in Finanzsystem

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Unternehmen, das den momentan heiß begehrtesten Impfstoff überhaupt „gefunden“ hätte. Dieses Unternehmenspaar scheint das Duo BioNTech / Pfizer zu sein. Es vermeldete immerhin, dass der Impfstoff in 90 % aller Fälle schützen würde – dies haben die Studienergebnisse gezeigt oder sollen es gezeigt haben. Die Staaten stehen Schlange. Zahlreiche Regierungen und übergeordnete Instanzen wie die EU-Kommission möchten Impfstoff-Dosen, die in die hunderte von Millionen gehen. (AM)

Kämen Sie auf die Idee, in dieser Situation Aktien dieses Unternehmens zu verkaufen? Zumindest wäre dies überraschend. Der Chef von Pfizer, Albert Bourla, hat allerdings am Montag, als der Coup bekannt wurde (wie vorangekündigt) Aktien im Wert von fast 5,6 Millionen Dollar verkauft. Dies meldete die SEC, die US-Börsenaufsicht.

Seltsamer Vorgang

Noch erstaunlicher, dass er mit seinem Wunsch nicht alleine steht. Auch die Vizechefin Sally Susman hat Aktien verkauft. Der Wert: 1,8 Millionen Dollar. Die beiden Manager machten damit einen satten Gewinn mit, nachdem der Impfstoff-Erfolg verkündet worden war.

Der Deal fand nicht deshalb statt, weil der Kurs so stark stieg (solche Geschäfte müssen bei Insidern vorher angekündigt werden). Dennoch fragen sich kritische Beobachter, wie wahrscheinlich denn wohl der künftige Erfolg des Unternehmens sei – oder des Impfstoffs -, wenn leitende Angestellte sich nun schon vom Papier trennen?

Der Vorstandsvorsitzende hat zur Begründung ein klares „Verkaufsschema“ benannt, also Regeln, nach denen er verkauft. Dies wiederum würde dann natürlich unabhängig von Insider-Kenntnissen zur Studie erfolgen. Erstaunlich allerdings, dass der Mann nach der plötzlich so erfolgreichen Studie, die beispielsweise wenige Tage vorher zur US-Wahl offenbar noch nicht so weit war, nicht einfach die Aktienstrategie ändert. Er muss doch wissen, was passiert. Oder weiß er mehr?

 

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Kommentar

  1. Was da los ist? Das wussten schon die Nationalsozialisten in den 30-ger Jahren, was da los ist, denn bei ihnen hieß es „Der NS unterscheidet zwischen Staats- und Börsenkapitalismus, d.h. zwischen national schaffendem und international raffendem Kapital. “
    Das passt heute noch genauso gut wie damals, weil es einfach nur die Wahrheit ist.

  2. Corona ist ein großer Bluff – warum sollte nicht so ziemlich alles, was damit zu tun hat, nicht ebenso ein Bluff sein können? Die Strippenzieher in Big Pharma sitzen dabei in der ersten Reihe – beste Ausgangslage für das erfolgreiche Profitieren bei irgendwelchen Schweine-Aktionen.

    Nur leider schwappt die Politik hilflos und ohne Kurs auf dünnen Nußschalen, im Meer der großen Corona-Lügen hin und her – von dort zumindest ist kein Widerstand gegen sowas zu erwarten. Big Pharma wird eben gerade genauso Systemrelevant, wie es die Banken geworden sind, und solche ’Merkwürdigkeiten’ werden sich im gleichen Maße häufen, wie sie vertuscht oder verharmlost werden.

  3. Man muss akzeptieren, dass man nicht jeden erreicht und es immer einige Leute geben wird, die sich eine eigene Wahrheit zum Corona-Virus zurecht stricken. Wichtig ist aber, neben der Überzeugungsarbeit, die geltenden Regeln durch zu setzen. Wenn nötig auch mit empfindlichen Bussgeldern. Warum sollte man in der aktuellen Situation Maske- und Abstandsverweigerer anders behandeln als Raser oder Rote-Ampel-Ignoranten. Da wird auch nicht toleriert, wenn jemand meint, das Ausleben seiner persönliche Freiheit erlaube die Gefährdung anderer Leute.