in Finanzsystem

Der neue Lockdown ist da – oder in einer „Light-Version“. Wir erinnern daran, was dies nun für uns alle bedeutet – Wahrscheinlich werden die Schulden massiv steigen. Alle werden „zahlen“….

„Die Welt ist so hoch verschuldet wie nie zuvor, zumindest die öffentlichen Institutionen. Zu diesem Ergebnis kommt aktuell der Internationale Währungsfonds (IWF). Demnach werde die Staatsverschuldung international in diesem Jahr auf annähernd 100 des BIP (Bruttoinlandsprodukt) steigen. Auch im kommenden Jahr würde die Schuldenquote noch auf diesem Niveau bleiben, erwartet der IWF. Diese Zahlen dürften nach Ansicht anderer Beobachter noch leicht nach oben korrigiert werden müssen. Sie zahlen.

Zinsen bleiben extrem niedrig

Der IWF geht davon aus, dass die Summe der öffentlichen Zahlungen für das Virus insgesamt weltweit auf 11,7 Billionen Dollar steigen würden. Dies sind annähernd 12 % des weltweiten BIP. 50 % der Summe würden durch zusätzliche Ausgaben der Staaten entstanden sein bzw. durch fehlende Staatseinnahmen bspw. durch Kürzung der Steuerlast.

Zudem habe es Kredithilfen und Garantien gegeben sowie letztlich „Kapitalspritzen“, also das, was in Deutschland als „Überbrückungshilfe“ an Selbstständige und Freiberufler gezahlt wird.

Auch der IWF geht davon aus, die Folgen für die „öffentliche Finanzen“ seien „massiv“. Die öffentliche Verschuldung sei um 9 % gestiegen, wobei davon auszugehen ist, dass 9 Prozentpunkte gemeint sind.

Das alles bedeutet aus Sicht von Beobachtern, dass die Zinsen so niedrig wie möglich werden bleiben müssen. Denn die Staaten werden die Schulden bei auslaufenden Anleihen immer wieder verlängern müssen – stiegen die Zinsen, würde auch die Zinslast in ungeahnte Höhen steigen. Diese Mittel- und Langfristwirkung ist bis dato noch nicht in den Modellen inkludiert. Nur: Private Haushalte werden sich darauf einstellen müssen, dass a) die Geldflut immer wieder die Inflationsrate nach oben zu drücken droht und b) dazu führt, dass auch die Steuern wohl oder übel steigen werden. Wir gehen davon aus, dass schon 2021 sehr teuer wird. „

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