in Finanzsystem

Seit Jahrzehnten hat das Thema Geld die Medien und Menschen nicht mehr so beschäftigt wie seit Anfang dieses neuen Jahrtausends. Schulden, Krisen, Crashs, Bankrotte, Pleiten und Sparen, Sparen, Sparen sind die Themen die uns heute so dominant beschäftigen. Wie konnte es dazu kommen? Wie kam es zu den vielen Schulden? Sind wir schuld an diesen Schulden? Sind wir die Schuldner dieser Schulden? Was ist aus unserem Geld geworden? Dient das Geld noch uns oder sind wir schon längst die Sklaven des Geldes? Das möchte ich mit Ihnen im Folgenden betrachten.

Was ist eigentlich Geld?

Das Wort „Geld“ leitet sich vom indogermanischen Wort „Ghel“ (Gold) ab und wurde später im Althochdeutschen zu „Gelt“, was von Vergeltung im Sinne von Vergütung herrührt. Es ist der Name für ein Tauschmittel, das uns das Leben erleichtern sollte.

Anfänglich bestand das Geld noch direkt aus Gold, Silber, anderen Edelmetallen oder wertvollen Dingen wie z.B. Salz. Erst viel später kam dann das Papiergeld in Mode, das ursprünglich ebenfalls nur eine Erleichterung sein sollte. Ein Geldschein oder eine Banknote war aber immer eine Bescheinigung, die für etwas gegolten hat – in der Regel für Gold. Für Gold also, das z.B. bei einer Bank hinterlegt war.

Geld war also lange Zeit Gold oder durch Gold gedecktes Papiergeld. In der mehrtausend jährigen Geschichte des Geldes war das auch tatsächlich ca. bis zum Beginn des 1. Weltkriegs der Fall. Diese Deckung des Geldes durch Gold nannte man Goldstandard. Zur Finanzierung der enormen Kosten des 1. Weltkriegs wurde dieser Goldstandart „vorübergehend“ ausgesetzt – erstmals wurde Geld gedruckt, für das keine Golddeckung vorhanden war. Es war geplant, nach dem Krieg wieder zu diesem Goldstandard zurückzukehren, doch war die Verlockung für die internationalen Bankiers zu groß. Das System des ungedeckten Geldes wurde weiter forciert. Das Geld verlor seine Deckung und seinen Wert. Es entstand eine „Geldblase“ deren Auswirkungen in den Weltwirtschaftskrisen von 1918 und 1929 kulminierten. Die meisten Menschen verloren in diesen Krisen ihr gesamtes Vermögen. Frust, Armut, Arbeitslosigkeit und Verzweiflung der Menschen bereitete in der Folge den Nährboden für das Deutsche Reich und das Drama des 2. Weltkrieges. Zahlen und Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass wir uns heute in einer ähnliche Situation befinden wie vor dem 1. und 2. Weltkrieg.

Was mit unserem Geld geschieht ist deshalb wichtig und sollte uns nicht kalt lassen.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde eine teilweise Golddeckung des Geldes beschlossen und die Regeln dafür im Bretton-Woods-System festgelegt. Als Bretton-Woods-System wurde das neu geordnete internationale Währungssystem von festen Wechselkursen bezeichnet, das vom goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung bestimmt war. Doch in den 70er Jahren wurde (übrigens wiederum wegen den Kosten eines Krieges – dieses Mal der Vietnamkrieg) auch dieses System wieder aufgegeben, so dass sich von da an wieder in zunehmendem Maße ein System des ungedeckten Geldes entwickeln konnte.

Heute ist der US-Dollar kein Geldschein mehr. Als der US-Dollar noch ein Geldschein war, war auf ihm zu lesen: „Covered in Gold“ – also durch Gold gedeckt und jederzeit gegen Gold einlösbar. Auf dem US-Dollar von heute steht: „In God we trust“ – also auf Gott vertrauen wir.

Auch der Euro ist kein Geldschein mehr, denn er gilt für nichts und ist durch nichts gedeckt. Im Buch der Deutschen Bundesbank über den Euro, das zu dessen Einführung herausgeben worden war,  ist auf S. 48 zu lesen: „Der Euro ist eine reine Papierwährung, also nicht durch Gold oder andere Edelmetalle gedeckt. Für Euro-Bargeld besteht keine Einlösungsverpflichtung in andere Werte.“

Stattdessen wird dieses „Geld“ durch ein Copyright der Europäischen Zentralbank (EZB) geschützt. Wenn Sie genau darauf achten, finden Sie das Copyright Zeichen auf jedem Euro-Schein.

Solches Geld, das nicht mehr durch andere Werte gedeckt ist, kann natürlich beliebig „geschöpft“ oder erschaffen werden. Deshalb spricht man auch von „Fiat-Money“, nach dem lateinischen Ausdruck für „Es werde“. Es werde also Geld.

Sicher haben Sie schon einmal im Wirtschaftsteil der Zeitungen davon gelesen, dass die Notenbanken „ihre Bilanzen verlängert“ hätten. Hinter diesem harmlosen Ausdruck verbirgt sich nichts anderes als die Tatsache, dass Notenbanken neues Geld geschaffen haben. Ob die amerikanische Notenbank (FED), die Europäische Zentralbank (EZB) oder die Schweizerische Nationalbank (SNB) – alle haben sie ihre Geldmenge seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise vervielfacht. Was Laien unerklärlich scheint – die Notenbanken können dieses Geld buchstäblich aus dem Nichts schöpfen. Und dazu müssen sie es nicht einmal mehr drucken, ein einfacher Buchungssatz an einem Computer genügt.

Dabei verlängern die Zentralbanken ihre Bilanzen nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil sie ihrer Rolle als Kreditgeber in letzter Instanz (Lender Of Last Resort) Rechnung tragen müssen. Wenn Geschäftsbanken Pleite gehen, dann können sie sich bei der Zentralbank neues Geld leihen. Amerikanische Immobilien- und Eurokrise haben dafür gesorgt, dass viele Banken auf diese Nothilfe angewiesen waren und immer noch sind.

Der rasante Zerfall der US-Immobilienpreise 2007 hatte zur Folge, dass die dazugehörenden verbrieften Hypotheken ebenso rasant an Wert verloren. Hypotheken, die einst sicher waren, waren fast über Nacht nichts mehr wert. Viele Banken saßen damals auf Bergen dieser Papiere. Andere haben heute große Posten von Staatsanleihen europäischer Defizitsünder in ihren Büchern. Auch diese galten bis zur Eurokrise als sicher. Doch inzwischen sind diese Staatsanleihen ebenfalls extrem in ihrem Wert gefallen. Nun werden Banken, die de facto Pleite sind, zu einer tickenden Zeitbombe. Sie können eine Kettenreaktion auslösen, die das gesamte System zum Einsturz bringt. Um dies zu verhindern, haben die Zentralbanken als Lender Of Last Resort, die gefährdeten Banken und inzwischen sogar Staaten durch Schaffung solchen neuen Geldes gerettet.

Vom Geld zum Schuldgeld

Als es noch einen Goldstandard gab, wäre eine solche Verlängerung der Bilanzen nicht möglich gewesen. Ein Goldstandard bedeutet nämlich, die Zentralbank muss jederzeit die Landeswährung zu einem festen, nicht veränderbaren Kurs  gegen Gold eintauschen. Gold ist nur begrenzt vorhanden und fälschungssicher, deshalb ist eine Ausweitung der Geldmenge in diesem System sehr schwierig. Unter dem Regime eines Goldstandards, wie er bis zum 1. Weltkrieg Gültigkeit hatte, wäre es daher wahrscheinlich zu einem bombastischen Bankencrash gekommen, aber niemals zu einer Explosion der Staatsschulden wie sie uns heute beschäftigt.

Der Nachteil des Fiat-Money-Systems ist es nämlich, dass bei der Schaffung neuen Geldes immer auch eine Schuld begründet wird – ein Kredit also, für den dann wiederum Zinsen fällig werden.

Und Zins und Zinseszins ist eine verheerende Nebenwirkung unseres Geldsystems, der wir uns leider viel zu wenig bewusst sind. Er führt dazu, dass sich das Geldvermögen oder wie man auch sagt die Geldmenge ebenfalls von ganz alleine oder eben auch aus dem Nichts, nicht linear entwickelt, sondern exponentiell. Die Wirkung ist die gleiche wie beim Märchen vom Höfling, der dem persischen König ein Schachbrett schenkte und sich als Gegenleistung auf dem ersten Feld ein Reiskorn wünschte und auf dem jeweils nächsten Feld die doppelte Anzahl an Reiskörnern. Also 1, 2, 4, 8, 16 usw. Lange geschieht nichts Aufregendes. Doch ab einem gewissen Punkt steigt die Kurve plötzlich steil an, und das System wird unkontrollierbar. Schon lange vor der 64-zigsten Verdoppelung – also dem letzten Schachfeld – sind unvorstellbare Größenordnungen erreicht. Ähnlich verhält es sich mit Zins und Zinseszins, der – je nach Höhe unterschiedlich schnell –  aber laufend zu Kapitalverdoppelungen führt. Schon ein Zinssatz von z.B. 7 % führt mit Zins und Zinseszins ca. alle 10 Jahre zu einer Verdoppelung des Kapitals oder eben von Schulden.

Laufende Verdoppelungen – also sogenannte exponentielle Entwicklungen sind am Ende aber immer desaströs. Sie entladen sich in einem Zusammenbruch, einem Crash oder durch totale Zerstörung – egal ob bei Krebserkrankungen, bakteriellen Infektionen, Schädlingsplagen, atomaren Explosionen oder eben im Finanzsystem.

Die Geldmengenentwicklungen und die Entwicklung der Staatsschulden in den USA, Japan und Europa sind deckungsgleich und zeigen eine perfekte exponentielle Entwicklung, wobei wir uns nun schon seit einigen Jahren in dem Bereich der Kurven befinden, wo diese bereits steil ansteigen.

So verkommt unser Geldsystem immer mehr zu einem Schuldgeldsystem. Die Geldmengen werden nahezu unkontrolliert ausgeweitet, der Wert des Geldes wird ausgehöhlt, die Schulden sprießen an allen Ecken und Enden ins Unermessliche und plötzlich wird uns bewusst: Ohne dass wir je einen Kredit aufgenommen haben oder einen Vertrag unterschrieben haben, sind es plötzlich unsere Schulden.

Geld das vorher gar nicht vorhanden war, von den Zentralbanken aus dem Nichts geschaffen wurde, begründet nun Schuld- und Zinsverpflichtungen der Allgemeinheit.

Wofür das Geld dabei ausgegeben wird, spielt dabei keine Rolle. Ob es Ausgaben sind, die der Allgemeinheit dienen (Soziales, Bildung, Infrastruktur usw.) oder Ausgaben deren Nutzen zumindest zweifelhaft ist (z.B. Krieg und Rüstung) – am Ende erhält die Allgemeinheit die Rechnung präsentiert. Mit Zins und Zinseszins.

Der zusätzliche Haken an der Sache ist, dass die Bürger, die schlussendlich für die Schulden bürgen, in vielen Fällen die Hoheit über die Zentralbanken längst verloren haben. Denn diese sind meist nicht mehr in den Händen der Bürger und des Staates, sondern in den Händen von Geschäftsbanken und privaten Bankiers.

In letzter Konsequenz gibt es also private Banken und Privatpersonen, die die Möglichkeit haben, Geld aus dem Nichts zu schaffen und die Bürger – uns – dafür in Haftung zu nehmen, für Zins und Kapital.

Mayer Amschel Rothschild – der Urvater aller Privatbankiers hat einmal gesagt: „Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

Und so ist es auch geschehen. Wir haben die Kontrolle über „unser“ Geld verloren und sind dabei, auch die Kontrolle über unsere Staatshaushalte zu verlieren.

Überall müssen plötzlich „wir“ sparen. Am Sozialsystem, an der Altersversorgung, am Gesundheitssystem, an Bildung und Kultur, an der Infrastruktur unserer Staaten u.s.w. u.s.f.

Und alles nur, um unseren Schuldtilgungs- und Zinszahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, um unsere Bonität und unser „Rating“ aufrechterhalten zu können.

Doch diese Situation lässt sich nicht ewig weiterführen.

„Durch die Verschuldung der Haushalte bzw. der Staaten kommt es sowohl zur Versklavung großer Teile der Bevölkerung als auch einzelner Länder, die sich nur durch einen Schuldenerlass (siehe Griechenland), durch Krieg (siehe 1. und 2. Weltkrieg) oder durch Vernichtung der Vermögenswerte (siehe Weltwirtschaftskrisen am Anfang des vorigen Jahrhunderts) davon befreien können“, schreibt Franz Hörmann, Professor für Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien in seinem Buch „Das Ende des Geldes“. Wegen des durch den Zinseszins verursachten exponentiellen Wachstums der Schulden wird das Fiat-Money-System in dem wir leben tödlich, sobald die Schuldenlast steil anzusteigen beginnt, wie es inzwischen heute der Fall ist.  Die Lösung könnte folgerichtig nicht primär in der Reformierung des Zentralbanksystems, sondern in der Abschaffung des Zinses liegen.

Das mag auf den ersten Blick erstaunen, doch es gab in der Geschichte der Menschheit immer Geldsysteme ohne Zins. So ist das Zinsnehmen noch heute im Koran (Islam) verboten und war es auch im Alten Testament. Das Verbot des Zinsnehmens galt lange Zeit auch für das Christentum und wurde erst im 16. Jahrhundert durch Heinrich VIII nach seinem Bruch mit dem Papst legalisiert.

Und es gibt die Geldsysteme ohne Zins auch heute noch bzw. sogar wieder vermehrt in Form von Regionalgeld oder Komplementärwährungen wie dem Chiemgauer in Deutschland oder dem VTaler im österreichischen Vorarlberg.

Die Ende 2013 verstorbene Margrit Kennedy war die führende Vertreterin der Regionalgeld-Bewegung Deutschlands. Sie hat ein Büchlein mit dem Titel „Occupy Money“ veröffentlicht. Kennedy rechnet darin mit einem baldigen Kollaps des bestehenden Geldsystems und hofft deshalb, dass die Regionalwährungen als Rettungsboote für die Menschen dienen können, wenn es so weit ist.

In meiner Funktion als Vermögensberater empfahl ich immer auch Anlagen in Gold und Silber und den Kauf von sogenanntem Währungsgold – also von Gold in kleinsten Stückelungen – nicht zu vergessen. Spätestens wenn das Geldsystem kippt, dient dann auch solches Gold als Rettungsboot und als ideale (bestens und weltweit bekannte und bewertbare) Währung. Im Übrigen – ebenfalls eine Währung ohne Zins.

In meinem letzten Artikel, den ich am 4. März hier veröffentlicht habe, habe ich u.a. auch von der Gefahr der Singularität gesprochen: Staatsschulden und Geldmengen tendieren gegen Unendlich (= stark ansteigende exponentielle Kurven), Wachstum und Zinsen tendieren gegen Null – das Zinssystem schafft sich also selber ab. Und wie zur Bestätigung dieses Szenarios, erfolgte nur wenige Tage später eine Zinssenkung der EZB (Europäischen Zentralbank) von 0.05 auf 0,0 % bei gleichzeitiger Ankündigung, die Geldmengen noch stärker als bisher auszuweiten.

Könnte das also eine Lösung für die Probleme unseres Geld- und Wirtschaftssystems sein – die Abschaffung oder Änderung unserer Zentralbanksysteme bzw. die Abschaffung oder Änderung unseres auf Zins und Zinseszins basierenden Geldsystems?

Wo immer auch die richtigen Lösungen zu suchen sind, eines ist völlig klar: Wir müssen die Hoheit und Kontrolle über unser Geld wieder zurückerobern. Geld muss wieder für etwas (Greifbares / Reales) gelten. Das Geld muss wieder uns gehören und uns dienen. Und nicht von anderen, unkontrollierbaren Kräften und Mächten aus dem Nichts geschaffen werden können, um uns am Schluss zu unterjochen und zu entmachten.

Entwürfe für solche (Geld-)Systeme, die wieder allen Menschen dienen und nicht nur einer kleinen Finanzelite, gibt es.  Darüber möchte ich hier noch später berichten. Zuerst werde ich mich im nächsten Artikel aber noch genauer mit dem Thema „Gold“ beschäftigen.

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Kommentar

42 Kommentare

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  1. …und in handlichen Münzen durchaus zur Zahlung mittlerer bis größerer Beträge geeignet.
    Ansonsten ist auch Silber sehr attraktiv und aus meiner Sicht gegenüber Gold unterbewertet. Jetzt entspricht eine Unze ca. 15 € (es gibt auch kleinere Münzen) und damit ließen sich gut die kleineren Zahlungs-Beträge abdecken.
    Ist ja jetzt auch nichts Neues oder Experimentelles – Gold und Silber waren ja schon tausende Jahre lang praktisch Weltwärung.
    Ich weiß echt nicht, warum ein Staat daran mit irgendwelchen Beschiss-Schuld-Papiergeld-Systemen herumverschlimmbessern dürfen sollte…

    • Stimme ich voll zu ! Auch für Sammler gut geeignet. Immer mal ein paar Münzen kaufen und in einer Dose oder Schachtel aufbewahren. Mit den Jahren sammelt sich da einiges zusammen. Für Kleinsparer gut geeignet !!!

    • … und wie sieht mein Wechselgeld aus ? Goldstaub !?
      Wie zahlt man mit einer Münze die einen Einkaufswert von z.B. 25,- € hat, eine Ware im Wert von z.B. 18,95 € ? Oder müssen die Warenwerte den gießbaren Münzen angepasst werden ?
      Und wer sollte diese wirtschaftliche Umstellung durchführen – nur Deutschland ?!
      Ich kann mich nicht entsinnen, dass es jemals eine Währungsreform gegeben hat, bei der eine Aufwertung stattgefunden hätte, bislang wurde beim Währungstausch vom Verbraucher immer draufgelegt ! So auch beim Tausch von DM in EUR, nur dass diese Geldentwertung schleichend eingefädelt wurde. Binnen 2 Jahren waren die Preise um 30% gestiegen, binnen 5 J. dem Vorniveau angepasst, womit die DM einen nachträglichen Verlust von 50% erlitt

      • Goldstaub hast Du wohl in den Augen? Wenn Du mal lesen würdest, bräuchtest Du nicht so viel Unfug zu schreiben. Eine Unze Silber (31,1 g / 15 €) ist eine ziemlich fette Münze. „Es gibt auch kleinere Münzen“.
        Du kannst auch noch Kupfermünzen nehmen, wenn Du unbedingt immer jedes Brötchen einzeln kaufen willst. In Deinen Portemonnaie sehe es also ganz genauso aus, nur dass die großen Scheine Goldmünzen wären und Dein Geld tatsächlich einen Wert hätte.
        Einführen muss das keiner, die Leute müssen nur mal anfangen nachzudenken. Ich nehme schon lange Gold, Silber und Bitcoin an ;-)

  2. Gute Zusammenfassung der Ursachen des Geld-Kollapses. Die durch das korrupte Zinssystem ins Unermessliche wachsenden Kapitalkosten werden das Geldsystem implodieren lassen.
    Die Golddeckung ist nach meiner Meinung auch keine Lösung, es ist eine illusionäre Deckung und verstärkte in frühere Krisen, weil die Geldmenge auch in dringenden Fällen nicht ausgeweitet werden konnte.
    Die Notenbank sollte – um die angestrebte Preis- und Wertstabilität zu erreichen – die Geldmenge dem jeweiligen Bruttosozialprodukt anpassen können. Dazu braucht sie aber nicht nur die Kontrolle und über die Geldmenge, sondern auch Steuerungsinstrumente für die Umlaufgeschwindigkeit, eine in den Wirtschaftswissenschaften stark vernachlässigte Grösse.

    • Ja, das stimmt, man sollte immer nur soviel ausgeben können, wie man auch erwirtschaftet u/o gespart hat.
      Aber stellt euch mal unser Land vor, wenn immer nur soviele Kredite vergeben worden wären, soweit die Golddeckung gereicht hätte. Ich glaub, da wären wir über den Status „Armenhaus“ nie hinausgewachsen. Mir fällt da nur eine Lösung (?) ein: Reiche und Superreiche enteignen, weil bei denen hängt ja das ganze erwirtschaftete Vermögen fest !
      Oder Megatonnen Gold fördern und zu einem Spottpreis die Staatskassen auffüllen, sind so alle gesättigt, den Goldpreis wieder anheben. Von da an vernünftig haushalten !
      Oder die Staaten und damit die Völker per Schuldenschnitt entschulden. – Was im Endeffekt auf’s Selbe rausläuft !

    • Unsinn, jede Zentralbank ist und bleibt korrupt. ausserdem weiss kein Mensch auf der Welt welche Geldmengengrösse und Zinshöhe zur gegebenen Zeit die richtige ist, kann auch nicht wissen, es gibt zu viele Variablen die nicht abzuschätzen sind. Die Vorschläge solcher Schrlatane wie Hörmann oder Zorn, sind völlig daneben. Nur die Abschaffung der Zentralabanken und Verbot der Manipulation der Geldmengen und des Zinses kann in Verbindung mit Golddeckung funktionieren. Hörmann ist übrigens privat Pleite und möchte die Probleme des Geldsystem lösen, lachhaft.

      • Die Lüge, dass wir Inflation brauchen und die Geldmenge in „Kriesen“ erweitert werden müsse halten sich wirklich hartnäckig! Da scheint die Staats-Propaganda ja die Vernunft bei Vielen erfolgreich ausgeschaltet zu haben…
        Wir haben übrigens keinen Gold-Standard mehr, weil Nixon den Vietnam-Krieg anders nicht hätte „bezahlen“ können. Gold als Geld verhindert also Kriege.
        Und was wäre so schlimm daran, wenn sich Güter aufgrund steigender Produktivität (logischer Weise) verbilligen?
        Hilfe, ich bekomme mehr für mein Geld! Liebe Zentralbank, raube es mir bitte bitte mit Inflation!
        Dummokratie ist schon was Feines…

  3. Geld ist das ,was die Arbeitsleistung der Menschen
    in die Hand der Elite bringt
    – Geld so wie es heute von der Finanzindustrie gehandhabt wird .
    Und wird die von der Finanzindustrie geforderte Abschaffung des Bargeldes umgesetzt und das Digitalgeld zur einzigen legalen Zahlungseinheit ,
    ist jeder Mensch ein Sklave der internationalen Finanzindustrie .

  4. Grundsätzlich liegt der Autor ja nicht falsch, aber insgesamt ist der Artikel etwas übertrieben. Der Zinseffekt ist gar nicht so groß wie er immer gemacht wird. Auf den Nahdenkseiten war vor Jahren ein Artikel dazu (http://www.nachdenkseiten.de/?p=10530)

    Außerdem muss man immer einen Zusammenhang beachten. Auch wenn die Finanzintermediärtheorie für die Banken inzwischen widerlegt ist, so gilt immer noch:
    Es gibt kein Sparen ohne Schulden. Es muss also Schulden(nicht unbedingt mit Zinsen) geben, damit gespart werden kann, sonst würde die Wirtschaft kollabieren.

    • Stimmt schon, doch was nützt es wenn die Schulden (natürlich im volkswirtschaftlichen Sinne), nicht getragen werden und somit nicht mehr an der Geldschöpfung teil nehmen können ? Das System ist einfach fatal und sollte eine 200 Grad Wendung erzielen !

    • richtig, Zins ist nur Problem bei Fiat money System, bei einer goldgedeckten Währug ist es ein wichtiger Regulator des Kreditmarktes. Aber auch heute ist er nur das kleinere Übel, um so mehr bei den Negativzinsen, etwa 7 Billionen $ Anleihen haben bereits weltweit einen Negativzins, die Ausweitung der Geldmengen wird vor allem durch die Kreditgewährung beschleunigt.

    • Korektur,
      richtig ist nur der erste Abschnitt.
      Auch Schulden ohne Zins können den Kollaps nicht verhindern, wie man gegenwärtig sieht sogar mit Negativzinsen gibt es keine Besserung.

      • Das ist ein Dummzeug. Du Finanzexperte musst mal was machen: denken. Denken. Das Wort Negativzins ist das Ergebnis von Dummheit. Und die versteht es. So wie du. Ihr seit Kaspar in einem Theater, die Bühne ist genau die, die Dummheit gelernt hat. Leg dein Geld mal an. In etwas was nichts macht und liegt und glänzt. Dann wirst du merken wie dumm du bist. Geld hat nichts mit dem zu tun was man macht. Alle die nichts machen, sind davon abhängig. Die es verstehen und es nicht haben, sind die die Negativzinsen verstehen. Geld ist Zweck von Dummheit. Und Mittel für die die euch Kaspar Negativzinsen und Gold, Werte und Geld in Zusammenhang bringen.

        • @CLCL
          kleine Frage, für was steht das CL? Clueless Loser etwa? Das könnte passen. Ich muss dich enttäuschen Bubeli, Dummheit wird nicht gelernt sondern geerbt, wie man sieht, haben deine Eltern nicht gerade viel abgegeben.
          “ Leg dein Geld mal an. In etwas was nichts macht und liegt und glänzt. “
          na ja, wieder voll daneben, Gold macht nämlich etwas, nämlich den Wert erhalten.
          Es ist mir schon klar, dass du kein Geld brauchst, in der Heilanstalt könntest du es sowieso nicht ausgeben, dort bist du völlig „unabhängig“.

          • Was ist denn deine Schwester wert ? Hat die auch nen Preis ? Werte und Geld. Dummheit. Dummheit merkt noch nicht mal das Preise nie erhalten bleiben. http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/Chart

            Und ne kleine Sache noch: Geld vermehrt sich in dem es liegt oder oder angelegt liegt ? Du widerlicher dummer Mensch. Du gehörst mal nach Bangladesh in ne Gerberei. Dann verstehst zum ersten Mal deinen unsäglichen Bullshit, auf dessen Grundlage Pimmel wie der Autor und du von vermehren von Geld und Zinsen, und Gold. Das gute ist. Die die dir das beigebracht haben, werden dafür sorgen das du an der gleichen Stelle landest wie die in der Gerberei, zeitnah.

          • @CLCL
            es wundert mich nicht dass du das CL doppelt schreibst, es hat bestimmt Sinn. Schwester habe ich leider keine, die würde sich aber kaum mit einem Clochard abgeben der „unabhängig“ vom Geld ist und Mühe hat, Dank seinem IQ, sich die Schnürsenkel selber zu binden. Offensichtlich hast du Mühe einen eifachen Text zu verstehen, mir Dinge in den Mund zu legen um sie zu widerlegen gehört in die Kategorie Demagoge-Anfänger. Du solltest einen Zacken zulegen Bubeli, damit könntest du höchstens auf dem Wochenmarkt auftreten oder bei den Schaustellern anheuern.

  5. Geld ist Scheisse so wie der Autor. Geld ist kein Tauschmittel um allen das Leben zu erleichtern. Geld ist Mittel um alles zu kaufen für die die es haben, Geld macht Preise. Solche wie der Autor die nicht arbeiten, die die arbeiten sind deine Zinsen du Finanzheinz. Die die arbeiten und nichts bekommen sind zu dumm oder haben keine Chance, der Autor hatte eine. Dein Tag hat 24 h, nimm dir ne Schaufel, mal schauen wie lange es bis zur Million dauert. Und etwas was liegt und glänzt und Preise hat, nichts macht, ist das gleiche. Geld ist

    • du irrst dich, Geld ist nicht Scheisse,bei deinem Hirn bin ich mir allerdings gar nicht so sicher. Das Problem, die Papierchen die Euro oder Dollar heissen, sind eben kein Geld, sondern Schuldscheine.

      • Du bist ein „intellektueller“ Dummer, abhängig von Scheisse und hast es sogar verstanden. Deine Dummheit ist genau die Grundlage dafür, das es funktioniert. – Können uns mal treffen und dann bekommst mal klassisch für die grosse Fresse aufs Maul. In echt. Dann bist dir sicher.

        • beruhige dich du Minirambo, sonst zerplatzen noch deine Pampers. Hast du heute schon deinen Sandkasten aufgeräumt? Du solltes es mit dem „Denken“ nicht übertreiben, jemand muss es nachher abwischen.

    • Am Anderen erkennt man sich selbst.

      „..Geld ist Scheisse so wie der Autor. Geld ist kein Tauschmittel um allen das Leben zu erleichtern. Geld ist Mittel um alles zu kaufen für die die es haben, Geld macht Preise….“

      So wenige Worte und trotzdem soviel Quatsch. „Geld macht Preise“ ROFL :D schon klar. .

  6. geilo, der nächste , heute bleibe ich hier , das macht Spass. Ja die Form ist schlimm. Ganz schlimm. Erstmal drauf hinweisen mit Zitaten. Was bis du denn wert ROFL. Wieviel Goldbarren, 2 ? Und Preise bestimmt der Markt und der Wettbewerb von Druiden? Nicht der mit dem Geld. Und Demokratie und Goldstandardsystem. Diese gezüchtete Dummheit die auf alles reagiert und sich mit allem beschäftigt. Mathias. Klär mal auf. Erklär mal wie es ist, nimm den kaspar noch dazu.

  7. Insgesamt : so viele Worte und so wenig Miteinander !
    Jetzt werden wegen der Scheiß Kohle schon alle Feinde, obwohls hier nicht mal um reale Kohle geht, sondern nur um Meinungen, – ganz nach dem Vorbild der großen, – Meinungsfreiheit ade ! Man zensiert und sanktioniert sich schon gegenseitig, – DAS ist mittellos arm !
    Muss man Jeden zur Sau machen, der anders denkt ?!
    PS: Ich würd mich auch in der Schweiz nicht zu sicher fühlen, es kommt der Tag an dem es mal einer ernst meinen könnte ! … Mutig !

    • Lisa, falls Du mich gemeint hast, ich halte von den Kenntnisen des Autors auch nicht viel, aber ich würde nie sagen dass er Scheisse ist, wie dieser hirnamputierter CLCL. Hast Du nicht gemerkt worauf ich reagierte? Wenn Du meinst dass man Dich bei Dingen die Du nicht verstehst mit etwas Ironie zur Sau macht, solltest Du nicht die Fehler bei Anderen suchen.

      • Deine „Ironie“ mir gegenüber bin ich gewohnt und macht mir nichts mehr aus.
        Und richtig, ich fand das auch zu weit gefasst, einen Autor derart zu betiteln.
        Aber was danach folgte, spottet jeder Beschreibung !
        Und wenn der Duft der Beleidigungen schon aus dem PC kriecht, darf man sich zu recht beschweren !

  8. @Lisa

    ich wiederhole mich nur, du solltest dir abgewöhnen anderen Moral predigen und vorzuschreiben, was man so schreiben soll oder nicht. Wenn du dich hier mit allen umarmen möchtest, geh lieber zu einer Partnervermittlung.

    • Ja, da gehts dir ja wie mir, du nötigst mich auch schon wieder zur Wiederholung :
      Du forderst mich auf, mir Kritik abzugewöhnen und kritisierst dabei selbst.
      Hast Du irgendwo verbriefte Rechte, die dir den Erst- u. Letztschlag garantieren ?
      Bist Du die unanfechtbare Instanz für Recht und Moral ?
      Wer schrieb denn gerade eben noch, dass er den mit Sch… betitelten Autor, rächen musste !? Wer hat denn damit, Moral gepredigt ?
      Das ist ja das dumme mit dir : Du forderst immer genau das, was Du selbst nicht in der Lage bist, zu sein !
      Du darfst dir merken : Ich schreibe ohne dich um Erlaubnis zu fragen, ob’s dir passt oder nicht !!!
      Und wenn sich deine Geistesblitze wiedermal nur auf Beleidigungen beschränken, dann bin ich weiterhin…

  9. Dieses gezüchtete neoliberale dumme freundliche Stan. Wie der Gauck. So eine Fratze Die Lisa ist harmlos. Stan Gesindel ursächlich . Unerträglich widerlich. Aufs Maul und nach Bangladesh zum binden und Gold vermehren.

    • Hallo CLochard, hast du heute wieder mit der Schaufel „Werte“ produziert und sich am Kopf verletzt? Na ja viel mehr beschädigen kann man den nicht mehr. Gauck und neoliberale du Clown? Ein aus der Umkleidekabine herausgekrochener marxistischer Kollaborateur des Honeckers, ähnlicher Abschaum wie du.

      • Gezüchteter Funktionsproletarier. Dumm wie man ihn braucht. Zur Funktionselite wie Herr Zorn kommst nicht, dafür bist zu dumm denn von zu Dummen gezüchtet. Das mit honecker ist lustig . Und ja. Ein Irrer. Ich verstehe dich. Du dummer Mensch. Lass dich mal
        Hier aufklären wie Geld mehr wird und Gold und anlegen. Und alternative Geldsysteme .,, wenn Frettchen wie du und der Autor Geld verdienen dann zu Recht aufgrund der Dummheit. Nur nicht zu Recht aufgrund von Chancenlosigkeit. Das versteht Dummheit nur nicht. Merken wirst es wenn scheisse in der scheisse ist. Das kommt.

        • na ja, wenn man deine Texte sieht, hat man etwa eine Vorstellung, wie es aussehen könnte, wenn man einem Affen in ZOO das Schreiben beibringen würde.Was will man da noch kommentieren.

  10. Die Lisa ist nur harmlos, weil weit weg !
    Ihr schreibt jetzt beide 50 x „Ich beleidige meinen Bruder nicht !“

    Männer !!!?