in Finanzsystem

Zehn ungeklärte Todesfälle in nur einem Jahr. Eine starke Bilanz würden einige Banker vielleicht jetzt sagen, doch nur solange bis sie merken, dass ihre eigene Berufssparte betroffen ist. Calogero Gambino ist bereits der zweite Banker der Deutschen Bank, der 2014 unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Die Todesart ist weitgehend geklärt, die Frage nach dem „Warum“ ist jedoch noch offen.

Calogero Gambino, New Yorker Chefanwalt der Deutschen Bank, ist tot aufgefunden worden. Seine Frau fand ihn erhängt an einem Treppengeländer in New York. Gambino, der nur 41 Jahre alt wurde, reiht sich damit in eine Reihe mysteriöser Todesfälle ein. Die Bank bestätigte den Tod des Mannes. Zuerst hatte das „Wall Street Journal“ davon berichtet. Demnach arbeitete der Anwalt elf Jahre für das Institut. Er sei mit den Rechtsstreitigkeiten der Bank im Skandal um Zins- und Devisenmarktmanipulationen befasst gewesen.

ies ist bereits der zweite Fall innerhalb der Deutschen Bank. Zu Beginn dieses Jahres hatte sich William Broeksmit in seiner Wohnung in London das Leben genommen. Broeksmit, der im Februar 2013 in den Ruhestand gegangen war, galt als rechte Hand des für das Investmentbanking zuständigen Deutschen-Bank-Co-Chefs Anshu Jain. Auch in diesem Fall war die Rede davon, dass er womöglich aus Angst vor Ermittlungen den Freitod wählte.

So wurde am 19. Februar James Stuart, früherer Geschäftsführer bei der amerikanischen National Bank of Commerce, leblos aufgefunden. Bei JP Morgan erwischte es innerhalb von ein paar Wochen gleich drei Mitarbeiter: JP-Morgan-Banker Li Junjie fiel ebenfalls im Februar vom Hochhaus seiner Bank in Hongkong. Der JP Morgan-Angestellte Ryan Crane starb zu Hause in den USA am 3. Februar, Ursache unbekannt. Er wurde nur 37 Jahre alt. Sein Kollege Gabriel Magee sprang Ende Januar vom JP-Morgan-Wolkenkratzer in London. Auch Tim Dickenson vom Lebensversicherer Swiss Re starb aus unbekannten Gründen kurz zuvor. Mike Dueker von Russel Investments stürzte tödlich von einem 15 Meter hohen Damm.

Mit Autumn Radtke ist auch eine Managerin der neuen virtuellen Währung Bitcoin unter den Toten. Radtke war Chefin der Bitcoin-Börse First Meta in Singapur, die Umstände ihres Ablebens sind unklar. Bereits seit Januar wird außerdem ein Finanzjournalist des Wall Street Journals vermisst. Trotz einer Belohnung von 10.000 Dollar, welche die Zeitung für Hinweise auf das Verbleiben von David Bird ausgesetzt hat, bleibt er unauffindbar. Richard Talley von American Title Services soll sich umgebracht haben, indem er sich selbst mit einer Nagelpistole acht Mal beschoss. Trotz der grotesken Vorstellung, dass man sich nicht nur einmal, sondern sieben weitere Male selbst mit einem solchen Gerät beschießt, gehen die Behörden auch hier davon aus, dass es sich um Freitod handelt. Das Stürzen vom Hochhaus wirkt dagegen kurz und schmerzlos.

Bei all den genannten Todesfällen sind die Gründe weitgehend unbekannt. Es gibt neben den Theorien, die von einem Selbstmord wegen möglichen Ermittlungen ausgehen auch mehrere durchaus abgründigere Thesen. Wie beispielsweise der Foxnews-Kolummnist behauptet, sei es so weit, dass die Banker zuviel wussten, auch über Korruption in der Regierung. Außerdem glaubt er, dass die ökonomische Situation um ein Vielfaches schlimmer ist, als Regierung und Medien berichten. “Wir laufen in einen ökonomischen Kollaps epischen Ausmaßes”, schreibt er auf der Webseite personalliberty.com. Dieses Wissen könnte die Banker auch dazu gebracht haben, selbst “vom Dach ihres Wolkenkratzers zu spazieren”. Auch über mögliche Morde wird spekuliert, Anhaltspunkte dafür gibt es jedoch kaum.

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Kommentar

  1. Wer sich acht mal mit einer Nagelpistole beschießen kann hat nachträglich einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde verdient. Meine Achtung der Herr, das schafft keiner so einfach… mal… eben… alleine…ohne Hilfe…
    Das die sich nicht alle zufällig selber ermorden kann man sich ja denken… wenn ich so viel Kohle besitzen würde wie die mit Haus am Strand irgendwo im Paradies schieß ich mir doch nicht mal eben die Rübe vom Hals… klingt nach Säuberung in bestimmten Kreisen und wer klärt es mal wieder auf ?
    00 Verschwörungstheortiker :D

  2. Nun, da denkt man, da kommt Druck von einer Gruppe, die mit der Bankerverbrecherszene aufräumen will, aber vielfach sind es doch eher solche, die als Zeugen/Insider der noch „höheren“ Kreise gefährlich werden können.
    Habe gehört, bei „Opfern“ aus dieser und anderen Szenen, ist es schwierig es als Selbstmord zu deklarieren, wenn diese z.B. auf einer Liste der jeweiligen Mafia (Italien, chines., jap. russ.) standen.
    3-4 jeweils tödliche Kugeln, hm, mal mal Selbstmord damit …

  3. „Wie beispielsweise der Foxnews-Kolummnist behauptet, …“ ist die Meinung eines Mitarbeiters dieses Mediums erwähnenswert? Scherz, oder?

  4. Kann das nicht glauben das diese Banker „aus Angst vor Ermittlungen den Freitod“ wählen denn ihre Anwälte würden das schon schaukeln. Zudem bekommen diese ja noch indirekten Zuspruch von der Regierung für ihre Machenschaften sonst würden diese viel heftiger dagegen vorgehen.
    Vieleicht ist ja ein „kühner Ritter“ unterwegs der auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgen will und diesen unmoralischen, menschenverachtenten Induvidien damit sagen will das es auch mal genug ist. Das würde dann auch nicht so in der Öffentlichkeit preisgegeben werden wegen der Anst vor Nachamern.

  5. Naja, ohne belastbare Beweise bleibt uns nichts als spekulieren.

    Ich vermute, dass es tatsächlich in Politik und Wirtschaft weitaus mehr Morde gibt, als die Bevölkerung je mitbekommt. Man darf ja nicht vergessen, da geht es um Miliardenbeträge und es wurden schon Menschen für weitaus weniger umgebracht.

    Auch haben diese Kreis ganz andere technische Möglichkeiten. Insofern wäre es nur logisch anzunehmen, dass Mord ein gängiges Mittel oder auch nur Drohmittel ist. Die Bandagen dort oben sind vermutlich knallhart.

    Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass Christian Wulf sich eine Art Bunker in seinem Keller bauen ließ und Claudia Roth mit einer Pistole in der Handtasche rumlaufen soll.

    • Um mal ein aktuelles Beispiel zu bringen:

      Nachdem Dipl. Ing. Helmuth Heinicke ein ganz simples und offenbar extrem effizientes Verfahren zur Algenölherstellung für jedermann zur freien Verfügung veröffentlicht hat, sind jüngst seine Videos, pdf-Dateien, Webseite und Name aus den Web-Suchmaschinen und von youtube praktisch unauffindbar verschwunden.

      Dieses Verfahren ist potent genug, um in Afrika das Wasser- und Ernährungsproblem wie auch weltweit das Energieproblem zu lösen. Das Ende des Petrodollarimperiums. Es war kostenlos für jedermann!

      Und was macht die Masse? Nichts. Totale Ignoranz. Verdammt, was ist los mit Euch? Herr Heinicke verdient Nobelpreis und Bundesverdienstkreuz!

      But they don´t care…

  6. Der Autor von „Professor Dr. Peter Yoda: Ein Insider packt aus“ hält sich verborgen, seit er als Mitglied des Frankfurter Clubs hervorragender Wissenschaftler die offenbare Ermordung von Kollegen anprangerte,die sich einfach nicht der Macht der Konzerne fügen wollten. In aller Welt sind die „Hitmen“ unterwegs. Glaubt etwa wer, Barschel und Möllemann wären Selbstmörder gewesen? Oder König Ludwig von Bayern?

    Eshat nichts mit dem Glauben an Verschwörung zu tun, wenn man davon auszugeht, dass im Interesse wirtschaftlicher Macht laufend gemordet wird. So war es schon immer.