in Finanzsystem

Die Bundesregierung hat vor einiger Zeit eine Schuldenbremse beschlossen. Logisch: die Ausgaben überstiegen bei weitem die Einnahmen, also musste ein Weg gefunden werden, diese Entwicklung zu bremsen.

Privat machen wir dasselbe ja auch: Stellen wir fest, dass wir unser Geld schneller ausgeben als wir es „verdienen“, so sind wir gezwungen bei den Ausgaben kürzer zu treten und verhalten uns bei der Aufnahme neuer Kredite zurückhaltender. Letztere Entscheidung nimmt uns freundlicherweise meist die Geschäftsbank ab…

Aber lässt sich diese Methode von privat auf öffentlich übertragen?

Zuerst müssen wir uns die generelle Schuldenentwicklung in den sogenannt „fortgeschrittenen Ökonomien“ der Welt etwas genauer ansehen: Es stellt sich doch die Frage, wer eigentlich wem schuldet? Jeder Schuld steht ja ein Guthaben gegenüber. Wo sind denn also alle diese Guthaben? Die fünf Hauptkonten der Volkswirtschaft geben uns darüber Auskunft. So stellen wir im Falle Deutschlands fest, dass sich die Salden aller Konten, mit Ausnahme von einem, im roten bis tiefroten Bereich bewegen.

  • Deutschland erlaubt sich beim Aussenhandel seit Jahrzehnten einen der weltweit grössten Überschüsse, exportiert also mehr Waren und Dienstleistungen als importiert wird – mit der Folge, dass Konto fünf ein hohes Negativsaldo ausweist.
  • Der Staat sitzt – Konto vier – auf über zwei Billionen Schulden. Zwar hat sich die Schuldenzunahme aufgrund der bereits erwähnten Schuldenbremse, vorallem aber durch „erfreulich“ (bis unverschämt) hohe Steuereinnahmen (aus Einkommen direkter Arbeit) verlangsamt, dennoch ist die Schuldenquote gemessen am BSP hoch.
  • Wie zu erwarten ist, stehen auch die Banken mit Konto drei im roten Bereich – sind also verschuldet.
  • Die privaten Unternehmen, Konto zwei, sind – wer hätte das gedacht – ebenfalls leicht im Minus. Auch das ist verständlich, fliessen doch deren Gewinne an die Besitzer und Investoren.

Also wo stecken die Guthaben?

Sie stecken bei Ihnen, auf Konto eins! „Das hätte ich aber gemerkt…“, denken Sie vermutlich jetzt. Natürlich hätten Sie das gemerkt. Das Konto eins gibt uns nämlich keine Auskunft darüber wie die Guthaben in der Gesellschaft verteilt sind! Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind Sie nämlich, wie die meisten von uns, von einem Vermögenszuwachs gar nicht betroffen („Gratulation, gut gemacht!“, wenn sie es doch sind). Wahrscheinlicher ist, dass Ihr Vermögen seit Jahren stagniert oder sich gar reduziert.

Germany’s wealth distribution most unequal in euro zone: study

Deutschland leidet also unter der höchsten Vermögensdisparität in der gesamten Eurozone. Wichtig ist hierbei weniger das peinliche Attribut „höchste“ als vielmehr die Tatsache einer generell extremen Ungleichheit.

Schmerzhaft wahrgenommen wird das besonders in den „alten Ökonomien“ wie auch Deutschland eine ist – weil dort das bescheidene Wachstum der Wirtschaft für eine Mehrheit der Teilnehmer aufgrund der weit fortgeschrittenen Vermögensdisparität nicht mehr kompensierend wirken kann. Auf deutsch gesagt verursacht die extreme, sich weiter beschleunigende Vermögenszunahme bei den top drei Prozent eine Erosion des Mittelstandes, während in jüngeren, noch nicht dermassen stark zinsbelasteten Ökonomien, das oft noch kräftige Wirtschaftswachstum diesen Umstand in der Lage ist auszugleichen, so dass sich noch ein neuer Mittelstand entwickeln, beziehungsweise dieser weiter wachsen kann. Mehr noch: die Privathaushalte leben auf Kosten aller anderer Konten, was abgesehen von den Konten vier und fünf an sich nicht so tragisch ist, wobei das reichste drei Prozent der Haushalte das eigene Konto, nämlich Konto eins, zusätzlich kannibalisiert. Dieser Umstand führt uns geradewegs…

…zur Reichtumsspirale!

Einige von uns kennen ja eher die Schuldenspirale. Wenn nicht aus eigener Erfahrung, dann vielleicht aus der unsäglichen, voyeuristischen RTL Reality-TV Soap („Raus aus den Schulden“ mit Peter Zwegat). Das Funktionsprinzip der Reichtumsspirale ist einfach zu verstehen: Wie wir ja mittlerweile alle wissen, entsteht Geld ausschliesslich in der Vergabe von verzinsten Krediten. Jedem Euro den Sie in der Tasche haben steht irgendwo eine verzinste Forderung gegenüber. In diesem Fall erhält die Bank die das Geld ursprünglich aus heisser Luft (und mit Ihrem „I O U“-Versprechen auf Rückzahlung) „erschaffen“ hat, die Zinsen. Das Geld für die Rückzahlung des Kredites erarbeiten Sie sich im täglichen Wettbewerb. Um die Zinsen zu begleichen, müssen Sie allerdings noch ein wenig mehr arbeiten: Sie stellen somit einen zusätzlichen Teil ihrer Produktivität dem Gewinnstreben ihrer Bank, sprich deren meist anonymen Besitzern (Aktionären) diskret zur Verfügung.

Offener und verdeckter Zins

Genauso verhält es sich mit der Anschaffung sämtlicher Dienstleistungen, Investitions- und Konsumgütern: Nebst dem offen deklarierten Zins, wie beispielsweise bei Hypotheken, Konsumkrediten und Leasingverträgen gibt es nämlich auch einen verdeckten Zins, dessen Anteil an den Produktkosten mit dem Alter der Wirtschaft wächst. Dieser Zins wird vom Hersteller (eigentlich von der ganzen Zulieferkette) in den Preis ihrer Produkte „verdeckt“ einkalkuliert. Es sind typischerweise Zinsen aus Krediten für Investitionen wie Logistik, Lagerhallen, Maschinen etc…

Insgesamt schätzt man den Anteil offener und verdeckter Zinsen vom durchschnittlichen Jahreskonsum eines Haushalts auf mittlerweile etwa vierzig Prozent (!).

Betrüge also Ihr jährliches Haushaltsbudget vierzig tausend Euro, so gingen davon etwa sechzehn tausend Euro an offene und verdeckte Zinsen! In diesem Beispiel arbeiteten Sie also jedes Jahr sechzehn tausend Euro lang für anonyme Personen, die ihrerseits leistungslos ihre Vermögen um diesen Betrag vermehren können.

Haben Sie kein investitionsfähiges Vermögen bilden können um selbst mit Hilfe von Dividenden und Zinserträgen diese vierzig Prozent ausgleichen zu können, so sind Sie ein Schuldensklave.

Sie müssen die Differenz zwischen Ihren eigenen Zinserträgen und den Zinsausgaben, wie oben beschrieben, mit Hilfe ihrer Lebenszeit, also Ihrer direkten Erwerbstätigkeit kompensieren und arbeiten somit – ob sie wollen oder nicht – für die leistungslose Bereicherung anderer.

Leistungslose Einkommen

Die top zehn Prozent unserer Gesellschaft sind Ihr ökonomisches Gegenteil: es sind Nettozinsverdiener. Diese Privathaushalte, und das betrifft mit unglaublichem Abstand am stärksten das erste Prozent, mögen vielleicht tatsächlich noch über ein Primäreinkommen aus abhängiger Tätigkeit verfügen, machen aber ihre „Kohle“ mit Hilfe von Erträgen aus Investitionen, dem Schneiden von Dividenden-Coupons und verdienen an Zinserträgen aus verliehenem Kapital oder an Mieterträgen. Sie profitieren also leistungslos an der Produktivität und der Lebenszeit unzähliger Mitbürger. Das schöne dabei, man braucht keine Arbeitsverträge und muss sich nie mit den Launen seiner anonymen „Angestellten“ befassen. (Wenn Sie sich je gefragt haben wie der adelige Bordellbesitzer und ehemalige Metzgermeister Prinz Marcus von Anhalt zu seinem Vermögen gekommen ist, hier haben Sie die Antwort.) Die enormen Gewinne dieser Erträge werden natürlich regelmässig reinvestiert, womit das Vermögen über die Zeit exponentiell(!) weiter anwächst. Und das absolut leistungslos! Ich persönlich sehe dies übrigens als den Hauptgrund warum QE („Quantitative Easing“ – also das Gelddrucken der Zentralbanken) nicht zur Verbesserung der finanziellen Lage der Mehrheit der Bürger geführt hat. Die Vermögensdisparität ist zu weit fortgeschritten, die Wertpapiere zu konzentriert in den Händen von zu wenigen Haushalten. Entsprechend fliessen Erträge aus Dividenden, Zinsen und Spekulationsgewinnen wiederum vorallem zu den wohlhabensten Haushalten. Und was machen die mit den Gewinnen? Sie reinvestieren sie nochmals und nutzen somit den exponentiellen „Uplift“.

Die Umverteilungsmaschine von fleissig nach reich ist anhand dieser Beispiele deutlich zu erkennen. Die einfache Formel der Reichtumsspirale heisst also: Kapitalerträge müssen grösser sein als die Ausgaben für offene und verdeckte Zinsen – und zwar am besten mit einem möglichst hohen Faktor damit man auch zügig genug vom Fleck kommt. Sollten Sie jetzt anfangs zwanzig sein, hier haben Sie die Anleitung um stinkreich zu werden (vorausgesetzt das System besteht so weiter)!

Womit wir wieder beim Thema „Schuldenbremse“ wären

Würde man ein effektives Mittel gegen die Staatsverschuldung einsetzen wollen, so müsste man verhindern, dass Vermögen vom Konto vier (Staat) an Konto eins (Privathaushalte) im Übermass abfliesst und sich bei einer kleinen Finanzelite konzentriert ansammelt.

Heutzutage ist es enorm schwierig die erste Million zu verdienen. Mit jeder weiteren Million wird es einfacher, bis es irgendwann von alleine und bar jeder Eigenleistung geht. Das System sollte aber genau umgekehrt funktionieren: Die erste Million sollte die einfachste sein! Je höher das Vermögen anwächst, umso schwieriger müsste es werden eine weitere draufzuschippen. So gäbe es natürlich immer noch Unterschiede in der Vermögensverteilung, allerdings ohne die fragwürdigen bis unverschämten und auf jeden Fall volkswirtschaftsschädigenden Exzesse unserer Zeit.

Vielleicht liesse sich eine Bremse für die Reichtumsspirale mit der Anhebung der Kapitalertragssteuer – also der Steuer aus leistungslosen Erträgen – realisieren. Natürlich nicht quer Beet, sondern erst ab einer festzulegenden, vielleicht gar branchenabhängig festzulegenden Schwelle, so dass jeder die Chance hätte bis zu dieser Grenze vergleichsweise leicht sein Vermögen aufzubauen, folglich es dem Mittelstand ermöglicht würde zu entstehen, zu existieren oder sich zu erholen. Die Kapitalertragssteuer könnte man dann progressiv steigen lassen – von mir aus schrittweise bis auf nahezu einhundert Prozent. Einfach deshalb, weil man Superreiche (pathologische Konzentration von Vermögen) aus volkswirtschaftlichen Überlegungen nicht mehr will.

Mit der Schuldenbremse verhält sich der Staat unter Umständen zyklisch – fährt also seine Ausgaben zurück, obwohl er in Zeiten schwächerer Konjunktur mittels Investitionen neue Wachstumsimpulse setzen sollte.[su_spacer size=“20″]

Jedenfalls wurden durch Austerität und Schuldenbremse einige Länder Europas defakto an die Wand gefahren. Eindrücklichstes Beispiel ist Griechenland, wo durch den verordneten Spardruck die Krise weiter verschärft wurde und dessen Regierung heute weiter von einer Lösung entfernt ist denn je (ja, ja, ich weiss – „Primärüberschuss“… ;-)

Schulden? Wir haben keine Schulden!

Wir sehen also, dass wir nicht wirklich ein Schuldenproblem im umgangssprachlichen Sinn haben. Die Schulden und Guthaben sind nur unsinnig verteilt. Das ist der Kern des Übels und hier sollten Überlegungen stattfinden wie der Knoten aufzulösen und seine Entstehung in Zukunft zu vermeiden ist. Ich sehe deshalb eine steigende Wahrscheinlichkeit dafür, dass irgendwann eine Umverteilung wird stattfinden müssen. Eine Umverteilung, die vorallem das reichste Prozent der Privathaushalte treffen müsste.

Folglich ist die „Schuldenbremse“ die falsche Medizin – das sprichwörtliche „Aspirin gegen Schwangerschaft“. Das effektivere, aber aus verständlichen Gründen schwer umzusetzende „Verhüterli“ wäre die gesetzliche Verankerung und die Umsetzung einer Bremse gegen die Reichtumsspirale.

Die Wirtschaft, ursprünglich aus der Notwendigkeit entstanden die Versorgung zu sichern, hat sich zu einem weitgehend abstrakten Casino entwickelt und ist in ihrer heutigen Ausprägung pervertiert. Die reale Versorgung von Menschen wurde mittlerweile fast zur Nebensache. Das eigentliche Ziel sind Gewinne und die Hortung von Vermögen – „shareholder value“ über alles (ich „liebe“ den Begriff „Finanzindustrie“ im Kontext zu „Wirtschaft“ und „Versorgung“!!). Die auf wenige Wirtschaftsteilnehmer konzentrierte Vermögensallokation ist in diesem extremen Umfang wie wir sie jetzt erleben, ein steigendes Risiko für die Volkswirtschaft und eine wachsende Bedrohung des Friedens, der Freiheit und Demokratie!

Was ist Geld?

Was sind Guthaben? Es ist letztendlich ein Teil der Lebenszeit des Schuldners, multipliziert mit seiner Arbeitkraft auf die der Gläubiger Anspruch hat. Daraus ergibt sich für den Gläubiger eine ungeheure Macht. Wenn nun die Vermögensdisparität extreme Formen annimmt wie beispielsweise in den USA (die reichsten 0.6% besitzen 40% des Volksvermögens und über 60% aller Wertpapiere), dann bedroht dies auch die allgemeine Freiheit und Demokratie im Lande. Darüberhinaus verbleibt dem „Schuldner“ oder – wie ich ihn vorher definiert habe – dem „Zinssklaven“, immer weniger produktive Lebenszeit für sich selbst und somit für seine persönlichen Versorgungsansprüche! Das wiederum ist ein sehr gefährlicher Trend, denn wenn der Hunger kommt hängt die Mistgabel meist nicht weit. Die Nimmersatten sägen mit beinahe exponentiell steigender Geschwindigkeit in den Ast auf dem sie sitzen.

Ein Versuch der Versöhnung

Mit „die (Super-)Reichen“ oder „Nimmersatte“ will ich weder Zwist streuen noch die Gräben zwischen den „Schichten“ vertiefen. Am Ende sitzen wir alle im gleichen kosmischen Boot „Erde“ und bleiben voneinander abhängig. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass unser Zusammenleben einfach so weitergehen, ja weiter funktionieren kann. Wir alle sehen doch heute schon, mit welchen Verrenkungen „das System“ versucht künstlich am Leben zu bleiben – die Agonie zu verlängern, oder wie von einer bekannten Bundestagsrednerin gesagt, „staatliche Konkursverschleppung“ betrieben wird. Konkursverschleppung und aggressive Expansion auf Kosten der produktiven Lebenszeit der Mehrheit und gar zu oft auf Kosten von Leib und Leben tausender unschuldiger Menschen (Ukraine, Georgien, Syrien, Nordafrika, Irak, Afghanistan usw…)

Es geht nicht darum „die Reichen“ mit der Mistgabel in der Strasse zu jagen, sondern um die Antwort auf die Frage auf welche Weise eine Transition, ein Übergang in eine neue sozio-ökonomische Ordnung und ein Neustart friedvoll bewerkstelligt werden kann. Zum Wohle aller. Wäre dies ein „Monopoly“ Spiel, so würde zu diesem späten Zeitpunkt die Frage in der Spielerrunde gestellt, ob die erworbenen Anteilsscheine nicht alle besser einvernehmlich an die Bank zurückgegeben werden sollen um das Spiel in Frieden und Freundschaft neu zu starten…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Eine wunderbare und begreifliche Erklärung der wahren finanzeillen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge! Vielen Dank!

    Die Unmenschlichkeit des Systems offenbart sich in der Geriingschätzung der Arbeitsleistung und der Hochschätzung der „Finanzprodukte.“

    Auf der Basis dieser verrückten Welt entsteht die kommende. Wann die Dinge sich ändern, ist allerdings nicht vorherzusehen.

  2. So ähnlich schildert es auch Prof. Hörmann, Uni Wien in einem sehenswertem Interview mit Ken Jebsen:

    http://kenfm.de/blog/2014/06/18/franz-hoermann/

    Staatsverschuldung ist gewollt und dient der via Zinsentwicklung realisierten feindlichen Übernahme eines Staates.

    Nicht ohne Grund senden die Bankster mittlerweile sogar ihre eigenen Mitarbeiter in den Bundestag zwecks Schuldenmachen – z.B. Hildegard Müller CDU alias Dresdener Bank.

    Einem Staat, der sich aus der Zinsfalle befreit wird umgehend vom Inkassomann der Wallstreet der Krieg erklärt – er wird zum „Schurkenstaat“ erklärt.

    Wird die Wallstreet freiwillig ihre Macht aufgeben? Dafür fehlt mir die Phantasie.

  3. Sehr guter Artikel, Danke. Aber Konto fünf, müsste eigentlich im Plus sein, aufgrund der hohen Überschüsse aus dem Export??

  4. Warum das Spiel in Frieden und Freundschaft nicht neu zu starten ist?

    Na, weil niemand gern seinen hohen Lebensstandard abgibt!

    Es ist sehr leicht seinen gestiegenen Standard auszukosten, jedoch nicht einen gesunkenen oder sinkenden Standard zu akzeptieren!

    Anm.: das weiß ich aus eigener, schmerzhafter Erfahrung..

    Jeder stelle sich selber die einfache Frage: „Würde ich es akzeptieren meinen Status von „3x im Jahr in den Urlaub zu fahren“ aufgeben nur weil es unfair meinen Mitmenschen gegenüber sei? Weil ich laut ehrlicher Analyse zu „unrecht“ zu diesem Standard(Vermögen) gekommen bin!? Wieso überhaupt unfair? Schließlich habe ich doch dafür studiert, gearbeitet, gelernt, Zeiten der Entbehrung durchgemacht.. Bist DU…

  5. (1.)
    Dank auch von mir für einen guten Artikel auf „Basis Andreas Popp“.
    Mit dem nicht „mit der Mistgabel in der Strasse jagen“ sieht es allerdings wie bisher immer schlecht aus, es sei denn man „genehmigt“ sich den Crash wie 13.Jh. mit 30% Toten auch ohne Krieg.

    Ein System inklusive dieser Konzentration von Macht und Reichtum führt immer zum Stopp jeglicher Entwicklung +Zerstörung.
    -> Elite muss entmachtet werden, meinetwegen inklusive Schafott, aber die Haupteigentümer, weniger als 0,1%!
    -> Dann wieder mehr Freiheit für neue Entwicklung +Gedanken nach Kommunismus.

    Zur Zeit Ankurblung Kriegswirtschaft +Vernichtung potentieller Konkurrenten des US-Imperiums als Speerspitze der Elite des privaten USD.

    weiter (2.)

    • (2.)
      Innerhalb dieser Thematik auch nicht uninteressant bei den letzten LIVE UPDATES Ukraine

      „Freemason symbols on Ukraine’s currency – all seeing eye inside pyramid“

      Na, da schau doch mal einer an, die Pyramide und das sehende Auge schon an der Grenze zu Russland! War wohl nur wieder keinem aufgefallen.
      Jetzt werden übrigens von der ukr. Armee auch keine Gefangenen mehr gemacht offiziell, alles erschossen, auch was sich ergibt; auch neutrales Dorf zerbombt. „Diese Körperteile könnten meine Mutter sein …“; lehre Kinderbettchen …, keine Propaganda lieber Richard, sondern bittere Realität!

      http://soz-net.neue-mitte-mv.de/display/stop_big_brother/281962?f=&redir=1

      • Das Auge der Vorsehung ist zwar ein durch die Freimaurerei genutztes Symbol, aber viel viel älter als die Bruderschaft. Es geht zurück auf die ägyptische Mythologie (Auge des Re) und taucht auch in der indischen Mythologie auf. Das Christentum verwendete dieses Symbol als Zeichen für die heilige Dreifaltigkeit. So wie die Freimaurer, die Christen, die Ägypter und die Inder das Symbol verwendeten ist es wahrscheinlich, dass man auch heute davon gerne Gebrauch macht – ohne einen zwingenden Zusammenhang zur Freimaurerei. Die Inder sind auch keine Nazis nur weil sie bei festlichen Anlässen gerne die Swastika zur Dekoration aufhängen ;-)

      • @Vandenplas
        Nun gut, Dank; ägyptische Mythologie (Auge des Re) ist schon bekannt und das die Ideologie der Nazis sich okkulter Strömungen aus der Region Tibets inkl. Symbole bediente ebenfalls.
        -> http://www.berzinarchives.com/web/de/archives/advanced/kalachakra/shambhala/nazi_connection_shambhala_tibet.html

        Dennoch das Auge innerhalb der Pyramide bei gleichzeitiger dauernder Anwesenheit der CIA in einer Etage, wo Ukr. Zutritt verboten ist, und 5.Kolonne seit Jahren mit viel an privatem USD aufgebaut, passt schon zusammen, auch wenn die Ursprünge der Symbole weit zurück liegen und somit die Auslegung nicht zwingend ist.