in Finanzsystem

Egal ob Ukraine-Krieg, Syrischer Bürgerkrieg oder Nahostkonflikt: Die Interaktive Karte von „poltec-magazin“ zeigt alle Krisenherde der Erde. Simpel zusammengestellt verdeutlicht die Karte, dass von einem Weltfrieden schon lange nicht die Rede sein kann. Zu viele Rote Markierungen stehen einer solchen Behauptung im Wege. Oder noch treffender; Die vielen Toten lassen die Mär vom endlich erreichten Weltfrieden zynisch wirken.

Kriege und Konflikte von Amerika bis China und von Europa bis Afrika

Elf Kriege und Konflikte zählt die Interaktive Karte von „Poltec“, und das obwohl nur die härtesten aufgenommen werden. Drogenkriege, Bandenrivalitäten und sich gegenseitig angreifende Milizengruppen werden nicht erfasst und dennoch gewährt die Karte einen fast schon zynischen Blick auf die Krisen dieser Erde. Afrika ist wohl der größte Konfliktherd, aber auch Europa erfährt aktuell in der Ukraine wieder Kriege.  Historisch gesehen dürfte die Karte wohl noch umso voller Wirken. Und dennoch: Was hier durch rote Markierungen gekennzeichnet ist, sind Situationen, die tausende Flüchtlinge und Tote hervorbringen. Tausende Menschen, die nur selten wieder sicher unterkommen.

Nicht genannte Ursachen

Die Gründe sind schnell gefunden und ebenso leicht benannt: „Die religiösen Feindschaften sind die Ursache“ oder noch viel leichter: „Dieser Mann bzw. Staat ist Schuld!“. Im Kleinen betrachtet machen solche Erklärungen teilweise sicher Sinn, und Religionskriege oder Anfeindungen zwischen verschiedenen Völkern sind bestimmt auch immer Teil einer Eskalation der Gewalt, doch bei der Gesamtbetrachtung fehlen oft die genauen Gründe. Ist die Welt wirklich so einfach zu erklären, dass man Religionen oder einzelne Staatsmänner als einzige Ursache für die kriegerischen Katastrophen dieser Erde nennen kann? Oder ist die Welt vielleicht doch komplexer? Sind die genannten Gründe vielleicht doch nur Spieler oder Teile eines Systems, das selbst der Übeltäter ist? Diese Frage wird selten gestellt und noch seltener beantwortet. Denn diese Frage ist ebenso komplex wie die Welt sie selber ist.

Der römisch-katholische Papst Franziskus wagte sich kürzlich an diese Frage ran und beantwortet sie scheinbar überaus deutlich:

„das derzeitige Wirtschaftssystem brauche ähnlich wie alle großen Reiche der Geschichte zum Überleben die Kriege. Da ein Weltkrieg unmöglich ist, führt man regionale Kriege. Durch die Produktion und die Herstellung von Waffen sanierten sich die großen Volkswirtschaften und opferten so Menschenleben zu Füßen des Götzen Geld.“

Es ist ein Erklärungsversuch der von den medialen, gesellschaftlichen und politischen Erklärungsversuchen abweicht. Er kommt aus ohne Religionen und ohne die Beschuldigung einzelner Staaten. Er nennt Ursachen auf die man nur kommt,wenn man die Weltkarte der Konflikte und Kriege von oben betrachtet. Und dazu braucht man keinen göttlichen Beistand von ganz oben, es reicht der gesunde Menschenverstand.

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