in Finanzsystem

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte vor Jahren ein Papier erstellen lassen, in dem es um künftige Bargeldverbote geht. Dabei wird immer wieder deutlich, welches Argument Regierung(en) und solche Institutionen nutzen möchten: Bargeld würde von Kriminellen und Steuerbetrügern benutzt, um sich damit Geld zu ergaunern. Die Bundesbank ließ nun nachforschen – siehe da: Die Steuermoral in Deutschland ist gut. Die Haushalte haben im Durchschnitt mehr als 1.300 Euro Bargeld „gehortet“, wie es heißt.

Insgesamt befinden sich 94 Milliarden Euro im Eigentum der Haushalte. Die Bundesbank erforschte die Motive: Bargeld würde genutzt, um Geld zu haben, dass auch bei technischen Fehlern nutzbar sei. Zudem würden die Kunden damit Gebühren sparen. Schließlich horteten die Menschen das Geld, da die Banken kaum Zinsen für Kontoguthaben zahlten. Die Steuerhinterziehung jedenfalls ließ sich als Motiv nicht nachweisen.

Misstrauen gegenüber dem Staat

Das Misstrauen den staatlichen Argumenten (Steuerhinterziehung) jedoch ist wahrscheinlich nicht zufällig entstanden. Der Verdacht, der Staat wolle Bargeld abschaffen, bleibt, wie wir dokumentiert haben…

„In Deutschland hat offenbar ein kleiner Run auf das Bargeld eingesetzt. Nur berichtet kaum jemand davon ….

Bargeldrun im März

Als die Corona-Krise durch die Maßnahmenpolitik der Regierung(en) ihren Anfang nahm, haben viele Haushalte in Deutschland offenbar Angst bekommen. Allein im März sind nach einer Studie der Gesellschaft „Deposit Solutions“ in Deutschland 10 Milliarden Euro von den Konten abgehoben worden.

Eine ähnliche Bewegung soll es diesen Beobachtungen nach in der gesamten EU nicht gegeben haben. Deutschland hat sich also auf sein Geld gestürzt. Zugeben: Dies war nur ein Bruchteil. Das Bankguthaben bei uns beläuft sich auf 2,4 Billionen Euro (inklusive der diversen Sparverträge etc.). Dennoch sind 10 Milliarden Euro ein deutliches Zeichen. Würden auch nur 10 Millionen Haushalte Geld abgehoben haben, wären dies im Durchschnitt 1.000 Euro. Erfahrungsgemäß jedoch zahlen die meisten Haushalte noch immer weitgehend mit der Karte. Deshalb dürften es nicht 10 von 34 Millionen Haushalte gewesen sein, sondern vielleicht 5, vielleicht 2.

Durchschnittlich also sind 5.000 Euro, vielleicht auch 25.000 Euro pro Haushalt – in einem Monat – abgehoben worden. Die meisten Haushalte dürften gar nicht so viel Geld auf dem Konto haben, es zeigt sich also, dass die Vermögenden offenbar sogar viel abgehoben haben.

Warum das Ganze? Die Schulden lassen sich nach wirtschaftlichem Normalverständnis nicht mehr ohne Weiteres abbezahlen müssen. Entweder es kommt zu einer Vermögensabgabe und alle zahlen brav mit, zu höheren Steuern – und alle bleiben und zahlen…. Oder es wird eines Tages zu einer Währungsreform kommen, vielleicht auch einem einfachen Schuldenschnitt. Dies jedoch wird zu einer Geldumstellung führen müssen: 1 Euro ist dann lediglich noch xyz Euro wert oder wird durch einen EU-Euro ersetzt. Das Verhältnis legen die Staaten dann ohne weitere Abstimmung fest. Wer dann noch Geld auf dem Konto hat, wird sich von einem Teil seines Vermögens verabschieden müssen. Wetten, dass? Wehren Sie sich – und lesen Sie hier mehr dazu.

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12 Kommentare

  1. „Deutschland hat sich also auf sein Geld gestürzt.“

    Wer will es den Deutschen verdenken, nachdem Merkel unser Geld weit über die Grenzen hinaus wirft. (Zum Fenster hinaus passt ja nicht mehr, da hätte man es ja draußen wieder einsammeln können.)

    Und was heißt überhaupt, dass die Deutschen Geld „gehortet“ hätten?
    Es hat doch wohl jeder das Recht, sein erarbeitetes Geld zur eigenen Verfügung bei sich zu haben und es nicht den Banken zu spekulativen Zwecken und das nicht mal verzinst, sondern noch gegen Gebühren, zu überlassen.
    Wo steht, dass die Bank ein Anrecht auf die gebührenpflichtige Verwaltung unseres Arbeitslohnes hat? Können wir nicht mit Geld umgehen, dass wir dazu jemanden brauchen,

    • und weiter im Text:

      den wir dafür bezahlen müssen und der am Ende vielleicht noch alles verzockt? Bankenskandale gab es ja schon genug und es wird von der Regierung kaum was dagegen unternommen.
      Ich habe mein Geld schon seit Schröders Hartz-4-Geschichte bei mir zu Hause in Sack und Tüten. Mir wird keiner eine unfreiwillige Spende abzwingen, indem er mir mein Konto entwertet. Da ist nur so viel drauf, dass die Daueraufträge bedient werden können.

      • Habe ein ähnliches Finanzmanagement ! Bin auf alles vorbereitet was die Regierungen vorhaben.
        Aber bis Bargeld komplett abgeschafft wird kann es noch voraussichtlich noch zwei Dekaden dauern. Man sollte sich jetzt schon Gedanken machen, damit man nicht irgendwann in „Zugzwang“ kommt.

  2. Da man Geld nicht essen kann ,habe ich schon sein Jahren einen Vorrat von allem angelegt was man braucht ,zur Zeit über 3,5 Jahre .

    Man muss sich nur vorstellen ,was brauche ich um autark leben zu können,da Strom auch(Toilette/Wasser…) ausfallen wird, oder von denen abgestellt werden wird.

    Ich sehe jetzt schon, das viele,viele der Artikel ca. 1/3 teurer sind ,seit Corona und wie wird es sein wenn es richtig losgeht ,da habe ich dann einen Goldschatz .

    • „Da man Geld nicht essen kann …“

      Das Anlegen von Vorräten ist gut und wichtig, aber für 3,5 Jahre?
      Da braucht Geld (oder Gold) sicher weniger Lagerplatz, den viele vielleicht auch gar nicht haben und irgendwann wird auch wieder was wachsen, was man essen kann.

      • Ja Ilo ich denke das beste ist immer noch wenn man einen Garten hat, da kann man auch in Notzeiten ernten, nur hat es dann ein Problem das es Diebe gibt.
        Gold ist gut als Sicherheit, aber Silber ist besser weil es in kleine Summen sind,
        Eine Silberunze kostet moment 23,EURO eine Goldunze 1750 EURO, darüber sollte man nachdenken,, viel Glück.

      • „…irgendwann wird auch wieder was wachsen…“

        Ich hatte in meiner Kindheit einen 10 Milliarden D-Mark Schein in der Hand,damit konnte man ein Brot oder so kaufen,wenn es so schlimm kommen sollte,WAS DIE FÜR PLÄNE HABEN ,müssen sie auch mit einem Koffer voll Geld einkaufen gehen ,oder andere Arten von Katastrophen die wir noch gar nicht auf dem Schirm haben.

        Es kommt drauf an wie viel man aktuell hat ,wenn ich viel mehr hätte würde ich mir noch Gold-Plättchen kaufen ,die man 1 cm zu 1 cm abbrechen kann und damit in kleineren Einheiten bezahlen kann.

        Das wichtigste ist sind aber Lebensmittel,Drogerie-Artikel,Medikamente/Alternativen…,Solarstrom/Akkus,Wasser ,Dynamo-Geräte…….

        Teil 1

      • Teil 2

        In mein Schlafzimmer habe ich Bauhaus-Regale (250 Kg Last) ,mit Vorhängen und auf den Schränken habe ich Hängeschränke bis unter die hohe Decke gestellt

  3. Rechtlich ist die Besatzungs-Ruine-v-Deutschland seit 1990 erloschen als am 17.07.1990, 2+4 Vertrag, Paris der damalige US-Außenminster den Geltungsbereich-Artikel 23 GG löschte. Ebenso der Geltungbereich der DDR vom sowjetischen Außenminister Schewardnadse gelöscht. Die DDR existiert seit jener Zeit nicht mehr. Ist bei der BRD ein Wunder geschehen, dass sie das „Massaker“ von Paris überstand? Nein, dieses Ergebnis von Paris wurde uns verschwiegen nach dem Motto: „Was niemand weis, macht keinen heiß!“

Webmentions

  • „Zwang ist legitim“ – Deutsche Medienaussage zum Corona-Test… – website-marketing24dotcom 28. Juli 2020

    […] Bargeldverbot: Lügen der Regierungen […]

  • Bargeldverbot: Lügen der Regierungen – Die Welt 28. Juli 2020

    […] Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte vor Jahren ein Papier erstellen lassen, in dem es um künftige Bargeldverbote geht. Dabei wird immer wieder deutlich, welches Argument Regierung(en) und solche Institutionen nutzen möchten: Bargeld würde von Kriminellen und Steuerbetrügern benutzt, um sich damit Geld zu ergaunern. Die Bundesbank ließ nun nachforschen – siehe da: Die Steuermoral in […] Source link […]