in Finanzsystem

2009 hat uns Josef Pröll ein Bombengeschäft versprochen, wir leihen uns eine Milliarde Euro zu vier Prozent Zinsen und geben diese zu acht Prozent Zinsen an die Volksbanken weiter.

Drei Jahre später bestätigt sich nun, was viele schon damals befürchtet haben: In drei Jahren sind uns 240 Millionen Euro an versprochenen Zinszahlungen entgangen, während wir für das geliehene Geld im selben Zeitraum 120 Millionen Euro an Zinsen bezahlen mussten.

Weitere 700 Millionen Euro des geliehenen Kapitals fallen nun einem Schuldenschnitt zum Opfer. Die verbleibenden 300 Millionen Euro bekommen wir aber auch nicht zurück, im Gegenteil, wir müssen sogar noch 250 Millionen Euro nachschiessen.

Danach gilt das Prinzip Hoffnung, dass die Volksbanken es schaffen in die Gewinnzone zurückzukehren und die Beteiligung eines Tages gewinnbringend oder zumindest werthaltig verkauft werden kann. Sehr viel wahrscheinlicher ist aber leider, dass wir in drei Jahren weiteres Geld werden nachschiessen müssen, um die Volksbanken dann wenigstens um einem symbolischen Euro verkaufen zu können.

Jeder Investor lernt, seine Verluste zu begrenzen, also schlechtem Geld kein gutes nachzuwerfen – oder er wird vom Markt „bereinigt“.

Für Politiker gilt dies leider nicht, sie dürfen – zumindest in Österreich- ungestraft Milliarden Euro verzocken, die sie uns dann über Einsparungen und Massensteuern aus den Taschen ziehen und werden trotzdem immer wieder gewählt. Wiedereinmal wurden die Vermögen der superreichen „Leistungsträger“ – die nicht von der Einlagensicherung gedeckt gewesen wären – mit Geld aus den Steuern auf Arbeitseinkommen gerettet.

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