Kommt der Strafzins? Welche alternativen Geldanlagen gibt es?

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat gestern den Leitzins auf ein historisches Tief gesenkt. Zum zweiten Mal binnen drei Monaten reagierte die EZB damit auf die Konjunkturschwäche im Euro-Raum und die drohende Deflation (Rückgang des Preisniveaus). Der Leitzins wurde damit im Euro-Raum um 0,05% auf jetzt 0,00% gesenkt. Zudem müssen Banken zukünftig einen höheren Strafzins zahlen wenn diese das Geld bei der EZB anlegen und nicht in Form von Krediten an die Wirtschaft und Verbraucher weitergeben. Der Strafzins für die Banken wurde von bisher 0,3% auf jetzt 0,4% angehoben. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass die deutschen Bankinstitute auch auf Guthaben der Verbraucher einen Strafzins festlegen könnten.

Ziel der Verbraucher: Zinserträge und/oder Wertzuwachs

Die Verbraucher können bereits seit längerem kaum noch Zinserträge für ihr Erspartes erzielen und müssen jetzt befürchten, dass auf das Guthaben zukünftig sogar Strafzinsen fällig werden könnten. Damit würden die Guthaben der Verbraucher faktisch um die Höhe des möglichen Strafzinses verringert werden. Bereits seit geraumer Zeit müssen sich die Verbraucher nach Alternativen umsehen wenn man mit seinem Ersparten noch Zinserträge oder Wertzuwächse erzielen möchte. Denn die Verbraucher betrachten zum einen die Zinshöhe aber zum anderen auch die Inflation (Anstieg des Preisniveaus) welche die Zinserträge wieder verringern.

Darauf setzen die deutschen Verbraucher

Die Verbraucher setzen in Deutschland überwiegend auf die klassischen Anlageprodukte wie Sparbuch, Tagesgeldkonto, Lebensversicherung oder Bausparvertrag. Laut Angaben von statista besitzen rund 50% der befragten Personen ein Sparbuch, eine Lebensversicherung oder private Rentenversicherung sowie ein Tagesgeldkonto. In Fonds investierten 2015 rund 31% und in Aktien nur 13% der befragten Personen. In eine Alternative wie beispielsweise Gold sogar nur 8% der deutschen Geldanleger die hier befragt worden sind. Der größte Anteil des Geldvermögens der deutschen privaten Haushalte liegt immer noch bei den Banken und Versicherungen. Mögliche Alternativen sind Fonds, Aktien und Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle.

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Welche Alternativen gibt es?

Viele Verbraucher haben sich in der Vergangenheit mit diesen möglichen Alternativen wenig bis gar nicht auseinander gesetzt. Die klassischen, bekannten Anlageprodukte wurden bisher oftmals von Generation zu Generation weitergegeben. Die veränderten Rahmenbedingungen machen es nun notwendig, sich über Alternativen zu informieren. Für die Verbraucher ist wichtig, sich zuvor über seine Bedürfnisse bei einer Geldanlage klar zu werden. Erst dann sollte man sich mit den verschiedenen Alternativprodukten auseinander setzen und diese mit seinen Bedürfnissen abgleichen. Wer sich diese aufwendige Arbeit ersparen will, sollte sich nach Beratern umsehen, die Spezialisten oder Experten auf ihrem Gebiet sind.

Was könnte sich ändern?

Die Verbraucher in vielen Nachbarländern oder in Übersee setzen bereits seit vielen Jahrzehnten auf Geldanlagen die in Deutschland noch sehr wenig genutzt werden. Die geänderten Rahmenbedingungen könnten das in naher Zukunft auch in Deutschland verändern. Es ist mit vielen Veränderungen in der Banken- und Versicherungswirtschaft zu rechnen, sollten die Verbraucher tatsächlich zukünftig vermehrt in andere Geldanlagen investieren.

Quellen: statista (de.statista.com)

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