in Finanzsystem

Viele glauben, dass die Fed im Dienste der USA stehen. Das tut sie nicht. Vielmehr sieht die Realität ganz anders aus.

Die Aufgabe der Fed ist es nicht Geldpolitik im Sinne der USA, deren Wirtschaft oder für den US-Dollar per se zu betreiben. Nein, die Aufgabe der Fed ist definitiv eine ganz andere. Es geht um nichts anderes als die Zerstörung der oben genannten drei Punkte. Darum die USA bzw. den US-Dollar als Hürde auf dem Weg zur Neuen Weltordnung zu beseitigen.

Das mag für viele zuerst einmal vollkommen surreal klingen, vielleicht sogar deren bisheriges Weltbild auf den Kopf stellen, aber beispielsweise war die Zinserhöhung der Fed kurz vor Weihnachten genau eine solche Aktion, die gegen diese drei oben genannten Punkte gerichtet ist – nicht zu deren Unter-/Stützung. Ein Großteil der Analysten sprachen im Vorfeld davon, dass sich die Fed durch ihre Politik des Quantitative Easing (QE), von ZIRP und Null-Zins selbst in eine ausweglose Situation gebracht habe. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Fed hat ihre Politik genau so gestaltet wie es von ihr bzw. ihren Hintermännern geplant war und ist. Sie hat sich nicht in eine ausweglose Situation gebracht, sondern „nur“ die US- und damit Weltwirtschaft. Und zwar mit Vorsatz.

Für die Internationalisten/Globalisten/Eliten (IGE) ist der US-Dollar und die US-Wirtschaft zum großen Teil entbehrlich. Denn erst durch die „Opferung“ dieser beiden noch vorhandenen Pfeiler, kann das gewünschte Chaos entstehen und daraus wiederum der geopolitische Vorteil, der die Welt zu einem neuen vollständig zentralisierten Wirtschaftssystem zwingt.

Wer bislang glaubte, dass die Fed allein für die Wirtschaftskrise, die wir seit 2008 sehen, verantwortlich ist, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Wer bisher daran glaubt, dass es die Hauptaufgabe der Fed ist den „Lebenszyklus“ des US-amerikanischen Imperiums zu verlängern, dann hat derjenige auch nie daran geglaubt, dass die Fed die Zinsen anheben würde. Natürlich scheint es schwer vorstellbar zu sein, dass die Fed eine Zeitbombe ist, die das US-Wirtschaftssystem und den US-Dollar zerstören soll und viele werden daher auch weiterhin ihre Augen davor verschließen, dass die Fed ein Instrument der IGE ist, die keinerlei Interesse daran haben, dass die USA als Imperium, Hegemonialmacht oder was weiß ich bestehen bleibt. Die Fed ist kein Instrument der US-Regierung, der USA, der US-Bevölkerung. Sie ist eines der IGE.

Die kognitive Dissonanz hindert viele daran, dies zu erkennen und sie hindert auch sehr viele daran die nächsten Schritte auf dem Weg zur zentralisierten Weltwirtschaft zu erkennen.

Bereits im September schrieb ich davon, dass die Fed die Zinsen bis Ende des Jahres anheben wird. Die Fed als Institution ist für die IGE nicht sakrosant und wird (wie jetzt mehr oder weniger geschehen) jederzeit für höhere Ziele geopfert werden, da ersetzbar. Der US-Dollar ist zum Abschuss freigegeben worden und wird durch den vom IWF befeuerten „globalen wirtschaftlichen Reset“ (über den ich auch bereits mehrfach geschrieben habe) regelrecht zermalmt werden. Alles was die Fed bislang getan hat, war die denkbar destruktivste Politik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu betreiben – mit dem Ziel Chaos und Krisen auszulösen.

Zentralbanken – egal ob Fed, EZB oder die BoJ – folgen meist einem Muster. Selten ändern sie ihre Strategien, die sie bereits in früheren Krisenfällen eingesetzt haben. Beispielsweise ist die Anhebung des Zinssatzes der Fed ein Abziehbild des Vorgehens als sie 2013 bekannt gab QE3 auslaufen zu lassen: viel heiße Luft dazu im ersten Halbjahr, dann ein wenig „Zurückrudern“ im September, gefolgt von ein paar Monaten der Unsicherheit an den Märkten, bevor dann ganz schnell im Dezember der Beschluss erfolgte. Zudem hat die Fed quasi eine Tradition, wenn es um eine Zinserhöhung zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt geht, beispielsweise 1928-1929 als dadurch die Große Depression ausgelöst wurde oder 1931 als man durch eine Zinserhöhung noch mehr Öl ins Feuer der finanziellen Katastrophe goß. Und die Fed ist sich durchaus bewusst, dass sie damit mehr Schaden als Nutzen anrichtete wie ein Auszug aus der Rede des damaligen Fed-Gouverneurs im Federal Reserve Board Ben Bernanke am 8. November 2002 anlässlich einer Konferenz zum 90. Geburtstag von Milton Friedman zeigt:

In short, according to Friedman and Schwartz, because of institutional changes and misguided doctrines, the banking panics of the Great Contraction were much more severe and widespread than would have normally occurred during a downturn.
Let me end my talk by abusing slightly my status as an official representative of the Federal Reserve. I would like to say to Milton and Anna: Regarding the Great Depression. You’re right, we did it. We’re very sorry. But thanks to you, we won’t do it again.
(Kurz gesagt, laut Friedman und Schwartz, war die Bankenpanik der Großen Kontraktion viel schwerer und weit verbreiteter aufgrund der institutionellen Veränderungen und fehlgeleiteten Lehren, als dies normalerweise bei einem Konjunkturabschwung auftreten würde.
Lassen Sie mich meinen Vortrag beenden, in dem ich meinen Status als offizieller Vertreter der Federal Reserve etwas missbrauche. Ich möchte gerne Milton und Anna sagen: In Bezug auf die Weltwirtschaftskrise. Sie haben Recht, wir haben es getan. Es tut uns sehr leid. Aber dank Ihnen werden wir es nicht wieder tun.)

Folgt man diesen hier erwähnten Mustern der Notenbanken, wird ein Blick in die Zukunft leichter. Jetzt wo die Fed den Zins angehoben hat – obwohl sich die Weltwirtschaft in der schlechtesten Verfassung seit der Großen Depression befindet, die damals (siehe Bernanke) von Notenbankern ausgelöst worden war. Ich möchte es daher wagen ein paar Gedanken zu dieser Zukunft zu formulieren, die natürlich rein subjektiv und daher diskutabel sind.

Kritische Markturbulenzen

Das scheint eine leicht auszusprechende Vorhersage zu sein, da sowohl der IWF als auch die BIZ „Warnungen“ veröffentlicht haben, dass eine Fed-Zinserhöhung negative Auswirkungen auf die Finanzwelt haben wird. Dabei sollten wir aber eines im Hinterkopf behalten: die Fed erhält ihre Anweisungen von dem „Warner“ namens BIZ und man sollte meinen, dass die BIZ weiß, welche Folgen eine Änderung der Fed-Politik mit sich bringt. Eigentlich muss man sich nur anschauen, wie sich die BIZ gerade als „Warner“ positioniert, der nur unser Allerbestes will, um die dahinterliegende Agenda zu erkennen.

Zudem muss es zu Markturbulenzen kommen, gerade weil Banken und Unternehmen wie Junkies an der Nadel der Null-Zins-Politik und der kostenlosen Über-Nachtkredite der Fed, EZB und Co. hängen. Sie haben dieses billige „Kreditgeld“ vornehmlich dazu genutzt eigene Aktienrückkäufe zu finanzieren, dadurch noch vorhandene Aktienbestände am Markt mittels Angebot und Nachfrage zu verteuern und somit den Markt als Ganzes zu befeuern. Mit dem Ende der Null-Zins-Politik können sich die Banken und Unternehmen kein Geld mehr Über-Nacht leihen und die Rückkäufe werden zurückgehen, so dass die Aktienmärkte in naher Zukunft einbrechen werden.

Dieser Prozess hat sogar bereits begonnen, wie man anhand der Rückkehr der Volatilität am Aktienmarkt sehen kann. Ein Prozess der im ersten Halbjahr 2016 an Dynamik zulegen wird und letzlich dazu führt, dass die weltweiten Aktienmärkte (als Anhängsel des Dow Jones) einbrechen. Und wer jetzt die gestiegenen Indices kurz vor Weihnachten (und es wird auch zu Silvester so sein) als Gegenbeispiel heranzieht, dem sei versichert, dass genau solche Bewegungen ein Zeichen erhöhter Volatilität und Instabilität sind.

Wo der Aktienmarkt Ende 2016 stehen wird, ist nur schwer zu sagen, da wir uns „in unbekannte Gewässer begeben“. Die bevorstehende Krise wird keine rein deflatorische sein, so wie es die Große Depression war. Vielmehr wird es eine „stagflatorische“ Krise sein – mit Elementen der Großen Depression und der Inflation der Weimarer Republik. Nur eines ist definitiv sicher: die Aktienmärkte werden weit unter den heutigen Werten liegen und ein „neues 2008/2009“ ist mehr als wahrscheinlich.

Weitere Zinserhöhungen durch die Fed

Die Fed (und in dessen Folge auch die anderen Notenbanken, wenn auch vielleicht nicht im gleichen Ausmass) wird 2016 weitere Zinserhöhungen durchführen. Egal, wie die wirtschaftlichen Signale aussehen. Die Fed hat die jetzige globale wirtschaftliche Verschlechterung ignoriert und wird dies auch in der Zukunft tun. Warum? Weil die Fed die Bühne für den Kollaps bereitet. Punkt.

Analysten des Mainstreams stehen dem „Ankündigungsplan“ der Fed für 2016 mit mindestens vier Zinserhöhungen skeptisch gegenüber. Ich nicht. Ich glaube, dass die Fed mindestens vier Erhöhungen vornehmen und damit das „Tor zur Finanzhölle“ aufstossen wird.

Der eine oder andere wird jetzt einwenden, dass doch Zinserhöhungen (Stichwort: sicherer Hafen) zu einer Stärkung des US-Dollars führen werden und damit dem gewünschten Effekt der Zerstörung des US-Dollars zuwiderlaufen würden. Das mag kurzfristig richtig sein. Doch dabei vergessen viele, dass ein vermeindlich „starker US-Dollarindex“ im Verhältnis zu anderen Währungen genauso ein Todesstoß für denselben ist als ein „schwacher US-Dollarindex“ (vgl. hierzu das Triffin-Dilemma).

US-Dollar: Ende des Status als Petro-Dollar

Die Ölproduzenten lehnen eine Drosselung der Produktion ab, obwohl viele Länder keinerlei Lagerkapazitäten mehr besitzen. Die internationale Nachfrage geht zurück. Öltanker müssen tagelang auf die Löschung ihrer Ladung auf hoher See warten und kehren sogar teilweise auf halbem Weg um – zurück in die Startverladehäfen.

Es stellt sich die Frage, warum die OPEC es ablehnt die Produktion herunterzufahren. Kann der Grund darin liegen, dass sie eine Diversifizierung der Fakturierungswährung beabsichtigt? Weg vom US-Dollar, hin zu einem Korb aus verschiedenen Währungen, um damit den Ölpreis „wieder zu stabilisieren“? In diesem Kontext ist es auch interessant, dass der Kongress und die Obama-Regierung das 40 Jahre alte Ölexportverbot gekippt haben. Damit werden die USA zum Mitbewerber auf dem globalen Ölmarkt – inmitten des größten Überangebots seit den frühen 1980ern. Kein allzu geschickter Schachzug, wenn Sie mich fragen. Aber die Fed ist eben nicht die einzige Institution, die daran interessiert ist, dass die USA zerbrechen. Auch hier gilt: alles was diese Institutionen bislang getan haben, war die denkbar destruktivste Politik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zu betreiben – mit dem Ziel Chaos und Krisen auszulösen.

Wenn man die derzeitige Entwicklung am Ölmarkt beobachtet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das nächste große wirtschaftliche Triggerereignis das Ende des US-Dollars als Petro-Dollar sein wird. Der „starke US-Dollar“ (im Verhältnis zum US-Dollarindex) wird den Ölpreis noch weiter fallen lassen und die OPEC-Staaten in noch größere Schwierigkeiten bringen. Saudi-Arabien hat bereits eine „Loslösung vom US-Dollar“ als alleinige Fakturierungswährung angedeutet.

Und jetzt da die USA ihr Ölexportverbot aufgehoben haben und damit auf den Weltmarkt drängen, gibt es wohl (außer militärische Gewalt) keinen Grund mehr für die OPEC am Petro-Dollar festzuhalten. Das Ende des US-Dollars als Petro-Dollar wird denselben in Stücke reissen, was wiederum zum höchstwahrscheinlichen Ende des US-Dollars als Weltreservewährung führen wird und die Sonderzieungsrechte wie „Phoenix aus der Asche“ aufsteigen lassen.

Geopolitische Ablenkung

All die erwähnten ökonomischen Entwicklungen werden nicht in einem machtpolitischen Vakuum vonstatten gehen. Es macht viel mehr Sinn diese geschilderten Geschehnisse eingebettet in einem „geopolitschen Aufruhr“ ablaufen zu lassen. Mit dem „Kampf gegen den Terror“ als Hauptablenkungsinstrument für die Allgemeinheit. Es ist denkbar, dass 2016 – ähnlich wie 2002 – zum Jahr des „Kampfs gegen die Terroristen“ wird. Spätestens dann wenn es zu mehreren Anschlägen des vom Westen finanzierten, ausgebildeten, und (zumindest ehemals) kontrollierten Islamischen Staat kommt. Diese „Nebenschauplätze“ sind zwingend nötig, um die wahren Abläufe der echten Terroristen verschleiern zu können: der internationalen Financiers und Eliten, die die gesamten globalen politischen und finanziellen Strukturen in zentralisiertere und leichter steuerbare überführen wollen.

Aber auch andere Ablenkungsmanöver sind denkbar, die jedoch ob der Vielzahl an möglichen Triggern nur schwer im Voraus zu benennen möglich sind. Das falsche Ost/West-Paradigma wird seine Fortsetzung finden und ist durchaus nützlich, wenn es um eine Begründung für ein mögliches Abstossen des US-Dollars durch den Osten (inkl. China) geht. Die Spannungen zwischen Russland und der NATO könnten dazu eingesetzt werden, um regionale Kriege oder sogar einen Weltkrieg zu schüren, wenn es den IGE in die Karten spielt.

Vielmehr ist der wirtschaftliche Zusammenbruch die größte Waffe der IGE. Weltweite Panik, Unruhen, Plünderungen, Hunger, zunehmende Kriminalität. All diese Dinge führen zu Tod und Verzweiflung. Und Verzweiflung führt zu Forderungen nach einer „starker Führung“. Und eine starke Führung führt in der Regel zu Totalitarismus. Es mag sensationslüsternd erscheinen all das Genannte mit der Zinserhöhung der Fed in Verbindung zu bringen, aber gedulden Sie sich. Denn genau diejenigen, die heute laut von Panikmache und Sensationslüsternheit sprechen, werden morgen behaupten, dass diese Entwicklungen doch schon „lange vorhersehbar“ waren.

Quellen:
What Fresh Horror Awaits The Economy After Fed Rate Hike?
The Fall Of America Signals The Rise Of The New World Order
Economic Crisis Goes Mainstream – What Happens Next?
On Milton Friedman’s Ninetieth Birthday
Federal Reserve ‚dot plot‘ still signals 4 interest-rate hikes in 2016
REFILE-Oil tankers queuing in U.S. Gulf seen as new symbol of glut
Diesel tankers make U-turn in mid-Atlantic as Europe stocks swell
Oil prices and budgets:The OPEC countries most at risk
Cut Oil Supply or Drop Riyal Peg? Saudis Face ‘Critical’ Choice
First Saudi Sovereign Debt Since ’07 Seen This Year as Oil Bites
The Global Economic Reset Has Begun

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Kommentar

34 Kommentare

  1. Die Schlussfolgerungen im Artikel sind völlig daneben, würde die Fed auf die Zerstörung der US-Wirtschaft hinarbeiten, würde es unweigerlich auch das Ende der Fed sein und aus dem Chaos der dann unweigerlich kommt entsteht kein NWO denn das Chaos solcher Ausmasse lässt sich nicht kontrollieren. Niemand schlachtet ein Huhn, das 100 Jahre goldene Eier legt und Niemand strebt nach Macht in einem in sich verfallenden Imperium, sondern will ein starkes Imperium beherrschen. Dem Autor ist entgangen, dass wir heute schon ein vollständig zentralisierten Wirtschaftssystem haben, wer die Wirtschaft und Geld beherrscht, muss sich nicht um die Politik kümmern. Im Gegenteil, die Zentralbanken sind zu Tode erschrocken, dass ihre QE nicht funktioniert…

    • Ich glaube es auch nicht, aus Chaos entsteht keine Ordnung. Chaos verursacht hohe Reibungsverluste und die wollen bezahlt wird.
      Die Totalität der Globalisierungs erzwingt ihren Untergang.

      Daß Rockefeller mit seiner Behauptung Recht hat, wir produzieren Chaos, dann schreien die Völker nach einer Weltregierung – ich halte den Mann für einen ganz unbelesenen Psychologen.

    • Die FED ist nur eine Organisation, die zur Gleichschaltung der Wirtschaft, der Enteignung, dem Ausrollen des privaten Zentralbankensystems über alle Staaten der Welt gebraucht wurde.
      Die Weltregierung, die der Rat der 13 spielt, hat entschieden, daß die USA als Machtzentrum zerfallen soll. Es wird ein solches Zentrum nicht mehr gebraucht. Dazu wurde eine Weltarmee, eine Weltpolizei, ein Weltgeheimdienst, eine Weltbank und eine Weltregierung geschaffen und eine Weltpresse geschaffen. Zur Gedankenmanipulation wird zunehmend Mikrowellenbestrahlung eingesetzt, die Presse wird immer unnötiger. Zur Bevölkerungsreduktion werden Chemtrails und Haarp zielgerichtet eingesetzt, wie auch die Vergiftung des Wassers.

      • ach wirklich? Ist es alles? Na dann ist ja alles gut. Solltest du eigentlich nach der Gedankenmanipulation nicht die „Wahrheiten“ der „Weltregierung“ verbreiten? Oder ist in der Zentrale was schief gelaufen und haben sie ausgerechnet dich vergessen?

    • So sehe ich das auch. Und nachdem es jetzt wohl zum Showdown im nahen Osten kommt (bevorstehender Angriff der Türken ist erst der Anfang), wird der Ölpreis enorm steigen, eventuell bis 500,–US$ pro Barrel. Und schon sieht die ganze Welt wieder ganz anders aus. Für die einen noch schlechter, für die anderen noch reicher!

  2. Der Artikel erzählt eine „nette“ Geschichte.
    Glaube das diese Sichtweise vollkommen falsch ist.

    Eben noch einen Artikel über das neue Bank-Bail-In-System gelesen. Das von der FED, wie auch von der EU zum 01.01.2016 durch gehetzt wurde. Die hatten es sehr eilig damit.

    Heißt also das Regierungs-/Entscheidungsträger sehr wohl darüber Bescheid wissen. Es werden vorbereitende Maßnahmen getroffen. Für das was kommen wird.

    • Der Artikel könnte auch im Interesse bestimmter Gruppen/Absichten verfasst worden sein. Möglich ist heutzutage doch alles!

  3. Ja, irgendwann wird schon was passieren. Aber im Grund ist alles Kaffeesud – lesen.
    Wir sollten uns lieber darüber Gedanken machen, wie wir selber ein regionales Tausch- bzw. Bezahlsystem erstellen könnten, das einfach durchschaubar ist und bei Bedarf von jedermann genützt werden könnte.

  4. Die Öltanker brechen bei unruhiger See leicht mal in der Mitte durch. Bremswege sind 50 km lang und die Beweglichkeit beschränkt sich auf geradeaus. Die Titanic ist auch durchgebrochen.
    Die kontinentalen Freihandelszonen zeigen schon jetzt, daß nur das Land wirtschaftlich profitiert, welches sich im Zentrum der Bewegung hält, die einen leiden an der Härte der Währung, die anderen an der Teuerung. Zwar wird uns beteuert, das sei der Plan, um die Staaten zu Zugeständnissen zu zwingen, aber das kann jeder behaupten.

    Die zentralisierte Wirtschaft wird eine Landwirtschaft. Der irreparable Fehler des Systems liegt in der Wachstumsphilosophie. Es gibt immer mehr Länder, die sich aus dem Euro ausklinken wollen. Und dann ist das noch Peakoil…

    • Im Handelsblatt war gerade ein Artikel über eine historische Übernahme. Egal, wer da wen übernimmt, Übernahmen sind kein Wachstum.
      Wenn die Wirtschaft schrumpft, dann können die Schulden nicht mehr bezahlt werden. Dann kommt der Bankencrash. Das sind physikalische Ursachen, die dem Größenwahn entgegen stehen.
      Als AOL TimeWarner zerbrach, waren 300 Mrd. USD einfach wech. Daimler-Chrysler kostete 50 Mrd. Dollar. Da gibt’s eine lange Liste. Über 200 von den 800 US-Banken gingen seit 2007 pleite.

      Der Euro ist eine Art Bretton Woods und das ging baden. Die Wirtschaft erleidet immer dasselbe Waterloo, weil sie immer in dasselbe unwirtliche Gebiet vordringt.

      Der USD wird von der Army gestützt, die USA sind faktisch bankrott. ..

  5. Mir geht es voll auf die Nerven, dass dieses Finanz- System so kompliziert gestrickt wird, dass alle Welt, sogar Fachleute, darüber spekulieren müssen. Ich will ein System das Jeder durchschaut und versteht ! Und als wäre es nicht kompliziert genug, verspricht der Autor obendrein einen Durchblick, wenn man nur alle bisherigen Annahmen nach links wendet !? Diese Epoche wird definitiv als „Die große Täuschung“ in die Geschichte eingehen.
    Im Prinzip wird es aber so sein wie immer : Einer muss die Zeche zahlen – mit Geld oder Blut – und auch wie immer, der kleine Mann und die Armen !
    Es sei denn, Jedermann und Frau hungert das System aus, – entzieht ihm von heut auf morgen die Leistung, das zwingt die Elite zum Geld locker machen, damit…

  6. Apropos, peak – oil. Böse Zungen sagen, das ist ein Schmuh, und eigentlich schaut es ganz danach aus.
    Seit Jahrzehnten halten sie uns mit der „Endlichkeit“ der Reserven bei der Stange, vielleicht haben sie uns einfach geleimt? Und die Klimareligion muss einspringen?

    • Schauen Sie sich die „bösen Zungen“ an, die sitzen in der Ölindustrie und in den Regierungen. In der Ölindustrie sitzen auch die Klima-Leugner. Und die haben kein Interesse die Umweltzerstörung durch die Ölförderung in ihre Kasse aufzunehmen. Umweltzerstörung drängt sich finanziell auf! Und die Regierungen können sich wiederum dahinter verstecken. Viele alternative Websites haben auch viele neoliberale Themen in ihrem Programm. Umweltschutz ist kein Thema. Lesen Sie Ulfkotte mal ganz genau. Publizisten sind oft Journalisten, genau die Leute, welche die Presse pauschal als „Lügen-Medien“ angreifen.

      Peakoil gibt es nicht – das ist der Mainstream. Rostoffe unterliegen physikalischen Gesetzen, die Erde ist endlich.

    • Und besprechen Sie die „Klima-Religion“ mit den Bewohnern von Peking.

      Die Friedensbewegung hat mir weitaus besser gefallen als die alternativen Medien es tun. Ich bedaure sehr, daß die unter die Räder gekommen ist.

      Statt sich für eine umweltgerechte Wirtschaft einzusetzen, und mal drüber nachzudenken, ob wir nicht total über unsere Verhältnisse leben, wird nur bestritten und komischer Weise im Sinne der Wirtschaft. Rauchen verursacht keinen Krebs?

  7. DA SITZEN HÖCHST KRIMINELLE IN DER FED UND BESTIMMEN ÜBER LEBEN UND TOD DER GESAMMTEN MENSCHHEIT ! OBAMA SOLLTE EINEN PUTSCH IN DEN USA MACHEN UND DIESE SOGENANNTEN ELITEN ENTMACHTEN ! DA SITZEN ALTE MÄNNER , DIE NICHTS ZU VERLIEREN HABEN UND SPIELEN RUSSISCHES ROULETTE MIT UNSER ALLER WELT ! KANN DIE NICHT MAL JEMAND BESEITIGEN ?

    • Obama? John F. Kennedy hat sich gegen die Fed gestellt, der von ihm neu gedruckte US$ ist heute noch zu besichtigen. Leider hat ihn ein grausames Schicksal kurz danach aus der Welt geschafft. Johnson hat als erste Amtshandlung die Kennedy Maßnahme rückgängig gemacht.

  8. Das Zickmühle scheint folgende:
    Wenn die Notenbank völlig „unabhängig“ entscheidet, wer garantiert dann, dass dies im Sinne des Gemeinwohls geschieht?
    Wenn dagegen die Politik Einfluss nimmt, dann wird garantiert nicht zu Gunsten der Bürger agiert.

    Die Notenbank hätte nach kluger Definition die einfache Aufgabe, die Wirtschaft mit der dem Sozialprodukt angepassten Gekdmenge zu versorgen und damit die regelmässige Geldumlaufgeschwindigkeit anzustreben.Dieses Ziel kann sie aber im derzeitigen dilettantischen und zugleich korrupten Geldsystem nicht erreichen. Es fehlen ihr schlicht die Mittel dazu, denn der Zins wirkt nicht, auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird.

    Das System des Schuldgelds funktioniert einfach nicht.

    • Von den richtigen Leuten überwacht und angewandt kann es mit einigen Regularien funktionieren, aber nur wirtschaftlich, mit Zins und Zinseszins nicht moralisch. Unseren korrupten Geldhütern ist die Kontrolle längst abhanden gekommen. Was die Eliten aber nicht erschreckt, da die etablierten Systeme als Selbstläufer einfach weiterlaufen, – gleich einem riesigen Automat, der wie ein Staubsauger das Geld der Bürger aufsaugt und in den obersten Etagen wieder ausspukt. Was im Moment passiert ist Flickschusterei am Staubsaugerstecker, – sie können es nur verschlimmbessern, irgendwann gibt’s den ultimativen Kurzschluß u. dann ist das ganze Gerät am A… ! Pastewka hat mich drauf gebracht: Die drucken für uns Blüten ! Saugen weiter ab und schreiben

      • … uns den nicht vorhandenen Gegenwert als Schuld ins Grundbuch.
        Die haben sich mit selbstgebastelten Banken – AGBs und staatlichen Gesetzen zu legalen Falschgelddruckern ernannt !
        Und warum machen wir das nicht auch ??? Ganz einfach, weil wir die weltweit dämlichsten Schafe sind !!!

      • „Von den richtigen Leuten überwacht….“
        ach ja? Und wer bestimmt, wer diese „richtigen“ sind? Klingelts? Genau an diesem Punkt sind die Kommunisten im Ostblockt gescheitert. Es ist Quatsch, denn Niemand auf der Welt hat eine Ahnung, wie hoch zur gegebenen Zeit die Geldmenge und Zins muss sein. kann auch nicht haben, es gibt Tausende von Variablen die ein Einzelner nicht interpretieiren kann. Deswegen muss man die Zentralbanken abschaffen.Deswegen ist auch Friedmans Monetarismus totaler Unsinn.

        • Zentralbanken gehören abgeschafft, – bin ganz deiner Meinung. Aber mit welchem System sollen denn die Geschäftsbanken arbeiten ?
          Irgendwie fänd ich es ganz nett, wenn Du mal ein schlüssiges grobes Gesamtkonzept vorstellst, – einen Geldkreislauf dem jeder folgen kann. Du beziehst dich oft nur Auszugsweise u. kaum jemand versteht was Du sagen willst (vielleicht auch nur ich ?). Evtl. sollte man Bankvorstände generell alle zwei Jahre austauschen u. ihre internen Arbeitsabläufe einer vierteljährlichen Kontrolle unterziehen. Leute die mit dem Geld anderer jonglieren, darf man prinzipiell nicht ohne Aufsicht lassen ! Na klar, ist es damit Essig wenn die Aufsicht (inkl. die Aufsicht der Aufsicht) korrupt ist usw….

          • ok,
            1. die GB sollen genau gleich bilanzieren wie jede gewöhnliche Firma, aber machen wir uns nichts vor, kein System mit einer ungedeckten Währung wird funtionieren, solange jemand die Höhe der Geldmenge un des Zinses bestimmen kann, wird er korrumpiert, egal ob privat oder staatlich
            also
            2. Abschaffen des Zahlungmittelzwangs (legal tender)
            3. Abschaffen der ZB und damit der Geldmenge- und Zinsmanipulation
            3. Oeffnen der Münzprägungstätten für alle
            4. falls Leute die Golddeckung bevorzugen, müssen die Banknoten jederzeit in Gold umtauschbar sein, das ist die einzige Kontrollfunktion die nicht umgegangen werden kann.

          • II.
            es braucht natürlich noch einige Regulierungen aber bestimmt nicht solche die heute die Politiker vorschlagen.
            1. Verbot der Finanztransaktionen ausserhalb der geregelten Börsen (Telefonhandel, graue Markt)
            2. Kartelgesetze die was taugen
            3. Verbot der Futurekontrakte auf Edelmetale und Aktienindices
            4. Verbot des Werschriftenandels für Banken in Eigenregie, sie sollen nur für ihre Kunden handeln.

          • sorry, selbst wenn ich dir unglaublich auf die Nerven gehe, ich frag jetzt solang nach, bis auch ich es verstanden hab:
            1. verstanden – stimme zu
            2. Bargeld kann verwendet werden – muss aber nicht ? oder Bargeldverbot ?
            3 a. verstanden – stimme zu
            3 b. definiere alle !
            4. verstanden – stimme zu
            5. Anmerkung: Einführung kann erst nach total crash ? oder nach Schuldenschnitt für alle erfolgen ? Oder wäre der Schuldenschnitt der crash ?

          • II.
            Is klar, da könnte man kreativ sein, wobei ich erstmal generell für’s abspecken wäre.
            Es gibt viel zu viele undurchsichtige Transaktionen !

          • kein problem
            2. Nur Gold und Silber und durch sie gedeckten Banknoten sind Geld, alles andere sind Schuldscheine, also kein Bargeldverbot
            3b.Futurekontrakte auf Gold und Silber an der Comex werden zur Manipulation des Gold und Silberpreises benutzt, es werden von der Bankenmafia Millionen Unzen verkauft, die sie gar nicht besitzen, das trifft auch für Aktien und Agrarprodukte zu
            5. freiwillig wird es die Bankenmafia nicht einführen, nach dem crash wird natürlich versucht ein ähnlicher Betrug zu etablieren, (Vollgeld usw) es wird sich zeigen ob der Selbsterhaltunginstinkt der Bevölkerung funktioniert, vielleicht lassen sie sich wieder neue Marxismusvariante aufschwatzen und definitv dann Pleite gehen.

          • p.s.
            2. es sollte grundsätzlich der Bevölkerung überlassen werden, was sie als Geld verwenden möchten,ein feier Markt kann nur funktionieren, wenn sich zwei Subjekte freiwillig !!! auf einem Vertragsabschluss einigen können, und das geht wohl kaum mit Zahlungsmittlzwang. Die tausendjährige Praxis spricht aber klar für Gold.

          • 3 b. definiere alle – bezog sich auf das öffnen der Münzprägestätten für alle, – nicht auf die Futurekontrakte.
            Wenn Du mir das eben noch erläutern könntest !

            Dann muss ich das alles erstmal strukturiert beinander packen – es muss ein inneres Bild entstehen – kann ne Weile dauern, – falls mir noch ein Teil fehlt, kann ich dich ja nochmal irgendwo unter den aktuellen Artikeln anhauen ! Einstweilen Danke für die Ausführungen !

          • 3.b
            alle die Gold oder Silber besitzen und daraus Münzen prägen möchten.
            Das bringt das Gold/Silber dass heute im Untergrund (ausser Zentralbankgold) ist, in Umlauf. Dann können die Privatbanken den Goldbesitzen für ihr Gold Zinsen anbieten und damit gedeckte Banknoten drucken lassen, sind die Goldbesitzer mit dem Zins nicht zufrieden behalten sie ihr Gold, oder dann später wenn die Noten schon im Unlauf sind, tun sie wieder ins Gold tauschen. Das hängt natürlich mit der allgeminen Wirtschaftslage ab und so wird die richtige Geldmenge und Zins vom Markt bestimmt.Kreditblasen wie heute ausgeschlossen.
            Vergleiche es nicht mit USA nach 1913, das war ein Betrug.

          • @Lisa
            meine Antwort wartet beim Zensor, keine Ahnung warum.