Das privatisierte Geldsystem feiert Jubiläum: Die FED wird 100

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Es ist ein Geburtstag der besonderen Art. Die US-amerikanische Notenbank, das Rederal Reserve System, wird 100 Jahre alt. Gegründet wurde sie im Herbst 2013 um künftige Finanzkrisen zu verhindern. Das Gesetz zur Gründung wurde am 23.12.2013 von Woodrow Wilson unterschrieben. Ab diesem Tag war das Finanzsystem privatisiert.

Die Gründungsabsichten sind aus heutiger Sicht ein schlechter Witz. Der Federal Reserve Act ermöglicht es der Federal Reserve bis heute, Geld ohne intrinsischen Wert als Kreditgeld zu schaffen und es beispielsweise der amerikanischen Regierung gegen Zinsen zu leihen. Ziel war es, heftige Finanzkrisen, wie Ende des 19. Jahrhunderts, zu verhindern. Die Initiative zur Gründung kam größtenteils von den Privatbanken, die noch heute Eigentümer der FED sind. Anders als die europäische EZB ist die FED eine Privatbank. Das Gesetz von 1913 sieht vor, dass sich alle amerikanischen Banken dem FED-System anschließen müssen.

Ziel verfehlt! Die Liste der Krisen, die der FED zugeschrieben werden, ist sehr lang. Der Glaube, eine zentrale Instanz könne die Wirtschaft durch Zinssätze lenken, hält sich noch heute. Immer wieder haben Notenbanken Blasen erzeugt, die beim Platzen schwere Krisen verursachen. Die erste von der FED erzeugte Krise fand 1929 statt. Ein sehr niedriges Zinsniveau verleitete die Markteilnehmer zu gierigem Zocken. Danach erhöhte die FED willkürlich die Zinsen und sorgte damit für einen heftigen Abverkauf der durch Kredit finanzierten Aktiengeschäfte. Diesen Fehler sah die FED später sogar ein. Nach der Krise verschwanden viele kleinere Banken vom Markt, weil sie pleite waren und von Großbanken aufgekauft werden konnten. Wenn 1929 einen Sinn gehabt haben soll, dann die Bildung eines Bankenoligopols. Die Weltwirtschaftskrise mündete dann in den 1930er Jahren in Radikalität und Krieg, welchen die FED-Großbanken munter finanziert haben (beide Seiten). Es gibt nichts besseres für Banken wie Krieg. Man kann die Rüstung finanzieren und später den Wiederaufbau. Hierzu wurde in Deutschland die noch heute tätige KfW gegründet. BILD titelte: “Deutschlands dümmste Bank”, weil sie am Montag nach der Lehman-Pleite noch knapp 320 Mio. Euro an LehmanBorothers überwiesen hat. Lustige Info am Rande: Schwarzgelb will die KfW aus der neuen EU-Bankenaufsicht heraus halten.

Immer wieder erschüttern die Welt brutale Finanzkrisen, obwohl die FED vor 100 zur Vermeidung von Finanzkrisen gegründet wurde. Die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zuerst sind die Zinsen über einen längeren Zeitraum extrem niedrig. Dann bilden sich Blasen, die dann platzen. Diese Krisen sind regelmäßige Bereinigungsprozesse, aus denen die internationalen Großbanken stets gestärkt hervorgehen. Hier habe ich ein Youtube-Video gepostet, das die Gründung und Entwicklung der FED sehr schön beschreibt. Vieles im Video ist sicherlich übertrieben, aber der Grundgedanke ist nachvollziehbar. Noch heute versucht man mit den oft gescheiterten Instrumenten die selbsterzeugten Krisen zu lösen und steuert dabei stets in die nächste Blase. Seit 2009 haben wir nun ein extrem niedriges Zinsniveau. Diesmal ist neu, dass nicht nur die Leitzinsen niedrig sind, sondern auch die Risikoaufschläge. Durch sog. Bond-Käufe haben die Notenbanken viele Zinsen gesenkt, die sich risikoadjustiert am Markt gebildet hatten. Was wir aktuell sehen ist eine große Marktmanipulation. In welcher Form sich diese Blase entlädt, kann man heute noch nicht sagen, aber eines ist gewiss: Die FED hat in den letzten 100 Jahren keine Krisen verhindert. Im Gegenteil! Sie hat sie mit verursacht.

Immerhin war der damalige US-Präsident Woodrow Wilson nach der Unterzeichnung des FED-Gesetzes einsichtig und sagte in einer Rede:

„Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Unwissentlich habe ich mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird kontrolliert von ihrem Kreditsystem. Dieses System ist hochkonzentriert. Das Wachstum der Nation und alle unsere Aktivitäten befinden sich in den Händen einiger weniger Menschen. Wir haben uns zu einer der am schlechtesten geführten, am meisten überwachten und beherrschten Regierungen der zivilisierten Welt entwickelt. Unsere Regierung ist nicht länger eine der freien Meinung und Willensbildung, nicht länger eine Regierung der Überzeugungen sowie der Stimmen der Mehrheit. Sie steht unter der Meinung und Herrschaft einer kleinen Gruppe.“

Zentralbanken sind ein Problem, keine Frage, aber was ist die Lösung? Eine kaum diskutierte Lösung wäre die Monetative. Ähnlich wie die Judikative, Exekutive und Legislative wäre die Monetative eine eigene staatliche Gewalt. Ich schreibe das hier, weil ich nicht nur Probleme sondern auch Lösungen zeigen will. Monetative will nicht die Banken verstaatlichen sondern das Geld. Alles Geld soll ausschließlich von einer unabhängigen öffentlichen Stelle geschöpft werden; das darf sogar eine reformierte Zentralbank sein. In einer solchen Geldordnung können auch lokale Komplementärwährungen oder kooperative Verrechnungssysteme ihren Platz haben.

“Die Unterbindung der Bankengeldschöpfung kann auf einfache und reibungslose Weise erfolgen: Die bisherigen Girokonten der Kunden werden aus der Bankenbilanz herausgelöst und separat als Geldkonten in eigenem Recht geführt.”, schreibt Monetative e.V. auf seiner Website.

Ob die Monetative eine Lösung ist, weiß ich nicht, aber es muss erlaubt sein, darüber nach zu denken. Das jetzige privatisierte und zentralisierte Geldsystem funktioniert definitiv nicht. Der Begriff “Monetative” hat nicht mal einen Wikipedia-Eintrag!

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