in Finanzsystem

In Deutschland wird es nach Meinung des bekannten Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz ab Herbst zu einer steigenden Zahl an Insolvenzen kommen. Über mehrere Monate, so Geiwitz gegenüber dem „Handelsblatt“, werde die Zahl der Insolvenzen permanent steigen. Die Regierung hatte im März die Antragspflicht für geordnete Insolvenzverfahren ausgesetzt. Ab Herbst müssen die Unternehmen Farbe bekennen. Da die Situation sich nicht verbessert hat bzw. sogar dramatische Züge annimmt, dürfte es zum großen Showdown kommen.

Gleichzeitig warnt Geiwitz – auch die Merkel-Regierung: „Ökonomisch gesehen wird sich Deutschland (…) keinen zweiten Lockdown leisten können.“ Das zeigt, wie weit wir inzwischen das gesamte System heruntergefahren haben. Vorsicht, so Beobachter. Die Mahnung knüpft an das, was bereits vor Wochen sichtbar war – noch sehen wir die Krise nicht….aber bald.

Krise kommt

„Die Zahl der Unternehmenspleiten soll laut Wirtschaftsexperten im ersten Halbjahr 2020 nicht etwa gestiegen, sondern im Vergleich zu 2019 gesunken sein. Wie ist das möglich, hören doch wir nahezu täglich von den dramatischen Auswirkungen auf die Wirtschaft wegen des wochenlangen Lockdowns? Insolvenz für Millionen Firmen und Kurzarbeit für Beschäftigte waren die Folge. Langsam fahren die Unternehmen wieder hoch, doch der Lockdown dürfte im Herbst das wahre Ausmaß der Krise offenbaren: Experten befürchten laut „Focus“ im Herbst eine wahre Pleiten-Welle in der Wirtschaft.

Warum aber soll die Zahl der Unternehmenspleiten gesunken und nicht gestiegen sein? Experten sind der Ansicht, dass die Milliardenhilfen der Bundesregierung das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens verschleiern. Sie führen die gesunkenen Insolvenzzahlen auf die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen in der Corona-Krise zurück: Die Milliardenhilfen sollten einen akuten Anstieg der Pleiten, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, verhindern und die Insolvenzzahlen stabil halten. Diesen Effekt hätten die Maßnahmen auch tatsächlich erreicht, so die Wirtschaftsexperten.

(…) Mit dieser Maßnahme (Verschiebung der Insolvenzantragspflicht) sollen Firmen geschützt werden, die massiv unter der Corona-Krise leiden. In der Corona-Krise dürfen Firmen Insolvenzen also später als sonst vorgeschrieben melden, erst im Oktober 2020. Experten befürchten, dass bis dahin eine Vielzahl von Pleiten aufläuft und sich dann erst das wahre Ausmaß der Krise offenbart.“ Retten Sie sich rechtzeitig – hier. 

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Kommentar

  1. Bis zur Bundestagswahl versucht man die Unterlippe über der Wasserkannte zu halten. Die CDU hat es ja sogar geschafft, während der Corona-Krise bis auf 40% zu kommen; das hätte man gerne konserviert bis zur Wahl und dafür wird nahezu alles getan. Der Bürger wird veralbert und vorgeführt. Ich wünsche mir, dass das Verschleierungsprogramm der GroKo gründlich daneben geht und die Menschen endlich erkennen, was hier wirklich abläuft. Aber und das tut weh, gerade die Presse hat da gewaltig Schützenhilfe gegeben. Gott sei Dank gibt es aber noch Presseunternehmen, die sich nicht „kaufen“ lassen.