Bankenkrise: Was droht?

Nun meldet auch der sogenannte Mainstream zur Situation der Banken: „Die Zahlen sind alarmierend“, heißt es etwa auf tagesschau.de. Damit zitiert die Redaktion eine Berechnung des „arbeitgebernahen Instituts für Wirtschaft IW“ sowie des BVR. Dies ist der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die Quintessenz der Berechnungen: Bis Ende des Jahres würde es zunehmend sogenannte „Zombie-Unternehmen“ geben. Dies sind Unternehmen, die aktuell bereits „tiefrote Zahlen“ erzeugen und ohne gesetzliche Ausnahmeregelung die Insolvenz anmelden müssten.

Gefahr für Banken und Sparkassen

Der Prozess sei durchaus gefährlich. Denn Unternehmenspleiten seien in einer marktwirtschaftlichen Umgebung zwar „natürlich“. Dennoch werden sie zu „einer Gefahr für Banken und Sparkassen“, wenn es zu viele würden. Die Geldhäuser werden dann über Gebühr Darlehen abschreiben müssen und in Schieflage geraten.

Infolgedessen könnten sie keine weiteren Darlehen mehr ausreichen oder stehen gar vor dem Zusammenbruch – sofern der Staat sie nicht rettet. Das „Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ (IWH) hatte bereits im Sommer prognostiziert, dass durch die Corona-Krise „Dutzende Banken“ verschwinden könnten. Und dies sei der „günstigste Fall“, hieß es.

In dem besten Szenario wären in Deutschland 6 % der Bankhäuser durch den Ausfall der Darlehen gefährdet. In dem schlechtesten Szenario hingegen wären dies 28 % und damit „hunderte“ der Bankhäuser. Darum müsse sich der Staat kümmern, hatte der Präsident des IWH, Reint Gropp, gemeldet. Eine Bankenkrise sei geeignet, eine zweite Rezession zu erzeugen.

Meinung: Die Annahmen scheinen der Richtung nach plausibel. Die Darlehensausfälle lassen sich noch nicht beziffern. Es gibt Schätzungen, wonach es 2021 eine Steigerung der Insolvenzanzahl um 40 % geben könne. Eine Bankenkrise wäre deutlich verheerender für die Wirtschaft als Schwierigkeiten in wohl jeder anderen Branche – siehe die Finanzkrise 2008. Wer zahlt dann?

 

3 Kommentare zu "Bankenkrise: Was droht?"

  1. Das System „Sparkasse“ ist am Ende ! Das Fürstentum Liechtenstein ist in Europa die unangefoch-tene Nr. 1 unter aktuell 42 in einer GFK-Studie untersuchten Ländern. In dem Zwergstaat, das den stabilen Schweizer Franken als Landeswährung hat, liegt die durchschnittliche Pro-Kopf-Kaufkraft bei 64.240 Euro. An zweiter Stelle folgt die Schweiz mit 41.998 Euro vor Luxemburg mit 34.119 Euro, Island mit 28.155 Euro und dem Königreich Norwe-gen mit 25.699 Euro, das sich mit seiner Landeswährung, der Norwegischen Krone, ebenfalls außerhalb des Euros befindet. Die Pro-Kopf-Kaufkraft liegt in Österreich bei 23.585 Euro und in Deutschland bei 22.388 Euro. Der Durchschnitt in Europa bewegt sich bei 13.894 Euro. https://incamas.blogspot.com/2020/11/wenig-netto-vom-brutto-kleine-renten.html

  2. Ein Geschäftsmann wurde wegen Insolvenzverschleppung früher verurteilt, jetzt fördert unsere Regierung sogar dies und verstärkt damit die Probleme der Sparkassen. Unbegreiflich!

  3. Das ist das Ergebnis einer Ministerin, die mit ihren Aufgaben völlig überfordert ist, da wieder mal nur feministische Quoten Frau, aber nichts in der Birne. Es handelt sich um unsere SPD Justizministerin, in meinen Augen eine völlig durchgeknallte Person, die diese ganze Banken und Unternehmenskrise mit ihrem bescheuerten Gesetz verzapft hat, das gegen jede marktwirtschaftliche Vernunft spricht. Die Frau muss schnellstens weg. Hat genug Schaden angerichtet.

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