe-Markt und die Komponente

Olympische Korruption, womit sich die sogenannten „Sport-Bürokraten“ beschäftigen. Letztere Korruption entsteht aus der Vermittlung des so genannten „Sport-Komplex der Minderwertigkeit“ an die verschiedenen Bewerber-Staaten, wodurch viele Länder in dieses Wespenhaus eintreten müssen und dafür spürbar berappt werden. Oder man berappt den kleinen Steuerzahler mit einer mehrfachen Wiederholung der Mantras über das unabdingbare Vorzeigenmüssen „des Prestiges des Landes“. Über irgendwelche ethischen Grundsätze sollten wir hier besser nicht mehr reden.

Ziel des Olympismus ist die Einstellung des Sports in den Dienst der harmonischen Entwicklung des Menschen und um eine friedliche Gesellschaft zu fördern, die sich für die Erhaltung der Menschenwürde einsetzt. Wer jemals in Kontaktmit der Welt der „großen Sport“ kam weiß, dass Profit-Sportler Kinder ohne Kindheit und Gesundheit sind. Sie haben nichts wirklich gelernt. Weder in der Schule noch beim Studium an der Hochschule. Die ganze Zeit über sind sie in einem Trainingslager oder bei Wettkämpfen. Sie haben keine Nieren mehr und keine Menstruation. Kinder gebären können sie sowieso nicht, wegen der spezifischen körperlichen Entwicklung und dem Einfluss von Medikamenten darauf… Und dann nach 22-25 Jahren intensivsten Sporttreibens sind sie am Ende ihrer Laufbahn völlig frei, niemand braucht sie mehr zum Vorzeigen und sie können auch nichts anderes. Gut, wenn sie das Geld sparen konnten. Harmonisch?

Die Tätigkeitder Olympischen Bewegung trägt vereinbarten, organisierten, konstanten und universellen Charakter und wird geführt unter der höchsten Autorität des IOC, allen Organisationen und Personen, die von den Werten des Olympismus inspiriert sind. Diese Tätigkeit erstreckt sich auf fünf Kontinente. Der Höhepunkt ist die Zusammenführung der Athleten der Welt beim großen Sportfest der vierjährigen Olympiade, den Olympischen Spielen. Die Olympische Bewegung wird analog den Erdteilen symbolisiert durch die fünf verschlungenen Ringe. Wenn wir mal das Gewäsch über die Olympischen Ringe ausschließen, bleibt nur „die höchste Autorität des IOC“, dessen unbeugsamen Willen wir jetzt in Russland sehen.

Das Recht, Sport zu treiben ist ein Menschenrecht. Jeder Mensch sollte das Recht haben, Sport zu treiben, ohne jegliche Diskriminierung und im Olympischen Geist, der Verständigung erfordert, den Geist der Freundschaft, Solidarität und des Fairplay. Organisation und Führung der Bewegung sollte von unabhängigen Sportorganisationen kontrolliert werden. Ein politisch sehr unreifer Charta-Punkt, nach dessen Lektüre sich sofort die Frage stellt: „Ich habe auf meinem Hof ein Sportgerät und an den Füßen Turnschuhe. Wofür gibt es nun überhaupt das Internationale Olympische Komitee und andere, nationale Sportorganisationen?“.

Mit der Zugehörigkeit zur Olympischen Bewegung ist jede Form von Diskriminierung gegenüber einem Land oder einer Person aus rassischen, religiösen, politischen, sexuellen oder sonstigen Gründen unvereinbar. Russlands 68 in Sippenhaft genommen disqualifizierte Sportler sollten zusammen kommen und diesen Punkt laut vorlesen. So dass es im IOC gehört wird. Aber im IOC wird niemand etwas hören wollen, weil sie nur wie gewohnt harmonisch fortfahren wollen.

Als Lösung gäbe es, wenn wir konsequent sind, nur das eine: Die Tür zuschlagen. Das IOC muss in Russland zur verbotenen Organisation erklärt werden, die die „Olympische Charta“ völlig diskreditiert hat. Dann müssen wir als Nächstes die Olympischen Spiele vergessen, als die erfolglose und falsche Idee von einem fragwürdigen französischen Freimaurer.

Eine Idee, der nichts gelungen zu sein scheint, weder sich zu schützen noch mehr als dieses eine reichliche Jahrhundert zu überleben, noch in sich etwas neues Positives zu entwickeln. Und wenn man bis zum Ende hin objektiv überlegt, ist der „Olympismus“ eigentlich verrottet bis auf die Wurzel. Baron Pierre de Coubertin war vielleicht nur ein ganz stinknormaler Revanchist. Er verheimlichte nicht, dass ihm das körperliche Training der französischen Soldaten nicht passte, die so schändlich den Franco-Preußischen Krieg verloren haben. Die Olympische Bewegung sollte wohl ein besseres Kanonenfutter für die faulen Schützengräben des Ersten Weltkriegs vorbereiten.

Wo hier, in diesem Kontext die Ursprünge des „Olympismus“ „Oh, Sport, du bist der Frieden!“ stecken soll? Das hatte ich nie verstanden und werde es wohl auch nie verstehen.

Quelle: kp.ru – Übersetzung: fit4Russland

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14 Kommentare

  1. Mit „Baron Pierre de Coubertin war vielleicht nur ein ganz stinknormaler Revanchist“
    erübrigt sich die Überschrift „Sinn der olympischen Bewegung im 21. Jahrhundert ist verkommen und völlig untergegangen“

    Der Idealismus hat, so ungern ich das auch schreibe,
    doch immer nur die Menschen verarscht und von ihnen Haltungen und Handlungen verlangt, die sie zu Handlangern anderer gemacht haben.
    Aufklärung hat nach Versuchen in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wieder einmal nicht geklappt .
    Es ist nur Lachhaft wenn heute der Westen als aufgeklärt dem mittelalterlichen Orient entgegengesetzt wird.
    Mit der Aufklärung stehts schlimmer als mit den olympischen Spielen
    und die sind ein Akt des Mißbrauches.

  2. Auch im klassischen Griechenland hat es solche Korruption gegeben, doch da die Olympischen Spiele auch etwas sakrales hatten, dauerten die Spiele etwa 1000 Jahre alle 4 Jahre. Nun sieht sich die USA als sakrosankt an und kann sich selber alle Dopings erlauben, so lange diese nicht nachgewiesen werden. Gleichzeitig macht sie mit einer ungeheuren Demagogie, alle Ihr den Rang streitig machenden Länder nieder.
    Das nächste Land wird China sein! Ob die Olympischen Spiele nach 2020 noch existieren dürfte fraglich sein.
    Gründe:
    1. die USA arbeiten voll auf einen Krieg mit Russland zu.
    2. die Arrogante Art, sich selber die Rechte zu nehmen, die sie anderen verweigern führt in ein Abseits.
    3. Es reicht eine Weltwirtschaftskrise.

    • Es wäre schön, wenn Pt.2 mal eintreten würde, aber die Marionetten und Axxx-Kriecher in Europa decken jede US-Sauerei !
      Phelps, der Armstrong der 2010er, darf auch immer weiter machen und trotz vielen Verdachtsmomenten, wird nicht ermittelt. So ein Russe oder Chinese wird da schon mal auf Verdacht gesperrt. Da braucht man denn auch keine Beweise, oder nimmt welche von rachsüchtigen Ex-Funktionären, ohne wirklich die Richtigkeit zu überprüfen.
      Der ganze McLaren-Propaganda-Bericht ist eine Farce und zeigt die ganze abscheuliche Scheinheiligkeit des Westens um von eigenen Tun abzulenken.

    • NO GO AREAS – 11.08.2016 – Die Polizei warnt vor „no go areas“ in Deutschland, die meist von muslimischen Bürgern bewohnt werden. In Berlin musste heute die Polizei mit 10 Beamten zu einem, im Normalfall, geringfügigen Einsatz ausrücken und standen 70 muslimischen Gewalttätern entgegen. Die muslimischen Täter pöbelten die Polizei an und wollten die Polizei aus ihren Vierteln mit Gewalt verjagen. „Haut aus unserem Viertel ab“ schrieen die Muslime. Die Deutschausländer hatten mit der Polizei eine große Schlägerei veranstaltet. Einige Täter wurden verhaftet und müssen mit Anzeigen rechnen. Soviel zur gelungenen Integration und doppelter Staatsbürgerschaft. Text teilen erwünscht!

    • 11.08.2016 Thomas de Maiziere hatte heute seine Vorschläge zur Bekämpfung des Terrors angekündigt. Meiner Meinung nach hat er gut geredet, aber ohne Lösungsvorschläge, die direkt den Terror bekämpft. Es wird hier an den Symptomen herum gedocktert, mit unausgegorenen Methoden, aber die Ursachen werden mal wider nicht bekämpft. Lockerung der Ärzteschweigepflicht zur islamischen Terrorverhinderung ist Quatsch. Es hat noch keiner gehört, dass ein zukünftiger muslimischer Terrorattentäter seinem Arzt die Tat angekündigt hätte. Dies würde der Attentäter wohlmöglich mit seinem Imam in den Moscheen besprechen. Nur dort, in den Moscheen und bei den Imamen, sollte die Regierung gesetzmäßig eingreifen. Nur in den Moscheen werden die Muslime zu Gewalttaten überredet. Außerdem haben wir jetzt schon eine ausreichende Gesetzgebung (Ärzte sind verpflichtet, Patienten zu melden, die sich selbst oder andere Schädigen wollen). Text teilen erwünscht!

  3. Nach der Logik sportlicher Schaukämpfe zu fragen ist abwegig. Es gibt keinen logischen Grund für schneller, weiter, höher, auch nicht für den Kampf um nationale Ehren. Mit dem Frieden hat olympischer Wettstreit auch nichts zu tun, da braucht es vielmehr einer Besinnung auf die Menschlichkeit, die überall in der Welt wenig gilt.

    Die harmonische Entwicklung des Menschen braucht eine moderate körperliche Bewegung. Die Grenzen der körperlichen Leistungsfähigkeit auszuloten, führt nur unnötig in die Gefahr der Schädigung des Körpers.

  4. die sportler sind nur noch unwichtige statisten , das ist eine rein wirtschaftlich orientierte veranstaltung , geschützt von polizei und militär deren kosten die kleinen leute bezahlen die sich von denen auch noch verprügeln lassen müssen !

  5. Deutschland gewährt jedem Flüchtling die Religionsfreiheit, die diese Menschen auch gerne zu ihren Vorteilen ausnutzen. Leider sind das dieselben Menschen, die anderen Menschen diese Religionsfreiheit absprechen, wenn die Religion nicht ihre eigene Glaubensrichtung ist. Wenn es darum geht, Burka zu tragen, Kinder zu heiraten, Mehrehen, Schächten, Kopftuch, Mitgiftzwang, Beschneidungen und vieles mehr, bestehen diese Flüchtlinge auf die in Deutschland geltende Religionsfreiheit. Dann bestehen sie auf die Scharia und wollen diese einführen. Wenn aber ihresgleichen, die Religion wechseln möchte, sich als Homosexuell zeigt, Zwangshochzeiten verweigern und vieles mehr, dann ist es mit der Akzeptanz andersgläubiger vorbei. Dann berufen sich dieselben Menschen wieder auf die Scharia. Familienangehörige werden bestenfalls verstoßen, Geschäftsleute gemieden und Menschen mit Gewalt auf Leib und leben bedroht. Nicht umsonst findet man keine muslimische Homosexuelle im Internet auf deutschem Boden. Nur Frankreich hat eine Moschee für Homosexuelle. Und was in Frankreich los ist, sieht ja jeder im Fernseher.