in Finanzsystem

Der Kampf gegen das Bargeld setzt sich fort. Dies hatten wir hier mehrfach beschrieben. Nun werden die Äußerungen zum Thema offensiver. Die SPD hat sich über ihren Chef Norbert Walter Borjans nun erneut für eine Einschränkung ausgesprochen. Nachdem zuletzt der Geldwäsche-Skandal rund um die sogenannten FinCEN Files aufgedeckt wurde (in den Banken involviert sein sollen), meinte er gegenüber RTL/ntv:

„Es kann nicht sein, dass man in anderen Staaten Milliarden-Strafen bezahlen muss und in Deutschland kommt man mit ein paar Millionen davon“. Dabei sei auch eine Extrem-Maßnahme vorstellbar: Die Banklizenz könne entzogen werden. Eine weitere Maßnahme: Obergrenzen für die Nutzung von Bargeld.

Weiterhin könnten Immobilien bei uns in Deutschland bar gekauft werden, wobei dies das klassische Einfallstor für die Geldwäsche wäre. Gerade noch denkbar sei der bare Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs. Die Diskussion – praktisch einfach vom Zaun gebrochen, passt zu unserer Ankündigung:

„Immer wieder tauchen Artikel, Beiträge o.ä. auf, in denen davor gewarnt wird, dass Bargeld Schmierinfektionen möglich mache. Die Tendenz scheint recht eindeutig: Kreditkarten oder andere elektronische Zahlungssysteme seien „gut“, Bargeld sei in dem Sinne gefährlich und „Gold“ sei keine sichere Anlage. Die Kampagnen, so Kritiker, laufen genauso, wie es vorhersehrbar war.

Goldkauf anonym nicht mehr möglich

Wer Gold kaufen möchte, kann ab 1 Unze (übliche Münzgröße) schon heute nicht mehr anonym kaufen. Nur bis zu 2.000 Euro sind anonyme Käufe seit Anfang 2020 noch möglich – also hinterlassen Käufer in aller Regel beim Händler inzwischen ihre Adresse. Dies soll den Goldkauf unattraktiver werden lassen.

Tatsächlich aber berichteten Händler auch in den vergangenen Wochen von einem „Run“ auf das gelbe Edelmetall. Gold also ist noch beliebt – Bargeld aber wird inzwischen unbeliebter. Gewollt.

In Italien, so der jüngste Beschluss, wird es ab 2022 nicht mehr möglich sein, Geschäfte im Umfang von mehr als 1.000 Euro bar abzuwickeln. Andere Länder, so vermuten Beobachter, werden folgen. Dies hatte der Internationale Währungsfonds IWF in einem Beitrag vor Jahren bereits ähnlich gefordert und prognostiziert.

Worum geht es? Ein Erklärungsversuch sind die enormen Schulden, die sich jetzt innerhalb der EU und in den einzelnen Ländern türmen. Die Schulden werden nicht mehr aus den Staatskassen zurückgeführt werden können. Die Verschuldungsquote liegt bei mehr als 90 % des jährlichen Bruttoinlandsproduktes – und dies gilt als Schmerzgrenze.

Eine der Möglichkeiten, Schulden schnell loszuwerden, wird eine Währungsreform sein. Altes Geld – altes Geldvermögen also auch – wird durch Neuberechnung frei in eine neue Währung konvertiert. Dies wäre wesentlich einfacher, wenn es kein irgendwo gelagertes Bargeld mehr gäbe.“ Wichtig ist, dass Sie sich schützen können – gegen diese Art der Bargeldabschaffung und die Folgen davon.  

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Kommentar

  1. Und was sagen die Verschwörungstheoretiker ? Langsam kommt die Katze aus dem Sack, und wird klar, diese Pandemie ist vor langer Hand geplant worden

    • Das Monopoly-Spiel geht in die nächste Runde. Das Volk darf sich in der Badstrasse niederlassen und die Politiker haben für ewig die Schloßallee als Domizil.
      Mit diesen speziellen Würfeln der Regierung – was können wir da schon erwarten ..

  2. Es sind knapp 8 Millionen Arbeitnehmer in der gewerblichen Produktion plus Forst und Fischwirtschaft die alles was verteilt wird erarbeiten. Natürlich bezahlen alle AN Steuern und Abgaben.Alle die im ÖD oder Dienstleistung beschäftigt sind produzieren nichts was man mit Gewinn verkaufen könnte. Also diese knapp 8 Millionen werden weniger und damit auch die zu erarbeitenden Werte/Gewinne, die an den Staat abgeführt werden können, werden weniger. Gleichzeitig steigen die Ausgaben. Eine Milchmädchenrechnung wann das System kippen muß. Früher wurde der Arbeitsplatzabbau mit der Erhöhung der Produktivität ausgeglichen die stagniert aber seit Jahren in diesem Land. Da wir unsere tolle Währung auch nicht auf oder abwerten können bleibt nur das Schulden machen. Wo das alles endet? Im großen Crash wie viele Wirtschaftsexperten vorher orakeln? Oder läuft das einfach so weiter, weil eben Geld gedruckt wird. Nur, wenn immer weniger reale Werte der immer weiter wachsenden Geldmenge gegenüberstehen muß das System kippen. Erst wenn die Bäuche zu knurren anfangen und man in den vier Wänden fröstelt, kehren die Leute endlich in die Realität zurück.
    Dem Deutschen muss es erst richtig wehtun, bevor er zu denken anfängt.

    • Kommt der Realität sehr nahe. Nur mit dem Denken der Deutschen liegen Sie daneben. Das betreute Denken wird hier seit Jahren salonfähig gemacht, das sieht man an den Wahlergebnissen.